„Mord-Drohungen härtester Art“. BRABUS-Boss Buschmann über extremes Ownership

Shownotes

„Wenn wir dich das nächste Mal sehen, stechen wir dich ab!“

Zum ersten Mal spricht BRABUS-Inhaber und CEO Constantin Buschmann über den Preis, den er für den weltweiten Erfolg wirklich zahlen muss. Wie jetzt nach einem Streit mit Rapper PA Sports, der auf Social Media viral ging.

Der 2. Teil des TOMorrow Podcasts: Jetzt live aus dem Headquarter des berühmtesten Supercar-Tuners der Welt.

Vor dem Start der neuen Amazon-Prime-Doku „One Second Wow“ am 26. Februar nimmt uns Constantin Buschmann mit behind the scenes.

Er spricht über wichtige Wow-Momente, die Zukunft der Luxusmarke, Leadership ohne Netz und die Tumor-Diagnose, die alles verändert hat.

Teil 2 der BRABUS-Doppelfolge. Jetzt hören & abonnieren.

Transkript anzeigen

00:00:01: Hier ist Tom Junkersdorf mit Tomorrow.

00:00:05: Der Spiegel Bestseller unter den Podcasts.

00:00:09: Ja, Tomorrow.

00:00:10: Und das Tomorrow-Buch der Code zum Erfolg sind Spiegel Bestseller.

00:00:16: Und heute, heute geht es um den Erfolgscode des bekanntesten

00:00:21: Superkartuners

00:00:22: der Welt.

00:00:23: Der zweite Teil der krassen Brabus-Story.

00:00:27: Der uns zeigt, welchen Preis globaler Erfolg hat und was Leadership

00:00:32: im

00:00:32: Extrembereich wirklich bedeutet.

00:00:35: Er sagt es uns.

00:00:36: Hier ist er, Mr.

00:00:38: Brabus, der Inhaber und CEO Konstantin

00:00:42: Buschmann.

00:00:47: Wenn du eine Nachricht kriegst, in der jemand schreibt, wenn wir dich das nächste Mal sehen, stechen wir dich ab.

00:00:52: FU, du dummer So und So, so.

00:00:54: Sollte es von der Brücke springen.

00:00:56: Wir haben das Dutzendwache.

00:00:58: Das ist nicht gut.

00:01:00: Es schafft nur Negativität und Hass und Hetze, sind keine Lösungen.

00:01:05: Weder für den, der sendet, noch für den, der es abkriegt.

00:01:08: Und schafft nur Schaden.

00:01:15: Ganz ehrlich, was mich an Konstantin Burschmann beeindruckt ist, das er mir vor dem Podcast gesagt hat, dass die Mikrofone alle noch auswahlen.

00:01:24: Du kannst mich

00:01:25: alles

00:01:25: fragen, alles.

00:01:26: Nimm keine.

00:01:28: Rücksicht.

00:01:28: Und so sprechen wir auch im zweiten Teil hier über

00:01:32: alles.

00:01:32: Auch über sein Tumor und die Mordrung, die er und seine

00:01:37: Partnerin

00:01:37: Milly bekommen.

00:01:41: Das war dann die Diagnose.

00:01:42: Tumor unter dem Gehirn, an der Hypophüse.

00:01:45: Und dann stand ich da.

00:01:48: Da standen Birken.

00:01:50: Und ich hab mich gefragt, wie war das das letzte Birken, die ich sehe.

00:01:53: Und dann kam die Spritze.

00:02:03: Du sagst am Anfang der Amazon Serie im Trailer, sagst du, so einen Satz, das hat mir nicht gereicht, das ist mir nicht genug.

00:02:33: Ja, natürlich.

00:02:33: Dann hat er das schön

00:02:34: zusammengeschnitten, ist schon klar.

00:02:41: Das ist richtig, weil ich ganz auch zu Lebzeiten meines Vaters natürlich immer wieder mit Diskussionen mit ihm hatte über die Frage, wer sind wir, was machen wir, was tun wir.

00:02:52: Das war der Grund, warum mehr One-Second Wow so wichtig ist.

00:02:55: Das war gar nicht die Mission am Anfang.

00:02:57: Es war eine Antwort des Teams auf die Frage, die ich gestellt habe, als mein Vater leider sehr, sehr plötzlich verstorben ist.

00:03:04: Ich in den Laden kam und gesagt habe, ich bin jetzt hier Geschäftsführer, erklärt mir mal, wer sind wir denn?

00:03:12: Ich habe dazu eine Meinung, aber wer sind wir, was machen wir, was unsere Identität, woraus besteht die, was macht uns aus, warum stehen wir jeden Morgen auf?

00:03:22: Und das war eine sehr interessante Reise, wenn man anderthalb Jahre, anderthalb zwei Jahre dann gearbeitet.

00:03:27: Und am Ende der Reise stand eben Brabus One Second Wow als der Effekt, der Kern dessen, was uns ausmacht, als Reaktion.

00:03:38: Was ist Brabus One Second Wow?

00:03:39: Das ist die Reaktion idealerweise, wenn wir es gut machen, die du hast, wenn du eines in einem dieser wunderschönen Autos oder einem Boot oder ein Motorrad von uns begegnest.

00:03:48: davor stehst oder das so im?

00:03:49: ich nenne das immer so ice cream parlor mod also eisdielen modus.

00:03:53: du sitzt da mit deinem schoko eis in der hand und dann rollt dieses rollt im sonnenschein schön reflektierend rollt ein auto ganz langsam da vorbei.

00:04:01: du hörst ein bisschen sound siehst du nicht reflexer?

00:04:04: guckst mal wer sitzt da so drin?

00:04:05: und wie ist das design?

00:04:06: und in idealer weise im rohgebiet würden wir sagen boy Boah ey, macht sich nur leider sehr, sehr schlecht auf einer Power-Ponfolie in einem Unternehmen, was neunzig Prozent seines Umsatzes auch außerhalb von Deutschland macht.

00:04:19: Insofern wurde aus Boah ey, wurde, wurde dann, eh, one second wow.

00:04:24: Ich hab's mal hier, ist leicht sagastisch, ist schon klar.

00:04:27: Und wir haben, ehm, damit aber eine ganz, ganz interessante, eine ganz interessante Wendung vollzogen.

00:04:34: Hättest du vorher gefragt, was ist Braavus, zehn Jahre vorher hätte jemand dir sehr, sehr sehr akkurat aus Sicht des Produzenten, der Industrie, wiedergegeben, wir sind der größte UEM-unabhängige Mercedes-Benz-Veredler der Welt.

00:04:51: So ein Satz.

00:04:52: Ja, korrekt.

00:04:54: Nische, nische, nische, nische, nische, sauber einsortiert.

00:04:58: Hat mit dem Kunden nichts zu tun.

00:05:01: Gar nichts zu tun.

00:05:02: Ist aber eine Art und Weise, auf die sich heute auch ganz viele deutsche Unternehmen noch einsortieren.

00:05:07: mag auch funktional sein.

00:05:08: Ich habe das für uns damals gesagt, lass doch mal über den Kunden nachdenken.

00:05:12: Das ist meistens eine gute Idee.

00:05:15: Und wir haben das dann gemacht.

00:05:17: Und heute ist es ja so, dass Bravos One Second Wow, kannst du ja gar nicht.

00:05:21: Also ist eigentlich die ultimative Umkehr.

00:05:24: Du kannst nicht das Gefühl beschreiben, was jemand haben soll, wenn er eines deiner Produkte sieht.

00:05:29: Inzwischen auch, wenn er mit dem Unternehmen interagiert.

00:05:33: Wenn er hier aufs Gelände kommt, es übersetzt sich von alleine ganz schnell auf.

00:05:38: Also wenn an eine Mission ein Reason why der Grund, warum du jeden Morgen aufstehst, sauber formuliert, es übersetzt sich ganz schnell auf verschiedene Ebenen im Laden, wenn es passt.

00:05:46: Und was tut es hier?

00:05:48: Wenn du das Gefühl beschreibst und das als Maßstab nimmst.

00:05:52: Ja, dann bist du immer am Kunden.

00:05:54: Du kannst gar nicht mehr anders als jeden Tag hinzuschauen und sagen, was ist denn das?

00:05:59: Du kannst dich natürlich noch fragen, müssen wir das immer so empfinden bei den Produkten oder muss das nur da draußen?

00:06:03: Also muss ich jetzt ein Fan von Autos sein, damit ich für dich eins designen kann?

00:06:06: Das ist eine spannende Frage.

00:06:10: Ich glaube, ja.

00:06:12: Und so hat sich das eben umgedreht.

00:06:15: Und er enthält one second wow, ja auch verschiedene Dinge eben genau nicht.

00:06:20: Im Verhältnis zu der anderen Beschreibung, was enthält es nicht?

00:06:25: Sag's mir.

00:06:26: Auto,

00:06:27: Mercedes, zum Beispiel, mehrere Dinge, Pkw, SUV, gibt's alles nicht.

00:06:34: Und das ist ja ganz bewusst der Fall, weil es eben Emotion ist und Luxusprodukte funktionieren über den Luxusprodukt funktionieren hier.

00:06:42: Die kommen, fangen hier an, Birkenberg, schöne Rolex oder auch das Brabus, das Brabus Masterpiece fangen hier an und sind dann da.

00:06:53: Die eine Sekunde in der Eisdiele.

00:06:56: Das wird dir nicht gelingen, in der einen Grund, sagen wir mal hier, die Zusammensetzung der Portalachse zu analysieren oder die Frage zu stellen, wo man da jetzt neunhundert oder achtenhundert PS oder tausend oder dreihundert, oder ist das jetzt so schnell oder so schnell?

00:07:10: und da ist das jetzt im Innenraum so oder so gemacht?

00:07:12: Nein, die eine Sekunde ist nur hier und schlechter ein oder schlechter nicht ein.

00:07:17: Und das ist grundsätzlich die Entscheidungsdimension, mit der wir alle Produkte, die am Ende über soziale Zusammenhänge ihre Relevanz gewinnen, Luxusprodukte, mit denen wir uns belohnen, mit denen wir einen Angebot machen an unser Umfeld, wie es uns sehen soll, einen Angebot an uns selber machen, wie wir uns selber sehen wollen, wie die funktionieren.

00:07:41: Da kannst du keine Leasingrate berechnen.

00:07:44: Natürlich kommt dann die Frage, ist das ein Collectable?

00:07:47: Letzte Woche habe ich mich sehr gefreut, weil jetzt schon das ist eines der Highlights.

00:07:53: Meines Jahres war es ein Brabus Rocket-R, sehr sehr schöner Supersportwagen auf Basis Porsche-NR-S.

00:08:03: Mittelblau, sehr sehr kräftiger Farbton, versteigert worden bei Barry Jackson in den USA und ist über den Tisch gegangen für €.

00:08:11: Und der Kunde schrieb Millie und mir hinterher.

00:08:13: Guck mal, hier cool habe ich gekauft.

00:08:17: Wir hatten damit tatsächlich gar nichts zu tun.

00:08:19: Das ist natürlich bei einem Auto, das war für €.

00:08:24: Hier rausgegangen ist wirklich ein tolles, tolles Ergebnis, weil es eben zeigt, dass sich Menschen so sehr dafür begeistern, dass sie in einzelnen Fällen auch bereit sind, eben solche Preise dafür zu zahlen.

00:08:33: Und diese ganzen Logiken laufen natürlich im Hintergrund und es ist mein Job damit entsprechend umzugehen.

00:08:39: Und trotzdem funktioniert jedes Braus Masterpiece hier am Ende zuerst.

00:08:44: Und das aber auch so und der Kunde, der das dann ersteigert, vielleicht sogar in einem Bieterwitzstreit eben auch

00:08:52: Habe ich das gerade richtig verstanden, der Wagen ist für fünfundundachtzig rausgegangen und für über eine Million versteigert worden?

00:08:59: Ja.

00:08:59: Wow.

00:09:00: Hast du den so billig verkauft?

00:09:02: Habe ich?

00:09:03: Ich habe den nicht nennen.

00:09:03: Habe ich selber nicht verkauft.

00:09:04: Nein, das ist ein amerikanisches Auto gewesen.

00:09:08: Ich kann das im Kopf nicht sagen, wann wir den produziert haben.

00:09:11: Irgendwann in den letzten einen halben, zwei Jahren.

00:09:13: Okay.

00:09:15: Aber du siehst schon, also weder, das hatten wir eingest diskutiert.

00:09:19: Der Titel der Serie ist... Mir ist völlig wurscht, was da jetzt irgendein Film-Serien-Streaming mega Experte sagt, ob das jetzt cool ist, nicht cool ist, gut ist, nicht gut ist.

00:09:36: Das ist aus völlig anderen Gründen der Titelserie.

00:09:39: Aber der Titel ist natürlich super, dieses One Second Wow, weil das eben übertragen kann.

00:09:42: Es muss nicht das Auto sein, kann das Boot sein, kann das Motor sein, kann die Insel sein, whatever.

00:09:47: Aber wir leben natürlich in so einer Zeit, wo wir natürlich auch überschwemmt werden von Wow-Effekten.

00:09:54: Ist das für dich, ist das für euch auch immer schwieriger, dieses Wow herzustellen?

00:09:59: Grundsätzlich, glaube ich, sind wir in einer Welt unterwegs, die du auf zwei große Achsen reduzieren kannst.

00:10:06: Warum mal X-Achse?

00:10:07: hast du das ganze Thema Zeit geist?

00:10:11: Da kommt zum Beispiel auch Milliganz ganz stark ins Spiel.

