FC-Bayern-Star Christian Lell: Vom Rockstar-Leben auf Ibiza zur inneren Freiheit

Shownotes

Ein Spieler vom FC Bayern München, der nicht mehr leben will. Er stürzt sich vor Ibiza in die Schiffsschrauben seiner Yacht.

Triggerwarnung: Diese Folge behandelt mentale Krisen, Exzesse und innere Leere trotz äußerem Erfolg.

Dies ist Teil 2 der Doppelfolge mit FC Bayern-Star Christian Lell.

Teil 1: „Ich starb – bevor ich gestorben bin“

Diese Episode spielt auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Als alle nur den Glamour sehen, aber nicht den Schmerz dahinter. Gewalt im Elternhaus. Angst. Depressionen.

Christian Lell – Deutscher Meister, Double-Gewinner, Champions-League-Spieler beim FC Bayern München – spricht in Teil 2 offen über eine Zeit, in der er sportlich alles erreicht hatte und innerlich immer mehr verlor.

Weißer Ferrari, Ibiza-Nächte, 100.000-Euro-Tische. Nicht als Ausstieg aus dem Profifußball, sondern mitten im System Leistung, Druck und Erwartung.

In dieser Episode erzählt Christian Lell:

  • warum Exzess für ihn ein Ventil der Angst war
  • vom Anruf von Uli Hoeneß, den er nie vergessen wird
  • wofür er Stephan Beckenbauer bis heute dankbar ist
  • warum Spiele irgendwann nur noch eine Qual waren
  • und weshalb wir Glück so oft im Außen suchen

Aus diesen Erfahrungen heraus entsteht heute sein neues Projekt: Finding Freedom – für Menschen, die funktionieren, leisten und gewinnen, aber innerlich leer sind.

Diese Folge ist für alle, die glauben, dass Erfolg automatisch glücklich macht und spüren, dass das nicht stimmt.

Wenn dich diese Themen belasten, höre bitte achtsam oder überspringe einzelne Passagen.

Wichtige Nothilfe-Nummern:

  • 112 - Notruf (akute Gefahr, medizinischer Notfall)
  • 110 - Polizei (wenn du dich nicht sicher fühlst oder sofortige Hilfe brauchst)
  • 116 123 - TelefonSeelsorge 24/7, kostenlos und anonym
  • 116 117 - Ärztlicher Bereitschaftsdienst (wenn es dringend ist, aber nicht lebensbedrohlich)
  • 116 111 - Nummer gegen Kummer (Kinder und Jugendliche), kostenlos und anonym
  • 0800 111 0 550 - Elterntelefon für Eltern und Bezugspersonen

Transkript anzeigen

00:00:01: Hier ist Tom Junkersdorf mit Tomorrow.

00:00:05: Der Nummer eins Podcast, heute mit dem zweiten Teil des Interviews, das alle bewegt.

00:00:13: Christian Lell, seine

00:00:15: wahre

00:00:16: Geschichte.

00:00:23: Er hat alles durchlebt, was man sich nur vorstellen kann und zum Glück hat er es überlebt.

00:00:28: und genau deshalb nimmt er uns mit in seine Geschichte, weil er anderen Menschen auf ähnlichen Lebenswegen Mut machen möchte, weil er sie inspirieren möchte,

00:00:37: weil

00:00:37: er ihn helfen will.

00:00:39: Christian Lehn.

00:00:40: Ein halbes Leben beim FC Bayern München.

00:00:44: Deutscher Meister, Dubbelgewinner, Champions League gespielt, so viele Titel geholt,

00:00:49: aber in Wahrheit nur Schmerz

00:00:52: gefühlt.

00:00:53: Im ersten Teil ging es um den Moment, von dem er sagt, ich starb, bevor ich gestorben bin.

00:01:00: Heute, im zweiten Teil, spricht er über das, was er sein Rockstar-Leben

00:01:05: nennt.

00:01:05: Er erzählt von seinem weißen Ferrari von Ibelzenechten und einhunderttausend

00:01:11: Euro

00:01:11: Party-Tischen.

00:01:12: Aber alles nur Fassade.

00:01:14: in Wirklichkeit hat er gelitten.

00:01:17: Wie es geschafft hat, sich am Ende völlig neu zu erfinden, sich zu transformieren und wofür er Bayern-Boss Uli Hoeneß und Stefan Beckenbauer bis heute dankbar ist.

00:01:29: Das alles jetzt hier.

00:01:31: Aus seiner Erfahrung baut Christian Lell ein neues globales Business.

00:01:36: Finding Freedom heißt es.

00:01:37: Für alle, denen es geht wie ihm, die sich fragen, wer bin ich wirklich?

00:01:42: Was bedeutet Erfolg denn wirklich?

00:01:45: und wie kann ich Glück wirklich spüren?

00:01:49: Wichtiger Hinweis, wenn dich diese sensiblen Themen belasten, dann überspringen die Passagen einfach.

00:01:55: In den Shownotes dazu haben wir alle Nummern für die Nothilfe.

00:02:00: Und jetzt machen wir weiter mit dem zweiten Teil des Interviews.

00:02:03: Hier ist Christian Lell.

00:02:10: Wir waren auf Ibiza.

00:02:11: Ich hab eigentlich den Sommer hinweg immer auf meinem Boot gelebt.

00:02:16: Das war ein Nachmittag und er hatte einige Gäste am Ort wieder und guckte noch auf Deck zwei hoch.

00:02:23: und sah meinen bekannten Feiern und trete mich um.

00:02:28: Ich ging ins Heck meine Schiffs und schaute noch kurz hoch und habe mein Leben in dem Moment nicht aufgegeben, aber ich wollte es in die Hand Gottes legen.

00:02:41: Ich habe mir gesagt, ich habe mein ganzes Leben Gas gegeben.

00:02:45: Ich habe wirklich versucht, aus dem Herzen herauszuleben.

00:02:50: Ich habe mein Leben dann, ja, in the universe got higher self, wie auch immer du es nenn, gelegt und habe mich ins Heck fallen lassen.

00:02:57: weil ich fahre und es war ein Jahr drei große Schiffschrauben gewesen.

00:03:05: Ich hatte zwei, drei Sekunden Todesangst.

00:03:08: Ich wusste nicht, ob ich angezogen werde oder weggedrückt werde.

00:03:11: Es war eine Situation, in der ich mich völlig hingegeben habe in den Lauf des Lebens.

00:03:17: Und das war der Moment, als ich starb, bevor ich wirklich gestorben bin.

00:03:26: Zusammen mit den Erfahrungen, die ich bis dahin in meinem Leben gesammelt habe, als ich dir vorher sagte, bedingt das Glück, mein Leben bricht weg.

00:03:34: Das heißt danach, alles passiert, hin in die Liebe gefunden habe, ins Vertrauen.

00:03:39: Worte, die vorher für mich Konzepte waren wie Güte, wie Mitfreude.

00:03:45: Die sind in mein Fleisch und Blut übergegangen.

00:03:49: Und ich habe ins Vertrauen des Lebens zurückgefunden.

00:03:52: Und seitdem hat sich mein Leben sukzessive komplett verändert.

00:03:56: Aber das waren große Schlüsselerlebnisse.

00:04:05: Wie hast du es überlebt?

00:04:08: Es waren diese... Ich wurde weggedrückt, also nicht angezogen, sondern weggedrückt.

00:04:14: Die Crew wurde benachrichtigt, natürlich, Captain.

00:04:18: Es wurde mir alles erzählt im Nachgang.

00:04:20: Und sie haben mich halt rescued aus dem Meer heraus.

00:04:23: Ja, ja.

00:04:24: Ich wurde nicht angezogen glücklicherweise, sondern weggedrückt von den Schiffsschrauben.

00:04:29: Ja, aber... Ja.

00:04:33: Und dann?

00:04:35: Ja.

00:04:37: Dann ging... Ja, dann ging es... Dann ging die Transformation eigentlich erst richtig los.

00:04:52: Aber Wahnsinn, also ich versuche es irgendwie zu verstehen natürlich mit dem was du gesagt hast und beschreibst über deine Kindheit.

