Speed-Bergsteiger Benedikt Böhm: Mein Leben in der Todeszone
Shownotes
“Der Tod ist immer eine Option“. Das sagt ein Mann, der sein Leben genau dort verbringt, wo Menschen eigentlich nicht mehr überleben können.
Auf über 8.000 Metern. In der Todeszone. Dort, wo dem Körper bis zu 80 Prozent Sauerstoff fehlen. Wo jeder Fehler tödlich sein kann. Wo Kollegen vor seinen Augen gestorben sind. Sogar sein bester Freund.
Eine extreme Höhe, in der Benedikt Böhm selbst Entscheidungen treffen musste, die ihn bis heute verfolgen. Er ist einer der besten Speedbergsteiger der Welt, CEO von internationalen Unternehmens wie Dynafit und Lupine. Aus seinen Expeditionen hat er ein Leadership-System entwickelt, das heute Führungskräfte und Unternehmer inspiriert.
Was können wir von einem Menschen lernen, der unter maximalem Druck funktionieren muss? Wie trifft man Entscheidungen, wenn es keine perfekten Informationen gibt? Wie geht man mit Angst um? Mit Risiko? Mit Verantwortung? Und warum ist manchmal der größte Erfolg, kurz vor dem Gipfel umzudrehen?
Benedikt Böhm hat ein Buch darüber geschrieben. Der Titel: „Summit Codes“.
Jetzt in TOMorrow und als Video-Podcast in TOMorrow.
Schreibe in die Kommentare, was du darüber denkst und wie weit du gehen würdest. Und der Gipfel: Wenn du TOMorrow abonnierst, damit du in deiner Karriere und deinem Business immer on top bist.
Transkript anzeigen
00:00:01: Hier ist Tom Junkersdorf mit Tomorrow, der Nummer eins Podcast heute on top of the world.
00:00:11: Unser Gast heute bringt uns auf die höchsten Stellen des Planeten Gipfel
00:00:17: über
00:00:17: acht tausend Meter hoch in die sogenannte Todeszone da wo Menschen bereit sind für das was sie erleben sogar zu sterben.
00:00:29: Er nimmt uns mit der Extremsportler und Speed-Bergsteiger Benedikt
00:00:35: Böhm.
00:00:41: Es reicht schon auf fünf Tausend Metern, dass es uns richtig bösartig erwischen kann.
00:00:46: Wenn wir dann in Richtung sechstausend, siebentausend, achttausende Steigen zwischen sieben, fünf und acht, wo die Todeszone beginnt, wird das Ausstoffgehalt so gering ist, dass wir innerhalb von Minuten oder Stunden, je nachdem wie die Konstitution ist sterben.
00:01:00: Die waren am Gipfel und dann kam Nebel rein.
00:01:04: Die haben sich völlig abseits der Route bewegt und wir standen da davor, das erste Mal als wir in diesen Höhen waren usw.
00:01:11: Alles ist unglaublich anstrengend weil dir halt dieser Sauerstoff fehlt Und du fühlst ja eigentlich so wie wenn du eine schwere Grippe herbst und dir irgendwann die Nase zuhält und du Hust-Eistungen verbringen musst.
00:01:21: Wie ist es da umzustehen?
00:01:23: Ziemlich beschissen Weil dir einfach die Luft ausgeht.
00:01:29: Ich muss zugeben So ein Gast hatte ich bei Tomorrow noch nie.
00:01:32: Wir sprechen ja alle mal gern davon Mal rausmüssen aus der Komfortzone.
00:01:37: Er
00:01:37: aber rennt und klettert heraus wie kein anderer, Benedikt Böhm!
00:01:43: Seine Karriere – zweiundzwanzig Jahre langs
00:01:45: I.O.,
00:01:46: der weltweit führenden Berg-Sportmarke Deinerfit.
00:01:49: Dann wird das Chef von Lupin High End Hersteller für Performance Beleuchtung.
00:01:55: Was er aber wirklich perfektioniert hat ist es eine Sportart die sich Speed
00:02:00: Bergsteigen
00:02:00: nennt er.
00:02:01: Er rennt die höchsten Berge der Welt so schnell wie möglich
00:02:04: hoch und
00:02:05: wieder runter.
00:02:06: Es ist der Gipfel des Machbaren, aber manchmal ist eben das auch nicht mehr machbar.
00:02:13: Benedikt Würm hat Menschen Stärmsinn sogar sein besten Freund Jetzt hatte ein Buch darüber geschrieben.
00:02:21: Summit Codes heißt es erfolgreich führen mit den Prinzipien der Extrem-Bergsteiger.
00:02:28: Jetzt in Tomorrow,
00:02:29: oder
00:02:29: als Tomorrow-Video-Podcast auf YouTube.
00:02:33: Schreib mir bitte in die Kommentare was du darüber denkst und mal ganz ehrlich wie weit würdest Du gehen?
00:02:40: Der Gipfel natürlich wenn Du tomorrow abonnierst damit Du in Deinem Business und in Deiner Karriere immer on top bist!
00:02:53: Hey Benedikt willkommen bei Tomorrow!
00:02:56: Ja vielen Dank für die Einladung.
00:02:58: Das ist total lustig mit dir.
00:02:59: Weißt du, andere CEOs kommen aus dem Meetingraum oder vom Flughafen ab?
00:03:04: Du kopfst direkt von der Bergspitze!
00:03:07: Ja ich hatte heute meinen letzten Arbeitstag bei Lupain und da hatte ich ganz am Anfang dieser Expedition, dieser Reise... im Juni, sogar nicht so lange her reingekommen und hatte ich die Expedition Alpspitze ausgerufen.
00:03:24: Und die stand für diverse strategische Ziele, die wir uns gesetzt haben.
00:03:30: Wir müssen dann auch noch physisch auf die Alpspitze.
00:03:33: Gestern war da der große Tag.
00:03:35: Wir sind gestern nach Grammisch und heute sind zumindest einige bis auf die Albspitzen hoch.
00:03:39: Aber alle, die gestartet sind, sind auch hochgekommen und wieder runter.
00:03:41: Das ist ja das Wichtigste!
00:03:43: Okay,
00:03:43: aber das sind ja gleich Big News am Anfang.
00:03:45: Du gehst weg?
00:03:46: Was machst du?
00:03:46: Warum hörst du auf?
00:03:49: Das ist eine etwas längere Geschichte weil ich hatte nach zwanzig Jahren wirklich tiefe Verwurzelung fast Liebe.
00:03:58: mit dünner Fit war immer mir so ein Pochen was immer lauter wurde was ich versucht habe zu unterdrücken aber dass sich einfach nur mal Lust hab auch vielleicht selber was zu machen und das war immer so dieses unternehmerische nochmal irgendwie ja aktiv zu werden.
00:04:15: Und dann waren immer wieder natürlich Möglichkeiten, aber keiner davon hat sich richtig angefühlt.
00:04:18: ich bin da sicherlich auch ein totaler Herzensmensch.
00:04:21: also entweder ich fühlte oder ich fühle es halt nicht und sowas auch damals mit dünner fit und so ist mir ganz vielen Dingen.
00:04:26: und dann kam damals eine private equity auf mich zu Die nebergische, die Börsen notiert ist und hier hatte diese Firma Lupain übernommen.
00:04:36: Und hat gesagt, boah hast du nicht Lust es zu machen?
00:04:40: Da hatten da ziemlich sich auf mich eingeschossen und ich habe auch gesehen dass ich da was machen kann.
00:04:46: Ich glaube das ist immer für mich so... ...ich wirke gerne und hab auch keine wie sie sagen ganz im Gegenteil Arbeit auch wahnsinnig gerne wenn ich halt machen darf.
00:04:55: Da konnte ich sehen, dass ich einen kompletten V-Launch der Marke... Also erst mal das Produkt stark ist Made in Germany und alles.
00:05:00: Aber dass man diese ganzen Marke nehmen kann und wirklich komplett neu gestalten kann.
00:05:08: Und das habe ich einfach gesehen auch mit einer hohen Geschwindigkeit.
00:05:10: Das ist das was mir einfach Spaß macht.
00:05:12: und dann hab' ich mich sofort an den V-Lounge gemacht, ein komplett neuen Website also im V-launch der marke wirklich mit neuer Wort und Bildmarke mit komplett neuem Corporate.
00:05:22: Das ist auch immer ein Kulturwandel und hat ja auch ganz viele mit zu tun.
00:05:26: Wie geben wir uns, wie wollen wir uns präsentieren?
00:05:29: Wer sind wir?
00:05:30: Wie stechen wir raus?
00:05:31: Was ist eine einmalige Möglichkeit?
00:05:32: Übrigens auch eine einmaligemöglichkeit des Ausmistens.
00:05:35: also in rebranding ist deswegen auch so spannend weil es nicht nur... weil man sich komplett neu definiert und zeigt, aber nicht nur noch innen sondern auch nach außen.
00:05:45: Aber weil du jedes einst den Produkt in dem Falle in die Hand nehmen musst und es ist einfacher und das ist so spannend, es ist einfacher... auszumisten, als mitzunehmen.
00:05:55: Also ganz simpel gesagt wenn wir jetzt umziehen?
00:05:57: ja dann ist es manchmal einfacher auszummisten als zu sagen ach dem Pulli weißt du was den tu ich jetzt nochmal da in die Ecke und dann ist das halt der Dreiundzwanzigsther sich irgendwo stapelt.
00:06:07: und da ist es genauso weil du musst jedes Produkt in die Hand nehmen weil hier ein neues Hengteck kriegt, ein neues Design, ein neues Branding, eine neue Bedienungsarbeitung, neue Verpackungen alles neu.
00:06:15: und dann sagst am Ende weißt Du was?
00:06:18: Was machen wir damit, wenn es nicht läuft?
00:06:21: Wir haben vor allem ausgemistet und das ist für mich immer ein ganz großer Trigger.
00:06:25: Dass man sagt was ist eigentlich auf was fokussieren wir uns, was sind wir und was nehmen wir mit auf den Berg und was nicht mehr mit.
00:06:33: Genau, und dann kam noch ein neues ERP-System dazu.
00:06:36: Also ein komplett neues Warnwirtschafts- und Datenverarbeitungssystem was echt heftig war.
00:06:42: Dann kam ein komplettes Führungsteam dazu und haben neue Produkte dazu.
00:06:46: Es war eine sehr intensive Reise aber ich habe von Anfang an gesagt dass ich diese Reise begrenzt machen werde weil es für mich eigentlich ein Zwischenschritt war Und ich gesagt habe, ich mache das gerne.
00:06:56: Aber ich werde es nicht ewig machen weil mein Herz sicherlich erstens wirklich dann für die Selbstständigkeit schlägt aber für mich war das ein toller Zwischenschritt und zweitens mein Herz natürlich schon schlägt für die Berge unbedingt und ich mir auch da sagen wir mal stellvertretend für die ganze Marke und für alle Leute mit Dünervilt ja auch einen Traum erfüllt habe.
00:07:17: für die Marke hoffentlich und für all den Menschen die da arbeiten mit dem neuen Headquarter was der in Kieferswelgen noch bauen dürften Und ich natürlich in Neumarkt und Oberpfalz, wo die Firma ist.
00:07:25: Was sehr schön ist aber das nicht mein Lebenspittelpunkt ist und ich da auch niemals mich zu Hause fühlen werde weil ich einfach die Berge brauche natürlich auch meine Familie mit Kindern die noch im schulfähigen Alter sind.
00:07:37: Ja jetzt habe ich gesehen schon Anfang des Jahres dass sich mit dem Team was ich da wirklich aus dem engsten Umfangkreis oder sogar den Empführungsteam gewonnen habe, dass es gut funktioniert dass ich rausgehen kann.
00:07:51: Und dann habe ich gesagt, ich gehe raus und so ist es!
00:07:54: Und jetzt freu' ich mich auf alles was kommt.
00:07:56: Okay, was kommt?
00:07:57: Was kommt?
00:07:58: Machst du ein Band?
00:08:00: Ja das ist noch zu früh zu gehen aber ich glaube... Es wird tatsächlich so sein, dass ich da jetzt wirklich rein springen und ich glaube, es wird sehr vielschächtig werden.
00:08:09: also es wird ja viel schächtiger werden weil Weil ich mich da auch viel schädiger aufgestellt habe.
00:08:14: So sind so ein paar Mandate, zum Beispiel jetzt wirklich das was ich jetzt auch gemacht hab, komplette Marken wirklich neu zu gestalten übrigens nicht unbedingt im Sportbereich sondern eher eigentlich außerhalb der Sportsbereich weil ich nenn es Kontextverschiebung.
00:08:26: also was ich gelernt habe ist Markenzu... bauen und zu gestalten.
00:08:30: Und es war immer unser... Im Sport geht's ja nur darum, dass du da ist ja die Marke vor allem das was zählt weil des Podelbe Porto kriegst du immer irgendwo günstiger und vielleicht sogar deutlich günstig.
00:08:38: Das ist diese Zugehörigkeit dieses auch dabei sein wollen und diese ganze Geschichte und da ist jedes Detail einfach enorm wichtig in jedem Touchpoint von der Musik bis zu absolut allen und das muss man verstehen.
00:08:52: und es hat immer mit Authentizie zu tun.
00:08:54: und ich nenns Kontextverschiebung weil ich einfach sehe Wahnsinnig viele Marken gibt, die überhaupt gar nicht verstehen was marken wir bedeutet.
00:09:01: Also gerade bei uns hier in deutschsprachigen raumen im btb-Bereich aber wir alle kaufen nach emotion.
00:09:06: also ich kann nur sagen weil ich eine btbi-Marke bin ist es mir egal ein video ist auch ne B-to-B-Marke, aber er hat einen Wahnsinnigen oder einen Intel.
00:09:13: Er hat es geschafft von einem Chip irgendwie auf einmal auf den PC zu kommen und so weiter und so fort.
00:09:18: Und das sind Dinge die mich interessieren.
00:09:20: also ist ein ganz abgefahrene Mandat.
00:09:23: Aber die würden jetzt... Da kann ich nicht darüber reden, aber wir sind so abgefahren dass ich... Also es ist unglaublich aus was man... Was wir Fantasien sich da entwickeln bei mir aus, was man alles marken machen kann und aus was mal alles emotionale Produkte auch machen kann wenn man vielleicht ein bisschen finanziert die zum Leben zu haben wecken, so wie wir Dynafit zum Leben erweckt haben als stellvertretende Marke für Schiedung gehen.
00:09:45: Aber es wird auch sicherlich viel im Bereich Leadership sein und das ist ja auch vor zu mir gekommen von zwanzig Jahren an dieser Schnittstelle aus Extremsituationen und sagen mal der Geschäftswelt und die mich dann immer mehr... immer mehr gefestelt hat und auch irgendwie gepackt hat.
00:10:01: Und viele andere Dinge, also da werden Organisationen alles möglich.
00:10:05: Also insofern schauen wir mal.
00:10:06: Aber so als Makrothemen vielleicht eine Frage zu beantworten?
00:10:09: Ich glaube Makrothemen die mich interessieren sind drei.
00:10:12: und wie ich sie dann auf die Straße bringen, das müssen wir noch schauen aber kann fischtlich sein, aber ich glaube es ist eine so diesen Spaß an der Leistung.
00:10:22: Also ich glaube, das brauchen wir einfach gerade dringend.
00:10:24: Dieses diese Spaß haben was vorwärts zu bringen und gerade das wo wir in der Körne wie sind so schlecht und wegen unter und ist usw.
00:10:31: Einfach sagen hey verdammt nochmal Deutschland bezahlen Europa bezahlen was wir daraus machen Ja, was wir daraus machen.
00:10:37: Was die Menschen hier machen und nicht die anderen und die Politik und das usw.
00:10:41: Wir genau jetzt!
00:10:42: Und was wir da rausmachen?