00:10:14: Als der Challenger, der immer wieder sagt, wenn man das ja wunderschön, wenn ihr hier auf der anderen Achse Technologie, mir erzählt, ob er jetzt Kabelbomben links oder rechtsum verschraubt, eine Portalachse zwei oder drei Jahre gedauert hat, oder mal deswegen ihr, was auch immer ihr jetzt gerade tolles erfunden habt, in Paris, in Marland, in New York interessiert unsere Kunden.

00:10:36: Das, das ist wichtig.

00:10:38: Und lass mal darüber reden.

00:10:43: Und das ist, deshalb gibt es auch bei Brabus einen Creative Director.

00:10:46: Aus diesem ganz bewussten Grund heraus war das für uns in einem Unternehmen, was ja bisher ein totaler Boys' Club war.

00:10:55: Weil das eine Diversität ist, eine Perspektive ist, eine Gedanke ist, die wir unglaublich dringend brauchen.

00:11:00: Unglaublich dringend brauchen.

00:11:01: Der ist unbequem.

00:11:02: Der Challenge, der bringt Kontroverse und der ist mehr als notwendig.

00:11:10: Und da, weil sich diese Achsen immer streiten.

00:11:12: Das Unternehmen hatten natürlich Beharrung.

00:11:17: Jedes Unternehmen hat das, du willst in der Schiene bleiben, du willst in der Komfortzone sein, du willst linear entwickeln und dann muss immer wieder von außen Muster der Puls das Leben, die Störung, das Neue, die Selbstdissruption, Muster rein.

00:11:35: Das beschreibt unsere Welt, glaube ich, ganz gut.

00:11:37: Und ihr vermischt auch die Welten.

00:11:39: Ihr macht Crossover sehr hin im Moment zu Fashion Week in Paris, Fashion Week in Mailand.

00:11:46: Also wenn du konsequent in der Welt einer Kunden denken willst, dann musst du dich ja für die Frage interessieren, was machen die denn?

00:11:52: Was machen die denn?

00:11:54: Und wenn du dich, wofür interessieren sich unsere Kunden?

00:11:56: Wenn du für mehr als sechshunderttausend Euro... Das muss ich jetzt nachgucken, wahrscheinlich je vorne.

00:12:06: Rocket GTS, knapp neunhundert, neunhundertfünfzigtausend.

00:12:09: Da hinten steht ein sehr schönes Kundenfahrzeug.

00:12:10: Auch das ist so ein Rocket R, über den wir gerade gesprochen haben.

00:12:13: Das will er verkunden.

00:12:14: Guck mal, ich wollte noch einen bauen.

00:12:15: Für mich selber habe ich nicht gemacht, Pech gehabt.

00:12:19: Wenn du über solche Autos reden, was sind das für Kunden?

00:12:21: Was ist das für Menschen?

00:12:23: Die interessieren sich natürlich auch für Mode, auch für Architektur, auch für... Für eine tolle, sehr hochwertige Einbauküche, für eine Luxusuhr, für andere Dinge, die keine Autos sind.

00:12:41: Jetzt dahin zu schauen und auch hinzuschauen, wer macht denn so was?

00:12:45: Wie lösen andere Brands das Problem?

00:12:48: Ist vorkommen selbstverständlich.

00:12:49: Wenn du das nicht machst, dann das wäre völlig ignorant, wenn wir da nicht hinschauen würden.

00:12:54: Bedeutet das für dich auch völlig neue Perspektiven für die Zukunft der Marke?

00:12:58: Brabus, das ist ja mal angefangen, hat eben über Autos dann halt Boote, Motorräder.

00:13:04: Mittlerweile habt ihr sogar Branded-Real Estate, was ihr macht.

00:13:08: Es gibt ein Brabus Island in Abu Dhabi.

00:13:14: Baku Osabajan ist gerade das zweite Projekt, was auch jetzt dieses Jahr in immer mehr Arbeit resultiert für mich.

00:13:22: bei Arabus Island Abu Dhabi ist, was wir letztes Jahr vorgestellt haben, wo jetzt wirklich auch der Bär steppt.

00:13:31: Und wir wieder mal in einem völlig neuen Segment mit völlig neuen Experten.

00:13:36: Also wir docken jetzt gerade Bauingenieure, Architekten in Architekten an, die dann eben fragen, was bedeutet denn Arabus One Second?

00:13:43: Wow für eine Immobilien ist ja genau das Gegenteil von dem, was wir jetzt hergemacht haben, nämlich Mobilien, also Autos, Boote, Motorräder und so weiter.

00:13:53: Das ist mal wieder echt spannend und ich gebe auch ganz ehrlich zu, dass mich immer noch so, das war der gleiche Grund, wie jetzt das Thema Serie, wenn so was neu ist.

00:14:04: Also hätte ich damals auch der Grund, du hast ja völlig gesagt, dieses, was habe ich gesagt, es reicht mir nicht oder das war mir nicht genug.

00:14:10: Es

00:14:10: ist mir nicht genug, genau.

00:14:15: Die Komfortzone.

00:14:17: das weitermachen, was wir schon seit damals, in zwei Jahren gemacht haben.

00:14:23: Das war mir nicht genug.

00:14:25: Und das ist, glaube ich, ich meine, das bitte nicht falsch verstehen.

00:14:30: Das ist nicht irgendwie, das soll jetzt nicht heißen, was der Goldener Löffel und kennt seinen Platz im Leben nicht, sondern ich habe das in meiner Aufgabe verstanden.

00:14:40: Weil ich durch den Laden gelaufen bin und habe immer wieder gesagt, Leute, ihr könnt zeichnen.

00:14:46: Also Design, Design zeichnen, ihr könnt entwickeln in so schön, so Solidworks oder Siemens oder nix oder so, könnt ihr, könnt ihr konstruieren, Bauteile konstruieren.

00:14:56: Ihr könnt in Windtunnel gehen, ihr könnt fertigen.

00:14:58: Wir haben eine eigene, eigenen Vakuum-Gust.

00:15:02: Wir können Metallteile fräsen.

00:15:03: Wir können, wir können inzwischen Formel eins Getriebegehäuse und, und, und Tanks bauen.

00:15:09: Wir können alles Mögliche machen.

00:15:11: Wir können Nummernschild dran schrauben.

00:15:13: Was heißt, wir können auch die Gesetzevorgaben alle einhalten, haben die Kompetenz das zu bewerten, das teilweise das teuerste am Auto.

00:15:20: Und jetzt warten wir, bis Mercedes-Benz jetzt in neuste S-Klasse, E-Klasse, A-Klasse, G-Klasse über den Zaun schmeißt.

00:15:29: Und dann machen wir alle auf wie so eine Zombie-Armee.

00:15:30: Und dann machen wir vorne einen Spoiler und hinten einen Spoiler und seitens Spoiler und Räder und Innen und Motor.

00:15:38: Das sind echte Experten, die da arbeiten, mit so was hinterher funktioniert.

00:15:42: Und ich hatte damals einfach zur Mannschaft gesagt, wir können das doch tun.

00:15:50: Und was würde jetzt passieren, wenn wir wach bleiben?

00:15:52: Wenn man nicht uns definieren, ausschließlich darüber, dass jemand was über den Zaun schmeißt, an dessen Arbeitsleistung wir dann auch unsere Identität knüpfen, sondern wenn wir wach bleiben und uns fragen, wer sind wir, wofür stehen wir, was machen wir, was wollen wir.

00:16:09: Und dann mal auch ganz banal die Frage stellen, woran hätten wir denn Spaß?

00:16:15: Was wollen wir denn machen?

00:16:16: Was glauben wir, interessiert unsere Kunden?

00:16:18: Und wer aus diesem Modus operandi, der da so, das ist ja ein angenehmer Trott, der wird immer schneller, da kommt nicht ein Facelift nicht in vier Jahren, sondern in zwei Jahren, da musst du dich mit auseinandersetzen.

00:16:27: Da kannst du dein ganzes Legengang dann rumwöhlen, nicht falsch verstehen.

00:16:30: Was würde jetzt passieren, wenn wir verwachbleiben und man sagt, wie sieht denn ein Brabus Motorrad aus?

00:16:35: Wie sieht denn, welche Unternehmen gibt's denn da draußen, die vielleicht mit uns zusammenarbeiten wollen?

00:16:39: Wie sieht ein Brabusboot aus, wenn wir alle Sticker abkleben oder gar nicht drauf machen?

00:16:44: Was ist unsere Designsprache?

00:16:46: Wenn wir eine Insel oder ein Gebäude gestalten, wie sieht das aus?

00:16:52: Das ist natürlich auch klar, ist natürlich, wenn du jetzt nicht ein bisschen kindliche Freude immer wieder daran hast, immer weiter aufzustehen und zu sagen, hey, lass uns mal einen geilen Scheiß bauen.

00:17:05: Lass uns mal coole Produkte entwickeln und du diese Energie dann dann mit dem ganzen Team nicht auf den Kunden übertragen bekommst.

00:17:12: Das ist klar, dann geht das nicht.

00:17:16: Und die Mannschaft hat das damals sehr, sehr stark aufgenommen und gesagt, cool, wie wir dürfen.

00:17:21: Ja, ich sag klar dürfte, jetzt sehen wir Vollgas.

00:17:22: Hier guck mal, mach mal Motorrad, mach mal hier das, lass uns mal über den Boot nachdenken.

00:17:27: Und dann noch ein Boot, und dann noch ein Boot.

00:17:29: Inzwischen sind wir mit der Schadow-Fünfzehnhundert.

00:17:33: Schadow-Fünfzehnhundert gibt es ja in verschiedenen Versionen.

00:17:35: Ich finde Crosstop vorne geschlossen, hinten offen, zum Beispiel ist meine Lieblings.

00:17:40: Variante für unvierzig Fuß.

00:17:42: Ich bin jetzt nächste Woche wieder in Italien für ein neuerartiges Projekt.

00:17:48: In, ich glaube, einem Monat sticht das erste Mal eine Fertigung auf dem ersten Kundenboot, erster Katamaran, den wir letztes Jahr angekündigt haben, für unvierzig Fuß.

00:17:57: Das liefert so viele Funken, um mal auf den Anfang unseres Gesprächs zurückzukommen.

00:18:03: Da hört es keiner mehr auf zu funken, weil du ja mit jedem Projekt Wieder die Arschbombe vom Zähnermachs, in die Welt des Designs rein, in die Kreativität rein.

00:18:15: Wenn du es dann schaffst, die wieder einzufangen, ja, das, ich guck mal, wir haben jetzt für die, was weiß ich, für die Boote, haben wir noch Schwimmwesten entwickelt und haben noch hier noch ein Subboard und dies und jenes.

00:18:26: Hey, wir würden das bei dem Motorrad, wir würden ein Motorrad-Uniform aussehen.

00:18:29: Okay, cool, machen wir.

00:18:30: Bei dem Motorrad wäre es doch schön, wenn wir eine Felgendesign benutzen würden, was wir in den neunzigern schon mal auf einem SL gehabt haben und was irgendwie sehr stark für die Marke Brabus steht.

00:18:39: Mono II Evo.

00:18:40: Hinten hier vorne, jetzt gerade wieder auf dem neunhunderter Rocket Edition mit den Aeroblades zusammen.

00:18:46: Die Aeroblades wieder ein Thema, was ich von einem Rocket Air, was vorher von dem vorhin besprochenen Rocket Air oder anderen, anderen Brabus Rocket Varianten kommen.

00:18:54: Also, wenn du in ein System kommst, wo die wo du dich durch Selbstbezug auf andere Produkte und Themen, Designsprachen und Elemente schon wieder füttern kannst in eine Evolution, dann entsteht auch Momentum.

00:19:08: Wenn du dann noch nach außen schaust und sagst, die machen auch das und die machen auch das und lass uns da mal hinschauen, dann lass uns davon mal lernen, ja dann kriegst du eine Bewegung, dann geht's, dann fängst du an nach vorne zu gehen.

00:19:20: Und nichts anderes, deshalb interessiert mich das.

00:19:23: Ja, nicht, weil wir nicht schon genug Arbeit haben.

00:19:25: Ich denke manchmal auch immer, wie bekloppt müssen wir eigentlich sein.

00:19:28: Das wir jetzt auch noch, weiß ich nicht, ist auch noch ein Katamaran machen müssen oder Wohnmobil, ja.

00:19:37: Aber wenn du halt, wenn du in ein Wohnmobil, wenn gehst und in ein Interieur vom Wohnmobil ausstattest, wie mit Leder und Alcantara, wie eine Limousine von innen, da sieht das halt aus wie ein Puff.

00:19:51: Das sieht scheiße aus.

00:19:52: Du musst im... Entschuldigung, pardon my French, ja.

00:19:55: Ich bin ja ein Kind da, vielleicht.

00:19:56: Das Kind ist ruhig wie das.

00:19:58: Kommt da durch, kommt da echt durch.

00:20:00: Das sieht dann ganz grausam aus.

00:20:02: Du musst im Wohnmobil mit Holz arbeiten, mit Stein arbeiten, mit Teppich arbeiten, mit Metallgriffen arbeiten, mit verschiedensten Oberflächen arbeiten.

00:20:11: Da ist eine Dusche drin, eine Toilette drin, ein Bett drin, da ist eine Fahrerkabine drin.

00:20:16: Da kannst du jetzt nicht einfach reingehen und die Design-Türs-Wutaten nehmen, die du aus dem Auto kennst und dann sagen, mach mal wie immer.

00:20:23: macht sich nicht wie immer funktioniert sieht dann ist das immer wieder bei voll entkannst machen ist dann halt kacke funktioniert einfach nicht so und jetzt dann mit dem team davor zu stehen und zu sagen wie wirklich davor zu stehen immer das jetzt wie wie lösen wir das?