00:05:00: Das erklärt natürlich so vieles.

00:05:02: Aber wenn man es von sonst von außen betrachtet dein Leben Rockstar-Leben hast du gerade gesagt.

00:05:07: Bei einem München ist ja auch ein Rockstar-Leben was du geführt hast Bundesliga Champions League Best in Deutschland.

00:05:13: Dann machst du ein eigenes Business auf Ibiza, gehst ins Immobilienbusiness, machst hundert Millionen Umsatz, hast eine eigene Yacht und dann willst du dich umbringen.

00:05:26: Man versteht das ja von außen gar nicht.

00:05:28: Hast du eigentlich mit irgendjemandem mal über deinen Schmerz gesprochen, hat eigentlich auch irgendjemand bei Bayern München mal gewusst, was eigentlich bei dir ist?

00:05:40: Ich wusste es ja selber nicht.

00:05:42: Also es gibt eine Situation bei Bayern München, Das muss im Jahr two-tausend acht in etwa gewesen sein.

00:05:51: Da war der innere Druck in mir auch so groß, dass ich von heute auf morgen und ich habe es niemanden gesagt, ich bin nach New York geflogen, weil, weil, weil der mediale, der mediale Druck auf mich alles mit so über, einfach wurde mir zu schwer.

00:06:07: Und ich, ich, ich, ich wollte raus.

00:06:09: Ich wollte einfach raus und bin, bin zum Flughafen gefahren nach New York geflogen.

00:06:13: Habe es keinen gesagt.

00:06:14: am nächsten Morgen.

00:06:16: fragt ihr die Presse natürlich, wo ich bin, ob mein Hitzfeld der Trainer konnte es nicht beantworten, oder?

00:06:21: Dann riecht mich Oli Hönes an und sagt, Christian, wo bist du denn?

00:06:25: Ich sag ja, ich bin in New York.

00:06:28: Warum bist du in New York?

00:06:29: Ich sag, mir ist der Druck zu viel, dass was geschrieben wird ist unfair, es ist größtenteils gar nicht wahr, ich kann aber nichts dagegen tun und ich fühle mich unmächtig.

00:06:44: Das waren natürlich schon Warnzeichen.

00:06:47: Aber man ist dann einfach auch so schnell wieder in diesen normalen State auf Leistung, delivern, dass man, also ich zumindest, bin ich wirklich in die Reflektion gekommen.

00:07:02: Ich habe mir auch keine Hilfe gesucht.

00:07:04: Hingegen, Jahre später, der Vorfall, den ich gerade geschildert habe, war ich natürlich auch älter und meine Bereitschaft dann, und der Vorfall war natürlich auch extrem.

00:07:21: Die war da zu sagen, okay, ich muss jetzt ran.

00:07:25: Also ich kann das nicht mehr wegschieben.

00:07:26: Ich kann jetzt dieses Problem lösen.

00:07:29: Wir werden das nicht zu Projekt finden und dann geht das wieder so weiter.

00:07:32: Nur am Ende des Tages habe ich zu dem Zeitpunkt auch schon so viel Erfahrung gesammelt, also ob das nur nachher Projekte nicht umgesetzt habe, ob das die Vorgeschichte mit Bayern München war, die ich die Titel dich gewonnen habe.

00:07:45: Also ich hatte genug Erfahrungsschatz gesammelt, um mir dann zu sagen, hey, Wenn du jetzt wieder ins Hamsterrad springst, bist du... Wo endet's dann?

00:07:57: Wo endet's dann?

00:07:59: Ich hab's jetzt überlebt.

00:08:01: Wo endet's dann?

00:08:03: Also ich kam eigentlich nicht mehr drum herum.

00:08:06: Das war die Frage, die ich eingangs sagte.

00:08:07: Die Frage, die wir uns alle für meiner Führten stellen sollten.

00:08:12: Ernsthaft stellen sollten.

00:08:14: Wer bist du wirklich?

00:08:19: Wer bist du wirklich?

00:08:23: Die hat sich breit gemacht und der bin ich auf den Grund gegangen.

00:08:28: Und das bedeutet sich seinen Ängsten zu stellen.

00:08:31: Das bedeutet auch mal in seine Kindheit reinzugehen.

00:08:34: Darunter zu marschieren.

00:08:36: All die Dinge die man natürlich gerne wegschieben weil das bequemer ist.

00:08:41: Aber mir wurde bewusst der Weg aus der Angst heraus.

00:08:45: Der geht nur durch die Angst hindurch.

00:08:49: Und das vielleicht dann vielleicht auch nochmal an der Stelle.

00:08:53: Diese Charaktereigenschaften, Dinge durchzuziehen und wenn man sich Ziele setzt, sie zu exekutieren, hat mir dann in dem Fall schon irgendwo geholfen.

00:09:05: Weil ich gesagt habe, okay Chris, jetzt musst du mal diese ganze Show, dieses sich selbst was vormachen.

00:09:14: Weil am Ende des Tages ist es nichts anderes.

00:09:16: Wir machen uns so viele von uns, machen sich Tag ein und Tag nur etwas vorm Anerkennung zu bekommen, gesehen zu werden, um geliebt zu werden.

00:09:24: Und die meisten verlieren sich selbst dabei.

00:09:27: Aber sich wirklich zu begegnen und zu sagen, dass meine Schwäche und auch Verantwortung zu übernehmen.

00:09:35: Muss ich dann mit zwanzig im weißen Ferrari fahren und aus dem P-I am Sonntagmorgen mit dem zum Training zu fahren?

00:09:41: Mit Null, neun Promille?

00:09:43: Muss ich das tun?

00:09:45: Bin ich stolz drauf?

00:09:46: Nein.

00:09:46: Habe ich es gemacht?

00:09:47: Ja.

00:09:48: Drücke ich es weg, weil es unangenehmes Ja lange.

00:09:50: Aber holt es sich irgendwann ein, wenn du nicht dazu stehst?

00:09:53: Natürlich.

00:09:54: Und all diese Fragen ist ein kleines Beispiel, was ich jetzt mal rausgezogen habe.

00:09:58: Sich mal wirklich hinzusetzen und sagen, okay, ich nehme Verantwortung über alles, was passiert ist.

00:10:07: Das Schlechte, aber ich darf auch stolz dann über das, was ich erreicht habe.

00:10:11: Weil das war ich und viele andere, die ich keine auch nicht.

00:10:13: Die laufen dann das nächste Projekt, das nächste Ziel und so weiter.

00:10:16: Aber einfach auch mal zurückziehen und sagen, okay, ja, du hast diese Möglichkeiten bekommen, deine Schwester nicht.

00:10:24: Das ist das Leben.

00:10:26: Und du kannst das nicht ändern.

00:10:29: Ein guter Spruch, den ich mir sehr, sehr gerne oft herhole und einer meiner Leitsprüche geworden ist, bis in nichtem Widerstand mit dem Leben, weil es weh tut.

00:10:41: Es tut weh, weil wir im Widerstand sind.

00:10:45: Und wenn man das auf das Schicksal meiner Schwester oder mein Familienleben oder jeder andere auch, kann sich das mal vor Augen führen, hernimmt.

00:10:54: und versuche das Leben anzunehmen, mit aller Härte, aber auch mit aller Schönheit, die es mitbringt.

00:11:02: Dann öffnen sich für uns diese Räume, wo wir sagen können, hey, jetzt wird Güte und Mitgefühl nicht nur zu einem Konzept, sondern ich spüre es jetzt auf einmal, weil ich ins Reine komme, in die Akzeptanz komme des Lebens.

00:11:16: Und dann lässt eine Mitfreude, auch wirklich eine Mitfreude, und nicht nur für jemanden, den ich gerne habe, sondern für jeden.

00:11:23: Weil ich weiß ja nicht, was du gerade durchgemacht hast vor zehn Minuten nach.

00:11:26: Also wenn du mir mit Hass entgegenkommst in der Sekunde, dann ist ein Mitgefühl eigentlich die richtige Reaktion, weil ich nicht weiß, woher du kommst gerade, was hast du gerade gemacht.