00:10:44: Das ist eigentlich... und es kann RIEHEN Spaß machen!
00:10:46: Und wir haben alles hier!
00:10:47: Wir haben einen wahnsinnig geilen Kontinent, wir haben tolle ausgebildete Menschen und wir brauchen einfach nur ein bisschen dieses Hey!
00:10:53: Jetzt packen wir's auch an.
00:10:54: ja und nicht nur die Chinesen das und die überholen uns und so weiter und jeden Tag diesen... sondern einfach sagen verdammt noch mal wie sind hier und wir haben alle Möglichkeiten und jetzt pack'n wirs an.
00:11:02: und das zweite ist für mich dieses Thema Resilienz.
00:11:05: Also das passt, es gehört auch dazu weil Leistung hat viel mit Belastbarkeit zu tun und am Ende geht's einfach ganz viel darum wieviel kannst du einstecken?
00:11:11: Wieviel kannst Du wegstecken auch und immer wieder aufstehen und sowohl körperlich als auch mental und ich glaube diese beiden Dinge sind die Gehören ganz eng zusammen.
00:11:21: und dieses Makrothema beschäftigt mich und das beschäftige mich insofern Weil mich das ja sowohl auf der sportlichen Ebene immer wahnsinnig beschäftigt hat und beschäftigen musste, wenn ich irgendwelche hohen Berge hochkommen wollte in absoluten lebensfeindlichen Umgebungen.
00:11:36: Und auf der anderen Seite aber natürlich auch im Geschäftsleben wie ... Ich glaube, da bin ich gerade so.
00:11:42: Das ist noch ein bisschen sauerteigmäßig, aber das formiert sich grade so, weil ich viel davon schon gemacht habe und mache.
00:11:49: Aber wie man es eben auch so... Wie man es so gut aufbauen kann, dass man viele Menschen da vielleicht begleiten kann und einfach ein bisschen helfen kann.
00:12:02: Da einfach Lunte zu riechen und dann auch selber zu brennen
00:12:06: Total spannend.
00:12:07: Wenn jetzt die ersten gleich aus der Tomorrow-Community auf die Idee kommen, sich bei dir zu bewerben und mitzumachen für dein vieler neues Business?
00:12:14: Erst mal die Frage bitte wie ist das eigentlich mit ihr zur Arbeit?
00:12:17: Ich würde es total lustig.
00:12:18: Du sagst so einfach okay ich nehme euch gleich alle mit auf den Gipfel aber ich glaube er ist auch tausend siehundert Meter hochgewinnt.
00:12:24: Zweitausend!
00:12:25: Zwei Tausende!
00:12:27: Heißt das für das Management auf jeden Fall?
00:12:30: die Kletterstiefel müssen eingepackt werden.
00:12:33: Nee, ich glaube also im mentalen Sinn.
00:12:35: Niemand musste gehen und da habe ich auch wirklich... Also niemand musste hochgehen überhaupt gar nicht.
00:12:39: aber sagen wir mal so wenn.
00:12:41: ich hab die Frage verstanden wie ist es mit mir zu arbeiten?
00:12:44: Ich glaube es macht Spaß mit mir zur Arbeit wenn man Spaß daran hat irgendwie was nach vorne bewegen zu wollen.
00:12:50: Also ich glaub das ist der ganz wesentliche Faktor und letztlich fühlen sich ja solche Menschen gegenseitig auch angezogen.
00:12:57: Das war immer auch der Punkt weil wenn man kein Spaß zusammen hat, dann ist es auch okay.
00:13:04: Aber dann lässt man's lieber bleiben und das waren natürlich auch viele Learnings für mich, dass ich früher oft verpasst hatte vielleicht so was in Vorstellungsgesprächen gleich zu nutzen.
00:13:16: Jedes Unternehmen tickt wie unsere Kultur tickt und heute ist das völlig anders bei mir, wo ich ganz klar sage hey so und so ist es.
00:13:21: Heute habe mich gar einen Mitarbeiter gesagt, Hey du hast uns nichts verschwiegen!
00:13:24: Das kann ich dir nicht vorwerfen.
00:13:25: Du hast das absolut nichts verschwiegen ja?
00:13:27: Und das ist genau der Punkt.
00:13:28: wenn man diese Klarheit schafft.
00:13:30: Ist ja auch das erste Kapitel von dem Buch was du in der Hand hältst als die Kunst der Führung aber möglichst schon den ersten Touchpoint dafür nutzt um Klarheit zu schaffen.
00:13:39: und wenn man da idealerweise schon herausfindet dass wir nicht zusammenpassen, dann ist das völlig in Ordnung.
00:13:44: Also dann verschwenden wir lieber keine Zeit, dann haben uns vielleicht super verstanden auf einer anderen Ebene aber wollen vielleicht nicht unbedingt zusammenarbeiten.
00:13:50: und ich glaube das war immer ein ganz wesentlicher Punkt und natürlich gerade bei... bei Positionen, die um mich rum sind.
00:13:56: Und natürlich geht es ja noch um viele andere Dinge.
00:13:59: Ergänzen wir uns da wirklich?
00:14:00: Bringt die Sachen mit den Durchschnittthemen, die vielleicht auch stärken einbringen müssen, die wir gar nicht haben im Team und so weiter und viele andere Dinge.
00:14:10: Aber das sind so Sachen, die man oder ich über viele Fehler und dann natürlich viele hunderte von Gesprächen
00:14:17: usw.,
00:14:17: irgendwann mal besser hinkriegt, nie perfekt aber zumindest einen Tag besser.
00:14:23: Okay!
00:14:24: Ich muss sagen, benedigt das ist der drei hundert sieben zwanzigste Podcast den wir hier bei tomorrow machen und ich hatte schon wirklich sehr krasse Gäste von Annal-Schwarzenegger bis Toni Groß.
00:14:33: Und ich muss sagen... ...ich hatte noch nie jemand wie dich!
00:14:38: Und ich habe dich kennengelernt und war von einer Geschichte sofort fasziniert weil du etwas machst was kaum jemand macht was sich kaum jemand traut weil du eben in solchen extremen lebst Nicht nur als Businessmann, als CEO und Unternehmer sondern eben durch diesen Sport den du geprägt hast.
00:15:00: Dass du extrem sportler bist!
00:15:02: Aber dass du ja auch ein Genre geprägt hast, perfektioniert hast was zu Speedwerk steigen nennst.
00:15:08: Speedwerk Steigendes ist das schon mal ganz toller Begriff.
00:15:11: aber was das Wesentliche dabei ja ist und Du hast ja schon so Begriffe benutzt wie Resilienz und Motivation und weiterkommen und hochkommt Und du traust dich ja soweit hoch Wie sich kaum jemand anderes traut.
00:15:25: und ich würde das wahnsinnig gern verstehen weil für mich die erste Frage ist Warum geht ein Mensch freiwillig in eine Todeszone?
00:15:38: Wieso geht ein menschfreiwillig an eine Zone, die niemals für den Menschen gemacht war.
00:15:44: In einer Zone von über siehntausend fünfhundert achttausend Meter Höhe auf dem Berg wo du eben kaum noch Sauerstoff hast und nicht überleben kannst.
00:15:55: Warum machst Du das?
00:15:56: Suchst Du da das Amteuer oder suchst Du dann eben in dieser Todeszzone Auch eine gewisse Form von Lebendigkeit.
00:16:06: Ich hätte es nie gemacht, wenn ich nichts darüber gewusst hätte und heute immer gesagt, gehen wir mal in die Todeszone.
00:16:12: Ich weiß nicht, ob ich dazu gestanden hätte, sondern das hat sich so entwickelt.
00:16:17: Aber ich glaube schon habe ich das Abenteuer gesucht.
00:16:22: Im Leistungssport bin ich zurückdenkt.
00:16:24: Ich hab ja als Skilangenläufer angefangen.
00:16:26: Das war für mich meine erste große Erleuchtung So viel Energie hatte er und diese Energie sich negativ ausgewirkt hat.
00:16:35: Von schlechten der Schule bis zu Verletzungen, die ich freiwillig in meinem Umfeld zugefügt habe und so weiter.
00:16:40: Mir selber natürlich auch!
00:16:42: Und dann auf einmal im Leistungssport das erste Mal verstanden habe, wenn du energierichtig einsetzt und strukturierst, kann es sinnvoll sein.
00:16:49: Dann hab' ich die ersten Wettkämpfe gemacht und bin da meine Grenzen gekommen.
00:16:54: Bei dem Bild zu bleiben abenteuer hatte ich halt diese Leuten vor mir und es war toll – also die Langlaufleuten Und ich habe mir immer gefragt, was ist eigentlich hinter den Läupen?
00:17:03: Um dieses Bild nur zu zeichnen, das hat mich interessiert.
00:17:06: Was ist da dahinter in der Wildnis?
00:17:08: Die Läupten sind oft im wunderschönen Gebieten oder irgendwo in den Bergen und ich erinnere mich an Ammonialm am Tegernsee wo auch unsere Hütte war.
00:17:13: Das hat mich viel mehr fasziniert!
00:17:17: Ja, und dann kam das über einfach wahrscheinlich weil ich es unterbewusst gesucht habe.
00:17:21: Und auch da irgendwie reingekommen bin, später nach der Schule dann über ein Militär, einen Skizug... ...und dann über die Nationalmannschaft Schieberg steigen.
00:17:30: Dann hat mich das natürlich wahnsinnig fasziniert diese hohen Berge, die wir in Alpen haben aber auch jenseits der Alpen.
00:17:37: In Alpen ist ja Schluss bei viertausend.
00:17:39: Achtundundzehn Meter mit Mont Blanc, der höchste Berg den wir hier haben.
00:17:43: Und dann haben wir so eine blutige Nase geholt, massiv über die ersten fünf und sechs Tausende an dem Peru wo wir alles falsch gemacht haben.
00:17:50: Also hat auch ganz viel mit Fehlern zu tun und mit wirklich Fehlernen, die natürlich auch sehr dramatisch enden können.
00:17:58: Und wenn man mal gesehen, hey, werden wir die Fehler korrigieren?
00:18:00: Dann kann es funktionieren!
00:18:04: Was ist jetzt noch mal möglich?
00:18:05: Und dann war das aber einmal so auch in der Kombination natürlich mit dem Basti und mir, weil es auf einmal so einen Hoch.
00:18:13: Einfach es gab nur What's Next!
00:18:15: Das hat uns dann einfach wahnsinnig... Da war gar nicht ja keine Frage, das war einfach nur so okay, auf gehts.
00:18:22: Das war also der jugendliche Drang.
00:18:24: Aber nehmen wir uns bitte mal mit.
00:18:25: Du hast dir das Buch geschrieben.
00:18:26: hier Summit Codes heißt es erfolgreich führen mit den Prinzipien der extremen Bergsteiger.
00:18:33: Nimm uns mal bitte mit auf den Berg und für alle, auch für mich inklusive die noch nicht auf einem Achttausender Wahn!
00:18:41: Bitte was haben wir alle verpasst?
00:18:44: Was ist dieses Gefühl wenn man auf ein Berg steht, der acht tausend Meter hoch ist?
00:18:50: Meistens das Gefühl ich kann ja nur für mich sprechen also meistens da muss man vorweg schicken dass wir das alles ein bisschen einordnen können.
00:18:57: Wir gehen immer ohne künstlichen Sauerstoff und ohne Schärfer.
00:19:00: Und das ist schon mal wichtig, weil die meisten, die allermeisten Menschen, auch vielleicht von den Bildern, die wir sehen am Mount Everest, die da hat sie im Kopf, wo die Menschen anstehen und so ... Die Allermeisten gehen davon mit künstlichem Sauerstoffs und Schärfern.
00:19:13: Und zwar wirklich die allemeisten.
00:19:14: Das ist vielleicht ein, zwei in der Saison am Mount Everest, die ohne Künstliche Sauerstaff diesen Berg besteigen.
00:19:19: Also es sind, wir reden hier vom im Hundertterbereich überhaupt von im Gegensatz zu vielen... Tausenden, aber tausende, die vielleicht der Volk herumgipfelgekommen sind.
00:19:28: Die aller allermeisten gehen mit künstlichem Sauerstoff für uns.
00:19:32: Wir gehen ohne künstlichen Sauerstoffs einfach aus einem eigenen Anspruch und auch aus dem Anspruch den wir für uns selbst gesetzt haben, aber den wir auch sagen mal... von Bergsteigern wie Reinhard Messner, Kamerlanda und so weiter die natürlich dann die Vorbilder waren auch gelernt hatten also diesen auch moralischen Anspruch aber auch die Unabhängigkeit von jeglichen Doping.
00:19:55: Also das gilt für alle Dopings.
00:19:58: wir haben nie irgendwie was genommen.
00:20:00: ich habe auch keine Tabletten ich hab nicht einmal eine Epopophäen genommen oder was auch immer.
00:20:03: Ich musste jetzt gerade einmal eine nehmen seitdem mich Zahnschmerzen war.
00:20:06: ich so hat dabei wollten einfach auf keinen Fall diese Zonen vordringen und irgendwie unserem Körper was vorspielen.
00:20:13: Weil ich hätte davor einfach viel mehr Angst gehabt, dass mir mein Körper irgendwas vorgespielt ist weil Todeszone heißt das wir Minus-Achzehprozent Sauerstoff haben also minus Aachzeh prozent Sauerstoff gehalten.
00:20:23: jetzt bin ich mal mitnehmen.
00:20:24: Vorhin sagt die Viertausendachtender zehn ist der Mont Blanc.
00:20:28: Da haben wir ungefähr minus-fünfzig Prozent Sauerstoff.
00:20:30: Wenn wir beide jetzt hier so sitzen und fünfzig Prozent Saustoff rausnehmen würden, also auch für mich übrigens, dann würde uns beide ziemlich dreckig gehen.
00:20:39: Dann würden wir wahrscheinlich relativ schnell kurz übelgehen.
00:20:42: Wir hätten vielleicht sogar relativ schnell irgendwie Höhenkrankheiten weil wenn nicht akklimatisiert sind das heißt Es könnte sogar eine Lungenideen kommen.
00:20:51: Also Wasser in der Lunge, dann kannst du sehr schnell tödlich enden und zum Gehirnideen werden.
00:20:55: Es reicht schon auf fünftausend Metern, das uns richtig bösartiger wischen kann.
00:20:59: Und wenn wir dann Richtung eben sechstausends, siebentausende, achttausenden steigen zwischen sieben, fünf und acht, wo die Todeszone beginnt ist hier minus achtzehnt Prozent Sauerstoff, wo der Sauerstoffspatialdruck, der Sauerstoffgehalt so gering ist dass wir innerhalb von unter Umständen Minuten Stunden, je nachdem wie die Konstitution ist sterben.
00:21:18: Sterben auch wenn wir ein Fünf-Sterne-Hotel da oben hätten was uns bestens versorgt wo alles da ist?
00:21:22: Wir würden sterben weil wir einfach zu wenig Sauerstoff haben den wir dringend brauchen um jede Sekunde unseren Organismus am Leben zu halten und der fehlt einfach.
00:21:32: also zu einer Frage Wie ist es da umzustehen?
00:21:36: ziemlich beschissen weil du dich ziemlich beschisten fühlst die Luft ausgeht.
00:21:41: Also es ist einfach nur, du stehst da und in jeder alle alltäglichen Dinge also selbst eine Flasche zu öffnen, den Rucksack abzunehmen, die Schuhe zuzumachen alles was uns im Alltag überhaupt gar nicht relevant erscheinen sind da oben halt wirklich ne abartige Kraftanstängung also ungefähr Faktor zehn, fünfzehn mal hundert.
00:22:02: Also von der Kraftanstrengung alles ist unglaublich anstrengend weil die halt dieser Sauerstoff fehlt und du fühlst ja eigentlich so wie wenn du eine schwere Grippe herst und dir irgendwann die Nase zuhält und du Hustleistungen verbringen musst.