00:20:35: wie lösen wir dieses puzzle als bei office schoner tausend teile alles weiß wie lösen wir das jetzt?

00:20:41: das ist so.

00:20:42: deshalb kommt also ich glaube wenn nun jern fragen würdest würde auch der sagen dafür kommen jeden tag hier.

00:20:48: das ist das ist die das ist die.

00:20:52: Das ist so, die guckst, wenn da jetzt dann noch jeden Morgen oder jeden Tag im Meeting irgendwie sieben Vögel stehen, deren Berufsbezeichnung du eigentlich nur aus dem Fernsehen kennst.

00:21:02: So Director of Photography oder so, das ist ganz spannend, weil da geht es nämlich völlig, da geht es ganz in die Folgen.

00:21:07: Ja.

00:21:07: Aber sensationell, du hast dein Full Circle, du kannst dann mit deinem Bravus-Auto fahren, du kannst in deinem Bravus.

00:21:14: Penthouse gehen oder in deinem bravus Tower irgendwann einkaufen.

00:21:18: Mit deinem bravus Katamere an durch die über die Meere fahren.

00:21:21: Es gibt

00:21:22: so eine Karte tatsächlich.

00:21:23: Wir haben also die Welt der Kunden mal als ... Ich weiß nicht, wie die genau heißt, Customer Live Map oder so aufgeschrieben ist im Proster.

00:21:32: Da sind alle Orte bildlich dargestellt, bei denen wir glauben, da sind zu unseren Kunden.

00:21:36: Da geht der Skifahren und darf mit dem Pflicht am Fluch zu irgendwo hin und landet am Flughafen.

00:21:40: Da fährt er mit dem Wohnmobil, da geht er aufs Fahrrad, da ist der Golfflug, da fährt er seine Kinder zur Schule.

00:21:46: Da gibt es ganz viele unterschiedliche Ansatzpunkte und wir gucken uns immer dieses Poster an und fragen uns, was geht und was geht nicht.

00:21:53: Zugegeben, die Brabus-Brotback-Maschine, wird schwierig.

00:21:56: Also wenn irgendwann völlig undifferenziert alles machst.

00:22:01: Das kann nicht und darf nicht die Lösung sein.

00:22:03: Da sind wir aber auch ganz weit von entfernt.

00:22:07: Einfaches Beispiel, du kannst auch heute bei so einer Marke wie Louis Vuitton immer noch im Koffer bestellen.

00:22:15: Das ist der Ursprung.

00:22:17: Dessen übrigens eines der faszinierendsten Muster, die Herr Vuitton damals mal verwendet hat, die aus ganz vielen Gründen heute so populär sind, weil es ein unglaublicher Volltreffer war.

00:22:29: Und heute kannst du, weil der Ursprung der Marke ist immer noch ein Koffer bestellen bei dieser Firma, die machen aber ganz viele andere Dinge.

00:22:36: Wenn du heute mit deiner Familie in ein Louis Vuitton Store läufst, ersetze bitte durch die erfolgreiche Luxusmarke deiner Wahl, und da steht dann ein Kinderwagen, dann würden.

00:22:49: jetzt gibt es die eine Fraktion, die sagt, ja, ich stehe noch für Koffer und Lederwagen, wir sind jetzt Kinderwagen.

00:22:53: Und wenn du in einer heutigen Welt gibst, gibt es durchaus auch eine Logik, in der die Brand und das, wofür sie steht, das Versprechen, dass sie machen, so stark sind, dass dann jemand sagt, muss ich aber haben.

00:23:07: Und das ist ja ganz spannend, weil das sagt was über die Marke.

00:23:09: Da ist was passiert.

00:23:10: Auf dem Weg vom Koffer bis zum Kinderwagen, da ist ja was passiert mit dieser Brand.

00:23:21: Das kannst du auch mit der MS machen, wobei die ein bisschen konservativer sind, das bei Beispiel auch eine sehr interessante Marke.

00:23:32: Das kannst du mit Ferrari machen und der Modekollektion.

00:23:35: Das kannst du mit Bugatti im Moment durchdiskutieren, der Frage, warum ein Turbjorn mechanisch ein Tacho hat.

00:23:40: Es gibt ganz viele Stories immer wieder in dieser Welt, wo man hingucken kann und sich fragen kann, warum und wieso.

00:23:45: hat das jetzt für uns relevant und das natürlich auch mal Aufgabe da immer wieder hinzuschauen.

00:23:48: Ja, totale Heritage, natürlich.

00:23:50: Gerade bei Louis Vuitton, was du beschrieben hast, ist natürlich auch, dass die ja die Erfinder des Koffers sind, das eckigen Koffers.

00:23:55: Das war ja aus der Zeit, als Louis Vuitton das erfunden hat, dass die Zeit der Schiffsreisen anfing.

00:24:01: Und die Frage war, wenn ich auf Schiffsreisen gehe, da ist wenig Platz in der Kabine.

00:24:05: Wie kann ich das eigentlich stapeln?

00:24:06: Und da kam die Idee, das eckig zu machen, eckige Koffer zu machen und auch bei Pferde kutschen, Koffer eckig zu machen, damit man sie schön... stapeln kann und deshalb diese Schrankkoffer zu entwickeln.

00:24:18: Und das Lustige ist, dass er der Erfinder des Brandings ist, was wir heute haben.

00:24:22: Es haben viele vergessen.

00:24:24: Ursprünglich war nämlich das Louis Vuitton Logo nur im Koffer.

00:24:28: Dann war das aber so ein Erfolg, weil man diese Koffer ihm einfach beliebig stapeln konnte, das andere das kopiert haben.

00:24:33: Und dann hat er gesagt, ich will aber zeigen, dass ich das Original bin und hat dann das Louis Vuitton Logo, was wir heute kennen, auf die Außenseite gemacht.

00:24:40: Das hat überhaupt

00:24:40: nichts mit der Frage zu tun, ob sie jetzt All Over Print Typ ist oder ob du oder was auch immer.

00:24:44: Das ist einfach eine der beeindruckendsten, interessantesten Geschichten.

00:24:49: Das kannst du wirklich bis Virgil Abloh jetzt heute verfolgen.

00:24:53: Da sind ja natürlich auf dem Weg zu einer Marke ganz, ganz, ganz, ganz viele sehr faszinierende Punkte, die ich mir immer wieder mit viel Interesse anschaue.

00:25:01: Interessantes eines.

00:25:07: Bei jeder Brand gibt es jetzt die Zweifler.

00:25:10: Wo findest du die meisten Helfer, wenn du was tragen willst?

00:25:13: Bedenken, wenn du Bedenken tragen willst, wirst du Millionen von Menschen finden, die dir sofort helfen.

00:25:18: Die haben machen, aber tun aber eins, nicht Entscheidung treffen und deinen Weg definieren.

00:25:24: Mein Vater hatte auch dafür, dass du merkst, hat mir das ein oder andere Bild mitgegeben.

00:25:30: Ganz, ganz tolles Bild, das mich wirklich jeden Tag geleitet.

00:25:33: Und das ist das Bild, das er sagte als Unternehmer, wirst du immer wieder ins Becken springen müssen.

00:25:42: ohne zu wissen, ob Wasser drin ist.

00:25:44: Du wirst jeden Tag vom Einer springen müssen, relativ regelmäßig vom Dreier und manchmal alle paar Jahre vom Fünfer und paar Mal in deiner Karriere auch vom Zehner.

00:25:54: Und du wirst, wenn du da oben stehst, bist schon mal gespungen, hat auch schon mal richtig weh getan, weil zu wenig oder kein Wasser drin war.

00:25:59: Und dann stehst du wieder alleine da oben, guckst runter und merkst, jetzt geht es wieder runter vom Zehner.

00:26:07: Das ist der Moment, wo du Unternehmer tun verstehen wirst, weil du da am Ende alleine entscheiden musst.

00:26:14: Und weil du weißt, da kann sein, dass kein Wasser drin ist.

00:26:17: Und weil du weißt, wenn kein Wasser drin ist, dann kannst du dir auch in der Tatsache ganz gewiss sein.

00:26:21: So am Beckenrand ganz viele stehen, die reingucken und die sagen, guck mal, ist aber wieder gesprungen, der Doofmann.

00:26:28: Das ist einfach, das ist das schönste Beispiel.

00:26:33: Und am Ende ist es The Man in the Arena.

00:26:35: Ich weiß nicht, ob das Bildnis ist sehr ähnlich.

00:26:38: Kennst, aber das ist sehr, sehr wahr.

00:26:41: Starkes Bild.

00:26:42: Hattest du diesen Moment, wo du gedacht hast, jetzt scheitere ich, jetzt funktioniert es nicht?

00:26:49: Immer wieder, immer wieder, laufend, immer wieder.

00:26:52: Also es ist, das Umgehen mit Unsicherheit ist sozusagen ein Teil meiner Jobbeschreibung.

00:27:01: So was wie immer die Brabus Signature Night.

00:27:03: Brabus Signature Night, Fashion Show für Autos, ist etwas, was wir gemacht haben, was... die zwei tausend vierundzwanziger bravos signet schon halt die interessanterweise dann auch die zeit war wo wir wo wir jetzt von der von von den wo wir begleitet wurden wo auch die entteil der in der serie ist und da kommt genau das das fand ich habe ich mich sehr gefreut.

00:27:26: im nachhinein muss ich sagen habe ich mich sehr gefreut weil das was sind so themen im lebende christian nicht wiederholt das war ein ist von ganz ganz vielen beispielen wo der zwischendurch so der arsch aufgrund alles geht wie du das vorher nie hättest ankönnen, weil du nicht wissen kannst.

00:27:49: Oder anders, inzwischen weiß ich, dass es immer wieder passieren wird.

00:27:54: Das heißt nicht, dass es einfacher wird, weil du natürlich kein Projekt anfängst und dann schon weißt, also keine Frau, die schwanger wird, stellt sich die Schmerzen bei der Geburt vor.

00:28:11: Nicht, dass ich da Experte, muss ich mich schön zurückhalten, habe keine Erfahrung wert, aber du weißt, was ich meine.

00:28:17: Du fängst so Projekte nicht an, du fängst natürlich Projekte aus Begeisterung an, für den Hass den Funken gefangen, springst da rein.

00:28:23: und wenn du dann wirklich springst und da ist kein Wasser drin, dann gehört es zum Spiel dazu, dass das aber manchmal richtig weh tut.

00:28:29: In den Momenten gibt es immer wieder die Gehirn dazu und ich glaube, es ist Teil des Spiels, eine gewisse Souveränität zu entwickeln.

00:28:35: im Umgang damit, also zu akzeptieren, dass Scheitern ein völlig normaler Bestandteil des Spiels ist.

00:28:42: Scheitern vor dir selber, Scheitern vor anderen, erhebliche, erhebliche, dass auch einfach manchmal daneben liegt, ohne dass man richtig einen auf die Mappe gibt.

00:28:54: Das gehört einfach zum Spiel dazu.

00:28:57: Wer das nicht will, darf nicht unternehmer werden.

00:28:59: Das ist nicht möglich, das Spiel zu spielen ohne auch immer mal wieder der richtige Depp zu sein.

00:29:07: Es gibt einen Begriff, Konstantin, den ich bei dir gehört habe, extremes Ownership, wenn es darum geht, Unternehmer zu sein, dass du wirklich dein dein Thema, dein Unternehmen owns.

00:29:17: Und das ist bei dir ja etwas, ich sag mal, Überraschen gekommen, überraschend früh gekommen.

00:29:25: Dein Vater ist sehr früh gestorben.

00:29:27: Er war zweiundsechzig an Schlaganfall gehabt und ist dann verstorben.

00:29:31: Und du warst vierunddreißig und hast die Kampagne übernommen und musstest sie natürlich nach dem Schlaganfall auch von heute auf morgen übernehmen.

00:29:39: Und hast aber für dich sehr schnell definiert, dass du eben dieses extreme Ownership brauchst, dass du als Familienunternehmen eine Kampagne.

00:29:49: Da hab ich Einsatz von dir gehört, über den hab ich lange nachgedacht.

00:29:52: Ein Familienunternehmen nicht weiterführen kannst, indem du es nur im Sinne des Fahnders weiterführst, im Sinne des Vaters

00:30:00: oder

00:30:01: im Sinne der Mutter, sondern dass du es wirklich ohnen musst und dass du es am Ende des Tages für dich weiterführen musst.

00:30:11: Das ist irgendetwas, der gegeben wird.

00:30:13: Erwirb es, um es zu besitzen.

00:30:14: Das ist der ganze alte Spruch an der Stelle.

00:30:19: Das stecken zwei schöne Dinge drin, die ich mir immer bewusst mache oder die, nachdem ich einfach tickle.

00:30:25: Das kann man jetzt verändern oder auch nicht.

00:30:28: Das eine ist, was du zuletzt angesprochen hast, nämlich die Fußstapfen.

00:30:33: Mir ist sehr bewusst geworden, dass ich, und ich glaube, das ist vollkommen normal, nachdem mein Vater nicht mehr da war, ein Stück lang läufst du in Fußstapfen.

00:30:42: Und durchläufst du natürlich auch einen heftigen, in dem Moment, Sprung ins kalte Wasser.

00:30:48: Und durchläufst diesen Prozess und kommst irgendwann ins Bewusstsein darüber, dass du hier in Fußstapfen unterwegs bist.

00:30:57: Vielleicht sind die am Anfang ein bisschen groß, dann fängst du an, dann werden die eigenen Füße immer größer.

00:31:02: Vielleicht schaffst du es irgendwann, die aufzufüllen und läufst aber in diesen Fußstapfen immer weiter.