00:11:38: Fühl ich mich angegriffen und nimmst persönlich ein großes Wahnzeichen fürs Ego.

00:11:43: Darfst du gerne hier nochmal reinschauen.

00:11:45: Aber zu verstehen das Trigger, und Schmerz im Außen eigentlich die größten Geschenke sind, die es gibt.

00:11:52: Das brauchst du halt jemanden, der, sag ich mal, der in seinem Leben alles erreicht, ja, der materiell vieles erreicht, der alle Ziele, die er sich setzt, erreicht.

00:12:04: Halt schwierig sagen, weil der sagt, wieso soll ich in sich Reflexion gehen?

00:12:07: Ich hab dich, hey, hey, ich hab doch nicht Yacht, was soll ich jetzt, hab ich jetzt, weil ich hab doch nichts falsch gemacht, komm mal, und der kann sich doch besser verhalten.

00:12:16: Wo kommst du denn wirklich?

00:12:17: Und je erfolgreicher du wirst, also Erfolg definieren wir jetzt gleich auch noch mal, aber sagen wir mal so, je mehr Status-Sibole du hast, je mehr Geld du hast, je mehr Fame, je mehr Anerkennung, desto schwieriger wird es ja, sich wirklich zu reflektieren, weil es wird ja so einfach gemacht, einfach Menschen auszutauschen, neue Projekte zu holen und die eigentlich selbst weg zu laufen.

00:12:41: Klar, weil du hast dir die Möglichkeiten, oder?

00:12:50: Lass mich dazu zwei Fragen stellen.

00:12:53: Die erste natürlich, was hat eigentlich Uli Hoeneß gesagt, als er dich anrufen hatte und du in New York warst?

00:13:00: Ja, typisch Uli, aber geil.

00:13:02: Ich liebe Uli, da gibt es auch noch ein anderes Thema.

00:13:06: Uli sagte, kann ich das sagen?

00:13:10: Ja, das kann ich schon sagen.

00:13:12: Uli sagte, du hast wieder Glück gehabt, Christian.

00:13:15: Sag ich, warum?

00:13:17: Ja, wenn man dich anruft, dann klingt das so, als wenn du irgendwo in Neuseeland bist, weil halt die Distanz so groß ist.

00:13:23: Also jeder Journalist, der dich angerufen hat, der müsste eigentlich verstanden haben, dass du irgendwo bist.

00:13:29: Ach, wenn nicht im München.

00:13:30: Das war sein erster Gedanke.

00:13:32: erstmal, weil er natürlich klar seinen Verein schützen möchte.

00:13:37: Logischerweise ist ein Baby, was er aufgebaut hat.

00:13:39: Willen natürlich nicht mit irgendwie skandalen Verbindungen gebracht haben oder schon gleich gar nicht, dass einer seiner Schützlinge wegen dem Burnout, vielleicht auch schon in der Frühe war, seine Depression nach New York fliegt.

00:13:55: Das war auch noch die Zeit mit Sebastian Deisler, wo dieses Thema Achtsamkeit, Klarheit ja schon auch angefangen, hat ein bisschen mehr Gewicht in die Mitte der Gesellschaft zu bekommen, ganz natürlich.

00:14:15: Aber Uli sagte, Also er sagte, die Elke ruft dich jetzt an, seine Assistentin, und du schaust das so schnell, wie du zurückkommst.

00:14:24: Wir klären alles, Christian.

00:14:25: Und vieles werde ich ihm nicht vergessen.

00:14:28: Uli war immer einer auch schon und auch Stefan Beckenbauer, der leider so früh verstorben ist.

00:14:34: Das waren zwei Menschen in meinem Teenage-Alter, besonders Stefan Beckenbauer, der das gesehen hat.

00:14:42: Der gesehen hat, dass auf der einen Seite das familiär anspruchsvoll ist.

00:14:48: Aber dass dann Junge ist, der das Feuer hat.

00:14:52: Und der hat gesagt, Christian, er war dann auch mein Trainer in der U-Sechzen, Stefan Beckenbauer.

00:15:01: Er sagt, Christian, ich hol dich immer ab vor jedem Training.

00:15:04: Du fährst jetzt nicht mehr Fahrrad.

00:15:06: Du gehst auch nicht mehr zu Fuß, wenn es schittet.

00:15:08: Und nach dem Training, ich fahr dich.

00:15:12: Weißt du, dass es mich rührt, weil ... Weil es hätte er erstens nicht machen müssen und zweitens zeigt das einfach, dass es so viele tolle Menschen da draußen gibt, die dieses, diese Güte und dieses Mitgefühl wirklich schon leben.

00:15:33: Und er hat einen jungen gesehen, der Verletzungen in sich trägt, aber dennoch... Ja, und er war dennoch da und hat mich da so unglaublich unterstützt, kaum auszumalen.

00:15:50: Ob ich überhaupt, ob ich überhaupt so... ... diszipliniert geblieben wäre in meinem Teenager-Alter.

00:15:59: Weißt du selber, als Teenager machst du auch gerne auch mal andere Sachen.

00:16:02: Aber er stand so hinter mir und hat gesagt, nee, wir ... ... wir rocken das.

00:16:06: Er war einer meiner größten ... ... größten Befürworter.

00:16:10: Und nachher auch ... ... deshalb grüßt er auch an Uli Hoeneß.

00:16:14: Ja, auch an Uli Hoeneß, weil ... ... es wurde ihm natürlich alles auch ... ... gesagt und so und ... ... er hat auch ... Immer mir das Gefühl gegeben, Chris, da ist Werder.

00:16:31: Wir sind da.

00:16:32: Und das, ja, das ist in der Welt.

00:16:35: Ja, wenn ich mal dann schaue als Unternehmer, habe ich die Erfahrung gemacht, das sind natürlich viele nur mit den Albumen unterwegs.

00:16:42: Jeder schaut auf sich.

00:16:44: Und das in der Rückschau, ja, werde ich immer dankbar bleiben für.

00:16:50: Toll, toll, dass die Menschen für dich da waren.

00:16:55: Wie muss ich mir das vorstellen?

00:16:56: Dann kommst du zurück an die Sebener Straße und gehst ins Büro von Ulrich Hoeneß oder fährst du in Tegernsee und dann sagt er, lass mal reden.

00:17:07: Ja, das haben wir recht schnell abgefrüstigt damals.

00:17:14: Mir war auch nicht bewusst, dass das auch schon tiefe Kerben waren in mir, die eigentlich hätten dann schon mehr beleuchtet werden sollen.

00:17:23: Aber wir haben das... Ich habe es auch selbst nicht zugelassen, ich habe dann auch schnell kommuniziert, ja, das war jetzt irgendwie traurig und das kriegen wir hin und jetzt fokussieren, wir wurden Dubelsieger in diesem Jahr, also ich war gesetzt auf der rechten Abwehrseite und ich habe das dann recht schnell

00:17:41: abgehakt

00:17:42: eigentlich.

00:17:43: Ohne, und das sind wir wieder beim Thema, wirkliche Reflexion, Verletzlichkeit, ein großes Thema.

00:17:50: Verletzlichkeit, jetzt, wo wir drüber sprechen, weil Für mich jetzt in dem Leben hier und jetzt in einigen Jahren ist die Verletzlichkeit eines der größten Geschenke, die wir alle in uns tragen.

00:18:02: Nur gesellschaftlich einfach, es zu sehr noch als Schwäche gesehen wird noch.

00:18:08: Ich glaube, wir sind da auf dem guten Weg in den Wandel.

00:18:10: Aber gerade damals war ich zu viel.

00:18:13: Ich wollte dann eigentlich nicht mehr zu viel schwächer zeigen und habe es abgehakt.

00:18:17: Also es war relativ schnell abgefriestückt und dann ging es auch wieder weiter.

00:18:20: Im Treiben in der Woche gespielt, Champions League, DFB-Bukal, Bundesliga, pum, pum, pum.

00:18:25: War ich wieder in diesem Hamsterrad drinnen.

00:18:27: Ja.

00:18:29: Was du als Hamsterrad beschreibst, das ist total spannend.