00:22:14: also ich kann nur von mir sprechen.
00:22:16: also insofern war mein Gedanke immer an diesen Bergen Ich muss jetzt noch runter kommen.
00:22:22: Also ich muss vor allem heil runterkommen Weil der Gipfel ist das Eine aber der Gepfel ist eigentlich der höchste Punkt Mal so gesehen der Todeszone, also das höchste Risiko und was mich immer tief bewegt hat.
00:22:34: Und nun ist auch so diese Trastik auch darzustellen.
00:22:37: die meisten Menschen sterben statistisch an diesen höchsten Bergen im Abstieg.
00:22:41: Also eben dieses Bewusstsein und diese Kalkulation im Kopf hey ich muss davon noch mal unten ankommen weil er gibt es gar nichts.
00:22:50: wenn ich es nicht schaffe wieder zurückzukommen und vorbei ist es erst für mich was immer so wenn ich wieder unten angekommen bin wirklich wie der München angekommen bin, weil da waren auch genug in diesen Ländern teilweise von Pakistan bis Kohle.
00:23:02: Inzwischen ist das alles gedeigner.
00:23:04: aber gerade so vor zwanzig Jahren war es da waren schon immer krasche Sachen die wir erlebt haben von Landslides, die runtergekommen sind wo Menschen ja in große Katastrophen geraten sind, wo wir mittendrin waren und so war also... Da waren dann auch noch mal Dinge wo ich als junger Mensch der halt hier auch aufgewachsen ist für uns alle sehr verständlich ist, da dann solche Länder gekommen ist, wo ich gemerkt habe hier ist gar nichts selbstverständlich und wir können so verdammt dankbar sein, wie und wo wir leben.
00:23:31: Und was wir alles haben das Wasser aus der Leitung kommt dass wir uns frei bewegen können, dass wir eine Infrastruktur haben auch nur ab und zu meinem Stau stehen und so es ist in Ländern in denen ich die viel bereist habe überhaupt gar nicht selbstverständlich.
00:23:44: Aber hab' ich das gerade richtig verstanden?
00:23:45: Das heißt... Du kämpfst dich hoch, du gehst in die Todeszone.
00:23:49: Du bist oben am Gipfel und du machst nicht Jaaa!
00:23:52: Ich habe es geschafft wie ein Fußballstar der einen Tor schießt bei der WM Salle.
00:23:56: Du hast gar keine Luft dich zu freuen?
00:23:59: Nein, du freust dich natürlich schon weil du weißt das ist ein ganz wesentlicher.
00:24:03: Die Chance dass wir an Gipfl kommen an solchen hohen Bergen mit so vielen ungewissen.
00:24:07: Ungewissen sind ja Es ist ja nicht nur die sauerstoffarmen Regionen, diese absolut lebensfeindlichen Regionen.
00:24:13: Es sind auch Kälte, Winde und Lavingefahr in Gletscherspalten.
00:24:19: Es ist absturzgefährdetes Gelände.
00:24:20: Also du musst jeden tritt, der muss sitzen!
00:24:23: Es sind viele Gefahren, Wetterumstrungen können tödlich sein.
00:24:26: Es gibt viele Eisabbrüche, also viele Dinge, die dich hart treffen können wenn ich sogar umbringen kann.
00:24:34: Und insofern war ich... Da oben, natürlich war ich innerlich froh.
00:24:38: Natürlich haben wir uns am Abend... Natürlich war das ein dieser Faktor aber ich kann nur für mich reden!
00:24:44: Ich war da nie entspannt.
00:24:45: also ich wusste einfach hey der schwierigste Teil kommt jetzt noch der ist runter kommen und lass dich nicht gehen so ein bisschen nach dem Motto lasse ihn nicht gehen weil du musst einfach jetzt alle Konstellationen nochmal bei dir haben weil ein Fehler kann halt ja kann unter Umständen sehr fatale Folgen haben und deswegen Ist es nicht so wie vielleicht in den Alpen, wo man da oben am Gipfel ist und sich richtig freut um cool und hey.
00:25:09: Und die Brutzert auspackt
00:25:10: usw.,
00:25:11: das ist halt da eine ganz andere Nummer.
00:25:14: Wie lange bleibst du denn da oben?
00:25:16: Relativ kurz.
00:25:17: also wir bleiben vielleicht oben machen ein paar Fotos um auch das zu belegen und gleich noch ein paar Filmaufnahmen je nach Bedingungen.
00:25:25: Meistens sind die Bedingung ja irgendwie wahnsinnig kalt und man will auch nicht lange stehen bleiben, will sich auch nicht zu lang in der Todestone aufhalten Und ich kann es sich genau sagen, aber ich würde sagen also zehn Minuten ist wahrscheinlich das Maximale was wir so da oben verbracht haben.
00:25:44: Es ist ein extremes Risiko was du eingehst und gleichzeitig musst du versuchen natürlich das Risiko zu minimieren wenn man in dieser Todeszone ist und so darunter leidet.
00:25:54: wie du gerade sagst ist das doch wahrscheinlich auch extrem schwer Entscheidung zu treffen oder klarzudenken.
00:26:01: unter Umständen und es gibt sicherlich Momente wo ich gar nicht mehr, also wo ich erst im Nachhinein verstanden habe dass ich überhaupt gar nicht vielleicht meine Wahrnehmung völlig getrübt war oder was auch immer.
00:26:12: Also das gibt's definitiv.
00:26:14: ich hatte wir haben darauf reagiert sagen wir mal versucht haben und das ist ja ein großer Teil unseres Deals, also dieses Speedbeersteigen soll wird es ja noch nicht ganz aufgelöst haben was das Wort bedeutet.
00:26:26: Es bedeutet dass wenn wir nach der Akklimatisierung die wir auch machen müssen, müssen wir genauso machen wie alle anderen Bergsteiger auch akklimadisieren.
00:26:34: Das würde jetzt den ganzen Podcast springen.
00:26:36: aber das bedeutet ist auch ein größer Teil der Vorbereitung, dass wir uns an die Höhe anpassen und ständig immer wieder neuen Höhendenpulsen aussetzen.
00:26:45: d.h.,
00:26:46: man ist am berg Mal von fünftausend Meter, da ist noch mal so das Basecam bei diesen höchsten Bergen.
00:26:52: Dann geht man von fünftausend auf fünftauseinfünfhundertmal und dann geht man wieder runter.
00:26:57: Dann gibt man wieder auf fünf tausend Fünfhundert.
00:26:59: Man schläft vielleicht mal da, dann gibt man auf fünf Tausend Achthundert usw.
00:27:02: Das heißt, man pusht sein Körper ständige neue Höhenregionen.
00:27:05: warum?
00:27:06: Weil wir unglaublicherweise die Fähigkeit haben uns zu akklimatisieren.
00:27:12: also wir Menschen können uns zumindest ein Stück weit akkometisieren und es heißt wiederum stellen sich gewisse Prozesse im Körper um.
00:27:19: zum Beispiel eines der wesentlichen Punkte neben vielen ist, dass wir viel mehr rote Blutkörperchen bilden.
00:27:24: Und diese roten Blutköppchen sind wiederum verantwortlich dafür das wir mehr Sauerstoff transportieren können und die Atmung wird effektiver und viele andere Dinge, die halt da so passieren in dem Akklimatisationsprozess.
00:27:35: Wenn man dann irgendwann akklimitisiert ist dauert er normalerweise je nachdem drei Wochen oder so.
00:27:40: Dann geht man.
00:27:41: normalerweise Hat jeder schon mal gehört Basecamp Camp eins Camp zwei Camp drei und so hat jeder schon Mal auch vom Everest gehört.
00:27:47: Dann geht es ja malerweise über sogenannte Lagerketten auf den Gipfel also eben drei vier fünf Tage weil du gehst dann Vom ersten Tag Fünf tausend auf fünftausend sechser lager einsteigest Dauern Sechszehntausende Reinerlager Zwei usw.
00:28:00: weiter und das ganze dauert an drei, vier fünf tage hoch und runter wenn Wenn's überhaupt klappt oft meistens klappts ja nicht.
00:28:07: Und wir haben irgendwann gesagt für uns Wir reduzieren Paradoxerweise unser Risiko, indem wir versuchen in kürzester Zeit da hochzugehen.
00:28:18: Keine Lagerketten keine Zelte keine Schlafsäge kein gar nichts und versuchen praktisch durch Geschwindigkeit unsere Risiken zu minimieren.
00:28:26: warum?
00:28:27: weil wir einen kürzeren Aufenthalt in der Todeszone haben also den statistisch eben nicht vier fünf Tage da oben sondern eben nur Vierundzwartig Stunden achtzehn Stunden was auch mal wie uns gesetzt haben.
00:28:35: das war sagen unserer unser zeitfenster und so haben wir eigentlich versucht mit möglichst Minimal im Gepäck von unten zu starten, in einem Zug hoch und runter.
00:28:44: Und das war ein Teil unseres Risikomanagements.
00:28:47: Du hast immer Schier dabei?
00:28:49: Den Schier dann runter fährst du es auch schneller wieder raus.
00:28:51: Genau!
00:28:51: Auch ein ganz wichtiger Punkt.
00:28:55: Speed-Skibergsteiger, das wäre eigentlich der konkurrekte Begriff.
00:28:58: Weil wir uns immer als Skibergsteiger verstanden haben also ich bin kein guter Kletterer und wir waren wirklich spezialisiert auf diese Skibergesteigen dass wir eben was bisschen exotisch ist weil an diesen Achttausenden gibt es ganz ganz ganz wenige Menschen die mit Ski unterwegs sind oder in diesen hohen Bergen und dass wir genau wie du richtig erkannt hast, dass wir schnell als Abstiegshilfe wirklich schnell daraus kommen wenn irgendwas schiefläuft Ein Teil der Sicherheitsmaßnahmen ebenfalls, dass wir eben schnell daraus kommen.
00:29:31: Abgesehen davon, dass das Schiefwand natürlich wahnsinnig Spaß gemacht hat!
00:29:35: Aber es ist total krass, weil natürlich alle die hochgehen auf so einem Berg.
00:29:38: Die haben natürlich unglaublich viele Sachen dabei und du versuchst alles zu reduzieren.
00:29:42: Und das ist auch etwas was ich aus deinem Buch mitgenommen habe dass das eigentlich die Kunst ist eine Balance zu finden sich nämlich nicht zu fragen was brauche ich alles sondern was kann ich auch weglassen?
00:29:55: Ja
00:29:56: Das finde ich eine ganz interessante Perspektive, weil wir gesellschaftlich immer so leben.
00:29:59: Ich brauche das noch, man braucht gefühlt immer mehr und du aber etwas völlig anderes auch fürs Mindset damit genommen hast nämlich einfach wie kann ich mich noch mehr reduzieren?
00:30:08: auf was kann ich noch mehr verzichten?
00:30:10: Und ich habe sogar gesehen dass du anfängst irgendwelche Bänder von den Sachen abzuschneiden um ein paar Gramm Gewicht
00:30:15: zu sparen.
00:30:16: Absolut!
00:30:16: Ich glaube das hat mich ganz massiv geprägt eben aus diesem Verständnis aus, weil Geschwindigkeit ja ganz oft missverstanden wird und Geschwindigkeits-, sagen wir mal mit Hektik missverstanden wird.
00:30:28: Aber Geschwindigkeiten sind nicht hektisches Harmonie, also Geschwindighat ist harte Arbeit der Geschwindigung sehr völlig subjektiv.
00:30:33: Sie haben uns gerade über diverse Automarken unterhalten.
00:30:36: Geschwindigtkeit ist ein Outcome.
00:30:39: Und das heißt es ist die Frage was ich da vorne reinstecke um.
00:30:41: geschwindigkeit ist eigentlich eine große, eine hohe Form der Kunst und womit natürlich gegen Schwindigkeit ganz stark verbunden Und das hat wiederum mit Fokussierung zu tun, was du gerade angesprochen hast.
00:30:50: Ist natürlich Leichtigkeit und Leichtigheit ist eine große Voraussetzung für Geschwindigkeit und Leichtigkeit ist so ein wunderschönes Wort weil es ja nicht nur impliziert dass wir in unserem Fall Gewicht sparen sondern auch Komplexität reduzieren und das wiederum hat er ganz viel mit Innovationen zu tun.
00:31:04: also wie schaffen wir's Dinge so zu reduzieren?
00:31:11: Dass sie dasselbe leisten oder vielleicht sogar mehr aber mit einem Zehntel des Gewichts Handgriffe so zu optimieren.
00:31:17: Und da sind übrigens auch Patente entstanden aus diesem ganzen, weil wir ja neunzig Prozent des Materials, was wir verwendet haben war ja unser eigenes Material also Dynaphyte oder ja nur noch neunzehnt Prozent und daraus sind Patenten standen weil wir schauen mussten wie mit einem Handgriff Stichwort Leichtigkeit den Schuh verriegeln.
00:31:33: ich habe ja vorhin erzählt wie hart jeder Handgriff ist anstatt vier Schnallen irgendwie zuzumachen usw.
00:31:38: Aber das ist genau also viele dieser Dinge.
00:31:42: Und vielleicht was, ich habe ja vorhin schon von der Leuchtung gesprochen.
00:31:44: Ich bin jetzt kein hochspiritueller Mensch aber es gibt auch so Erfahrungen die mich halt tief geprägt haben und das war diese Entscheidung zu dem Punkt wo du gerade kommst.
00:31:54: Da unten ging's ja schon ein bisschen darum sagen wir mal um in Hochrisikotonen zu steigen.
00:32:01: und diese Frage, die wir uns normalerweise in unseren Breitengraden nie stellen müssen, aber die vielleicht jetzt in den aktuellen Zeiten, wo wir alle spürende sind dass wir ein bisschen länger schneiden müssen und wir alle sofort anfangen zu jammern, weil wir hätten dann vielleicht ein bisschen weniger und so weiter.
00:32:16: Ist ja auch alles verständlich und ist eine normale Reaktion.
00:32:18: aber diese Frage die wir uns stellen mussten war ja was ist absolut essentiell?
00:32:25: Was ist wirklich überlebenswichtig und was ist einfach nur wichtig?
00:32:29: Und diese frage müssen wir uns am meisten nicht stellen den Luxus haben, alles einzupacken.
00:32:35: Und das war für mich dann doch so spannend zu verstehen, dass wir so tief in Detail sein müssen und wirklich zu sagen okay was können wir alles abschneiden?
00:32:42: Wie kann man das optimieren wie können wir das zusammenbringen?
00:32:44: Wie können wir aus drei Eins machen?
00:32:46: aber genauso gut und am Ende sind wir irgendwo bei sieben acht Kilo gelandet.
00:32:50: Gesamtgepäck also Gesamt-Gepäcks gehen die meisten nicht ins Büro.
00:32:54: Wir haben mehr dabei und haben damit acht Tausender bestiegen und das ist schon unglaublich.
00:32:58: und diese Frage auf dieses Auf dieses Essenzielle zu konzentrieren, hat mich einfach tief geprägt als dreifache Familienvater.
00:33:07: Auch als Geschäftsmann und natürlich auch als Bergsteiger war vor allem als Mensch wie jeder andere der halt nur vierundzwartige Stunden hat wo wir überlegen müssen was wir machen und was wir eben nicht machen und der wie jeder anderen menschdurchschnittlich ja das glaubst du wie viel Lebenstunden haben wir auf diesem Planeten?
00:33:23: Ungefähr.
00:33:23: Ich hab's bei dir gehört in einem Interview, siehundertausend.
00:33:26: Ja, siebhunderttausend.
00:33:27: Genau und das sind ja die Brutto-Lebensstunden und da ist eben für mich das Faszinierende was wie verbringen wir unsere Zeit?