00:31:06: Und dann kommst du an, ich habe das bei mir sehr bewusst gemerkt, da kommst du irgendwann einen Punkt, da fühlen die dich nicht mehr weiter.

00:31:12: Also die Spur im Schnee führt nicht mehr weiter.

00:31:15: Oder die führt in eine Richtung, wo du sagst, er will gar nicht hin.

00:31:19: Sondern stichst du da und sagst du mal, was mach ich jetzt?

00:31:21: Das ist das, was ich als Footsteps of a dead man bezeichne, weil wir das alle haben.

00:31:26: Wir haben alle Eltern, die uns Dinge mitgeben.

00:31:29: Und die Dinge, ich glaube, es gibt es völlig natürlich, die irgendwann in Frage zu stellen und irgendwann einfach zu sagen, wo ist, wo gehe ich den Weg und welche Werte nehme ich mit?

00:31:39: Mein Vater hat mir unglaublich viel, unglaublich viel beigebracht.

00:31:44: Und es wird das alles hier nicht geben.

00:31:46: Und das ist ein absolutes Privileg.

00:31:49: dieses Lebenswerk auch weiterführen zu dürfen.

00:31:53: Und trotzdem gehört die andere Seite auch dazu.

00:31:55: Also, wo grenzt du dich ab?

00:31:59: Wo führen die Fußstapfen im Schnee?

00:32:01: in eine andere Richtung?

00:32:02: Oder guckst hin und sagst, okay, danke Papa.

00:32:05: Und jetzt gehe ich.

00:32:07: Ich gehe woanders weiter.

00:32:09: Das ist bei uns zum Beispiel der Moment gewesen, wo wir angefangen haben, uns zu fragen, sollten wir vielleicht auch noch andere Dinge, sollten wir wach bleiben, sollten wir auch noch andere Dinge tun.

00:32:16: Oder wo ich vor der Mannschaft gestanden habe und gesagt, hey, ich bin über der... Geschäftsführer von Brabus und nicht vom Mercedes-Benz, ich bin riesiger Mercedes-Benz-Fan, bleibe ich auch nicht falsch verstehen.

00:32:25: Aber das ist mein Job.

00:32:28: Und in dem Moment habe ich an diesen und anderen Punkten irgendwann angefangen zu sagen, ich halte in Ehren, was mir da gegeben wurde.

00:32:35: Zu dieser Verpflichtung, das in Ehren zu halten, gehört auch in die Verantwortung zu gehen und echte Entscheidungen zu treffen.

00:32:44: Du kannst Das ist auch was, was mich immer viel beschäftigt ist und was ich viel sage.

00:32:50: Du kannst Unternehmertum nicht simulieren.

00:32:53: Du kannst Verantwortung und Führung nicht simulieren.

00:32:57: Du wirst ganz, ganz schnell das Kaisers neue Kleider.

00:33:01: Du kannst das nicht.

00:33:02: Das geht nicht.

00:33:03: Führung ist immer persönlich.

00:33:05: Führung und Verantwortung hängen immer zusammen.

00:33:08: Du kannst nicht führen.

00:33:09: Du kannst nicht Unternehmer sein ohne echte Verantwortung.

00:33:12: Das wird nicht lange gut gehen.

00:33:14: Dieses Schauspiel, es gibt das natürlich.

00:33:19: Kann man das versuchen, ja, aber ich bin davon überzeugt, dass das nicht funktioniert.

00:33:23: Aber das ist dieser ganze Komplex, Four Steps of a Dead Man, Fußstapfen.

00:33:28: Ich glaube, jeder hat Eltern und kann sich vorstellen.

00:33:32: Was ich meine und vielleicht die Frage stellen, was nimmst du mit von deinen Eltern?

00:33:36: und wo sagst du auch, ey, da habe ich gelernt, wie es geht.

00:33:40: Vielleicht habe ich auch gelernt, wie es nicht geht.

00:33:41: Und jetzt gehe ich einen anderen Weg.

00:33:43: Und trotzdem bleiben die immer bei uns.

00:33:45: Ich würde gerne verstehen, was du vielleicht auch gelernt hast, aber bewusst nicht angenommen.

00:33:52: Hast.

00:33:53: Dein Vater hat die Kampagne gegründet, neunzehnt sieben siebzig.

00:33:56: Bodo Buschmann ist dein Vater und er hat die zusammen mit seinem Kommiliton Klaus... ...Bragmann.

00:34:01: ...Bragmann gegründet.

00:34:02: Deshalb... ...Bragmann, Buschmann, deshalb... ...Brabus.

00:34:04: Geil,

00:34:05: ne?

00:34:05: Das war eine super Story.

00:34:06: Saßen irgendwann vom Notar, ähm... ...damals Schalkepräsident und sagten immer... ...der guckt... ...ich verhält mein Vater Tausendmalzeig, guckt dir so die Brille an und sagt immer... ...Bragmann, Buschmann... ...Brabus.

00:34:20: Das ist aber eine scheiße Idee, fällt euch nichts Besseres ein.

00:34:24: Und die saßen dann, nö, nö, noch mal, machen wir fertig.

00:34:29: Und deshalb heißt die Kampagne heute Brabus.

00:34:31: Würdest du heute eine Agentur bezahlen, um einen passenden Markennamen zu finden, zum Beispiel, wo da so Themen drin sind wie dieses B, ja, Bodobuschmann, zweimal B, Brabus, zweimal B, Bottrop, statt in der es, in der es stattfindet, wo wir herkommen, auch noch mal so ein B. dann das logo hinten auf dem autofunktioniert ist.

00:34:53: kurz stelle mal busch mal automobil hin nach weg.

00:34:55: der gefall hat sieht echt scheiße aus.

00:35:00: Das wird millionen kosten und das ergebnis wäre nicht besser.

00:35:04: Also völlig völlig erlücktsvoll und die beiden haben wirklich nur ihre namen zusammengepackt damals und gesagt du mach mal pass schon.

00:35:10: Aber sie haben sie natürlich in einer ungewöhnlichen reinfolge zusammen gebracht weil.

00:35:14: Dein Vater, wenn ich es richtig verstanden habe, war doch die treimende Kraft.

00:35:17: Und er konnte damals nur in der Kampagne nicht alleine gründen.

00:35:20: Und deshalb brauchte er einen Kommiliton, der das mit ihm gründet.

00:35:24: Und ich glaube, die hatten sofort auch das Ausstiegsszenario besprochen, dass er für zwei Flaschen Bier dann irgendwann seine Anteile wieder zurückgibt.

00:35:32: So ungefähr, ja.

00:35:33: Das war den genauen Preis, weiß ich damals nicht.

00:35:37: Aber der ist zügig wieder ausgestiegen, weil auf erst irgendeinem Grund mussten die damals zusammen gründen.

00:35:43: Ich krieg's nicht mehr hundert Prozent.

00:35:44: Ich kann leider nicht nachfragen.

00:35:47: Das ist dann auch so passiert.

00:35:49: Jetzt sagen natürlich, wie der Alte, der mal dabei bleiben soll, ist völliger Quatsch.

00:35:51: Also das war nie vorgesehen.

00:35:53: Es ist dann von Anfang an natürlich so gewesen, dass mein Vater die treibende Kraft in dem Unternehmen war.

00:35:59: Und so hat sich dann auch weiterentwickelt.

00:36:02: Stichwort treibende Kraft.

00:36:03: Und das war meine Frage, was du vielleicht gesehen hast, aber als Learning für dich auch nicht mitnehmen möchtest.

00:36:11: Es gibt einen Satz von dir, den habe ich so interpretiert, dass du gesagt hast, dein Vater hat das ja alles aufgebaut, sensationelle Legacy, aber er hat sich am Ende des Tages auch tot gearbeitet.

00:36:23: Hat sich

00:36:24: tot gelebt, tot gearbeitet, absolut.

00:36:25: Ja, definitiv.

00:36:27: Kann man noch nicht schon reden.

00:36:31: Ist zumindest auch ein Teil der Serie, der für mich sehr, sehr emotional war.

00:36:38: Das machen wir nicht nochmal.

00:36:41: Das ist keine gute Idee.

00:36:43: Ich merke heute, muss ich sagen, ich merke heute, wie verdammt schwierig das ist.

00:36:49: Da sind wir wieder bei dem Preis.

00:36:53: Wenn du etwas mit Leidenschaft tust, wirklich mit Leidenschaft tust, dann entkommst du dem ja auch nicht.

00:37:02: Das war bei ihm so.

00:37:03: Der hat das voll mit Herz unhirn und leiden und jeder Faser seines Körpers, hat er das gemacht.

00:37:14: Gegen alle Widerstände.

00:37:16: gegen alle Zweifler und immer wieder nachgelegt.

00:37:21: Immer noch mal, dann drauf und noch mal mehr.

00:37:23: Und jetzt kannst du natürlich, das ist eine Frage, die stelle ich mir ganz, ganz häufig für das Extreme Ownership-Event, das Teil davon, stelle ich mir häufig die Frage, wie viel man nie, also wie viel drüber sein, wie viel noch eine Stunde mehr, wie viel am Wochenende, wie viel Nähstadt, ich habe jetzt keine Zeit, wie viel Wie viel Hornort auf den Fingern, wie viel harte Verhandlungen, wie viel nach der Messe noch mehr Kunden essen gehen, wie viel den zweihundannsten Reisetag, wie viel Herzstiche, scheißegal trotzdem ran.

00:38:00: Wie viel ist davon der Preis?

00:38:03: Was ist der Preis?

00:38:06: Klar ist eins, wir kommen alle nicht mehr draus.

00:38:10: Und tatsächlich hört das Team hier, auch von mir, in einem ein oder anderen Fall, wenn es dann nur um die Normative, du kannst ja immer rationale Themen, wo du dann sagst, machen wir das, machen wir das, machen wir so, machen wir so, geben wir das aus, geben wir ein bisschen mehr aus, wie sind die Budgets?

00:38:25: Das ist eine Ratio.

00:38:26: und am Ende erlebe ich hier, dass die Führung dieser Brand und die Führung dieses Unternehmens immer auf einer normativen Ebene landet, also Werte entscheiden, Werte entscheiden immer.

00:38:38: Am Ende.

00:38:41: Es gibt natürlich Diskussionen, in denen ich hier am Ende die Aufgabe habe zu entscheiden.

00:38:46: Gibt es die gute Argumentation für Rot, für Gelb, für Blau, für Grün?

00:38:50: Und dann sind daran gucken, dass eigentlich was, was ich weniger machen will, den Genie, nenne ich das immer, und dann sagen wir jetzt konzentrieren wir mal.

00:38:58: Was ist die richtige Lösung?

00:39:00: Und die richtige Lösung ist immer eine, die aus Werten entsteht.

00:39:05: Und häufig gibt es von mir tatsächlich hier dann die Antwort, wir machen das jetzt.

00:39:10: Und in der Antwort, warum, sage ich, weil ich in den Sechzig Jahren nicht tot bin.

00:39:13: Damit meine ich natürlich nicht, dass mir das alles egal ist, sondern ich meine damit, dass du irgendwann einfach entscheiden musst, dass du jetzt einfach Gas geben musst.

00:39:24: Und ich sage das deshalb so, und das sage ich eigentlich, das klingt flapsig ist es aber gar nicht, weil du, wenn du nicht entscheidest, schon verloren hast.

00:39:37: Wenn ich antritt, hat schon verloren.

00:39:39: Wenn ich also nicht irgendwann entscheide zu sagen, dass wir machen das jetzt, dann das ist ja klar, dann passiert halt nix.

00:39:49: Und ich sage nicht, dass man nicht auch nichts besser ist.

00:39:53: Aber in den meisten Fällen geht es ja hier drum für.

00:39:56: Ich muss ja für eine Zukunft entscheiden, dass mich für nichts zu entscheiden ist ja am Ende.

00:40:00: Interessante Diskussion über die Investmentphilosophie von jemandem, den ich sehr bewundere, Warren Buffett, Charlie Manga, Die sagen mal, unsere Aufgabe steht so einen großen Teil daran, die alle rumzusitzen und nicht den Abzug zu drücken.

00:40:14: Verstehe ich alles richtig.

00:40:15: Und trotzdem sage ich hier in der Welt, in den mit den Achsen Zeitgeist, Technologie, auf den wir unterwegs sind, geht es in mehreren Stellen jedes Jahr immer wieder drum zu sagen, was wählen wir, welche Zukunft wählen wir.

00:40:27: Und wenn ich nicht wähle, habe ich schon verloren.

00:40:28: Da sitze ich rum, Angst erfüllt in der Komfortzone.

00:40:32: Ich stehe oben auf dem Fünfer.

00:40:34: Und dann gucke ich und dann stehst du vom einen Fuß auf den anderen und sagst immer, da ist da jetzt Wasser und kann ich jetzt einen Kopfsprung oder Arsch, Kopfsprung oder Arschbombe.

00:40:44: Aktivität, kein Zustand, ich muss springen.

00:40:46: Wenn ich nicht springe, habe ich einen falschen Job.

00:40:50: Aber was ich bei dir beobachte, korrigier mich, wenn ich falsch liege, du gehst aber auf den Turm und am Ende springst du auch und du machst und ich erlebe dich jetzt ja hier auch in dem Podcast und du könntest es ja auch ruhiger angehen lassen.

00:41:03: Ich meine, wir podcasten hier gerade, es ist Freitagabend, es ist Viertel nach sechs.

00:41:08: Heibdeutschland ist schon seit Stunden im Wochenende und du machst hier noch ein Podcast und dann sagst du ja, okay, Autos mache ich, Motorräder mache ich auch, Achboote mache ich auch, einen Island mache ich auch.