00:18:33: Es gibt da tolle Sätze, die du sagst, die du auch in einem Insta-Video gesagt hast.

00:18:39: Also du wolltest gewinnen, du wolltest wachsen und du wolltest es dir selbst beweisen.

00:18:44: und dann sagst du, ich habe es geschafft, FC Bayern München, Bundesliga Champions League, nach außen

00:18:51: Ruhm

00:18:51: Erfolg, nach innen Druck, eine Disconnection zu mir selbst.

00:18:57: Ich habe gelernt, zu performen, wie ich Grenzen überwinde, wie ich überlebe, aber ich habe nie gelernt, Wie ich fühlen soll.

00:19:10: Ja, ich habe es fair gelernt.

00:19:16: Wenn man einmal in den Frieden dippt, dann lässt du da nicht mehr los.

00:19:23: Und das bedeutet für mich und das mit allen, auch teilweise jungen Athleten, mit denen ich zusammenarbeiten darf, geht es immer darum, sich daran zu erinnern.

00:19:33: Und wenn du der Sache auf den Grund gehst und das wirst du tun, wenn du einmal Frieden erfährst, dann willst du da, du wirst, du wirst, dass du dinge verstehen.

00:19:44: Und dann kommst du halt ganz schnell dahin und sagst, hey, wir wollen Erfahrung eigentlich gar nicht machen.

00:19:48: Keiner von uns will in Erfahrung machen.

00:19:50: Du, nicht, ich, nicht, niemand auf dieser Welt will in Erfahrung machen.

00:19:52: Was wir wollen, ist die Erfahrung.

00:19:54: Fühlen.

00:19:56: Wir wollen die Erfahrung nur fühlen.

00:19:57: Wenn wir sie fühlen könnten, ohne sie machen zu müssen, sage ich dir, alle sagen, okay, cool, ich fühle es jetzt einfach nur.

00:20:01: Du brauchst gar nicht machen.

00:20:03: Hier fängt schon mal konzeptionellen Fehler an.

00:20:06: Im Denkprozess und im Prozess des Lebens.

00:20:09: Und wenn du aber dann noch tiefer reingehst, weil du willst das ja wissen, du willst wirklich der Sache auf dem Grund gehen.

00:20:14: Dann stellst du fest, okay, was will ich denn eigentlich fühlen?

00:20:18: Und dann überlegst du und schaust zu, hab das Auto gekauft, okay, hab das gefühlt.

00:20:22: Ich hab diesen Partner kennengelernt, hab das gefühlt.

00:20:26: Jetzt bin ich am Stangellitten-Wochenende, hab das gefühlt.

00:20:30: Und dann stellst du fest, okay, das ist ja Glück, was ich fühlen will.

00:20:36: War ich Glücksgefühl?

00:20:37: Ja, Glück.

00:20:37: Nee.

00:20:39: Nee, eigentlich ist kein Glück, was wir fühlen wollen.

00:20:41: Was wir eigentlich wollen.

00:20:43: ist, wir wollen den Frieden finden und wir suchen nach Glück, weil wir den Frieden nicht kennen.

00:20:49: Und deshalb sind wir auch öpfel und so unständig, weil wir stets im Außen das nächste Glück suchen, das nächste Auto und die nächste Uhr, wie ich es eingangs gesagt habe.

00:20:57: Nur, wenn du dazu gezwungen wirst, so wie ich und vielen anderen auf dieser Welt, dass dieses bedingte Glück vielleicht wegbricht über Grenzerfahrungen, bei den meistens ins Grenzerfahrungen, dann öffnet sich dieses kleine Nadelöhr, Wo wir reingehen können und feststellen, hey Scheiße, es bricht dir alles gerade weg.

00:21:15: Scheiße im positiven Sinne.

00:21:16: Es bricht dir alles gerade weg.

00:21:18: Wovon ich glaubte, das wäre mein Leben.

00:21:20: Aber da ist ja was, was noch viel unerschütterlich und wahrhaftiger ist.

00:21:25: Und dann welcome, dann treten wir einen in Frieden.

00:21:28: Du kannst natürlich auch, und das ist mir selber auch, ich spreche aus eigener Erfahrung passiert.

00:21:33: In der Grenzerfahrung kann es aber auch so sein, denn das Ego ist sehr clever, dass du in die Opferrolle fällst, oder?

00:21:39: Alle sind schuld, also nur ich nicht, und die Umstände sind Zinswände.

00:21:42: Das ist ja nicht meine Schuld.

00:21:44: Ich habe doch hier, ich habe acht Projekte am Laufen, die werden auch alle gelaufen, aber die Zinswände, die Zinswände, die Zinswände, dann kannst du natürlich auch verbittert bleiben oder, wie es in meinem Fall war, eben auch eine tiefe Depression rutschen.

00:21:55: Aber die Chance aus einer Grenzerfahrung heraus, in einen Raum zu gehen, wo Frieden auf dich wartet, die ist da.

00:22:04: Weil du einfach spürst diese Disconnection an dem, was du aufgebaut hast, fällt weg und es macht sich etwas breit.

00:22:09: Und jetzt, now we are talking.

00:22:10: Jetzt können wir nämlich Anfang über Volk zu sprechen, wenn du willst.

00:22:14: Super gerne, super gerne.

00:22:15: Jetzt

00:22:15: können wir für mein Dafürhalten über Volk sprechen.

00:22:19: Weil jetzt passiert nämlich etwas Wunderbares.

00:22:23: Besitz, besitz dich nicht mehr.

00:22:25: Du kannst ihn haben.

00:22:26: Du wirst alles haben können.

00:22:29: Aber du hast null Anhaftung daran.

00:22:31: Dir ist das Outkampf völlig egal, weil du bist komplett bei dir präsent und dir geht es nur darum, dieses Gefühl von Frieden weiter zu erfahren.

00:22:38: und das erfährst du, wenn du deine Purpose hast, deine Wischen hast, aus dem Herzen heraus geboren.

00:22:43: Und nicht aus einem Ego-Spiel und irgendeiner Anhaftung, aus einem Mangel.

00:22:47: Und wir können übrigens alle Wörter rein... Auch noch ein gutes Thema.

00:22:52: Und auch hier habe ich... Ich bin eigentlich der Blueprint für alles an der Stelle, weil... Ja, Christian, du hast doch Angst.

00:22:58: Du sagst, wie ich hab Angst.

00:23:00: Ich bin hier auf meiner Yacht, bevor ich Angst hab.

00:23:02: Ich hab gar keine Angst.

00:23:04: Ja, doch.

00:23:04: Das ist eine fehlende Anerkennung.

00:23:06: Du sagst ja gar nicht, genießt das doch.

00:23:08: Ihr braucht das ja auch aus gar nicht.

00:23:09: Ich kenn's da auch nicht Sprüche, ne?

00:23:11: Nee, nee, das ist alles ... Angst.

00:23:14: Also, selbst wenn du das so cool erfolgreich sein kannst, da kann immer auch und meistens auch die Angst am Ende des Tages, ob das Bewerten ist, Vergleichen ist, Jealousy, Gossip, Negativität ... verlangen Widerstand.

00:23:26: Wenn du dich in all diesen Wörtern wiederfindest, du kannst noch so viel Geld haben, wenn du in der Bewertung bist und in der Reaktion bist, bist du ein Ego.

00:23:34: Wo Ego ist, ist keine Liebe.

00:23:36: Wo Liebe ist, wo Liebe ist, ist keine Angst.

00:23:40: Beide Sachen können nicht co-existieren.

00:23:42: Also kannst du jederzeit dich selber reflektieren, wo stehe ich eigentlich, wirklich, bin ich in der Angst?

00:23:49: Und auch wenn ich alles erreiche, bin ich im Bewerten, ja, bin ich in der Angst.

00:23:52: Ich bin nicht gelacht, ich bin nicht im Gleichmut.

00:23:55: Und diese Reflektion findet dann aber statt.

00:23:57: und jetzt, und das ist eigentlich, lass uns mal ein bisschen schiften jetzt von der schwere Reinhinde in den Flow des Lebens.