00:33:35: Was machen wir mal, investieren wir keine Ahnung, die Stunde in den Spotcast hören oder machen wir etwas anderes oder schauen wir Netflix oder stehen morgen früh auf und arbeiten mit uns so weiter.
00:33:44: und es sind Entscheidungen und die haben ganz viele mit zu tun mit Fokussierung.
00:33:48: Fokusieren heißt letztlich entscheiden Und das ist natürlich ganz stark abhängig davon, welche Ziele habe ich.
00:33:54: Also wenn ich keine Ziele hab', dann wirst du mir natürlich auch schwer fallen zu entscheiden und das hängt irgendwie alles so miteinander zusammen.
00:34:00: und in diesem toxischen Umfeld befinden wir uns alle jeden Tag oder?
00:34:06: Jota!
00:34:06: Ich finde es total spannend als ich das von dir gehört habe dass du das Leben runtergebrochen hast auf siehmundertausend Stunden was ungerechnet glaube ich neunsebzig Komma.
00:34:13: acht Jahre sind wenn man's optimistisch rechnet einfach mal ein Leben runterzubrechen in Stunden.
00:34:19: Ich meine, das macht es noch klarer.
00:34:20: Dass du dann eben sagst ja okay jetzt investiere ich... Gute zwei Stunden in den Tomorrow-Podcast, gut investierte Zeit.
00:34:27: Aber ich kann sie natürlich auch extrem verschwenden.
00:34:29: und dass man sich Gedanken darüber macht wie man wirklich sinnvoll mit seinem Leben umgeht und wahrscheinlich auch in der Todeszone noch mal ein anderes Gefühl hat für überhaupt was ist Leben?
00:34:39: Und ja wo ist er tot?
00:34:43: Es gibt einen Satz, den du in einem alten Interview gesagt hast das der Tod dabei immer eine Option ist.
00:34:51: Ja, nicht zurückkommen war eine Option die wir natürlich auch schmerzhaft erlernen und sagen erlebt haben.
00:34:59: Erlebt haben dann schon als junge Januar eben vielleicht Menschen nicht mehr zurückgekommen sind aus dem eigenen Umfeld und auch Freunde oder Menschen wo wir am Berg waren mit denen wir uns angefreundet haben und was passiert ist?
00:35:12: Wir hatten ja alle möglichen Dinge erlebt und wo wir aber auch wussten wir sind davor nicht gefeiert und waren wir leider auch nicht Und das war natürlich was, wo wir viele Dinge gelernt haben in dieser Schnittstelle und natürlich auch einen natürlicheren Umgang mit dem Tod gelernt haben.
00:35:35: Aber auch wussten, wir dürfen nicht naiv sein.
00:35:38: Wir müssen mit dieser Verantwortung herumgehen uns selbst gegenüber, aber natürlich vor unserem Umfeld gegenüber.
00:35:42: Was natürlich auch hieß dass wir eigentlich schon bevor die Familie kam auch bei mir angefangen haben die Risikobereitschaft immer mehr einzustellen.
00:35:53: Ich glaube, man kann es ein bisschen vergleichen... wie mit einem Fahrenfänger, zumindest ging es mir so als ich mein Führerschein hatte und damit Übermut da gleich mal losgeheizt bin.
00:36:03: Und dann schneidest du in die Kurve rein und nimmst beinahe ein Fahrradfahrer mit was mir danach nie wieder passiert ist wenn man wusste nie wieder darf hier vergessen mich über die Schulter zu schauen.
00:36:12: aber das im größten Risiko sind wir ja wenn wir gar nicht wissen dass wir im risiko sind also wenn wir überhaupt nicht an denken das dann Fahrrad Fahrer kommt Dann sind wir eigentlich im größte Risiko dass wir einen Fehler machen.
00:36:20: und diese Dinge sind am berg eigentlich nicht sehr viel anders zu lernst immer mehr die dinge lesen aber natürlich bleibt immer Und das gehört noch mal auch zu Wahrheiten.
00:36:29: Natürlich bleibt immer ein Restrisiko, also ganz egal welchen Berg du dir aussuchst oder nicht in diesen Höhen vor allem natürlich... Also ich habe jetzt kein Restrisikor oder so gut wie kein Rest-Risiko.
00:36:39: da muss schon irgendwas ganz schief laufen wenn ich heute auf die Alpspitze gehe.
00:36:42: aber natürlich an diesen hohen Bergen hast du so viele Dinge die du nicht managen kannst wo einfach ein Rest-Resikor definitiv bleibt.
00:36:52: Das klingt ja in der Theorie noch Ja, vielleicht noch ganz abenteuerlich.
00:36:56: Ich habe jetzt eine Sportart entwickelt die heißt Speedberg steigen.
00:36:59: ich versuche so schnell wie möglich auf dem Berg zu kommen und dann auch eben wieder so schnell als möglich runter.
00:37:04: Und ja, ich gehe in die Todeszone aber die Todeszone heisst der Todeszrone weißt du wirklich tot gibt.
00:37:12: Wie hast du das erlebt?
00:37:13: Ich habe eine Geschichte gesehen bei dir.
00:37:16: Ich glaube, du warst da gerade XXV, dass du dann auf dem Berg warst und dann gab es einen Ehepaar was du da gefunden hast wo die Frau affroren war?
00:37:26: Ja, ich war genau vor einund... vor... ...einundzwanzig Jahren.
00:37:32: Vor einundzwenzig Jahren, wo wir an einem siebentausender waren und dann tatsächlich eben auf zwei verunglückte Bergsteiger gestoßen sind Eine Frau, für die wir nichts mehr tun konnten.
00:37:44: Und die Erfroren war, die sich verlaufen hatten.
00:37:46: Also eigentlich war der Berg ein gutes Beispiel.
00:37:49: Ich war der Berg keine Absturzgefahr, keine Gletscher-Spalten.
00:37:55: da oben flach also sehr kalt aber es ist Nebel reingekommen.
00:38:03: Die waren am Gipfel und dann kamen Nebel rein und dann haben sie den Weg einfach nicht mehr alles weiß denn man weitaut völlig die Orientierung verloren.
00:38:10: Also sie haben sich auch völlig abseits der Route bewegt, waren wirklich in einem weit weg von dem wo sie... Die haben gar nicht mehr gesehen ob sie hochlaufen oder runterlaufen rechts und links was auch immer.
00:38:18: also komplett die Orientierungen verloren.
00:38:20: was wirklich ganz fatal sein kann hatte ich auch gerade jetzt im Jahr zwanzig in einem Achttausender wo wir umgedreht sind und dann ein paar Tage später auf den Gipfel sind aber wo wir auch entschieden haben wir waren kurz vor dem Gipfel am sechstöchsten Berg der Erde und haben gesagt ne hier stopp ja.
00:38:33: und dann waren es sind wir Haben wir aus weiteren Höhen gesehen, dass der oben noch einen weiteren Punkt festgemacht und es war eben.
00:38:43: Der Seilpartner der verunglückten Dame und sind dann dahin und waren uns eigentlich sicherer der Mann ist tot und wir standen da davor wann ja auch wie sie sagen waren ja auch das erste mal als in diesen Höhlen waren usw.
00:38:57: und sofort Und hatten uns gewundert, dass der Mann, obwohl es zaub kalt war sicherlich minus zwanzig, minus dreißig Grad die Daunjacke offen hatte.
00:39:06: Die Handschuhe ausgezogen hat den.
00:39:08: und dann hatten wir uns erinnert das wenn man erfriert, dass man noch mal so richtige Ersurfieren ist.
00:39:12: Entgeblich ein schöner Tod weil man wirklich nur mal so eine Art Rauschzustände bekommt und man denkt Es wird ein Barm und dann fängt man an sich auszuziehen Weil man nicht die Gehitze Wallungen bekommen, die natürlich nicht real sind.
00:39:23: Dann haben wir irgendwie sind wir uns runtergebeugt und geschaut nochmal und so und dann haben wir gesehen Der Mann lebt noch aber war völlig Also, nicht mehr ansprechbar und wir waren völlig... irgendwie geschockt.
00:39:36: Und haben gesagt, oh Gott!
00:39:37: Das war das erste Mal auch, dass wir konfrontiert waren mit solchen Situationen.
00:39:43: Mein Freund Basti ist dann bei ihm oben geblieben hat versucht ihn zu versorgen.
00:39:46: ich bin runtergefahren aus Lager drei.
00:39:49: Wir hatten da gar kein Lager aber wir wussten als Material Dinge eingepackt, die ich halt da gefunden habe von Isomatte bis sonst was im Seilen und so.
00:39:59: Und bin dann wieder hoch hatte wirklich Blut im Auswurf.
00:40:01: also das weil ich ja auch ein.
00:40:04: wir hatten einen wahnsinnigen langen anstrengenden Tag hinter uns war noch am Gipfel und bin dann mit dem Mann so gut wie es geht eben eingepacked war ein großer schwerer Mann und haben ihn dann nach unten gefahren.
00:40:17: Also wie so eine Art Acker und haben in der Runden gefahren aus Lager drei eben und da kam man zufällig Ein deutscher Rettungsarzt, wir waren ja irgendwo in China und er kam da gerade hoch.
00:40:28: Und hat sich dann dem Mann auch angenommen professionell aber ist dann leider in der Nacht noch verstorben.
00:40:34: Wahnsinn!
00:40:35: Aber bitte wie ist das?
00:40:37: Wir reden ja immer noch von Sport.
00:40:38: Das war extrem Sport was du machst.
00:40:40: und dass es ja Speedberg steigen und ich stelle mir gerade vor Ich laufe Marathon Da kann eigentlich nichts passieren.
00:40:45: Dann gibt's Leute die fahren Mountainbike oder es gibt Leute die schwimmen oder gehen segeln Aber du machst da so ein Sport.
00:40:51: Ich stelle mir vor, du bist gut trainiert und total ready.
00:40:54: Dann wirst Du den Berg hochsprinden wie möglich, wie es geht.
00:40:58: Und dann siehst Du da aber plötzlich so wow!
00:41:03: Da ist gerade wirklich was passiert.
00:41:05: Da stirbt jemand so.
00:41:09: Nehmen Dir währenddessen, dass Du Sport machst?
00:41:12: Ja gut für uns war das nicht nur ein Sport also für uns auch bis heute nicht.
00:41:21: Absolutes Leben sehr exil, also das war nicht nur einfach ein Sport.
00:41:25: Ich gehe zum Fußball spielen oder ich gehe zum Renneral fahren was auch immer alles haben wir gehabt.
00:41:30: für uns war es wirklich, ähm, jetzt kann ich sagen so, für uns ist unser Leben mit Haut und Haaren, mit allem, mit all dem was wir da erlebt haben.
00:41:40: Also nicht nur die sportliche Seite sondern auch die Extreme, die Selbstfindungen und die Grenzen auszutesten in allen möglichen Dingen.
00:41:46: Die Umgebung ... Das war ja schon in diese Länder zu gehen im Abenteuer, sich selbst zu erfahren, miteinander Dinge zu erfahren zusammen Sachen zur Lebenssituation, die wir überhaupt gar nicht uns ausmalen konnten.
00:42:02: Aber wir haben dieses Abenteuern auch gesucht.
00:42:04: Wir wussten ja, dass so was passieren kann.
00:42:06: Wir haben natürlich nicht gedacht, dass es uns passieren kann, das ist ja irgendwie wahr.
00:42:10: Dann hätten wir wahrscheinlich nie gemacht, wir sind dann da reingewachsen.
00:42:13: Aber es war ein ganz großer Teil unserer unglaublichen, und das klingt jetzt vielleicht im Kontext ein bisschen seltsam.
00:42:22: Aber nur dass man es versteht unser unglaublichem Begeisterung also weil wir reden jetzt gerade natürlich über diese sagen mal wenn dieses Leben der Intensität Und es ist schon wichtig, dass wir das auch für den Hörer hier irgendwie aufklären.
00:42:37: Wenn man diese komplette Intensität dieses Lebens abbildet dann ist es einfach eine unglaubliche Spannweite und wir sprechen jetzt gerade über sagen mal den äußersten Pol der Tod bedeuten kann absolut!
00:42:49: Und das will ich nicht schönreden und ist ja leider auch passiert.
00:42:53: Aber ich möchte vielleicht meinen Freund Basti zitieren, der mal gefragt wurde von dem Journalist.
00:42:58: Lohnt sich denn dafür zu sterben?
00:43:00: Weil da steckt er so ein bisschen in einer Frage drin!
00:43:02: Und der Basti hat geantwortet was mich wahnsinnig fasziniert hat und wie ich vielleicht auch die Frage beantworten würde... Er hat geantwortet damals und hat gesagt, ich frag mir nicht ob es lohnt dafür zu Sterben.
00:43:12: Ich frage mich ob es sich lohnt, dafür zu leben.
00:43:14: Da sage ich hundert Prozent Ja!
00:43:17: Das ist der Punkt weil wir Die anderen neunundzig Prozent einfach so eine Intensität, so ein erfülltes Leben.
00:43:23: Und da zitiere ich einen anderen sehr guten, einem der besten Freunde mit dem er gerade noch geschrieben hat, damit mir das namenschaftbar auch lange bei Dühner fit.
00:43:28: Der, der immer gesagt hat, äh, der Schorst, der einmal gesagt hat weißt du wenn sie mich morgen erwischen würde dann sage ich einfach Ich habe ein wahnsinnig geiles Leben gehabt!
00:43:38: Ich hab es wirklich maximal mitgenommen und nur dass man so ein bisschen Mit versteht wie wir in welcher Intensität wir gelebt haben, ohne dass für Todeswohnen sehnsüchtig waren.
00:43:50: Ganz im Gegenteil, wir waren eigentlich sehentsüchtig nach Leben, nach diesem intensiven Leben und ich glaube so kann ich nur versuchen die Frage zu beantworten.
00:43:59: aber natürlich hat sich nochmal da natürlich viel verschoben was wir machen und was nicht machen weil ich kann auch... Diese Intensität haben, ohne dass es nach tausend unbedingt ist.
00:44:08: Also da stehen ja auch viele andere Sachen zum Beispiel im Buch drin die auch wahnsinnig intensiv waren und das muss nicht immer sagen diese Option des Todes mit dabei sein.
00:44:18: Aber was ist dieses ultimative Gefühl?
00:44:22: Dass das größte... Glückgefühl, dass du hast.
00:44:26: Wir sind jetzt gerade nach der Fußball-Weltmeisterschaft, nehmen wir den Ferentoris, der das entscheidende Tor für Spanien geschossen hat im Finale gegen Argentinien und sind Weltmeister geworden.
00:44:35: Siebzig, achtzigtausend Menschen jubeln.
00:44:37: weltweit sehen das Milliarden Zuschauer alle Menschen in Spanier jubeln.
00:44:43: Du bist um auf dem Berg, hast dein größtes Ziel erreicht.
00:44:46: Hast dich hochgekämpft und hast kaum die Luft zu jubeln weil die Luft so dünn ist Und dich sieht auch keiner sondern nur deine Kamera weil du noch das Foto machst.
00:44:55: Bist du gesehen?
00:44:55: Inzwischen durch kann es passieren dass du Menschen siehst Die erfroren sind die die sterben und du musst versuchen so schnell wie möglich runterzukommen und du erlebst dass die Todeszone auch tot bedeutet und trotzdem rennst du wieder hoch.
00:45:08: was ist dieses ultimative Glücksgefühl dabei
00:45:13: Wenn ich es runterbrechen müsste, weil es sind viele Gefühle.
00:45:17: Aber wenn ich es unterbrechen musste ist sicherlich das Gefühl zurückzukommen und dann vielleicht auch noch sein Ziel erreicht zu haben.
00:45:27: Das höchste Ziel ist immer ganz unabhängig davon ob man den Gipfel dann erreicht oder nicht dass alle unten ankommen.