00:41:18: Ah, und ich werde noch abends auf eine Party angesprochen, ob ich eine Amazon-Serie machen will.

00:41:21: Die mache ich auch noch.

00:41:23: Und da werden auch ein paar Dinge von immer mal richtig in die Hose gehen, dann musst du dich mit dem Kram noch auseinandersetzen.

00:41:29: Das ist ja eine interessante Frage.

00:41:32: Danke an der Stelle erst mal auch, weil erst mal muss ich dann finde ich mach das.

00:41:36: Unheimlich gerne.

00:41:37: Find auch unser Gespräch.

00:41:38: Deshalb ganz, ganz toll, weil ich und ich mag Podcast sehr, weil es mir die Möglichkeit gibt in so einem mit so jemandem wie dir auch auch zu connecten und mal und du kommst ja auch nie ohne eine Beziehung raus und er lernt es immer einen spannenden Menschen kennen.

00:41:53: Das führt natürlich zu der Frage, warum eigentlich?

00:41:56: Also wieso nicht?

00:41:58: Habe ich damals auch gesagt, ich sag Leute, entweder wer sind wir?

00:42:00: Das war dieses.

00:42:01: One-Second-WOW-Thema.

00:42:02: Wer sind wir?

00:42:03: Warum?

00:42:04: Ich meine, ich könnte den Laden auch verkaufen können.

00:42:06: So, klar, ein bisschen Familienfragen und ein bisschen diskutieren.

00:42:08: Aber ich habe damals gesagt, machen wir jetzt oder machen wir nicht?

00:42:10: Und wenn wir da machen, dann machen wir aber auch Vollgas.

00:42:12: Und das habe ich damals auch allen versprochen.

00:42:14: Ich habe gesagt, wenn wir machen, dann richtig Gas.

00:42:20: Gas, Gas, Gas.

00:42:21: Weil da geht was mit der Marke.

00:42:23: Wenn wir nicht machen und ihr habt da alle keinen Bock drauf, wisst ihr was?

00:42:24: Ey, cool.

00:42:26: Weiß nicht, was ich heute tun würde, wenn ich das damals oder wenn wir das damals so entschieden hätten.

00:42:35: Ich habe auch manchmal Tage, wo ich mir so denke, meine Güte, bist du Augenringe und bist irgendwie müde?

00:42:42: Und dann steh ich doch wieder auf und lauf los.

00:42:45: Irgendwie hast du dann doch wieder den Schalken nackt und du denkst, das kann doch nicht sein.

00:42:51: Und jetzt habe ich natürlich mit Millie auch noch eine Partnerin, die das dann sozusagen auf die Spitze im Quadrat treibt, weil ja genauso mit ein bisschen viel.

00:42:59: ... die auch mal in den Saubertran gefallen ist ... ... und ein bisschen viel Energie abgekriegt hat.

00:43:04: Also überhaupt nicht einfaches.

00:43:05: Da geht es auch manchmal richtig zur Sache.

00:43:10: Warum?

00:43:11: Ja ... ... das Leben ist kurz.

00:43:14: Also ... ... ich reizt irgendwie die Frage ... ... und ich reizt die Frage immer wieder ... ... das ist ja immer wieder ein Abenteuer.

00:43:20: Immer wieder rausfinden, wo es hingeht.

00:43:22: Immer wieder ... ... immer wieder Energie, immer wieder Aktivität.

00:43:26: Das ist also ein Stück weit Überzeugung, ... ... ein Stück weit auch Neugierde.

00:43:30: um den Kreis rund zu machen.

00:43:33: Weil du vorhin sagtest Extreme Ownership wäre ein Bericht von mir.

00:43:35: Nee, ist er nicht.

00:43:36: Extreme Ownership ist eines der faszinierendesten Bücher, geschrieben von zwei Navy Seals, Jocko, Willink und anderen krieg ich gar nicht auf der Reihe.

00:43:45: Und es heißt am Ende relativ simpel, wenn zwei Navy Seals, wenn du deine Einheit, da jemand von dir zuhundert Meter entfernt ist und kriecht eine Kugel ab und stirbt und du bist der einen Führer dieser Einheit, wärst dafür verantwortlich, dann bist du dafür verantwortlich.

00:43:59: Wenn hier Dinge schieflaufen, eine Kaugummi auf dem Parkplatz klebt oder eine dreckige Schuhe an hat oder ein Auto nicht funktioniert oder das Licht nicht funktioniert, oder, oder, oder, oder, wer ist dafür verantwortlich?

00:44:09: Das ist eine ganz einfache, fundamental wichtige Antwort.

00:44:12: Dafür bin ich verantwortlich.

00:44:14: Aber du bist auch für dich verantwortlich.

00:44:15: Du bist ja auch dein CEO, du bist ja auch dein Owner.

00:44:17: Richtig.

00:44:18: Kann es passieren, dass man über dich irgendwann auch sagt, der hat sich tot gearbeitet?

00:44:22: Kann sein, dass ich vom Bus laufe.

00:44:24: Vielleicht hoffentlich nicht vom Brabus.

00:44:27: Nein, es ist... Na, das ist ja genau das Thema.

00:44:32: Wenn wir alle, wenn wir, guck mal, ich hab häufig so Situation, da kommt einer zu mir und das ist, fällt in die Kategorie, was willst du denn anders machen?

00:44:41: Bei uns ändert sich gerade, weil wir, glaube ich, an einer kritischen, kritischen Größe sind, wo ich merke, mir geht es echt an die Gesundheit, wenn von mir verlangt wird in allen wesentlichen Projekten.

00:44:56: Ich sag da immer, etwas klappt sich, den Genie zu spielen.

00:44:58: Ich hab tatsächlich mir letztes Mal, wenn wir in Dubai sind, in Hause gekommen, hab ich mir so eine Aladin-Lampe gekauft und hab die jetzt auf meinem Schreibtisch stehen, um da immerhin dran zu denken.

00:45:07: Da kam, so hat mein Vater gearbeitet, klassischer, mittelständischer Patriarch.

00:45:12: Kommen die Leute hin, der Rubbeln an der Lampe, dann kommt der Genie daraus.

00:45:16: und dann, wie bei Aladin, dann sagst du, lieber Genie, ich hab ein Problem.

00:45:19: Ich weiß nicht, ob ich die Wände weiß oder ... Schwarz streichen soll.

00:45:22: Da sagt der G, ja, schwarz, weil schwarz ist Brabusfarben.

00:45:25: Ah, okay, ja, ist klar, schwarz.

00:45:26: So, bitte nicht heißen, dass wir hier nur... Wir haben hier hochintelligente Leute, faszinierendes Team, aber das war schon sehr, sehr, sehr stark zentriert.

00:45:34: Auf eine Person, der auch, das war, war auf meinem Vater sowohl seine Bedeutung, daraus gezogen hat, diese Entscheidung zu sein.

00:45:43: Ich merke gerade, dass ich vollständig, ich habe ein paar Jahre lang auch immer wieder so funktioniert.

00:45:47: Jetzt können wir gerne debattieren, wie sehr das notwendig ist.

00:45:52: Ich glaube, dass das ein gewisses und starkes, eine starke operative Meinung, ein Asset fürs Unternehmen ist.

00:46:00: Ein Eigentümer, der tatsächlich, ich habe hier jeden Quatsch von Paletten, Paletten von links nach rechts schieben, über Halle wischen oder Hofwegen, Marketing und Vertrieb schon gemacht.

00:46:11: Ingenieur, Techniker bin ich nicht.

00:46:13: Aber habe ich jetzt schon verdammt viele Ecken gesehen und deshalb ist es ziemlich schwer, mich in eine Schubkarre zu setzen und hier mit mir ums Gebäude zu fahren, Ende ein Meeting.

00:46:21: Das klappt nicht.

00:46:23: Das ist, glaube ich, am Ende ist es, glaube ich, ein Asset, auch wenn es furchtbar nervig sein kann, wenn der Chef immer dabei ist.

00:46:31: Und jetzt muss ich gerade daraus, ich muss daraus, ich muss mich zurückziehen und muss diese fahren, dieses Ownership verteilen in der Company.

00:46:42: Und das ist ein ganz spannender Prozess, weil es verdammt schwierig ist.

00:46:48: Es gibt die, die das wollen, die du vorher nicht bekommen hast als Mitarbeiter, die jetzt kommen.

00:46:55: Stefan Ponig war gerade von BMW gekommen, war da vorher für die Marke verantwortlich.

00:46:59: Michael Kupfler, unser CSO, gerade gekommen.

00:47:02: Millie, genauso, die hören, Ganda und Stefan Husters, unser CSO.

00:47:06: Leute, die natürlich sagen, wir haben ja echt Verantwortung für meinen Bereich.

00:47:11: Das bedeutet aber immer auch, dass ich etwas abgeben muss.

00:47:14: Und mich immer wieder selber einen Spiegel gucken muss und sagen, nee, der fummelt sich jetzt nicht rein.

00:47:18: Du steuerst jetzt auf einer strategischen Ebene.

00:47:21: Du sagst nicht, wie die Arbeitspakete im Projekt sind.

00:47:23: Du sagst nur, hey, wir brauchen ein CM-System, das muss funktionieren.

00:47:26: Warum eine neue Lagerhalle, den du den Zweck musst erfüllen?

00:47:29: Du gehst nicht hin und sagst, wie die Stahlträger aussehen sollen.

00:47:33: Das ist ein Change.

00:47:33: Das ist sehr anstrengend für mich.

00:47:36: Ich werde hingezwungen, weil ich habe nicht physisch nicht mehr die Zeit.

00:47:40: Ende letzten Jahres in die Jahrespause gegangen und habe wirklich das erste Mal gemerkt, wie wirklich, ich habe das ein paar mal sehr, sehr, sehr, sehr anstrengende Jahre gehabt.

00:47:50: Und jetzt Ende des Jahres habe ich wirklich mit einem Bein im Bahnauto standen.

00:47:57: Ich habe das wirklich mal viel verstanden, was heißt.

00:48:01: Es kam so viel Arbeit auf mich zu.

00:48:03: Die Geister hatte ich gerufen schon ein Jahr oder zwei vorher.

00:48:08: Und wie beim Zauberlehrling kriegst du das nicht, also du kommt immer mehr auf dich zu, du hast keine Chance, es wegzukriegen.

00:48:16: An jedem Meeting, jedem der dich sprechen will, egal ob du am Samstagabend um die dreiundzwanzig Uhr ist, hängt irgendeine Sieben- oder Achtstelle Gezahl dran, alle wollen, ne?

00:48:24: Und jedes Meeting, was du nicht machst, enttäuscht jemanden, kostet richtig Geld oder du kannst nicht weg.

00:48:32: Und da wird dann die Frage, auf einmal wurde dann die Frage, was ... ist der Preis nicht nur relevant im Sinne von was will denn der Konstantin, sondern was passiert denn, wenn der ausfällt, obwohl er sich eigentlich hätte besser organisieren können.

00:48:49: Ganz spannende, ganz spannende Veränderungen, die mich ziemlich herausfordern an der einen oder anderen Stelle.

00:48:55: Bei allen Herausforderungen Gesundheit ist das wichtigste.

00:48:57: und du hast ja am Anfang des Podcasts gesagt, ich darf alles fragen und ich glaube, du machst es ja auch in deiner Documentary zum Thema, du hattest Ein Tumor?

00:49:09: Ja, weiß ich.

00:49:11: Hat das dich verändert, die Art, wie du Business siehst, verändert es?

00:49:16: Absolut, absolut.

00:49:18: Also ich glaube, dass jeder nachvollziehen kann, der sowas schon mal erlebt hat, die eigene Sterblichkeit relativ früh im Leben vor Augen geführt, zwar sehr, sehr deutlich vor Augen geführt zu bekommen.

00:49:34: Das war bei mir... vierte Etage Neuro-Ithiologie.

00:49:39: Mein Vater hat damals wirklich rund um die Welt nach der richtigen Klinik gesucht.

00:49:43: Neuro-Ithiologie-Recklinghausen war das Ergebnis.

00:49:50: Wäre ich nie vergessen.

00:49:52: Herr Dr.

00:49:52: Maximilian Puchner.

00:49:53: Ich frage mich nicht, warum ich den Namen behalten habe.

00:49:58: War der Chirurg.

00:50:00: Und ich habe in der vierten Etage gestanden, aus dem Fenster geschaut.

00:50:04: Und tatsächlich, mich kann ich an mehrere Dinge erinnern.

00:50:07: Erstens, da gingen Menschen spazieren.

00:50:08: Ich stand da schon so pähemd und dann ging es kurz bevor es dann so, bevor ich abgeholt wurde.

00:50:14: Ich hatte zu dem Zeitpunkt zwei sehr, sehr schwierige Jahre hinter mir, weil du unter mir, das ist ganz schwierig, macht keinen Spaß.

00:50:22: Wirklich, wirklich, wirklich krank zu sein, macht überhaupt keinen Spaß.

00:50:27: Ganz im Gegenteil, da kommen existenzielle Fragen natürlich ziemlich fix um die Ecke.

00:50:34: Ich war damals in der Uni, hatte, war top in Form, hab im Prinzip immer alles erreicht, was ich erreichen wollte.

00:50:42: Mir ging's gut, gesunde Selbstbewusstsein.

00:50:45: Und von einem Tag auf den anderen kriegst du dann so eine Witz-Witter-Lebenstrange, das komische Symptome.

00:50:50: Das passieren ganz komische Sachen mit deinem Körper.

00:50:53: Und innerhalb von einem halben, dreiviertel Jahr merkst du hier ist, aber mal ganz, ganz heftig, was nicht in Ordnung.