00:24:05: Deshalb sind wir hier.

00:24:06: Bitte, lass uns einsteigen.

00:24:07: Aber lass uns einsteigen mit deinem weißen Ferrari.

00:24:10: Ich meine, beim beiden Mündchen zu spielen und sich einen weißen Ferrari zu kaufen und damit vorderst per eins zu fahren, vor allem der berühmte... Ich

00:24:17: hoffe, ich werde rot.

00:24:18: Ich hoffe, ich werde gerade rot.

00:24:21: Was hast du gedacht?

00:24:23: Wieso hast du das gemacht?

00:24:25: Ich habe nichts gedacht.

00:24:26: Ich habe einfach gelebt.

00:24:27: Es hat sich für mich auch nicht... Tatsächlich habe ich auch wirklich zu der Zeit damals... Na klar, ich meine... Wahrscheinlich schon.

00:24:35: Ich kam jetzt aus nicht wirklich reichen Verhältnissen und dann hat man Sicherheit.

00:24:39: Da hat man irgendwie sehr, sehr viel Geld verdient so früh und dann ist es mit einem halt.

00:24:44: Aber irgendwie gefühlt hat auch in der Balance.

00:24:46: Ich wusste, ich bin Anfang zwanzig.

00:24:47: Ich habe das Zeug zum Nationalspieler.

00:24:49: Ach übrigens, weil er geklinst.

00:24:50: Man hat er dann bei Uli Hoeneß angerufen.

00:24:52: Da war ich so zwanzig und dann sagte er, naja, Uli Hoeneß holte mich dann in sein Zimmer, da in unserem Mannschaftshotel, sagte er Christian.

00:24:59: Also Jürgen rief mich an, wirst du eingeladen?

00:25:02: und so.

00:25:04: Und jetzt?

00:25:05: Ja, freust dich vielleicht mal ein bisschen.

00:25:06: Ich sag jetzt nicht, Schweini ist eingeladen, Lahm ist eingeladen.

00:25:12: Wie sind die ganzen Jugendmannschaften durchgekommen?

00:25:13: Das war jetzt für mich jetzt nicht so ein bisschen normal, ohne dass es sich überheblich klingen soll.

00:25:20: Was ich damit sagen und die waren aber alle besser, die haben alle deutlich besser gespielt.

00:25:24: Ich war einfach einen guten Moment, um sagen wir es mal so.

00:25:26: Ich war echt in einem Supermeister, kam Luca Toni.

00:25:29: kam jetzt uns nach München Ribery, Frank Ribery kam nach München.

00:25:33: Und er lief es halt einfach auch super, so dass ich mit meinem wenigen Talent und dieser Willpower einfach ganz gut mitspielen konnte.

00:25:43: Aber für mich war es jetzt so, ja gut, okay, werde ich halt eingeladen dann zum Nationalmannschaft, aber dann kam der weiße Ferrari.

00:25:49: Und dann denke ich mir so, ja, parke ich halt in der Seitenstraße, bin jetzt auch nicht so viel aufsehende Regen, aber klar.

00:26:02: Mit Anfang zwanzig, wenn du sowas machst, dann freuen sich halt gewisse Leute, die Zeitungen befüllen halt über solche Stories und so kam das halt raus.

00:26:12: Ich persönlich ganz ehrlich, ich hatte in meinem Leben wenig Anhaftung zu Dingen.

00:26:17: Ich hätte den auch am nächsten Tag wieder verkaufen.

00:26:19: Da habe ich mich jetzt nicht wirklich mit, aber es war natürlich ein gefundenes Fressen und hat dann natürlich auch dazu geführt, dass Ich bin da sicherlich nicht stolz drauf, aber mit Null, neun Promille bin ich ins Auto gestiegen.

00:26:36: Das war einer dieser Skandale, die mich auch belastet haben.

00:26:40: Aber ich habe halt die Fehler gemacht.

00:26:41: Ich habe sie gemacht.

00:26:44: Die gehören zu mir dazu, genauso wie gute Dinge.

00:26:47: Punkt aus.

00:26:48: Aber das führt natürlich jetzt nicht unbedingt dazu, dass der Bundestrainer sagt, der ist super.

00:26:54: Passt alles.

00:26:54: Völlig egal.

00:26:55: Du repräsentierst Deutschland, kannst du ruhig mal mit Null, neun Promille.

00:26:58: Geht natürlich nicht.

00:27:00: Also dann blieb die Einladung aus und endet die Story.

00:27:04: Aber Christian verstehst richtig, das hat sofort eine Konsequenz.

00:27:06: Das heißt, du fährst mit dem weißen Ferrari, Force P-Eins, Null, neun Promille und dann sagt sofort der Bundestrainer so, sorry, das war es mit Karriere in einer Nationalmannschaft.

00:27:15: Nein, das wird natürlich jetzt so nicht kommuniziert, oder?

00:27:18: Aber du kannst ja auch irgendwie eins und eins zusammenzählen.

00:27:21: Also wenn am Samstag.

00:27:25: Wenn Uli am Samstag sagt, der Bundestrener hat den angerufen, ich werde eingeladen und die Einladung steht dann aus nach solchen Sachen, dann kannst du ja, wie gesagt, also die Dinge sind ja dann klar.

00:27:35: Es wird nicht so sein, er hatte nachher Jogi Löw hat dann zwei Jahre später, hat er ja auch, bin ich zu härter gewechselt, super ja, also als Top-Gelauf.

00:27:46: Ich war im Flow, die Mannschaft war im Flow.

00:27:49: Hat er auch gesagt, ja, wenn das so weitergeht, dann kann er sich vorstellen, dass er mich einlädt.

00:27:53: Dinge werden dann auch schon vergessen, aber was ich damit sagen will, man ist jung und man macht dann halt einfach vielleicht auch mal Dinge, die anecken und die nicht gut ankommen, aber ich wollte mich halt.

00:28:05: auch in meinem Leben, habe ich mir immer schwergetan, mich zu verbiegen.

00:28:12: Christian, es gibt so viele Fußballprofis, die natürlich genau das machen, die sich heute die tollen Superautos kaufen, Superuhren kaufen, Superjachten kaufen.

00:28:22: Du hast dir den weißen Ferrari gekauft und ich nehme mal an, du wurdest dir ihn heute nicht mehr kaufen, oder?

00:28:27: Aber damals war es wichtig, war es für dich damals so ein Manifestieren wollen des Erfolgs, so nach dem Motto, ich habe es geschafft.

00:28:35: Dieser ganze Schmerz, deine Kindheit, all das, was du gerade geschildert hast.

00:28:39: Aber jetzt bist du bei Bayern München Meister, Dubelsieger.

00:28:43: Jetzt muss es dieser weiße Ferrari sein.

00:28:46: Ja, ich würde es gar nicht so festmachen auf dem weißen Ferrari tatsächlich.

00:28:50: Aber... Generell, so overall, wenn man da einfach mal drauf schaut, ist es natürlich sicherlich so gewesen, dass der Druck, der sich über zwei Jahrzehnte aufgebaut hat in mir, auf diese Angst und diese unheimlichen Schmerzen, diese Wunden auf dem Herzen, die haben sicherlich mit reingespielt dann.

00:29:12: Wenn so viel Geld kam und dann hat man sich halt was gegönnt.

00:29:15: Ich kann mir sicherlich vorstellen, das war so der Relief gedanklich.

00:29:19: Aber Also wer mich kennt, es war ja auch immer so, ich war mit einer der ersten, der am Trainingsplatz war, da kannst du alle meine Trainer anrufen, alle durch die Bahn weg.

00:29:32: Einer der Letzten, der ging, also wenns.

00:29:37: Und dass mir auch das nicht fugen.

00:29:40: Ich will die Dinge richtig machen und zu hundert Prozent.

00:29:42: Und dann hatte ich es mir halt auch als Unternehmer schaue, als ich dann dieses bisschen Glück auch glückliches Händchen hatte.

00:29:50: und in einer guten Zeit in die Immobilien eingestiegen bin, habe ich auch überdurchschnittlich viel gearbeitet.