00:45:32: Natürlich brechen wir auch auf, um den Gipfel zu erreichen.
00:45:35: Wir wollen ja nicht den sportlichen.
00:45:37: Eure Geist haben natürlich schon und hoffentlich auch... Und übrigens wenn ein Unfall passiert dann ist der Gipfel sofort per se.
00:45:42: also das ist immer ganz klar.
00:45:44: Das heißt, wenn irgendwo was ist egal ob es unser Gruppe oder nicht, dann ist sofort Abbruch jeglichen Ziels.
00:45:50: Dann geht das Ziel sofort verschoben auf diese Rettung die wir dann hoffentlich durchführen können, wenn sie die Verhältnisse und Bedingungen zulassen.
00:46:00: aber dieses zurückkommen möchte ein Beispiel geben, vielleicht weiß ich mir gerade so ein Feld und es ist eben... Ich hatte gerade von den Bergen geredet.
00:46:07: Ich war mit meinem nepalisischen Freund Prakash im Jahr ... ... in dem Jahr ... … und diese ganze Reise war auch irgendwie angespannt in Tibet weil Tibet ja per se mal kein einfaches Land ist durch die immer wieder Reisewarnung und oft sind wir nicht reingekommen
00:46:25: usw.,
00:46:26: da kamen wir aber rein nach lang Jahren wieder rein und hatten dann Innerhalb von neunzehnten Stunden in sechthöchsten Berg bestiegen, hoch und runter.
00:46:35: Würde zu weit gehen auch krasse Erlebnisse mitbekommen usw.
00:46:41: Und sind dann schnell raus, wollten dann auch schnell raus.
00:46:45: Ich kam dann nach Kathmandu und hatte eigentlich drei Tage nicht geschlafen, weil wir sind sofort ganz runter.
00:46:54: Keine Ahnung, was mit Höchstleistung diesen Berg, diesen Achttausend, einmal kurz da hoch runter.
00:46:58: Hatten dann kurz geschlafen sofort weiter.
00:47:00: Man hat gerade mal tun und bin am nächsten Tag im Flieger.
00:47:01: Also ich hatte eigentlich drei Tage so gut wie nicht geschlaft und hatte wirklich brutalsten Husten noch von dem Höhen... also man kriegt dann so Höhen, man trocknet ja komplett aus, kriegt geschwollene Kähle und Lungen und es ist ziemlich sehr eine wahnsinnige Belastung für den Körper.
00:47:16: Und ich saß dann im Fliegern zurück und neben mir Neben mir saß eine Nepalese, die haben ja wahnsinnig viele Experts.
00:47:27: Sie werden dann nach England und Europa geschickt und machen oft medizinische Berufe oder was auch immer.
00:47:33: Und sie war auch in den Riesentüte-Chips von ihrer Mutter noch bekommen.
00:47:39: Dann saßen wir neben ihr.
00:47:41: Ich konnte nicht schlafen, weil diese Gefühle kamen.
00:47:46: Du kommst jetzt zurück!
00:47:50: Hey, das hat geklappt und du bist, weil.
00:47:53: du denkst ja manchmal, du kommst nie mehr zurück.
00:47:55: Du bist in so abgelegen... Also ich hab oft gedacht, ey scheiße was ist wenn ich hier immer bleiben muss?
00:48:00: Weil so wie sieben Jahre in Tibet oder was auch immer!
00:48:02: Weil es so andere Welten sind also nicht nur jetzt am Berg sondern auch politisch.
00:48:07: und dann saß ich da mir, weil ich nicht schlafen konnte.
00:48:14: Trotzdem, dass ich unbedingt hätte schlaffen müssen.
00:48:16: Weil ich so aufgeregt war irgendwie, habe ich mir meine Kinder wieder zu sehen und so weiter.
00:48:20: Habe ich mir dann einen völlig banalen ... Ich weiß nicht, du bekennst dich vielleicht ein Film über Spoksen?
00:48:27: Rocky!
00:48:27: Wie heißt der Sohn von Rocky?
00:48:30: Der Sohn vom Rocky?
00:48:31: Ja, der ist schon
00:48:31: die neuen Rockies, die jetzt wieder kommen werden.
00:48:34: Creed.
00:48:34: Creed heißt der Film, aber wie heißt der SOhn von ihm?
00:48:36: Ja okay,
00:48:36: aber das war Creed genau.
00:48:37: Da haben wir den Film angeschaut und musste es so unglaublich zu heulen anfangen, dass ich mich über... und ich wusste wirklich was jetzt aufgeht.
00:48:46: Dass ich mich überhaupt nicht mehr einbekommen habe!
00:48:48: Und ich hab' wirklich Rott und Wasser geweint.
00:48:51: Es war eigentlich ein Wein vor Glück.
00:48:53: Also es war einfach so ... Ich weiß nicht, wenn ich das letzte Mal ... So weinen musste.
00:48:57: Ich musste so weinen und dieses junge Mädel war völlig verunsichert, die gemeint ob irgendwie mit mir alles okay ist und so weiter und sofort nicht.
00:49:06: Und ich musste schluchzen und konnte mich nicht mehr zurückhalten.
00:49:08: Ich muss dann den Film ausschalten.
00:49:10: aber natürlich war der Film nur ein Triggerpunkt dieser ganzen Erlebnisse und dieses Ganzen Wahnsinns, der sich sozusagen... Und das verlässt sich eigentlich dieses Zurückkommen und ist alles wieder so fallen lassen.
00:49:22: Also, das Zurückkommensleben und diese fast Wiedergeburt.
00:49:27: Diese Wiedergeburte, dieses Leben geschenkt bekommen.
00:49:30: Wiedergeschenkt zu bekommen was wir haben.
00:49:32: Das hat mich schon immer wahnsinnig geerdet und erfüllt mich bis zum Ende meines Lebens mit der Wahnsinnigen Dankbarkeit.
00:49:38: Vielleicht war es auch immer wieder der Grund dass wir wieder aufgebrochen sind um uns selbst zu zeigen... Es geht auch anders und vielleicht sich dem auszusetzen, um das dann auch wieder hier nochmal viel mehr wert zu schätzen.
00:49:50: Ich weiß es nicht aber ich habe auch nicht die endgültige Antwort, aber ich versuche nur das wiederzugeben was ich so erlebt habe.
00:49:56: Wir müssen gleich noch die Ziele ableiten und die Learnings was jeder von uns damit nehmen kann.
00:50:01: Aber ich glaube eins wird schon ganz klar du musst ein klares Ziel haben.
00:50:04: bei dir in diesem Fall ist das relativ einfach der Gipfel ganz ganz oben zu sein In einer Todeszone was ich überraschend finde was Du ja auch beschreibst Aber nicht nur ein klares Ziel definieren, sondern auch bereit zu sein dieses klare Ziel aufzugeben.
00:50:21: Es gibt eine Situation die du ganz eindrücklich schilderst dass Du Ganz kurz vor dem Gipfel warst und das waren noch zwanzig Höhenmeter Unterschied Und du hast dich entschieden Nicht diese zwanzige Höhen Meter mehr zu machen weil du gesagt hast du bist nicht mehr in der Zeit.
00:50:40: ja
00:50:41: Das war am Broad Peak übrigens der Berg, wo heute der Heute groß in den Medien war.
00:50:48: Wo die Lawine aufgegangen ist.
00:50:49: und ja und wir hatten einen Broad Peak vereinbart und es war eben auch Teil dieser ganzen das ganze Risiko Managements
00:50:56: usw.,
00:50:57: dass wir irgendwann für uns festgelegt hatten was ist unser Zeitfenster?
00:51:01: Und dieses Zeitfenstern galt nicht nur nach oben sondern auch nach unten und da war dann eben auch teil davon wann sind wir waren wie wo?
00:51:09: Und an diesem Broad Peak waren es, wenn ich mich die erinnere... ...sechzehn Stunden, glaube ich.
00:51:14: Nach sehzehn Stunden gehen wir um.
00:51:16: Egal wo wir sind nachsehzehnten stunden waren wir am Vorgäpfel und dieser Vorgöpfel ist nur zwanzig wie mit der Niedrige also wirklich nichts.
00:51:23: aber jetzt nicht so dass man da in drei Minuten oben ist sonst hätte man schon noch gemacht sondern es ist schon ein scharfe ausgesetzter Grad und hätte wahrscheinlich noch locker unter diesen widrigen Bedingungen die wir hatten sonst hätten wir auch nicht sechszehn Stunden gebraucht.
00:51:38: Das hatte schon Grund, warum wir sechszehnt zwanzig Stunden gebaucht hatten weil wir sehr schwierige Bedingungen hatten ständig eingebrochen sind also tiefen Schnee mit Deckel drauf und ständig wieder weggerutscht sind und dadurch viel Kraft und Zeit verloren hatten und waren dann an diesem Vorgepfel und haben da rüber geschaut und war natürlich wollten eigentlich unbedingt weiter aber haben gesagt hey wir haben das miteinander vereinbart es war Teil der der Zielvereinbarung, Teil der Konsequenz auch und haben dann gesagt es gibt sogar Filmaufnahmen wo wir sagen nee wir drehen um.
00:52:07: Und wir packen sie wieder weil wir wollen einfach sicher wieder unten ankommen und haben das auch gemacht.
00:52:12: und damals sind zwei andere Bergsteiger weiter die mit dem wir uns hier angefreundet hatten Christina Castania eine sehr starke etänische Bergsteigerin Und die ist weiter mit ihrem Seilpartner.
00:52:30: Sie kamen leider nie wieder, sie ist abgestürzt auf dem Weg dorthin und er kam zurück völlig fertig und gezeichnet natürlich.
00:52:41: Das sind diese Entscheidungen wo wir versucht haben diese Konsequenz vorher schon festzulegen also vorher sagen wir mal, mit klarem Kopf und noch ohne Emotion.
00:52:52: Also vor der Operation praktisch zu sagen hey was sind die Limits, die wir gehen?
00:52:55: Und sie ziehen mir dann auch durch und das ist ein ganz wichtiger Teil unserer Besteigung geworden dass wir uns nicht auf einmal da oben anfangen zu diskutieren gehen wir es weiter oder nicht oder was auch immer so und dass wir gewisse Parameter ganz klar setzen für uns weil wir ja auch mit fast nichts da hochgehen.
00:53:11: Hast du mit der Werksteigerin noch geredet und sie hat gesagt sie geht weiter?
00:53:14: Ja ja!
00:53:15: Es gibt Filmaufnahmen wie alle zusammen an diesem Vorgipfel sind Und wir diskutieren, ob wir weitergehen oder nicht.
00:53:20: Wir sind damals auch eine Speed-Bion gegangen.
00:53:23: Wir waren vom Basecamp direkt in einem Schuss nach oben und die sind damals von Lager drei oder vier, ich weiß nicht mehr genau wie viele Lager es war.
00:53:33: Aber sie sind vom höchsten Lager hochgegangen und wir hatten sie dann eingeholt.
00:53:38: Also wir waren schnell unterwegs, haben sie eingerohnt, hatten die Kräfte gebündelt und waren die letzten paar Stunden zusammen unterwegs und hatten uns dann am Vorgipfel.
00:53:47: da hat man für uns gesehen, hey unsere Zeit ist rum und aber die waren ja eine unabhängige Seilschaft.
00:53:54: Wir haben ja bekannt uns natürlich und haben uns da gut angefreundet, aber wir haben die in ihren Scheidungen getroffen wie am unserer getroffen und dann haben wir noch diskutiert und gesagt nee sie gehen weiter und wir haben gesagt wir drehen um.
00:54:06: und ich hatte es noch bewundert auch weil ich natürlich auch gerne noch auf den Gipfel gegangen wäre.
00:54:11: bei unseren Scheidung war unsere Entscheidung der Entscheidung war ihre Entscheidung Hat die natürlich das allerbeste gewünscht und hätte jetzt auch nicht gedacht, dass da irgendwas passiert oder wie auch immer.
00:54:19: Wir hatten dann tatsächlich ihren Körper angefunden auf dem Abstieg der wo sie abgestürzt war was natürlich enorm bitter war.
00:54:31: Wahnsinn!
00:54:32: Wie ist es wenn du gerade noch mit ihr gestanden hast?
00:54:35: Auf dem Vorgipfel und du hast für dich entschieden nein wir müssen runter und du siehst dass jemand anderes sich anders entschieden hat und dann triffst Du in diesem Fall diese Frau und sie ist tot, sie ist abgestürzt.
00:54:46: Und du siehst was für eine Härte ... Eine Entscheidung da oben
00:54:51: haben kann?
00:54:51: Ja.
00:54:53: In dem Fall, weißt du, musst dir vorstellen... Das glaub ich auch ganz wichtig für alle die zuhören und für alle Menschen, die urteilen ohne dass sie jemals in Extremsituationen waren oder dass sie JEMALS in Sauerstoff am Zonen waren, wo mir schon auffällt.
00:55:10: Da schnell geurteilt wird.
00:55:12: Ob man überhaupt gar keinen verständen überhaupt gar nicht weiß wovor man spricht weil niemand kann Situation beurteilen wo man ist dabei war und vor allem nicht unter unter extrem sauerstoffmangel unter extremen situation wie kälte und enorme anstrengung unter wahrnehmungsstörungen und so weiter und sofort.
00:55:29: Du bist eine extreme situation du bist nicht du bist wieder kriegsituation weißt die fahren selber so mit uns beschäftigt, um da herunterzukommen.
00:55:38: Mein Freund Basti ging es auch nicht gut an dem Tag und ich war in Sorge auch um ihn um uns und dass wir das in dieser Situation wahrgenommen haben aber selber am absoluten Anschlag waren und gesehen haben okay wir können absolut nichts mehr für sie tun Da ist nichts mehr, kein Lebenszeichen mehr in jeglicher Art.
00:56:03: Und dann ging es noch darum hey wir müssen weiter schauen dass wir heil rauskommen also aus dieser Zone und das sind extreme Situationen die mit nichts vergleichbar sind auch nicht im Verkehrsunfall hier oder wie auch immer weil es einfach so viele Elemente sind diese Extreme nochmal einen ganz anderen Sphärenheben die wir Menschen normalerweise überhaupt gar nicht... verkraften können und deswegen bist du eigentlich wie auf dem Autopiloten.
00:56:32: Und dann kommen die Emotionen.
00:56:33: erst viel später, wir waren noch mit dem Freundeskreis unten bei der Familie und haben sie besucht also die Familie von Christina und die hatten dann sie weiterinnern da und hatten dann teilweise eine Serimie gemacht auch in einem Ski-Tourenrennen zu ihrem Gedenken wo wieder auch mitgelaufen sind.
00:56:57: Da kommen natürlich dann diese Emotionen und da kommt es wieder hoch.
00:57:00: Dann bist du in deiner Komfortzone und spürst dir den ganz anders, aber das ist was man nicht beschreiben kann wahrscheinlich genauso wie jemand beschreiben könnte jetzt hier sitzen würde und weiß nicht gerade in irgendeiner Kriegsituation war und irgendwas beschreiben muss weil keine Worte diese Dinge beschreiben können weil das ein paar Situationen sind die wir die normalerweise wir zum Glück nicht erleben müssen.
00:57:28: Wahnsinn!
00:57:30: Du hast gerade dein Freund Basti schon erwähnt und dann hat es euch erwischt, in China an einem Berg auch ein achtausender.
00:57:41: da habt ihr ein spektakuläres Projekt geplant.
00:57:45: wenn ich es richtig verstanden habe wolltet ihr zwei achtaußender Berge innerhalb von sieben Tagen besteigen schnell hoch schnell runter und dann seid ihr in eine Lawine gekommen.
00:57:58: Ja, es kam eine Lawine und hat den Bastilleil in Tod gerissen.
00:58:09: Es gibt eine ARD-Domentation darüber, Drama am Achttausender... Wie hast du das erlebt?