00:51:00: Und dann hast du fünfzig, sechzig Arztterminen im Jahr und alle gucken so, der C-Arzt guckt auf den C in der Fingerarzt, guckt auf den Finger und der Augenarzt guckt aufs Auge und keiner guckt sich so dich insgesamt.

00:51:09: dann bis irgendwann, wenn man Hautarzt in Bochum mit die Hand gegeben hat und gesagt hat, Herr Uschmann, ich weiß was Sie haben.

00:51:15: Machen Sie mal folgenden Test.

00:51:19: Und das war eben ... Das war dann die Diagnose.

00:51:22: Tumor unter dem Gehirn.

00:51:25: An der Hypophüse.

00:51:26: Und dann bin ich, stand ich da.

00:51:28: Ok, ok, ok, in der vierten Etage.

00:51:30: Und er merkte, erstens, da gehen Menschen spazieren.

00:51:33: Wie unfair ist das denn?

00:51:36: Man kann zu schreien und winken.

00:51:37: Interessiert die gar nicht?

00:51:38: Nicht überhaupt nicht.

00:51:39: Wenn einem ein Wort Leben geht, weiter.

00:51:41: So trivial das klingt.

00:51:43: Und zweitens, da standen Birken.

00:51:47: Und ich hab mich gefragt, ist das jetzt die letzte Birke, die ich sehe?

00:51:50: Und dann kam, dann kam die Spritze.

00:51:54: macht das das mit dir klar?

00:51:55: macht das das mit mir meine Einstellung deshalb also nur mal für ein sechzehn Jahr mich eh tot dass das also wir kommen hier nicht leben draus du nicht ich nicht.

00:52:04: höchstwahrscheinlich mal gucken was in der medizin passiert gibt ja interessante fortschritte immer wieder aber gehen wir davon aus dass das eine endliche nummer ist.

00:52:14: das was bedeutet das jetzt für unternehmertum wenn du da oben stehst und mal wieder springen musst und ich frage ist da jetzt?

00:52:24: ist da jetzt was da drin oder oder nicht?

00:52:29: Ich glaube, es relativiert viele Dinge, weil ich mich selber, ich muss hier meinen Job machen, meine Aufgabe erledigen, Verantwortung übernehmen und da muss er gucken, dass ich mich selber nicht so wichtig nehme.

00:52:44: Irgendwann musste halt springen.

00:52:45: Und die Tatsache, dass das auch mal schiefgehen wird im Leben und zwar richtig, die gehört einfach dazu.

00:52:50: Damit, dass es bringt, Angst hilft mir da am Ende.

00:52:56: Ich sag nicht, dass ich keine Angst hab, weil ich mir furchtbare Angst.

00:52:59: Aber das hilft mir am Ende nicht weiter.

00:53:01: Ich muss machen.

00:53:02: Hast du mal eine Sekunde Angst gehabt jetzt bei der Documentary, bei Amazon, dass du natürlich zulässt, dass die Kameras dich begleiten, noch mehr Öffentlichkeit für dich bringen, als du eh schon hast, dass da etwas passieren könnte oder etwas entstehen könnte, was du vielleicht auch nicht unter Kontrolle hast, dass du das Risiko läufst, vielleicht auch dich oder den Brand zu beschädigen?

00:53:25: Das ist eine super spannende Frage.

00:53:27: Erst lass mich mir allen an der Stelle reingrätschen.

00:53:30: Ich habe am Anfang dieses Gesprächsangebot bekommen.

00:53:40: Kannst du dir vorstellen, das zu machen?

00:53:43: Und dann war eben genau die Frage, was wird das?

00:53:46: Und bei der Frage Documentary oder nicht, haben wir relativ schnell gesagt, interessanterweise hat der Produzent Christian Meinberger hat gesagt, Könnte.

00:53:57: Gibt's schon?

00:53:59: Xfach.

00:54:01: Können wir auch wieder machen?

00:54:02: Kann ich dir von einer unserer siebensechzig Produktionsfirmen, kann ich dir den richtigen schicken?

00:54:10: Wenn wir Streaming machen wollen, dann möchte ich mehr machen mit euch.

00:54:15: So, okay, wir stellen jetzt Klemmen an.

00:54:17: Und deshalb ist das heute wesentlich, das ist ja das hässliche Wort Reality, was mit vielen Stereotypen behaftet ist, dann war dann doch die Lösung gewesen.

00:54:25: Wir haben also statt rein dokumentarisch zu arbeiten, sind wir wirklich im Genre, am Ende im Genre, das habe ich mich lange gefragt, das war auch eine ganz interessante Diskussion, weil du natürlich teilweise Rosenthalen dokumentarisch drehst.

00:54:44: Am Ende sind wir in Reality Genre gelandet, das ist, ob ich will oder nicht, es ist eine Reality Serie und sie bildet aber die tatsächliche Realität ab, also hat große, dass jetzt Film sprecht, den ich nicht kannte und das hat ganz für ganz viele Diskussionen gesorgt.

00:55:05: Sie bildet die Realität ab, ist da so, damit also hat sie auch einen hohen Doku-Anteil.

00:55:10: Jetzt denkst du, okay, jetzt spätestens jetzt kann der mich mal, denkt sich Tom, dann sagt er Gesichtsausdruck.

00:55:17: Das habe ich nicht auseinander klar mühsart bekommen, weil der Beriff Reality traditionell auch dafür steht, dass da ganz viel inszeniert gestritten, angestiftet wird.

00:55:28: Das wollten wir nicht.

00:55:29: Das haben wir ganz klar gesagt.

00:55:31: Das bringt mich zu deiner Frage.

00:55:33: Wenn wir das machen, dann machen wir das, was wir die letzten Jahre schon gemacht haben.

00:55:39: Nämlich einen Blick gegeben, Gesprächsangebote machen, Geschichten erzählen und die Tür aufmachen.

00:55:44: Das haben wir auch gemacht.

00:55:48: Und natürlich habe ich mich dann gefragt, was macht das jetzt?

00:55:50: Was bringt das jetzt?

00:55:52: Was macht das mit uns?

00:55:53: Was macht das mit der Firma?

00:55:54: Das haben wir übrigens auch sehr, sehr intensiv und diskutieren.

00:55:56: Das ist immer noch sehr intensiv für intern.

00:55:59: an der stelle muss ich auch ganz ganz klar einfach mal mal danke sagen ans gesamte team.

00:56:03: bei bravos weil die natürlich mal wieder wirklich ja mal wieder zum x mal mitgehen.

00:56:10: den weg wenn wenn ihr chef mal wieder sagt wir machen jetzt mal festscheu für autos ja klar total logischer gedanke ja super hat zwar noch keiner gemacht kann ich mir auch nicht vorstellen hat tausend risiken.

00:56:20: aber klar lasst mal machen konstativ wie jetzt ist denn gerne so.

00:56:24: jetzt kommt er wieder der vogel und sagt ja guck mal Ihr wollt eine Serie drehen, wir machen das jetzt.

00:56:29: Ab jetzt sind bei jedem Meeting mal irgendwie Malote dabei, die versuchen sich unsichtbar zu machen, aber am Ende mit so einer sperrigen Kamera oder zwei oder drei dabei sind.

00:56:38: Herzlichen Glückwunsch.

00:56:39: Was meinst du, was da so ein Laden, was da so was da auch Druck entsteht?

00:56:45: Und danke ans Team, deshalb, weil die das alle, weil die nicht gesagt haben, du kannst uns mal am Arsch lecken.

00:56:53: Kannst du es total gerne haben.

00:56:55: Verziehe dich mit deinen komischen Kameras.

00:56:56: Können wir bitte hier unsere Arbeit machen.

00:56:58: Sondern weil Team Brabus wieder gesagt hat.

00:57:02: Erklär mal.

00:57:03: Wie stellst du das vor?

00:57:04: Was meinst du, das ist eine gute Idee?

00:57:06: Dann seh ich euch.

00:57:07: Weiß ich nicht.

00:57:08: Abenteuer, ne?

00:57:10: Entkribbelt ein bisschen.

00:57:11: Und da muss ich jetzt mal gucken.

00:57:12: Und ich glaube, das ist irgendwie eine Chance.

00:57:13: Und jetzt lass mal überlegen.

00:57:14: Und wer da?

00:57:14: gut, wenn wir wissen würden, wie das geht.

00:57:16: Und wir haben ja irgendwie auch schon mit YouTube und so.

00:57:18: Und dass Sie dann nicht sagen, du hast einer nacklatsche, Junge.

00:57:22: Sondern, dass die sagen, hören, ne?

00:57:27: Also, wann kommen die denn?

00:57:29: Das ist ja auch Zeugter von einer Kultur, die eine unglaubliche Flexibilität am Ende, trotz aller Diskussion, Gespräche, Streitigkeiten, und ich bin übrigens jemand, der sagt, ich will Streit, ich will hier Streit.

00:57:43: Wenn wir uns hier nicht streiten, ist das ein kranker Laden.

00:57:46: Ich will dann beim Dass ist doof und ich bin doof.

00:57:49: Und trotz allen Streis aller Diskussionen zeugt das ja von der Kultur, die kein Problem mit, die bereit für Veränderung ist, Veränderung aufnehmen kann, den Weg mitgeht.

00:57:59: Obwohl das teilweise wirklich schon auch eine schwierige Nummer war, weil wir hier natürlich mit echten Gesetzen, echten Regularien, echten Themen konfrontiert sind, die du auch nicht immer ausblenden kannst.

00:58:11: Also hab ich mir gedacht, hab ich mich gefragt, was macht das mit dem Laden?

00:58:16: Frag ich mich das immer noch, ja klar, jeden Tag, jeden Tag.

00:58:19: Da sind wir wieder oben auf dem Zähner.

00:58:22: Um auf dem Zähner und wenn du sagst, Streit, Streit hast du gerade gehabt, habt ihr gerade gehabt.

00:58:26: Es gab diesen Brabus Gate, wie es ja mittlerweile heißt.

00:58:30: Oh,

00:58:30: jetzt geht's los.

00:58:31: Ja,

00:58:31: klar.

00:58:31: In dieser Reihe von PA Sports, dem Rapper, der für seine Freundin Luna zum Geburtstag einen Brabus gekauft hat und ihr den schenken wollte und deine Partnerin Millie dann gepostet hat.

00:58:48: Der ist fake.

00:58:50: Und dann ist etwas passiert, glaube ich, was ihr in der Form auch noch nie erlebt habt.

00:58:55: Dass es so einen richtigen Shitstorm gab und das, was man ja heute, glaube ich, sogar, Brabus Gate nennt.

00:59:00: Wie hast du das erlebt?

00:59:02: Wie ist dein Blick darauf?

00:59:03: Ich drehe mal um.

00:59:04: Wie hast du das erlebt?

00:59:06: Ich war überrascht.

00:59:07: Ich war überrascht von der Geschwindigkeit.

00:59:09: Ich war überrascht von teilweise sogar der Kreativität.

00:59:13: Und ich muss sagen, ich fand es extrem...

00:59:14: Die Kampagne war schon geil, ne?

00:59:16: Die was?

00:59:17: Eine Kaka-Kampagne oder so auf dem Zug oder so.

00:59:22: Ich habe auf Instagram plötzlich mein Feed gehabt, irgendwelche Brabusfahrer, die dann an der Ampel gefragt wurden sind, hey, ist der original oder ist der fake?

00:59:31: Das fand ich total lustig.

00:59:33: Und dann ging das weiter, dass ich irgendwann Brabusfahrer gesehen habe, die sich gegenseitig auf der Straße getroffen haben und der einen hat irgendwie die Scheibe runtergemacht und den anderen Brabusfahrer gefragt, hey, ist der original oder ist der fake?

00:59:45: Also das war so die Funny-Seite, aber ich nehme an, du hast auch die harte Seite mit

00:59:49: mir.

00:59:50: Lassen Sie das mal zerlegen.

00:59:53: Es gibt eigentlich drei Seiten.

00:59:55: Das eine ist die inhaltlich-sachliche Ebene, die war ganz schnell von der Bildlöche verschonten.

01:00:01: Und die inhaltlich-sachliche Ebene ist relativ klar, wenn wir noch da auf den Thema zurückzukommen, was wir vorhin hatten.

01:00:11: Wir leben insbesondere auch in Deutschland und in vielen Fällen von geistigem Eigentum.

01:00:19: Das ist die Existenzgrundlage für ganz viele Menschen, nicht nur hier, nicht nur bei Designprodukten, sondern auch in ganz vielen anderen Bereichen.

01:00:27: Und deshalb ist es auch einfach rechtlich klar geregelt, ab wann was mit Fälschung passiert, wie damit umgegangen wird.

01:00:37: Das ist aber eine Perspektive, die können wir jetzt relativ lange darüber reden.

01:00:43: Das war eine ganz klare Kiste, da brauchen wir einfach nicht drüber zu reden.

01:00:48: Was heißt eine

01:00:49: klare Kiste?

01:00:50: Es gibt einen Urteil dazu.

01:00:52: Der Händler, der das verkauft hat, hat ohne Wenn und Aber bestätigt worden, dass es sich um eine Fälschung gehandelt hat und dass der das nicht weiterverkaufen dürfen, sondern auch nie wieder tun darf.

01:01:08: Das war gar nicht die Ebene, das war nicht diese Welle.

01:01:14: Der Aspekt der Geschichte, der Teil der Nummer, war ganz schnell.

01:01:18: Ganz schnell abgefrühstückt.

01:01:20: Okay, das bedeutet, es war wirklich ein Fake.

01:01:21: Das war

01:01:22: ein Fake, genau.

01:01:24: Und das war eine Fälschung.

01:01:26: Fälschungen sind ein ernsthaftes Thema, mit dem wir wie viele Marken auseinandersetzen, die natürlich bei uns eine besondere Bedeutung haben, weil es sich um Themen handelt.