00:29:56: Du kriegst Grundstück jetzt in München nicht unbedingt.

00:29:59: Wenn der Markt überhitzt ist bei uns, jeder will die Grundstücke haben.

00:30:03: Ich habe mich reingefuchst und ich habe die Kontakt, ich kenne die Familien, bin dran geblieben und habe überdurchschnittlich viel gearbeitet, aber habe natürlich dann auch überdurchschnittlich viel gefeiert.

00:30:13: Ich meine, ein besserer Dorf von Dumpereo zu werden in Ibiza.

00:30:17: Das sagt eigentlich alles und da bin ich nicht stolz darauf.

00:30:19: Aber es zeigt den Grad der Disbalance in meinem Leben.

00:30:25: Das war sehr extrem viel gearbeitet, extrem viel Umsatz gemacht, extrem gefeiert.

00:30:31: Und da dazwischen gab es eigentlich nichts, weil auch die Reflexion nicht da

00:30:35: war.

00:30:37: Ich bin nur schockiert wegen dieser Diskrepanz, dass du da Fußball spielst auf höchstem Niveau Champions League und keiner sieht deinen Schmerz.

00:30:46: Keiner sieht deinen Schmerz.

00:30:47: Und dann gehst du weiter im Business, machst ein Business, wirst du ja noch im Besse der von einer Champagnerfirma, die dich feiern.

00:30:55: Und keiner sieht deinen Schmerz.

00:30:58: Wie kann das sein, dass in dieser Leistungsgesellschaft so performt wird und alle nur ergebnisorientiert sind?

00:31:04: Und am Ende, wenn ich dich ja erlebe, keiner hinterfragt, was ist eigentlich wirklich mit der Person?

00:31:10: Sondern du hast ja auch sehr schnell den Stempel dann bekommen, so Skandalprofi.

00:31:14: Aber ... Dein Schmerz, was das für dich bedeutet, da überhaupt jedes mal aufzulaufen, den hat ja niemand hinterfragt.

00:31:23: Vielleicht schon, das weiß ich nicht, wahrscheinlich schon, aber ich mein, ich war dann auch zwanzig, dreißig und dann hat man auch auch schnell so das Denken, na ja, der ist ja alt genug, der ist ja alt genug, der muss ja seine eigene Erfahrung machen.

00:31:37: und ehrlicherweise, das hatte ich ja vorhin auch erwähnt, wenn du... irgendwo ein gewissen Erfolg oder Ziele erreichst, die gesellschaftlich als Erfolg dargestellt werden.

00:31:51: Ich glaube, ich baute das schon mal ein bisschen Distanz auf zu Leuten, die vielleicht gerne was sagen würden, aber dann auch aus Respekt, weil du immer gefahrläufst, dann die Antwort zu bekommen, ja, warum wüsst du mir was sagen?

00:32:02: Also, ich hab jetzt grad das dubbel gewonnen, so war es so, jetzt haben wir da Fragen.

00:32:06: Also, ich glaube schon, dass es Leute gab, die das gesehen haben.

00:32:12: aber mich einfach nicht angesprochen haben und ich wäre auch nicht, ich wäre auch resistent gewesen, wir ratungsresistent in dieser Phase und das meinte ich vor Tom, dass ich sage, als ich sagte in die, in die Reflexion kommt viele, viele Menschen dann, wenn sie Grenzerfahrung erfahren, ja, weil eben dann diese Themen oder diese Identifizierungen mit dem mein Leben wegbrechen und hier diese, die Raum sich öffnet, um in den Gleichmut zu finden und dann... Schlussendlich in den Frieden zu finden.

00:32:43: Und man kann auch, dass ein Beispiel sagt im Kindzimmer lang nicht auf die Herdplatte.

00:32:48: Was macht es?

00:32:49: Das langt auf die Herdplatte.

00:32:50: Du musst diesen Weg einfach selber gehen.

00:32:53: Und ich glaube, je mehr man von außen gesagt bekommt, hey, das ist doch jetzt zu viel, reicht jetzt irgendwie, Domperion besser, doch reicht doch jetzt.

00:33:03: Du musst doch jetzt nicht irgendwie, keine Ahnung, kannst immer einen draufsetzen.

00:33:08: Du musst dir einfach selber machen.

00:33:10: Du musst es wollen, vor allem.

00:33:11: Du brauchst erst mal die Bereitschaft.

00:33:15: Die Veränderung fängt nie draußen an.

00:33:17: Sie muss hier anfangen.

00:33:19: Es geht ja nicht anders.

00:33:20: Das ist auch wie der Trival.

00:33:21: Aber es ist nun mal so.

00:33:23: Wenn du nicht selber die Entscheidung für dich triffst.

00:33:26: Und das waren einige Momente, die sich aufzumiert haben.

00:33:29: Aber eben einer zum Beispiel vor dem Spiegel, als ich mich selbst reflektierte.

00:33:33: Du musst den Weg dann selber gehen, am Ende des Tages.

00:33:38: Ja.

00:33:39: Du beschreibst die Szene mit dem Spiegel sehr eindrücklich.

00:33:43: Wie war das für dich im Spiel?

00:33:44: Wenn du ins Spiel gegangen bist, auf dem Level gespielt hast bei Herrn München, hast du das komplett verdrängen?

00:33:50: Konntest du das Spiel diese neunzig Minuten auch genießen?

00:33:53: Hast du in diesen Minuten eigentlich auch sowas empfunden wie Glück und vielleicht auch sogar wie Frieden, wie du es nennst?

00:34:01: Oder war das für dich alles nur Verdrängung auf dem Platz?

00:34:12: Da gibt es einen da vorn danach.

00:34:13: Das war so bis in meine mit zwanziger, würde ich sagen, was pur Joy.

00:34:22: Es war wirklich dieser kleine Junge, der dann immer noch einfach so auf den Platz ging und es war alles weg.

00:34:28: Im Gegenteil, da war diese Leistungsdruck, der hat mich angesprochen.

00:34:33: und dann Da New York, dieses New York-Thema, also es anfing, das Ganze mich wirklich zu belasten auch und ich diese schwere Spürte im Fußball, dann kippte das.

00:34:47: Dann wurden die Spiele eigentlich zu qual.

00:34:51: Weil wir hatten vor eingangs mal gesprochen beim Skifahren, wenn du auf die Skia gehst, auf die Bretter gehst und hast die Intention dabei, dich nicht zu verletzen.

00:34:59: Was passiert?

00:35:01: Du hast Angst auf der Piste, das macht keinen Spaß und wahrscheinlich verletzt du dich auch noch.

00:35:05: Und so war es im Fußball dann auch bei mir.

00:35:07: Ab Mitte zwanzig hatte ich eigentlich so eher, war das eher Angst getrieben.

00:35:13: Angst Fehler zu machen, Angst irgendwie dann falsch dargestellt zu werden.

00:35:19: Und da war das Spiel eher eine Qual.

00:35:21: Und das habe ich dann auch noch mal so fünf Jahre durchgezogen.

00:35:25: Noch mal um zu verstehen, du spielst Fußball, Bundesliga, Champions League und es ist eine Qual.

00:35:30: Ja, es war eine Qual.

00:35:32: Es war wirklich dann auch nur noch finanziell motiviert und ich hatte keinen Spaß mehr.

00:35:42: Es gab einen kleinen Lichtblick, noch zwei kleine Lichtblicke, noch als ich hier nach zu Hertha wechselte, im Jahr zwei Tausend und zehn.

00:35:49: Hattest du noch mal wie kurz Spaß gemacht zu der Tapetenwechsel?

00:35:54: Und dann, als ich nach Spanien wechselte, das war dann auch noch mal so ganz was Frisches.

00:35:58: Da war so eine gewisse Lockerheit auch noch mal da in der Truppe.

00:36:02: Aber im Grunde genommen kann man sagen, ab Mitte zwanzig war der Fußball für mich mehr Druck und Schmerz als Freude.

00:36:11: War das auch für dich der Grund, warum du dann ja mit dem Fußball auch komplett abgeschlossen hast?