00:58:16: Was ist passiert aus deiner Sicht?
00:58:19: Du meinst, passiert ... Ja,
00:58:24: wie du diesen Tag erlebt hast.
00:58:25: Was passiert ist?
00:58:26: Weil du hast es gerade so geschildert, wie ihr euch zum Glück immer richtig entschieden habt.
00:58:30: Wie hart das in der Todeszone ist, wie man das erlebt ohne Sauerstoff und für euch ist es ja gut ausgegangen bis eben an dem Tag wo es dann nicht mehr gut ausgegangen ist.
00:58:43: Wie ist dieser Tag gewesen?
00:58:45: was ist passiert?
00:58:48: Ich kam aus einem absoluten... eigentlich auf dem Absuchten nichts.
00:58:54: Zumindest habe ich so einen Fund aus Absuchte nichts, die hätte nicht gedacht.
00:58:57: Niemand von uns glaube ich eine Sekunde vorher.
00:58:59: wenn jemand gefragt hätte in einem Hang wo wir jetzt nicht dachten boah es ist hier heiß oder wo wir uns vorunterhalten haben was auch immer so dann kam einfach völlig geräuschlos ne Lavine und ich weiß noch wie man dachte irgendwann zieht mir die Füße weg oder was?
00:59:15: Was ist denn das jetzt?
00:59:15: oder sowas?
00:59:16: überhaupt kein Wummgeräusch war wie man es normalerweise kennt oder so sondern es kam völlig aus Aus einem Nichts und aus einem Glücksgefühl, weil wir kurz vor dem Gipfel waren.
00:59:29: Dieses enorme Unglück über uns... Das war natürlich mit Abstand das schlimmste Tag meines Lebens der alles auf den Kopf gestellt hat und auch alles verändert hat.
00:59:41: Und natürlich ein unglaublich tiefer Schnitt in meine Seele mein Körper und in meinen Umfeld und alles.
00:59:54: Hast du eine Sekunde mal darüber
00:59:56: nachgedacht,
00:59:57: dass du vielleicht nie wieder auf den Berg gehen kannst?
01:00:01: oder anders formuliert?
01:00:02: Wie hast du es geschafft, wieder auf dem Berg zu gehen danach?
01:00:06: Naja, also nie wieder nach Hause.
01:00:07: Da hab ich sicherlich drüber nachgedeckt aber ich habe auch gar nicht so weit gedacht.
01:00:10: Ich war einfach nur... Es war so ein massiver Lebens-Einschnitt das ich überhaupt gar nicht soweit gedacht habe ob ich jetzt nochmal aufm Berg gehe oder nicht was für mich klar war Dass ich weiterhin hier in Alpen gehe und ich bin ja dann erst mal lange auch nicht auf Expedition gegangen.
01:00:25: Aber die Berge sind ein ganz großes Jägenheil, und das ist natürlich auch schade, dass wir in so einem Podcast sehr viel überreden was alles schiefläuft und es gehört natürlich dazu und was auch sehr dramatisch ist.
01:00:38: aber... Tausenden von Lebensstunden, die schön sind.
01:00:42: Die beleuchten hoffentlich auch noch irgendwie
01:00:44: ... Ja bitte!
01:00:45: Weil es schon wichtig ist, weil ich glaube sonst haben wir so diesen Negativity-Buyers das hier alles nur extrem ist und dass hier alle Menschen sterben usw.
01:00:53: Und ja, es gehört dazu aber... Es gehört auch dazu, Also, es ist total banal.
01:01:22: Aber wir fahren auch weiter Auto... Und ich meine, das ist nicht verharmlosen was es ist aber nur wir messen dann oft mit verschiedenen Gradmesser.
01:01:29: Wir rauchen weiter obwohl's auf jeder Verpackung ist dass wir wissen sehr schädlich wie wir trinken weiter, wir ernähren uns schlecht und so weiter all diese Dinge.
01:01:37: Aber wir sind normal Menschen.
01:01:38: ja und der Berg war für mich immer... Der stand da nicht zur Debatte.
01:01:41: also ich mache Fehler, mir machen Fehler, aber der Berg hat keinen Fehler in dem Sinn gemacht.
01:01:48: Wir sind damit und nicht damit falsch umgegangen, aber der Berg an sich war weiterhin ein ganz ganz... Und es ist bis heute ein ganz wichtiger Teil meines Lebens weil er immer da ist als fester Bestandteil und ich weiß jetzt immer da.
01:02:11: also ich weiß nicht ob morgen noch der da ist oder die da ist, aber ich weiß, der ist immer da.
01:02:17: Die Alpspitze ist immer dahin, fahr und hochsteigen will, dann ist er immer da!
01:02:20: Ich fühle mich immer gut dabei.
01:02:22: Und das ist deswegen ganz wichtig für mich und ich weiß... wie vorhin sagte, ich kann da ohne Risiko hochgehen und ich kann auch ohne Risikofm Hörsberg gehen und es erfüllt mich mit Glückseligkeit.
01:02:33: Das ist bei all den Trauern, bei all dem Einschnitten und bei allen extremen enorm wichtig, weißt du?
01:02:42: Weil wenn man sowas hat.
01:02:45: Wofür man so brennt dann kann ich nur für mich sagen... dass sich das jedem wünschen würde auch meinen Kindern.
01:02:52: es muss jetzt hoffentlich nicht der Extrem Sport aber.. Dann ist es einfach was, dann ist es eine große Glückseligkeit wenn man etwas findet für was man lebt und für was Man sagt Es ist Lohnenswert dafür zu leben weil das steckt ja genau in diesem Spruch drin.
01:03:06: Und äh und das hat ne unheimliche eine unheimliche Kraft, von der ich mir bewusst bin.
01:03:11: Dass ganz viele Menschen das nicht nachvollziehen können und es auch kritisieren und ist auch in Ordnung.
01:03:17: Ja danke für deine offenen Worte.
01:03:18: also... Ich möchte es überhaupt nicht kritisieren.
01:03:23: Ich muss sagen, ich staune!
01:03:25: Ich bin wirklich fasziniert weil du es wirklich erlebt hast und ich habe in meinem Leben in meiner Karriere wirklich viele krasse Menschen getroffen.
01:03:33: aber ich hab noch nie jemanden getroffen wie dich der sowas erlebt hat er das wirklich gemacht hat.
01:03:38: wir leben in einer Welt wo alles auf Social Media gepostet wird und jeder so faked und vorgibt er würde irgendwelche Dinge machen.
01:03:45: Aber du hast sie wirklich gemacht.
01:03:47: Du bist da kein Theoretiker Du bist da Praktiker und du hast erlebt eben in der Form, was Todeszone das nicht nur ein Hashtag ist, den man benutzen kann.
01:03:55: Und sagen kann hey ich mache ein Post!
01:03:57: Ich bin eine Todeszone und lass einen Like da oder ein Abo sein.
01:04:00: Du hast es erlebt.
01:04:01: Du hasst es eben in jeder Härte auch erlebt aber auch in jeder Schönheit die du auch beschreibst und was das alles bedeutet um was das für ein Mindset braucht um das zu machen was man für eine Fitness braucht um da... Ich habe auch die Videos gesehen wie du teilweise dann hochläufst am Anfang denke so Wow, was für eine Energie und sich so herrlich auch reduzieren zu können auf so viele Sachen verzichten zu können.
01:04:25: Das ist unglaublich viel, was da dranhängt also das, was du jetzt gerade an Negativität vielleicht aufgenommen hast.
01:04:35: Für mich ist es staunend und wirklich fasziniert sein von dem, was Du machst.
01:04:42: Ich könnte mir auch vorstellen, dass ich es mal probiere.
01:04:45: Weil ich denke so, wie du sagst wir haben ja nur siehmonat Stunden Zeit warum soll das nicht mal probieren hochzukommen und einfach mal zu sehen hey wie fühlt sich das an?
01:04:55: Wie ist das eigentlich?
01:04:56: würde ich das auch können oder nicht?
01:04:58: umso wichtiger ist es glaube ich eben eine richtige Risiko Abwägung und Einschätzung machen zu können Und ich glaube das ist etwas was wir alle unterschätzen.
01:05:08: also ich war auch Mal auf ganz Kleinberg aus deiner mag ich gar nicht erwähnen hier in deinem Bei sein.
01:05:14: Zwei Tausend Dreihundert Meter und die letzten waren echt krass, das war auf den Felsen muss man hochkackseln!
01:05:20: Und ich dachte auch so wow es war schon ... War echt so ein Gefühl in Bootsen, weil da ist in Bootzen in Dolomiten so einen Berg hochgegangen und das war da oben zu stehen.
01:05:34: Erstens sieht man immer noch einen höheren Gipfel, aber natürlich überhaupt nicht deine Reichweite.
01:05:38: Aber das war schon ein Glücksgefühl, weil es natürlich auch nur zwei tausend Treibende waren.
01:05:41: Das waren natürlich genug Sauerstoff da, genug Energie.
01:05:44: Aber sich dann zu trauen nochmal das Vierfache zu gehen und das machen eben viele nicht und sich zu Challenge und zu sagen ich mache sie trotzdem also deshalb... Also ich möchte mal nur sagen wirklich Respekt vor dem was du machst Und für dich ist das ja wirklich dein Leben.
01:06:02: Ich habe gelesen, dass du morgens auch gerne früh aufstehst um vier oder fünf und gerne mal als alle erstes tausend Höhenmeter machst?
01:06:11: Ja, musste ich ja.
01:06:12: Ich musste sehr mal in der Früh machen, um irgendwie mein Trainingsbensum vor der Arbeit hinzubekommen und so bin ich dann immer mehr noch mehr zum Frühaufsteher geworden und hab halt für mich entschlossen, Dass es die Stunden vor neun sein müssen, weil danach komme ich auch nicht ins Büro und danach wird's auch nichts.
01:06:29: Also ich muss alles was ich mir so sagen antrainieren will muss sich irgendwie muss ich vorneuern machen und dann ist das Leben wie gesagt eine Entscheidung ob man eben zwei Stunden früher ins Bett geht oder vielleicht mit den Kindern gleich oder sich noch von während der Platz pflanzt oder so.
01:06:44: Und das war auch eine Reduzierung also auch in einer Reduzierung von niedlichen Social Media und so wo ich lange überhaupt gar nicht mich auch heute damit überhaupt gar nicht beschäftige, wo ich immer gesagt habe okay was will ich und was nicht.
01:06:57: Und wie lege ich da meine Zeit danach aus?
01:06:59: Deswegen mache ich nach wie vor immer noch sehr früh auf und gehe wahnsinnig gerne auf den Berg weil so lange es geht ist das einfach ein wahnsinniges Geschenk.
01:07:07: also weil der Körper funktioniert und der Geist hoffentlich auch noch einigermaßen.
01:07:11: und dann genau gehts dementsprechend oft sehr früh raus.
01:07:17: Aber ist das was du jemals empfehlen würdest mal einfach mal zu machen, morgens aufzustehen die Routine zu durchbrechen?
01:07:22: Wir sagen das ja man nennt es ja immer raus.
01:07:24: Das der Komfortzone geht einfach mal tausend Höhenmeter vor allem!
01:07:27: Ja klar, das würde ich jedem empfehle und er weiß ja... weil du dich... also ich meine natürlich so dass wir uns nur noch Spaß machen müssen, wo muss ich langsam hinführen?
01:07:34: aber ich stelle mich seit Jahren, seit Jahrzehnten kein Wecker.
01:07:39: Also das ist ein innerer Wecker, der mich einfach weckt und oft würde ich gerne liegen bleiben, So schön und der Tag fängt einfach so gut an.
01:07:48: Und ich bin fit, es ist auch in der Früh nicht.
01:07:52: Ich gehe sofort raus bummen und dann gehts los und das ist ganz egal wie's Wetter ist.
01:08:02: Das erfüllt mein Tag schon so dass gar nicht mehr... ...das ist ein Hardware den noch versauen.
01:08:09: Ja, total.
01:08:09: Vor allen Dingen wenn du es morgens machst und du sagst ja am besten machst du das alles immer vor neun Uhr weil danach ist es immer schwierig unterzubringen.
01:08:16: Wenn du es bis neuen Uhr erledigt hast den Sport gemacht hast deine Höhenmeter gemacht hast dann kannst dir auch keiner mehr wegnehmen kann.
01:08:23: ich kann er mir im Tag da irgendwie rausbringen.
01:08:27: Lass uns mal schauen, dass wir einmal die Learnings mitnehmen hier aus dem Summit Code.
01:08:31: Was man mitnehmen kann für jeden von uns was wir von dir, von deinem extremen Sport, von deinen Speedberg steigen lernen können.
01:08:41: gerade so im Bereich Leadership glaube ich ist Klarheit sehr wichtig.
01:08:45: und du sagst Klarheit ist die höchste Kunst des Führendes.
01:08:50: Hast du das Gefühl, dass gerade auch heute ... Du hast es am Anfang des Podcasts gesagt.
01:08:55: Es wird auch viel in Deutschland im Moment schlecht geredet.
01:08:58: Vieles funktioniert ja nicht ganz so gut, dass ein bisschen auch klares Liedership fehlt?
01:09:04: Also ich glaube also wie soll ich sagen, das kleidet immer.
01:09:07: die höchste Kunst der Führung ist insofern jetzt gar nicht.
01:09:11: Es fehlt überall und aber nicht deswegen weil jetzt jemand Eine kann es besser, eine kann schlechter.
01:09:17: Aber niemand kann's ultimativ gut.
01:09:18: und deswegen ist auch die höchste Kunst der Führung weil wir niemals ultimative Klarheit herstellen können und vor allem nicht in so komplexen Themen wie in der Politik oder im großen Konzern oder was auch immer, weil die Klarheit, die wir heute vielleicht hergestellt haben vermeintlich morgen schon wieder völlig irrelevant sein kann, weil keine Ahnung Trump ... Irgendwie entscheidet den Iran anzugreifen oder was auch immer.
01:09:41: Und sich die Parameter völlig ändern.
01:09:43: und deswegen ist es, dass wir wieder neue Klarheit finden oder weil Klarheit ja auch völlig subjektiv ist.
01:09:48: also Wir können vermeintliche Klarheit haben wir zwei über ein Thema Aber und können sogar denken das wir dieselbe Klarheit darüber haben.
01:09:56: aber dabei sind unsere Klarheiten völlig unterschiedlich.
01:09:59: Also du weißt doch ich meine Ja.
01:10:01: also Die Realitäten und die Wahrnehmungen sind völlig unterschiedlicher.
01:10:05: so wenn ich im berg anschau und wir auf dem Berg geschaut haben, dann haben wir zwar nur diesen einen Berg gesehen.
01:10:11: Und es gibt nur diesen Berg einmal objektiv und genau den all den Dingen wie er ist und beschaffen ist aber dennoch haben wir aufgrund unserer Mut an stärken Schwächen usw.
01:10:22: völlig unterschiedliche subjektive Realitäten und Wahrnehmungen von diesem berg weil ich schau vielleicht auf eine stelle die mich besonders beschäftigen und anders auch ne andere stelle und so weiter und sofort.
01:10:32: also und deswegen ist Klarheit eben so ein spannendes Feld, weil ich immer mehr gelernt habe für mich zumindestens auch in Positionen wo dann immer größere Projekte, Strategien und so weiter durchgesetzt werden sollten.
01:10:47: Dass sich oft viel zu schnell unterwegs war und verpasst hat die Klarheit zu schaffen übrigens auch klar zu schaffen bevor wir große Operationen angepackt haben usw.
01:10:58: Weil vermeintlich Bayer alles klar.
01:11:00: und dann hab ich gesagt nie ist gar nichts klar.
01:11:01: und da hab ich irgendwann verstanden dass das eigentlich der große Teil der Vorbereitung eines erfolgreichen Projekts ist, dass man permanent... Die Dinge wiederholt, dass man auch Klarheit einfordert.