01:01:35: Du bist mit dem Auto- und Straßenverkehr unterwegs und jetzt nehmen wir mal eine einfache Teil, hier haben wir das stehen.

01:01:39: Guck mal, wenn da jetzt ein Hex-Spoiler nicht richtig verklebt ist.

01:01:42: Einfach schlecht gemachtes Bauteil ist, ein Radbericht.

01:01:45: oder eine Bremse nicht funktioniert, dann möchtest du nicht im Auto mit dem Straßenverkehr unterwegs sein und möchtest auch keinen Vordee haben oder Nebenee haben, dem das passiert, ist einfach hochgefährlich.

01:01:57: So, Perspektive Nummer eins bei der ganzen Sache relativ schnell.

01:02:03: Für uns, als Marke wichtig, das, was auch Millys Emotion in dem Moment ausgelöst hat und die zu ein hunderttausend Prozent.

01:02:12: Teile, die wir hier alle teilen und wo ich auch ganz klar sagen muss, es ist und wird immer wieder so sein, dass wir bei dem Thema auf die Palme gehen, insbesondere dann, wenn es Menschen, wenn es Kunden gefährdet, die vielleicht sogar gar nicht wissen, was ihnen da verkauft wird, dann ist es meine Pflicht, mich darüber, mich darüber Raum zu kümmern.

01:02:30: Und es ist, glaube ich, auch der richtige, der richtige Weg, sich darüber eine Ein- oder Einstelle aufzuregen und zu sagen, mal Leute, so geht das nicht.

01:02:37: Ganz klar.

01:02:38: Das ist zumindest auch die Rückmeldung, die wir von ganz, ganz vielen Kunden bekommen haben.

01:02:42: Die hieß, danke, dass er was sagt.

01:02:43: Danke, dass das ein Thema geworden ist, weil geht nicht.

01:02:48: Und jeder, der in den Original investiert, für den sie schlagt ins Gesicht, wenn das passiert und wenn ihr euch nicht dazu äußert.

01:03:00: Heißt das für mich zum Verstehen, dass P.A.

01:03:02: Sports gar nicht gewusst hat, dass es ein Fake ist?

01:03:05: Der hat den gekauft, bei einem Händler hat gedacht, das sei ein original Brabos und das ist ein tolles

01:03:09: Geschenk.

01:03:10: Ich glaube, ein paar Dinge.

01:03:14: Es gibt ein paar Dinge, die ich dazu sagen kann.

01:03:15: Es gibt ein paar Dinge, die ich dazu gar nicht sagen will, weil alles ist klar.

01:03:20: Wir leben nicht davon, Beef zu haben, Streit vom Zaun zu brechen und uns in irgendeiner Form über Dinge zu streiten, die am Ende keinen Walter bringen.

01:03:30: Klar ist, wir haben dazu Statements abgegeben, die stehen, die sind auch so weit, ich weiß, von verschiedenen Teilen der Öffentlichkeit akzeptiert worden.

01:03:38: Die waren vernünftig, da haben wir uns Gedanken darüber gemacht und das gilt und ist auch so.

01:03:45: Ich glaube, ein anderer Teil unserer Diskussion von vorhin ist hier relevant.

01:03:51: Und das ist deshalb ganz interessant.

01:03:54: Eine Marke muss am Leben sein, muss Energie haben, muss Relevanz haben.

01:04:00: Und vor allem, du hast gesagt, ich habe überrascht, deshalb habe ich auch gefragt, ich habe überrascht, wie ab, wie das abging.

01:04:08: Mich hat das, ehrlich gesagt, Nur am Anfang, kurze Kuchse, geht aber ab jetzt.

01:04:15: Ich hab das aber schon ein paar Mal erlebt, dass wir, also mir ist klar, das zeigt ja nur eines erst mal, dass diese Marke für ganz viele Menschen eine unglaubliche Resonanzfläche bietet.

01:04:34: Das ist das, was mich an Brabos, eines der Dinge, die mich grundsätzlich hier an Brabos fand, ist schon ganz lange.

01:04:40: faszinieren und was sich aber in den letzten Jahren natürlich entwickelt hat.

01:04:44: Dass wir im Kern, wenn du das Unternehmen anschaust, ein ganz, in Anführungszeichen ein ganz normaler, wenn du die Fundamentes anschaust, ganz normaler, solider, gesunder Mittelständler sind.

01:04:56: Und dann kommt die Marke.

01:04:59: Und das ist absurd.

01:05:00: Also dass ich nach in die USA-Fahre in Los Angeles über die Straße laufende Brabusjacke an habe und dann jemand sagt, mit mir über unsere Autos.

01:05:09: sprechen will.

01:05:10: Das ist aus irgendeinem Grund in den letzten fast fünfzig Jahren entstanden, das auch eines der Themen gewesen, warum ich damals gesagt habe, das reizt mich, das muss ich machen.

01:05:20: Weil ich finde, das ist eine ganz besondere Marke ist und die ist völlig, völlig out of proportion, völlig, völlig disproportional groß im Verhältnis zur Unternehmensgröße.

01:05:30: Und das hat sich da einmal mehr, hat sich das, hat sich das gezeigt.

01:05:37: Jetzt eben mal kontrovers.

01:05:39: Da wird dann halt richtig diskutiert und es geht mal in die Folgen.

01:05:47: Das sind genau die Situationen, wo da ist dann halt mal weniger Wasser im Pool.

01:05:52: Und auch Milly hat sich daher zu klar, wie gesagt, klar zu geäußert.

01:06:04: Das war der richtige Funke oder der richtige oder falsche Funke nach dem, wie du siehst, an der richtigen oder falschen Stelle.

01:06:10: Und dann geht es halt einfach mal richtig zur Sache.

01:06:12: Ich glaube, in so einem Leben, wo du viel mit Öffentlichkeit zu tun hast, ist kontroverse unvermeidlich.

01:06:18: Und sie aktiv vermeiden zu wollen, würde auch bedeuten, dass wir nicht mehr ehrlich in den Markt funken.

01:06:23: Also klar, jetzt jeden Kommentar, jede Story, dann durch acht Filter, Zensur, drei Pressesprecher zu filtern, wird ja genau dazu, dass du am Ende auch irgendwie sagst, das wollen wir ja nicht.

01:06:35: Wir wollen ja nah dran sein.

01:06:36: Wir wollen da selber unsere Stories posten.

01:06:38: Wir wollen selber auch mal Dinge kommentieren.

01:06:41: Aber wie gesagt, das wurde alles sauber kommentiert.

01:06:55: Wir haben lange rumgemessen, weil ich immer sage, das kann nicht sein, die Zahlen, die mir da gibt und das steht dann am Ende weit über zweieinhalb Milliarden Media Impressions, die so ein Event generiert.

01:07:06: Das war genau, das war unter anderem auch mal so ein Punkt, wo ich diese Kraft, diese Relevanz, diese Fläch, diese Resonanzfläche der Marke gespürt habe.

01:07:17: Da natürlich dann auf eine Art und Weise, wo wir alle gesagt haben, das finden wir jetzt aber toll, dass das so viele sich für die Fashion schon interessieren.

01:07:24: Am Ende kannst du nicht entscheiden, auf die Art und Weise mit Öffentlichkeit zu interagieren, wie wir das hier regelmäßig tun, ohne dass man richtig auf die Zwölf gibt.

01:07:35: oder auch noch kontrovers diskutiert wird.

01:07:37: Das ist einfach so.

01:07:38: Das gehört dazu.

01:07:39: War das ein Sprung vom Zehner ohne Wasser oder ohne genug Wasser?

01:07:43: Weil, im Main hat es ja dazu geführt, dass Milly sich offiziell entschuldigt hat.

01:07:48: Sie hat ja auf Instagram, auf Ihrem Instagram ein Video gemacht und sich dafür entschuldigt und dafür erklärt.

01:07:56: Zeigt ja, dass es euch auch extrem wichtig... war.

01:08:00: Es ist da uns wichtig und ist uns auch wichtig.

01:08:02: Also natürlich ist uns, ist uns die kommunische Neurau sind wichtig.

01:08:05: Natürlich nehmen wir ernst, was die Leute sagen.

01:08:09: Und lass mich das bitte auch in zwei Dinge, zwei Teile teilen.

01:08:12: Das eine ist die kontroverse Diskussion über Inhalte.

01:08:17: Egal, wie Dinge verstanden werden.

01:08:20: Extreme Ownership, wenn man vorhin drüber geredet, wenn dann mal was nicht läuft, dann ist das auch einfach so.

01:08:26: Und das gehört dazu, wenn wir nicht vermieden kriegen.

01:08:30: Das ist die eine Perspektive und ist völlig okay.

01:08:33: Ganz ehrlich völlig okay.

01:08:35: Ist nicht einfach.

01:08:36: Muss man damit umgehen.

01:08:37: Gibt Reibungsfläche, aus der man wieder Dinge entwickeln kann, wo man sich fragen stellen kann.

01:08:42: Ist richtig, wie wir kommunizieren, sorgen das in Zukunft anders machen und so weiter.

01:08:44: Passiert alles.

01:08:45: Passiert sowieso in so einer Situation natürlich nochmal.

01:08:48: Nochmal ganz besonders.

01:08:51: Die zweite Perspektive ist eine ganz andere.

01:08:55: Nämlich und das ist die, wo es Und das war natürlich auch dieser Situation erheblich der Fall, wo es auf eine Art und Weise unter die Gürtellinie geht, die schlicht und einfach nicht Teil eines gesellschaftlichen Diskurses sein sollte.

01:09:12: Und zwar nicht nur bei, ob das jetzt Milly betrifft, mich betrifft, unsere Marke betrifft.

01:09:18: Oder wen auch immer.

01:09:20: Es gibt eine Art von Kommunikation, leider gerade im Internet und leider gerade anonym.

01:09:27: Es gibt eine Art von Kommunikation, Die sollte, die gehört sich einfach nicht.

01:09:31: Also wenn jemand, wenn wir wirklich, und das gab's x-fach, wenn du eine Nachricht kriegst, in der jemand schreibt, wenn wir das nächste, wenn wir dich das nächste Mal sehen, stechen wir dich ab.

01:09:43: Du hast eine Nachricht bekommen?

01:09:44: Ne, das ist, wir haben das, also Dutzendfach.

01:09:48: Nach dem Käst?

01:09:50: Da kannst du ganze Bücher mitfüllen.

01:09:52: Das ist teilweise auch ja, also in manch faltiger Form, wenn's in den Bereich, wirklich Verleumdung, Drohung, übelste Art geht, sexistische Anfeindungen, dann muss ich ganz klar sagen, also ist erstens meine ganz klare Position, dass ich mich natürlich vor meiner Partnerunstelle und sage immer, Leute, so geht das nicht.

01:10:18: Und zwar vollkommen egal, wie die inhaltlichen Themen sind.

01:10:21: Also das ist doof, du bist doof, im das ist doof, ganz ehrlich, können wir laufen, können wir diskutieren.

01:10:27: Da sind viele, viele Dinge gesagt worden, die in die erste Kategorie fallen.

01:10:34: Und das habe ich mich, hab ich ja klar gesagt, hey, weißt du, was gehört dazu zum Leben?

01:10:39: Es sind aber auch viele Dinge gesagt worden, die in die zweite Kategorie fallen.

01:10:43: Und das ist, und auch da bin ich, hab ich eine eindeutige Meinung, es geht einfach nicht.

01:10:48: Verstehe ich, aber lass mich noch mal ganz klar, damit ich's richtig verstehe.

01:10:51: Es gab nach diesem Brabusgate mit PA-Sports und Luna Gab es Morddrohungen gegen euch?

01:10:58: Absolut.

01:10:59: Ja, definitiv.

01:11:00: Härtester Art.

01:11:02: Wow.

01:11:03: Aber auch einfach Bilder.

01:11:06: Also, was ich nicht, was ich, ich kann das rational nachempfinden.

01:11:13: Ich kann mir Gedanken machen, warum, wieso, schreiben, schreibt jemand sowas?

01:11:17: Und ich kann auch total nachempfinden, dass, dass, dass Menschen einfach manchmal Dinge im Netz der Indivisoren sind.

01:11:22: Sagen wir mal nevig, aber total bescheuert.

01:11:25: Ich bin kein Mensch, der dann hingeht und den Podcast von dir sieht und den jetzt nicht mag und dann unten in die Kommentarspalte in der FU, du dummer Sohn und Sohn, sollst von der Brücke springen.

01:11:43: Ich kann den Impuls nicht nachvollziehen, das zu tun.

01:11:51: Das ist ein Problem, das wir, glaube ich, in ganz vielen Stellen haben.

01:11:55: Und ich würde mich freuen, wenn wir was schaffen.

01:11:59: Wenn wir was schaffen, dass das in Zukunft weniger passiert, weil das ist nicht gut.

01:12:06: Weder für den, der sendet, ist das gut.

01:12:07: Noch für den, der es abkriegt, ist das gut.

01:12:12: Es macht, es macht, es schafft nur Negativität und Hass und Hetze sind keine Lösung für ein Problem.

01:12:18: Egal, ob in der Schule hier bei uns oder ... Das gehört einfach nicht.

01:12:28: Das gehört sie einfach nicht.

01:12:30: Und schafft nur Schaden.

01:12:31: Absolut.

01:12:33: Konstantin, lass mich noch zwei Fragen stellen zum Abschluss.

01:12:36: Eine Frage, die... Mir so kam und auch Maxi, der hier immer die tollen Videos macht, als wir aus München hier hochgefahren sind.