00:36:15: Du hast ja nach deiner aktiven Karriere nicht mehr im Fußballbusiness irgendeinen Anschlussjob.

00:36:21: gesucht als Moderator oder als Kommentator oder als Co-Trainer oder als Sportvorstand oder CEO, was auch immer, was ja viele deiner Kollegen machen, sondern du bist sogar ja aus Deutschland weggegangen.

00:36:33: Du bist nach Ibiza gezogen.

00:36:35: Warum war das für dich klar, dass du nicht im Fußball bleiben würden wolltest?

00:36:44: Ja, Konsequenz, also wenn ich Dinge mache, dann will ich sie hundert Prozent machen und im Fußball war dann so, ja, also irgendwie, es hat sich keine, aber ich habe auch kein Gedanken dran verschwendet.

00:36:57: Für mich war das Kapitel Fußball in dem Moment, als ich sagte, ich gehe als Athlet raus, war die Tür zu für mich.

00:37:06: Und parallel, das muss man schon auch dazu sagen, parallel, ich bin leidenschaftlich Unternehmer.

00:37:13: Ja, also ich liebe es, Projekte zu entwickeln, umzusetzen, Divisionen zu exekutieren und einfach zu tun.

00:37:20: Und das hat mich schon auch parallel aufgebaut.

00:37:23: So ist es nicht.

00:37:23: Und dann fiel mir natürlich, sagen wir mal, der Shift rein ins volle Unternehmer zu.

00:37:30: Mich hatte auch schon im Mobileanprojekt entwickelt parallel.

00:37:33: Aber der Shift, der fiel mir an recht leicht.

00:37:37: Und dann kam auch eine gute Welle rein.

00:37:39: Also das war eigentlich so ein Mix aus.

00:37:44: Freiheit.

00:37:45: Du bist ja sehr durchgetaktet als Fußballer, logischerweise.

00:37:49: Ein Mix aus gewonnener Freiheit.

00:37:53: Finanziell nochmal ganz anderes Fern als Fußballprofi.

00:37:59: Und natürlich auch noch mal eine andere Welt.

00:38:03: Ich hatte Geschäftspartner, die aber eigentlich aufspannend, Geschäftspartner, die ja... Also nicht im Mehr-Millionen-Bereich unterwegs sind, sondern Milliardäre sind und in diese Welt so einzutauchen.

00:38:22: Das war dann für mich einfach auch noch mal so, okay, also, wow, was gibt's denn da noch so alles?

00:38:28: Und das hat diese ganze Neugäste vielmehr, also was ich sagen will damit ist, ist vielmehr recht leicht, den Fußball hinter mir zu lassen, weil ich sofort einen Anschluss hatte in einem Feld, wo ich mich als Unternehmer selbst verwirklichen konnte, tolle Projekte umsetzen konnte und durch die Kontakte, die ich habe, auch diesen finanziellen Freiraum hatte, Grundstücke zu erwerben und einfach direkt in die Umsetzung zu kommen.

00:38:52: Und deshalb, das hat mir dann eigentlich sehr, sehr, sehr viel Spaß gemacht.

00:38:56: Ich nehme Antwort, das ist natürlich durch deine aktive Zeit unter anderem eben bei in München genug finanziellen Spielraum auf dem Konto, um dich selbstständig zu machen.

00:39:06: Warum hast du Ibiza für dich ausgesucht?

00:39:08: Naja Ibiza, also ich bin nicht vor zehn Jahren nach Ibiza gezogen, aber Ibiza war, Ibiza war, in einem Ibiza sind wir sogar mit Bayern München mal als zum Jahre, also zum Saisonende, so ist, wie sagt man, Mannschaftstrip hingeflohen und ich kannte Ibiza vorhin nicht und mir hat das so gut gefallen.

00:39:31: dass ich hingeblieben bin.

00:39:33: Ich bin jedes Jahr immer wieder dort hingeflogen.

00:39:35: Da wusst ich, was ich habe.

00:39:36: Du hast tolle Beaches.

00:39:37: Du hast super Natur.

00:39:41: Du hast tolle Partys, die wir früher noch wichtig waren.

00:39:43: Und dort ist einfach so viele Möglichkeiten.

00:39:45: Und dann habe ich gesagt, ich mache keine Kompromisse.

00:39:47: Ich fahre einfach jedes Jahr dorthin und dann wurden aus Monaten, wurden mehr Monate und mehr Monate und mehr Monate und ich bin glaube vor vier Jahren komplett aus Deutschland raus in die Emirate und bin jetzt eigentlich so im Wesentlichen.

00:40:02: Nicht mal in Deutschland, viel auf Ibiza, aber eben auch viel.

00:40:05: Außerhalb von Ibiza in Emiraten unterwegs.

00:40:08: Ibiza hat es mir angetan.

00:40:08: Es ist eine wundervolle Natur.

00:40:10: Es ist jetzt zum Beispiel im Winter wenig Menschen, das deine Ruhe.

00:40:14: Ich kenne, der weiß ich meditiere sehr, sehr viel.

00:40:16: Also ich bin viel auf dem Bike unterwegs.

00:40:18: Ich bin viel auf den Beinen in der Vorbereitung zu dem Ironman, den ich gerade mache.

00:40:23: Und da ist Ibiza insgesamt einfach,

00:40:26: ja.

00:40:27: Glaubt man gar nicht, weil viele haben Ibiza, mit vielen, denen ich rede, ich sage, Ibiza ist ja Partys.

00:40:31: Ja, aber das ist wirklich nur eine Seite von Ibiza.

00:40:34: Du hast Ibiza, auf Ibiza hast du echt eine komplette Ruhe, wenn du das möchtest.

00:40:39: Wenn du es möchtest, aber ich glaube, du hast es nicht immer gewollt.

00:40:43: Du hast ja schon beschrieben, dass es dein Rockstar-Leben auf Ibiza ist und ich stelle mir das jetzt so vor.

00:40:48: War.

00:40:48: War.

00:40:48: War.

00:40:49: Rockstar-Leben auf Ibiza war ganz wichtig.

00:40:53: Du natürlich mit dem Mega Brand FC Bayern München.

00:40:56: Leute kommen und sehen dich und du willst Business machen und du sagst schon, dann kommen nicht nur Millionäre, sondern auch Milliardäre, die plötzlich mit dir Business machen wollen.

00:41:06: War dein Ruhm, dein Fame, war das sehr hilfreich am Anfang für deine zweite Karriere nach der Karriere?

00:41:13: Gar

00:41:13: nicht.

00:41:14: Was hilfreich war, dass ich bestens vernetzt bin, speziell in München und auch hier in Österreich und in Ibiza natürlich.

00:41:21: Das weiß du als Unternehmer in einem überhitzten Markt, dass es stets schwierig Produkte zu finden.

00:41:27: Und das war meine Stärke, weil ich keine Ruhe gegeben habe.

00:41:32: Ich habe so lange gesucht, bis es gefunden habe.

00:41:37: Und das war sozusagen so ein kleiner Fetisch für mich, auch heute noch.

00:41:41: Die Leute wissen, die mit mir zusammenarbeiten, da kann man sich drauf verlassen.

00:41:44: Der findet die Produkte, er hat die Kontakte.

00:41:47: Deshalb mache ich die Projektentwicklung auch heute noch sehr, sehr gerne.

00:41:51: Aber der Wing zum Athleten ehrlicherweise nicht, weil, also die Erfahrung hab ich gemacht damals, als ich den Investorenansprache ging und auch in die Auswahl der Investoren, heute würde ich sie anders auswählen, aber damals Money First.

00:42:09: und da war mir und aber auch dem Investor eigentlich wurscht, wie die Vorgeschichte war, Hauptsache die Grundstücke sind da und wir können produzieren.

00:42:19: Ja, heute.

00:42:20: Und wer hat das meistens schnellste Geld zur Verfügung stellen können?

00:42:24: Der war bei mir in der Pollposition und andersherum.

00:42:26: Ja, wenn ich die Grundstücke geliefert habe, dann hat sich halt wunderbar ergänzt.

00:42:31: Heute suche ich Investoren nach der Intention aus.