01:11:10: Also Klarheit-Einforderung ist auch ein ganz wesentlicher Faktor.
01:11:13: durch Umfragen und ich kann auch ständig klarer Einforderungen strukturiert einfordern.
01:11:18: umso strukturierter, klarer Ich sehe Einforderung, umso klarer Ergebnisse werde ich auch bekommen.
01:11:23: Es hat ganz viele mit zu tun wie im Pinkpoll.
01:11:25: Klarheit geht nicht nur in eine Richtung.
01:11:27: Klarheid geht übrigens auch nicht nur von oben nach unten.
01:11:30: Und es ist auch das Interessante an Klarheit.
01:11:32: Deswegen die höchste Kunst der Führung.
01:11:34: nochmal.
01:11:34: Klarkeit ist völlig unabhängig von Hierarchien.
01:11:36: Klarheit versuchen mit dir einzufordern oder du mit mir.
01:11:41: obwohl du mir nicht hierarchisch vorgesetzt bist und ich die auch nicht.
01:11:44: Oder ich kann mit meinem Chef versuchen, Klarheit einzufordern wenn ich vielleicht ein vermeintlich unangenehmes Thema gut aufbereite und es ist okay können wir mal darüber sprechen.
01:11:52: und wie schaut's denn aus?
01:11:53: Und natürlich hat das gar nicht viel mit der richtigen Wortwahl zu tun mit dem richtigen Setting.
01:11:58: Also spielen ganz viele Dinge mit dass der andere nicht in die Verteidigung geht oder sich angegriffen fühlt oder was so immer sondern und hat auch viel mit Visualisierungen zu tun.
01:12:05: also da stecken ganz ganz viele dinge drin und deswegen fasziniert mich das so weil Weil umso ich sehe es wie so ein Trichter, den man eben ganz weit aufmacht.
01:12:15: Und dann bei vielen Strategien und so weiter habe ich immer mehr erlebt, wie man das eigentlich dann ja kunstvoll immer enger zusammenschnüren kann.
01:12:23: Auf diesem Weg die Menschen immer mehr mitnehmen können.
01:12:27: Das ist immer zu ihrer Klarheit wird noch immer mehr zu ihrem Projekt.
01:12:30: Und früher hab' ich vielleicht gesagt hey da geht's lang und jetzt gehen wir auf den Gipfel und passen und dann hab' Bau irgendwie, die Hälfte ist wohl gar nicht mehr hinter mir.
01:12:39: Das ist ja nicht das Ziel des Ganzen.
01:12:44: und so fasziniert mich einfach dieses Konzept der Klarheit.
01:12:50: und ich glaube jeder, der irgendwo gewisse Projekte oder gewisse ... Themen oder was immer verantwortet ist das ein wesentliches, dass vielleicht das wesentliche Führungsinstrument wenn man irgendwie zusammen erfolgreich auf den Gipfel kommen will.
01:13:06: Okay.
01:13:07: Fokussierung, Entscheidung auf das Essenzielle sehr wichtig Und was ich wirklich auch nochmal beeindruckend fand, weil man sich automatisch selbst überprüft.
01:13:17: Wenn man das hört ist dieser Punkt Leichtigkeit die Kunst des Weglassens und dieses Gefühl dass wir alle immer dazu neigen viel zu viel mit uns rumzuschleppen und das ja auch im Business.
01:13:31: Ja absolut haben ja Freunde schon darüber geredet was es essentiell was Überlebnis wichtig zu verstehen was es da wirklich braucht um hochzukommen und was nicht schleppen auch in Unternehmen wahnsinnig viele Dinge rum, die völlig... Wo wir zurückschauen, die hätten alle von Anfang an hätte man den gar nicht mitschleppen müssen oder machen irgendwas.
01:13:50: Und gehört auch ganz viel dazu was ist der Gipfel?
01:13:54: Was brauchen wir dafür und was brauchen wir eben nicht dafür?
01:13:56: Also wirkliche Fokussierung heißt ja Ja zu sagen!
01:14:01: Zu diesen Dingen, wir haben uns so gefragt, macht es schneller?
01:14:03: Ja oder nein?
01:14:03: hat eine essentielle Sicherheitsfunktion ja oder nein?
01:14:05: wenn diese beiden Fragen mit Nein beantworten wurden das alles abgeschnitten Und ganz klar im Parametern sich immer wieder auszurichten, es können auch der Purpose sein oder kann.
01:14:14: Aber unternehmerisch immer wieder an sich zu hinterfragen hey ist das was wir ausdrücken wollen?
01:14:19: Oder nicht?
01:14:19: und auf einmal wenn man diese Frage dann wieder mal selbst stellen selbstkritisch, dann finden wir relativ schnell raus.
01:14:24: nee das sind nicht wir.
01:14:26: also weg damit ja und das natürlich bedeutet eine große Disziplin.
01:14:30: eine große Selbstdisziplin weil mehr wird's Immer von selbst, also auch bei mir.
01:14:36: Das ist bei uns allen wie wir alle sind halt Jäger und Sammler in unserer DNA und es wird immer von selbst mehr und deswegen ist es auch so gefährlich.
01:14:44: wenn finde ich persönlich wenn das Management zu viel Geld hat und vielleicht auch noch zu viel Zeit weil dann passieren dann wird irgendwie was angeschafft, Hauptsache es wird angeschauft.
01:14:54: Dass wir irgendeinem Projekt uns an die Nase binden und das ist aber immer wieder verbunden mit großer Selbstdisziplin um zu sagen okay, was sind wirklich die Dinge, die wir erreichen wollen?
01:15:04: Und was eben auch nicht.
01:15:06: Okay ein sehr starken Punkt finde ich noch den du hier machst is natürlich das klare Thema Resilienz.
01:15:13: Du sagst einen ganz tollen Satz in diesem Buch der heißt Wir haben über niemand mehr Kontrolle als über uns selbst.
01:15:22: Was ich in der Business Ableitung total spannend finde ist dieser Resilienz, weil wir heute im Business und Management jeder der Verantwortung hat.
01:15:32: Der Unternehmen oder ein eigenes Business hat merkt ja man muss auch mit vielen Niederlagen.
01:15:39: Und das ist ja auch etwas, was man hier aus deinem Leben eines Speedbergsteigers mitnehmen kann.
01:15:46: Dass du egal wie viel Klarheit du hast, egal wie viele Fokus du hast... Du auch immer lernst mit Niederlagen umzugehen.
01:15:53: Sei es einfach ein Wetterumschwung der da ist, dass du dann nicht hochgehen kannst auf den Berg, weil es schneit oder du wirst krank oder irgendetwas passiert und trotzdem musst du weitermachen!
01:16:07: Du kannst nicht einfach aufhören.
01:16:10: Und das finde ich ist ein ganz tolles Learning, finde ich dieses Learning Resilienz und auch Härte zuzulassen und auch ertragen zu können.
01:16:22: Das ist etwas was ich für mich aus dem Buch mitnehme.
01:16:25: Hast du ja schon alles gesagt?
01:16:28: Kannst du zustimmen oder wie sie sich
01:16:29: tun?
01:16:29: Ja absolut nein!
01:16:30: Ich glaube auch da geht es darum dass es ja Spaß macht.
01:16:35: Das hatte ich ja schon von klein auf, durch den Sport und viele andere Dinge dieses zu spüren.
01:16:47: Dass du auf einmal mehr aushalten kannst und dass du mehr einstecken kannst.
01:16:50: Und das hat was mit Widerstandsfähigkeit zu tun, die unglaublich dir mehr Kraft ins Selbstbewusstsein gibt.
01:17:04: Also was mir zumindest nicht durchaus immer Spaß gemacht hat, also sich diesmal raus.
01:17:08: Ich würde wahrscheinlich immer wieder sagen wir mal irgendwo eine Lodge oder eine Zelt in Nepal tauschen mit dem Fünf-Sterne Hotel.
01:17:16: ja weil ich einfach dabei eine ganz andere Intensität und auch Belastbarkeit aufbauen und ein ganz anderes... eine ganz andere Wertschätzung für die kleinen Dinge.
01:17:28: Und das hat so viel damit zu tun, also nach einer Einheit in den Apfel zu beißen ist halt oder nach einem Gipfel in den apfel zu beißen etwas ganz anderes als wenn er halt vielfach vor mir rumsteht und so weiter.
01:17:40: Also das sind glaube ich so diese... Das hat auch mit Intensität des Lebens zu tun und eigentlich mit dem Erkenntnis für mich zumindest, dass ich noch heute wieder gedacht habe wie ich von der Albspektion runter bin letztlich nicht viel brauchen.
01:17:51: Wir brauchen, wir brauchen natürlich um das natürlich schon schwer genug ist zu reichen die Gesundheit.
01:17:56: ja ganz klar wir brauchen dann natürlich auch mit der Gesundheit irgendwie ein bisschen eine Lust und eine Wille irgendwas auch bewegen zu wollen ganz egal in welcher Art.
01:18:06: also es heißt ja nur das Ziel kann ja so vielfältig sein kann ja alles mögliche sein und da braucht man noch paar gute Beziehungen und ich glaube der Blend ist schon sehr, sehr viel um und dass der Rest von selbst sich einigermaßen einstellt.
01:18:24: Ja, gut beschrieben.
01:18:25: Und um da nochmal den Unterschied zu machen zwischen normalen Menschen, die einfach im Werk hochgehen und dir der den Berg hochrennt... Ich habe auch gelesen das du beim Hochrennen nur so ein paar Power-Riegel mitnimmst und zwei Liter Wasser, das fand ich sehr beeindruckend und die auch immer ganz dicht am Körper sind damit sie nicht einfrieren, dass das Wasser...
01:18:43: Bei den wirklich Speedbesteigungen oder sowas.
01:18:45: Aber dann hab'
01:18:46: ich auch gedacht so wow für jeden der mal einen Werk hochgeht wandert und dann sagt oben ist wahrscheinlich eine Hütte Wie eine Maß alkoholfreies Bier und einen Kaiserschwan.
01:18:56: Auf den
01:18:57: Nachtausenden gibt es noch keine Hürden, noch nicht!
01:18:58: Wer weiß was am Everest noch so alles passiert?
01:19:01: Ja wahrscheinlich wenn man sieht was der Moment da gerade los ist teilweise im ganzen Bergbusiness Wenn man das da sieht Himalaya Was da was da los ist der ganze Tourismus.
01:19:11: wie siehst du das dass die Leute da Schlange stehen?
01:19:15: Ich habe heute gelesen, dass es irgendwie eine neue Regelung geben soll, das dann nicht mehr jeder hochgehen darf.
01:19:21: Sondern dass du dich erst mal qualifizieren musst wie für so einen Marathon.
01:19:24: Dass du erstmal vorweisen können musst, dass du erst einmal ein paar sechstausend-siebentausender schon gemacht hast?
01:19:32: sicherlich wünschenswert.
01:19:33: Ich glaube, in Nepal können sich das auch aussuchen weil er genug Bewerber da sind.
01:19:36: aber am Ende ist es follow the money also es ist irgendwo hochkommerzialisiert.
01:19:41: Es ist eine ultimative.
01:19:42: der Mont Everest wird immer eine Ultimative bleiben und deswegen wird es auch immer ein hoch kommerzieller Berg bleiben außer dass es anders geregelt.
01:19:49: Aber da geht es letztlich ums Geld.
01:19:52: Das ist eine große Wirtschaftskraft für Nepal.
01:19:55: man kann sicherlich wesentlich besser managen würde ich jetzt mal sagen.
01:20:01: Deswegen war der Mount Everest für mich immer jetzt keine Option, weil obwohl er mich natürlich von der Höhe erreizen würde.
01:20:06: Aber da gab ich viel, viel schönere Ziele für mich ins Auge gefasst und übrigens auch Ziele die weit unter der Achttausendmarke liegen.
01:20:17: heute also ich genieße siebentausender Wiesnicht mehr und vielleicht auch ein sechstausender und das hat sich natürlich schon auch verschoben dass diese Projekte und wir haben jetzt viele auch von da wirklich Vergangenheit gesprochen heute auch, die schon weit über ein Jahrzehnt zurücklegt.
01:20:33: Und da hat sich natürlich viel geändert bei mir, wo ich sage das ist jetzt nicht mehr das ultimative Ziel nur diesen Gipfel zu erreichen, sondern es ist eben auch die gesamte Expedition und die ist wesentlich vielfältiger als vielleicht nur der Gipfl, sondern die besteht auch aus verschiedenen Facetten von Projekten gemacht haben mit dem WWF und alles Mögliche, die mich wahnsinnig bereichert haben und die, wo Ich fahren Sie viel lernen durfte.
01:20:58: Sag mal, wir sind nicht größer geworden für mich auch und das genieße ich auch sehr.
01:21:02: Ist das auch etwas wo du bleibst?
01:21:04: Bleibst du in diesem ganzen Bergbusiness?
01:21:08: Also ich glaube ja den Berg werde ich immer verbunden bleiben.
01:21:12: aber wenn ihr sagt Berg-Business dann würde ich nichts sagen dass ich unbedingt immer in dem Berg Business bleiben werde.
01:21:19: also ich hatte mir vorhin auch über diese Kontextverschiebung gesprochen kurz.
01:21:22: Also mich reizen durchaus auch ganz andere Industrien die die auch einen größeren Impact haben.
01:21:30: Also, wo ich mich selber verquere, welche Wirkung willst du erzielen?
01:21:34: und weil ich Themen zu haben, die noch nicht viel größere, wie soll ich sagen, Wirkung.
01:21:38: für mich war immer toll Sachen zu verkaufen, die den Menschen Spaß machen, das geht ja letztlich um Freizeit, um die schönste Zeit, also um Zeit am Berg
01:21:46: usw.,
01:21:47: aber vielleicht jetzt auch Dinge, wo man auf viel mehr gesellschaftliche Wertstiften kann usw.
01:21:59: Wochen größeren Impact irgendwie leisten kann.
01:22:01: Und ich glaube, es kann auch viel in Experience gehen aber... Ich glaube der Berg wird schon als ein Element bleiben, aber ich sage mal geschäftig weil du hast gesagt Berg-Business also weiß nicht ob das damit gemeint ist, aber geschäftlich könntest du auch ganz ganz andere und geht's auch schon in ganz ganz anderen Dinge auch.
01:22:15: Ja, ich glaube dass es mittlerweile ein Business ist, als wir uns getroffen haben beim Sommerfest von Avon Gard.
01:22:21: Haben wir uns hier getroffen dieser Experience Agency Und da haben wir auch kurz darüber gesprochen, wie sich so der ganze Freizeit-Commerz verändert.
01:22:31: Dass ja Menschen heute, wenn sie Freizeite haben und wenn Sie ihre Freiseit gestalten bereit sind, sehr viel Geld für alles auszugeben.
01:22:38: Das heißt, wenn du einen Sport machst bist du bereit das meiste Geld auszugehen für das richtige Equipment, für die tollsten Laufschuhe, für das beste Mountainbike, für dass T-Shirt an dem Du am besten die Atmungsaktivität hast... ist ja in der Zeit jetzt auch gerade nach, nach Covid.
01:22:57: Ist das ganze Jahr so richtig explodiert?
01:23:00: Dass jeder sich mit dem besten High-Tech-Kram eingedeckt hat und dass man schon gesehen halt so Bau um dieses Ganze herum ist – auch eine wahnsinnige Industrie entstanden!
01:23:11: Ja, ne, genau, es ist entstanden und die ist dann wieder abgeflaut, sagen wir mal vor allem im letzten Quartal XXII und auch mit dem Ukrainekrieg und war natürlich auch eine gewisse Blase, die da entstanden ist weil teilweise keine Ahnung, einen Konsument so ein Zehn Nachfragen geriert hat.