01:12:43: Und man hat ja so ein Bild von Brabos und ja, du hast halt die Stars, die Brabos fahren.

01:12:48: Du hast einen Drake, du hast eine GGHD, du hast einen Ronaldo.

01:12:52: Ich folge euch auf Insta, ich sehe euch in Miami, in Los Angeles, in Dubai.

01:12:57: Und dann kommst du hier nach, nach Bordrub.

01:13:00: Ja, nichts gegen Bordrub.

01:13:02: Und tolle Menschen hier.

01:13:03: Und wir waren auch von noch in so einem Café, super tolle Menschen.

01:13:06: Und hier kommt so der krasseste Luxus her aus Bottrup.

01:13:10: Und du hast am Anfang des Podcasts gesagt, ja, wir brauchen mehr Luxus.

01:13:14: Und ich frag mich jetzt die ganze Zeit, wenn ich das hier sehe und erlebe und auch dich spüre und die Heritage.

01:13:20: Ist das eigentlich richtig cool?

01:13:23: dass der krasseste Luxus aus Bottrop kommt.

01:13:26: Made in Germany, Make in Germany, weil ihr macht das ja noch.

01:13:29: Ihr seid ja nicht Vergangenheit, ihr seid ja nicht Heritage, dann ihr seid Zukunft, also Make in Germany.

01:13:35: Ist es besonders cool, dass es aus Bottrop kommt?

01:13:39: oder kann das passieren, dass wir den nächsten Podcast machen, wenn ich dich wieder bitten würde?

01:13:45: wollen wir das Gespräch fortsetzen, dass du sagst, ja, komm in unser neues Headquarter.

01:13:48: Wir haben gerade eins in Dubai, in Miami, in Kalifornien eröffnet und sind jetzt nicht mehr in Bordtrop.

01:13:56: Du weißt ja, Tom, was ich dir damals erzählt habe, wie schwierig das ist mit den ganzen Regulierungen und Deutschland.

01:14:02: Start schwierig.

01:14:04: Deshalb sind wir jetzt ausgewandert.

01:14:07: Also eine sehr, sehr interessante Frage.

01:14:11: nochmal so einen richtigen Krach hat.

01:14:12: zum Abschluss.

01:14:14: Die eine Perspektive ist die Kulturelle.

01:14:16: Also natürlich ist Bottrop, muss er eigentlich auch Brabus, muss er eigentlich ja eben drei B schreien, der Brabus.

01:14:27: Das, dass die kulturelle Perspektive ist natürlich, dass du ein Stück weit zwar den Jungen aus Bottrop kriegst, aber Bottrop nicht aus dem Jungen.

01:14:40: mal für die ganze Firma gesprochen, dass wir natürlich hierher kommen und das ist das Ruhrgebiet und nicht nur unsere kulturelle Heimat ist, sondern auch kulturell bestimmt für ganz viele Dinge, die wir jetzt, die auch hier schon eine Rolle gespielen haben.

01:14:55: Ich glaube, dass die Menschen im Ruhrgebiet eine gewisse Direktheit haben, die ich sehr schätze.

01:14:59: Die sind gerade aus, die sagen, was sie denken.

01:15:03: Da wird nicht lange rumgehampelt.

01:15:04: und wenn du hier auf dem Flur jemand fragst, wie geht es dir?

01:15:07: Wenn du in Amerika fragst, how are you?

01:15:09: Dann laufen alle und gucken dich gar nicht an, sei er fein fein und jetzt verzieh dich.

01:15:13: Und da kommt man sogar nicht in die Aktion, fragst du hier jemand auf den Flur, wie geht es dir, Tom?

01:15:16: Dann kann schon mal sein, dass du eine halbe Stunde Zeit mitbringen musst, weil dann kriegst du halt eine Antwort.

01:15:23: Das ist direkt das Unverblümtes Naba.

01:15:25: Das ist sehr herzlich und das ist aber auch immer wieder... Das ist, das ist sehr bodenständig.

01:15:35: Und das ist insgesamt etwas, was ich sehr, sehr, sehr schätze.

01:15:38: Ich möchte nicht woanders herkommen.

01:15:40: Und auch nicht woanders hingehen, das heißt Luxus bleibt in Bordrop.

01:15:43: Und

01:15:44: jetzt, jetzt ist die andere Seite der Medaille natürlich, dass wir, dass wir schon lange ein internationales Unternehmen sind und das auch eher mehr wird als weniger.

01:15:54: Das lässt sich ja gar nicht vermeiden.

01:15:55: Ich glaube, ich sage nicht, dass wir in nächster Zeit, in irgendeiner Form, in Anführungszeichen hier weggehen werden.

01:16:02: Das ist auch, weil es ein bisschen so ist wie bei einem Schweizer Ohrenhersteller, wo du wirklich die Ohrmacher auf einer Spezialisten an einer Stelle brauchst.

01:16:09: Da kannst du jetzt nicht jeden in eine Jugend zu beurteile packen, über das Schulter werfen und mit nach Los Angeles oder auf den Mond nehmen.

01:16:18: Da hängen ja echte Menschen, echte Familien dran.

01:16:20: Und die Kraft des Bestehenden, das geletzt dieser Organisation, die darf man auf gar keinen Fall unterschätzen, wird bei vielen M&L-Cases, finanzgetriebenen Umsiedelungen von Unternehmen, wird das immer vergessen.

01:16:36: Das ist nicht so easy.

01:16:36: Also die Menschen und deren Gedanken und was sie so mit ihren Händen hier jeden Tag bauen, spielt schon noch eine Rolle bei dem Gesamtergebnis und zwar erheblichem.

01:16:46: Das wird sich erst mal nicht ändern.

01:16:48: Trotzdem wünsche ich mir, dass die Bedingungen wirtschaftlich in Deutschland.

01:16:51: deutlich besser werden.

01:16:53: Okay, das heißt Luxus bleibt in Bordhop.

01:16:56: Ich finde das so krass.

01:16:58: Ich finde das ist so eine Überraschung, weil ich weiß gar nicht, ob das all eure Kunden wissen, dass das hier wirklich die Herzkammer ist.

01:17:04: Und ich kann sagen, wow, es ist so toll hier zu sein.

01:17:07: Und was du vorhin gesagt hast, dieses one second wow, das ist so interessant.

01:17:12: Wir sind sieben Stunden gefahren und man kommt hier an und in dem Moment, wo du reinkommst, ist es genauso.

01:17:18: Du hast dieses wow.

01:17:20: Was gesagt?

01:17:20: du hast noch eine Frage?

01:17:21: Das ist die letzte Frage.

01:17:23: Die letzte Frage für jemand, der diese Wow-Effekte baut für alle Menschen und der diese Karriere gemacht hat, die du hast.

01:17:31: Du bist in Bottrop geboren.

01:17:32: Du hast hier studiert, du hast BWL studiert und du hast das Familienunternehmen übernommen von deinem Vater früher als erwartet.

01:17:42: Du bist jetzt einundvierzig Jahre.

01:17:44: Wenn du auf alles zurückschaust, was du in deiner Karriere schon gemacht, erlebt hast, all die verrückten Momente, welchen Businessrad würdest du heute deinem zwanzigjährigen Gehen geben?

01:17:53: Wirklich ganz, ganz interessant.

01:17:54: Ich habe letztes Jahr mal eine geholfenen Konversation mit Flavio Briatore gehabt über sein Leben und konnte sehr viel nachempfinden.

01:18:06: Der war ja auch fünf Leben in eins oder ist immer noch fünf Leben in eins.

01:18:10: So ein bisschen komme ich mir manchmal auch so vor, dass da einfach dass da so mehrere Leben parallel laufen und irgendwie viel zu viel, viel zu viel immer wieder ist.

01:18:21: Und da macht es ja doch irgendwie Spaß.

01:18:23: Und der sagt im Prinzip, stay relaxed, take it as it comes.

01:18:27: Was würde ich heute in meinem zwanzigjährigen sagen?

01:18:29: Ich glaube, ich würde ihm sagen, dass es sich, das war damals der Fall, dass ich nicht so sehr quälen soll mit der Frage.

01:18:40: Aber jetzt ins Unternehmen gehen soll bei seinem Date oder was eigenes machen soll, wann das hingehen soll, sondern einfach anfangen, dass er einfach anfangen soll.

01:18:48: Ich glaube, dass wir insgesamt, ich erwische mich dabei auch immer wieder, viele Dinge total überinterpretieren und auch die eigene Wichtigkeit völlig überinterpretieren.

01:18:59: Und ich glaube, dass das dann doch Ich begreife, dass das etwas paradox ist, weil ich dir vorhin gesagt habe, ich brauche mir Zeit zum Nachdenken und will nicht die Flip-Aug-Kugel sein.

01:19:09: Und doch glaube ich, dass das am Ende, vor allem dann in dem Alter mit Anfang, Mitte, Studium, irgendwo, dass dann Aktivität und Entscheidungen zwar wichtig sind, aber viel wichtiger ist das einfach mit etwas Anfanges und was machst du und dich für Dinge entscheidest, anstatt in der Gegend rum zu oxidieren und sich für gar nichts zu entscheiden.

01:19:31: Das würde ich, glaube ich, mal... ich von damals, ich würde sagen nochmal, hintern hoch, seht so, dass er anfängt.

01:19:39: Das würde ich dem, würde ich meinem zwanzigjährigen Ex sagen.

01:19:41: Und ich würde dem, das war ich, glaube ich, war ich da, war ich ein bisschen älter, sagen wir mal, im zwanzigjährigen, ich würde auch sagen nochmal, Junge, nicht aufgeben, das wird schon wieder, du musst, da musst du jetzt durch eine echt harte Zeit durch, aber das geht schon.

01:19:54: Wir haben Ärzte gesagt, Tom, wir haben wirklich ernsthaft Ärzte gesagt, sie werden nie wieder einen stressigen Job machen können, nie wieder.

01:20:04: Machen Sie was?

01:20:05: Was hängt mit Hormon zusammen?

01:20:08: Sie werden nie wieder einen stressigen Job machen können.

01:20:12: Machen Sie das nicht.

01:20:12: Lassen Sie das jemand anders machen.

01:20:14: Gehen Sie daran zugrunde.

01:20:17: Ich freue mich für mich selber.

01:20:20: Ich freue mich jeden Tag, wenn ich ins Spiegel gucke, weil ich dann doch der laufende Beweis für mich selber dafür bin, dass das Quatsch war.

01:20:28: Und deshalb wäre der Rat an der Stelle, auch wenn es mal richtig, richtig daneben geht.

01:20:35: Durchpeißen.

01:20:38: Wow, ich würde sagen noch mal ein Wow-Moment.

01:20:43: Konstantin, vielen, vielen Dank für deine Zeit, für diesen Einblick in dein wirklich, muss ich sagen, krasses Leben und Respekt, wie du es führst und wie du es aufbaust und danke, dass du uns mitgenommen hast in deinem

01:21:00: Business.

01:21:00: Schön, dass du da warst.

01:21:01: Du machst es ja auch noch hier.

01:21:03: Vielen, vielen

01:21:04: Dank.

01:21:05: Dank für die Zeit, die euch genommen haben.

01:21:06: Dank für die sieben Stunden Autofahrt.

01:21:07: Ich bin Fan.

01:21:08: Ich höre sehr gerne rein.

01:21:10: Jetzt habe ich, wie gesagt, was Neues zu lesen.

01:21:13: Und dann sage ich bis nächste Mal.

01:21:17: Unbedingt.

01:21:18: Alles Liebe für dich.

01:21:21: Du reingucken, ne?

01:21:21: Jetzt musst du dich dann schon anrufen.

01:21:24: muss dann schon anrufen am Ende des Monats und mir sagen, ob One Second Wow oder One Second Show.

01:21:29: Das ist jetzt die Hausaufgabe für dich.

01:21:31: Auf jeden Fall.

01:21:31: Auf jeden Fall.

01:21:32: Ich bin dabei.

01:21:33: Ich werde es mir anschauen.

01:21:34: Ich werde es verfolgen und ich muss es ja auch sehen, damit wir im nächsten Podcast darüber reden können.

01:21:38: Konstantin, alles Liebe für dich, für Millie, für eure Familie und für das ganze Brabos-Team hier.

01:21:45: Und wirklich shout out an die Tomorrow Community.

01:21:48: Schaut euch die Doku an bei Amazon Prime ab der XX.

01:21:53: Februar.

01:21:53: oder sechs Folgen, dreißig Minuten und wirklich, glaube ich, beste Insights.

01:21:58: Und da gibts

01:21:58: noch richtig auf die Mappe auf.

01:22:00: Ja, ich finde, ich finde.

01:22:01: Weißt du, was ich einfach mag, Konstantin?

01:22:03: Ich mag einfach, was du sagst, diese Lust auf Erfolg, über Erfolg reden.

01:22:07: Und ich glaube, dass es unglaublich viel gibt, was man von dir lernen kann über Unternehmertum, über Mindset.

01:22:13: Und ich bin sicher, dass jeder, der das sieht und der dir folgt, dass der einfach inspiriert wird.

01:22:18: Und das ist das, was ich gerne weitergebe.

01:22:20: Hey, be inspired.

01:22:21: Arnold Schwarzenegger hat gesagt, zwanzig, sechsundzwanzig wird das Jahr der Inspiration.

01:22:26: Und du bist ein Teil davon.

01:22:27: Also von daher vielen, vielen Dank.

01:22:29: Und vielen, vielen Dank an Maxi, dass du hier wieder die Videos gemacht hast.

01:22:32: Und jetzt geht's zurück nach München.

01:22:34: Sieben Stunden Autofahrt.

01:22:35: So sitzt er aus.

01:22:36: Tschüss, ihr Lieben.

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