01:23:27: Weil er einen Bike wollte oder einen Ski oder eine Bindung oder was auch immer und dann bei zehn Shops angerufen hat und jeder hat gedacht das ist doch jeweils neuer Kunde.
01:23:36: aber eigentlich war es ziemlich selbe Kunde und das war natürlich schon eine gewaltige Kurve die da nach oben geschossen ist, die dann auch damit dieser Unsicherheit dann letztendlich auch deutlich nach unten geschossen.
01:23:51: Und dennoch wird's Makro, sagen wir mal.
01:23:54: Ich glaube jetzt aus der Makro-Perspektive wird es ein Thema bleiben weil wie du vorhin schon gesagt hast, wir werden älter werden und mehr Freizeit haben mit KI.
01:24:04: Wir werden weiter in dieser Selbstoptimierung bleiben und gesundheit ist hier ein unglaubliches Thema geworden.
01:24:11: also gerade heute auch mit einem Kollegen gesprochen mein Gott!
01:24:15: vor zwanzig Jahren in einem Rennrad gefahren bist, was du irgendwie exot und vor dreißig Jahren warst.
01:24:18: Du wirst ungefähr der einzige auf den Strecken die wir jetzt gerade, wo wir gerade hier sitzen.
01:24:23: Und jetzt sind was ich wie viele also das ist ja sind wahnsinnige Bewegungen da sind und es wird auch weitergehen.
01:24:29: Insofern ist man glaube ich in dieser Branche insgesamt gut aufgehoben weil sie nicht durch KI angreifbar ist im Gegenteil eigentlich der Counterpart von KI.
01:24:39: aber sie ist natürlich auch unglaublich überfüllt Das muss man auch sagen.
01:24:44: Und das ist mein Ding auch von so ein bisschen... Ich weiß nicht genau, wie groß meine Motivation jetzt noch ist, obwohl ich es vielleicht machen könnte und aber nochmal eine Marke zu kreieren, die da nochmal die hundertste Jacke verkauft und das Hundertse-Ding.
01:25:02: Das war lange Zeit cool und hat mir wahnsinnig Spaß gemacht.
01:25:04: Aber ich weiß nicht, ob das morgen noch meine Motivertion ist oder ob das irgendwie meine Befriedigung ist, dass sich jetzt nochmal irgendjemanden was Reindrück, was er meinen zu brauchen aber vielleicht gar nicht unbedingt braucht.
01:25:16: Okay auch da an der Reduzierung ja?
01:25:18: Ja also ich will ja irgendwie mehrwerk schaffen und wie gesagt es war mit Dinofit damals eine wahnsinnige Geschichte weil wir den ganzen Sport leichter gemacht haben und damit viel mehr Spaß gemacht hat viel mehr Leute reingezogen und so.
01:25:33: aber dann klar holen die anderen auf für mich, man verändert sich ja auch und ist ja gut so.
01:25:40: Und jetzt ist es so mehr die Frage okay was ist das nächste wo ich so eine irgendwie wo ich mich so einbringen kann dass ich auch einen irgendwie nutzen leisten kann?
01:25:52: Das ist glaube ich mein Punkt.
01:25:55: Okay.
01:25:56: Ich bin gespannt, was du was bündigst.
01:25:58: Lass uns noch zwei Learnings machen bitte!
01:26:00: Also mein absolutes Lieblings-Learning habe ich auch noch gar nicht erwähnt.
01:26:03: das ist das, was Du gesagt hast zum Thema Angst.
01:26:06: Angst sich angestellen, Angst überwinden.
01:26:09: und Du hast einen tollen Begriff benutzt dass man sein Mutmuskel trainieren muss ein mut muskeln.
01:26:15: Ich wusste gar nicht, dass sie überhaupt Mutmuskler haben oder wir alle Mutmuskeln haben.
01:26:19: also finde ich den ganz tollen begriff wie meinst Du das?
01:26:22: Ja, das meine ich insofern dass Mut nicht Gott gegeben ist sondern Mut kann man tatsächlich oder nicht Gott genommen ist.
01:26:30: Also Mut kann Man tatsächlich trainieren und man Kann sagen mut als beste antwort auf angst entwickeln.
01:26:38: also und das meine Ich mit mutmuskel also sich immer wieder Systematisch zu beschreiben auch im buch wie wir es gemacht haben viel angst also.
01:26:44: ich hatte aber heute noch Angst vor vielen Situationen Und übrigens ist die Angst vor viel größer als die Angst in.
01:26:50: Also die Angst voresituationen, vor der wir vermeintlich Angst haben, ist oft viel grösser als in der Situation weil wir dort einfach tun machen und im Zweifelsfall sogar überleben müssen was ich selber liebt hatte.
01:27:02: An dieser Mutmuskel bedeutet das Bescheidigendem Buch wie wir einfach geschaut haben.
01:27:09: Wie können wir überhaupt mal identifizieren wovor haben wir Angst?
01:27:12: Weil oft wissen wir gar nicht wovore Angst haben.
01:27:13: Wir haben einfach nur ein Gefühl Ja, das Unwuldseins und alles was Angst irgendwie dann zur Geltung bringt.
01:27:21: Aber dann wird gesagt okay hier ist die Angst.
01:27:24: und was kann ich vielleicht tun so fern ich diese Angst überwinden will?
01:27:28: Und ich glaube da bin ich schon da plädiere ich schon dafür weil wie soll ich sagen... Was würden wir nicht alles tun, wenn wir wussten, dass es erfolgreich ist?
01:27:36: Also wie viele Gründer hätten.
01:27:38: Wie viele tolle Unternehmen hätten oder wie viel Dinge werden schon passiert.
01:27:42: Aber wir machen's nicht weil wir uns gar nicht trauen einen ersten Schritt zu gehen und sagen bleiben wir lieber da.
01:27:47: Und das ist natürlich was... Dass die Angst eine der größten Hindernisse ist auf dem Weg unsere Potentiale auszuschöpfen und über uns hinauszuwachsen.
01:27:56: Insofern beschäftigen mich die Angst schon sehr.
01:27:58: Das hat mich auch sehr beschäftigt auf den Weg zu den Achttausenden.
01:28:01: Da ging's auch darum über uns hinaus zu wachsen und das dann auch wirklich anzunehmen.
01:28:08: Anzunehmend, dass wir erstens Angst haben und zweitens oder ich zumindestens und zweitausens diese Angst dann auch pragmatisch und systematisch anzugehen indem ich eben den Mutmuskel steiger und aufbaue und im Idealfall die Königsdisziplin Angst durch Achtsamkeit ersetze.
01:28:26: Also Angst durch Achtzamkeit.
01:28:27: zur Setzung heißt es So wie ein Seiltänzer im Zirkus.
01:28:31: So achtsam, so den Bedingungsablauf, so perfektioniert haben und zehn Zentimeter über dem Boden des Seils gespannt haben und tausend von Lebensstunden investiert haben.
01:28:40: Und es ist ja unglaublich was Menschen zu was Menschen fähig sind wenn sie sich auf irgendwas mit einer Besessenheit die ja oft was Positives sein kann, fokussieren und trainieren.
01:28:50: Und dann wenn dann diese Achtsamkeit gegeben ist, dieser Bewegungsablauf so eintrainiert ist das Seil hochziehen und sie es blind abziehen können.
01:28:57: Und sowas zum Beispiel bei mir auch bei steilen Ski-Abfahrten
01:29:00: usw.,
01:29:00: wo ich über tausende von Lebensstunden diese Techniken versucht habe mir anzueignen dass ich eben durch Achtsammigkeit mich führe anstatt vielleicht getrieben nur von der Angst.
01:29:12: Das sind so Dinge die ich da beschreibe.
01:29:15: Gibt es so eine Übung, die du uns mitgeben kannst?
01:29:17: Wie wir alle unseren
01:29:21: Mutmuskel trainieren können.
01:29:22: Ich glaube ganz einfach was mir geholfen hat ist schon mal das allererste überhaupt zu visualisieren wovor wir überhaupt Angst haben.
01:29:31: Also wenn ich jetzt irgendwie sage, es gibt eine Situation da wüsste ich eigentlich und übrigens das meinte ich auch von damit nicht jeder Angst zu bekämpfen weil Ängste... also ich bin es auch nicht wo ich sag, keine Ahnung Das muss ich nicht machen, weil das interessiert mich gar nicht.
01:29:48: Aber noch mal, ich rede von den Ängsten, die zwischen uns und unseren Potenzialen stehen.
01:29:52: Und ich darf da mal aufzuzeichnen ... Es hilft ja auch Klarheit zu schaffen.
01:29:55: Da kommen wieder wir zu einem Punkt Klarheit.
01:29:57: Einfach mal aufzuseichen, was ist denn das eigentlich?
01:29:59: Wovor hab' ich Angst?
01:30:00: Wie nahm es dir Angstkarte?
01:30:02: Einfach einzuzeichnend, wie Prozent Angst habe ich davor?
01:30:05: Was genau ist es?
01:30:06: Dann ist die Angst schon mal so ein bisschen festgenagelt.
01:30:10: Dann ist sie schon mal irgendwie greifbar.
01:30:12: Ich bin natürlich auch viel mehr händelbar und damit kann ich dann viel mehr mit ihr arbeiten, weil dann kann ich auch verstehen okay was muss ich jetzt eigentlich tun um vielleicht diese Angst zu minimieren.
01:30:22: Gibt es irgendwie einen Seilpartner bei dem ich da vielleicht etwas machen kann?
01:30:24: Also ich will die Selbstständigkeit aber ich traue mich noch nicht.
01:30:26: gibt's vielleicht irgendjemand mit dem ich das... warum träume ich ja eigentlich ist es Kapital Es ist in der Existenzängste, es sind sie und da.
01:30:33: Und dann vielleicht zu sagen okay also gibt's ja dann vielfällige ... Angst ist ja auch völlig subjektiv.
01:30:37: Der eine Angst vor dem, der andere auch keine Angst vor denen.
01:30:39: Dann die jetzt fragen was könnte ich eigentlich hier machen?
01:30:42: Wie könnte ich da wehen?
01:30:43: Wer könnte mich bei der Hand nehmen?
01:30:44: Also Seilpartner waren auch ein ganz wesentlicher Faktor.
01:30:46: Sebastian hat einen wesentlichen Teil meiner Angst genommen.
01:30:49: Mein Mutmuskel verdoppelt, meine Angst halbiert und so konnten wir uns gegenseitig wirklich als Einheit immer mehr auch bilden.
01:31:00: Und ähm, ja und das waren... sind so Dinge damit mal einfach anzufangen.
01:31:06: Wow!
01:31:07: Also schaut out in die Tomorrow-Community.
01:31:09: einfach mal machen, Mutmuskel trainieren.
01:31:11: Benedikt, die letzte Frage bei allem was du in der Dakarjahre schon gemacht und erlebt und erreicht hast?
01:31:17: Du bist jetzt achtundvierzig Jahre.
01:31:20: Welchen Businessrat würdest du heute deinem zwanzigjährigen ich
01:31:24: geben?
01:31:25: Meinen zwanziger Ich?
01:31:26: Sofort selbstständig machen Das würde ich machen.
01:31:30: Nein, wirklich!
01:31:31: Ich glaube alle die da draußen sind und irgendwie überlegen was zu machen macht sie jetzt.
01:31:35: also macht es jetzt weil... Jetzt habt ihr... Oder macht's jetzt?
01:31:40: Also egal ob ihr alter Junge seid völlig wurscht.
01:31:42: aber wenn da irgendwas ist noch nicht beschäftigt dann jetzt aber gerade.
01:31:46: wir reden ja von zwanzig.
01:31:46: also dann bin ich bei achtundzwanzig Dann würde ich sagen einfach raus Weil noch keine Familie da noch keine Kredite abzuzahlen Verschuldungen noch.
01:31:56: Keine was, dass ich weiß und das ist eigentlich etwas, was wir jetzt auch dringend brauchen.
01:32:01: Und das würde ich glaube ich jedem raten oder würde ich mir raten von den vor zwanzig Jahren.
01:32:06: Das finde ich aber total spannend, dass du das sagst.
01:32:08: Ich meine, du warst zweiundzwanzig Jahre CO bei DINFIT und jetzt warst du CO angestellt als CO?
01:32:16: Und jetzt sagst du eigentlich viel früher selbstständig mal!
01:32:19: Ja, weil ich bin ja total dankbar für die Zeit.
01:32:21: Aber ich habe es damals nicht ... Ich glaube, ich war einfach nicht so weit und hätte mich noch gar nicht ... Jetzt bin ich auch gar nicht, hatte noch gar nichts, aber das war auch so... Ich glaube in meiner Welt so klar, hey da war das auch noch nicht so mit hier, ich mache mich selbstständig
01:32:36: usw.,
01:32:36: und so vor, das war eher sowas höhe.
01:32:39: Hey, du machst deine Uni und dann gehst in den Unternehmen.
01:32:41: Und so weiter und so fort.
01:32:42: Da war das schon exotisch genug, dass ich zu Dünne für die gegangen bin nicht zu, keine Ahnung, Boston Consulting oder sonst irgendwas.
01:32:48: Aber das würde ich einmal noch mal sagen.
01:32:53: Also es gibt ... Die Welt ist so voller Möglichkeiten und man muss halt nur die Richtige finden.
01:32:58: Ich sag nur wenn jemand diesen inneren Drang hat, dann gibts keinen besseren Zeitpunkt als jetzt.
01:33:03: also das glaube ich ist nur der Punkt gerade wenn man jung ist weil natürlich hat man nicht die Erfahrung die man dann vielleicht diese Zweiundzwanzig Jahre lang ... oder was ich immer sammeln konnte, aber man kann auch nicht so tief... Ja, man kann doch nicht so tiefer.
01:33:14: allen sagen wir mal so.
01:33:15: Ich glaube das ist so ein Punkt.
01:33:17: insofern würde ich mir diesen Tipp geben.
01:33:21: Wow, tolles Tipp!
01:33:22: Benedikt vielen, vielen Dank!
01:33:24: Was für eine extremer Reise wirklich einmal mit dir?
01:33:28: Hoch in die Todeszone und wieder zurück.
01:33:31: Also danke, dass du uns da mitgenommen hast.
01:33:33: hier bei dieser wirklich extremen Reise hat wirklich super viel Spaß gemacht.
01:33:37: Danke für deine Zeit.
01:33:39: Danke dir.
01:33:40: Viel Spaß!
01:33:41: Alles Gute für den Postgast und für dich.
01:33:43: Vielen vielen Dank.
01:33:44: Shoutout an die Tumor Community hier des Buches Summit Cols.
01:33:48: Holt euch das erfolgreich führen mit den Prinzipien der extremen Bergsteiger.
01:33:53: Tolle Tipps drin und schreibt mir bitte in die Kommentare, was sagt ihr zur Tour des Zone?
01:34:00: Würdet ihr euch da auch hintrauen?
01:34:02: Würde ihr das machen?
01:34:03: und was sind die Learnings, die ihr mitnehmt aus dem, was Benedikt Böhm hier erzählt hat und was er für Learnings für sein Business mitgenommen habe?
01:34:11: Wie könnt ihr das umsetzen würde mich interessieren?
01:34:13: Schreibt es mir gleich in die Kommentare!
01:34:16: Vielen Dank hier an Maxi die ganzen Videos hier immer macht und an das Basecamp, hier an das Tomorrow Base Camp im Süden von München wo wir dich heute treffen und empfangen konnten damit du direkt von der Bergspitze zu uns kommen kannst.
01:34:36: Vielen vielen Dank dass du das organisiert hast.
01:34:38: was war hier heute?
01:34:40: Das Video und den Tomorrow Podcast produzieren können und schaut auch dann euch!
01:34:45: Wir sehen uns wieder am nächsten Sonntag um achtzehn Uhr by Youtube.
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