00:42:37: Also ist da eine Intention dahinter, die mit meinen Werten matcht, auch auf Strecke?

00:42:44: Oder ist es was kurzfristig, wo es nur darum geht, dass es meine Kontakte auszunutzen, um... Grundstücke zu bekommen.

00:42:51: Und da gibt es dann auch mal einen Nein, wenn es nicht passt.

00:42:54: Und das ist sicherlich ein großer Change bei mir, der da stattgefunden hat an der Stelle, weil es sehr Geld getrieben war in der Vergangenheit.

00:43:01: Und heute müssen die Werte dazu passen.

00:43:03: Wenn du sagst sehr Geld getrieben, wie erfolgreich warst du?

00:43:08: Ich würde es nicht bewerten erfolgreich oder nicht, aber ich habe in einem sehr kurzen Zeitraum von, ich glaube, sagen wir mal, fünf, sechs Jahren habe ich über hundert Millionen Euro umgesetzt.

00:43:19: Wow,

00:43:19: hundert Millionen.

00:43:21: Ja.

00:43:22: Krass.

00:43:22: Glückwunsch.

00:43:24: Ja, wenn sie noch da wären, wäre es schön und das auch nur Umsatz.

00:43:26: Aber mich hat die Krise so enorm getroffen vor drei Jahren, dass ich einfach auch gezwungen war, meine Holding zu verkaufen und ich bin eigentlich seit einiger Zeit wieder am Neuaufbau.

00:43:38: Also ich habe mir wirklich alles wieder von, ich will nicht sagen von null, aber ich habe schon wieder durchstarten müssen.

00:43:47: So krass,

00:43:48: du

00:43:48: hast über hundert Millionen Umsatz gemacht.

00:43:50: Umsatz ist nicht gewinnt, um das noch mal klarzustellen für alle aus der Tomorrow Community.

00:43:55: Das ist Umsatz auf fast null.

00:43:59: Ja, also das war schon das viel mit in die Phase, als ich vor sagte, ich dir als alles wegbrach.

00:44:08: Also das war genau diese Phase, wo ich dann auch mir eingestehen musste.

00:44:12: Okay, krass.

00:44:14: Hier passiert etwas, wofür du zwanzig Jahre im Endeffekt, wenn du die Fußballzeit mit zurechnerst, wegbricht, so gesehen, und dennoch ist aber eine Wahrhaftigkeit da geblieben.

00:44:25: Und das war der Turnaround, eigentlich jetzt was Neues aufgebaut zu haben auf einem ganz anderen Fundament.

00:44:32: Also es war Teil der Reise und sie war so schmerzhaft, wie sie war.

00:44:38: Sie war genau so richtig, dass sie gekommen ist.

00:44:42: Das eine ist dann... Immobilien-Business, aber heißt das, es hat dich so hart getroffen, dass auch diese Rücklagen, die du natürlich als Fußballer über die Jahre erarbeitet hast, war das auch

00:44:53: mein... Yes, du kannst ja bei Banken, also zumindest meine Erfahrung, du kannst ja jetzt ein Projekt schon finanziert bekommen mit ordentlichem Eigenkapital, wenn du einbringst, aber als Geschäftsführer musst du in der Regel auch... da stehen und hinter dem Projekt stehen, das habe ich auch gemacht, weil ich hinter all meinen Projekten stand, also da war nie irgendetwas, wo ich sagte, dann hätte ich es nicht gemacht.

00:45:16: Insofern mich hat die Krise vor drei Jahren, also vier Jahre jetzt sogar schon sehr getroffen auf der finanziellen Ebene, also ich musste wirklich von mich wirklich neu sortieren, also wirklich wirklich neu sortieren, aber In dem Moment wollte ich es nicht wahrhaben.

00:45:37: Du kämpfst dann dagegen an und versuchst es irgendwie zu lösen.

00:45:39: Das hatten wir ja vorher besprochen.

00:45:41: Wenn ich jetzt zurückschau, Tom, es hätte nicht anders passieren dürfen.

00:45:48: Es war genau richtig, dass es zusammen stürzte und ich Neustadt hinlegen durfte mit einem richtigen Fundament.

00:45:54: Weil wer weiß, wo das geändert hätte, wenn das in irgendeiner Form auch nur annähernd so weitergegangen

00:45:59: wäre.

00:46:01: Wie muss ich mir dein Rockstar-Leben auf Ibiza vorstellen, von dem du ... erzählt hast.

00:46:07: Und ich meine dann auch noch als Mr.

00:46:08: Dom Perignon, dass du auch noch da Markenbotschafter bist.

00:46:12: Von denen hat man ja sofort ein Bild im Kopf wie das ganze aus.

00:46:14: Ja, man muss dazu sagen, ich trinke aber kein Alkohol.

00:46:16: Nein,

00:46:17: ich trinke kein Alkohol.

00:46:18: Nein, ich trinke kein Alkohol.

00:46:19: Nein, ich trinke kein Alkohol.

00:46:20: Nein, ich trinke kein Alkohol.

00:46:21: Nein, ich trinke kein Alkohol.

00:46:22: Nein, ich trinke kein Alkohol.

00:46:23: Nein, ich trinke kein Alkohol.

00:46:24: Nein, ich trinke kein Alkohol.

00:46:26: Nein, ich trinke kein Alkohol.

00:46:27: Nein, ich trinke kein Alkohol.

00:46:28: Nein, ich trinke kein Alkohol.

00:46:28: Nein, ich trinke kein Alkohol.

00:46:30: Nein, ich trinke kein Alkohol.

00:46:31: Nein, ich trinke.

00:46:33: Wenn du Namkünstler sein willst und wenn du die Produktion halt entsprechend halt auch so erleben willst, dann musst du halt irgendwie Tische erwerben, die halt in vorderen Reihen sind und die kosten alle wirklich ein wirklich Geld.

00:46:48: Und was machst du dann?

00:46:50: Du verzerrst diesen Umsatz.

00:46:53: und ja, ich selber, ich trinke kein Alkohol, aber die gestern und Freunde mich herum, die haben die Hand immer sehr... Gut gehabt, glaube ich.

00:47:02: Und wie gesagt nochmal, also das muss man klarstellen, ich bin weder stolz darauf.

00:47:09: Ich nenne mich nicht so wie du das gerade gesagt hast, Mister Domperior oder dieses weiße Ferrari-Thema und so, es soll einfach nur deiner Community einfach auch zeigen.

00:47:20: wie in welcher Disparos man lebt, gleichwohl man diesen Erfolg im Außen alles haben kann.

00:47:26: Und das waren alles wichtige Bausteine in meiner Entwicklung zurück in die Klarheit, zurück zur Nachhaltigkeit.

00:47:33: Aber natürlich, das sind Erfahrungen in meinem Leben gewesen, die will ich auch nicht missen.

00:47:37: Ich habe auch eine Menge Spaß gehabt.

00:47:39: So ist es nicht.

00:47:40: Wenn du, ich meine, kriegst du dann so ein Brief, wo das dann alles drinsteht, vom Domperior und alles wunderbar ist.

00:47:45: Irgendwo irgendwie auch... mich hat es jetzt persönlich... Das habe ich so hingenommen, aber es war einfach schon eine spannende Zeit.

00:48:01: Wie spannen?

00:48:01: Wenn du so ein Wochenende oder so ein Abend unterwegs bist und sagst, du trinkst keinen Alkohol, aber du musst ja Umsatz am Tisch machen, sonst kriegst du die guten Tische nicht.

00:48:09: Was bedeutet das?

00:48:09: Was lässt du an so einem Abend oder hast du da gelassen?

00:48:14: Ja, man wurde ja genötigt dazu, dann irgendwie je nachdem.

00:48:19: Also da hast du schon mal... Also, das ist schon so lange her auch Tom.

00:48:26: Ja, aber keine Ahnung.

00:48:28: Mach hundert musste man schon mal hinlegen, wenn man irgendwie einen guten Tisch haben wollte.

00:48:32: Hundert?

00:48:33: Ja.

00:48:34: Aber nicht hundert Euro.

00:48:35: Ja, das wäre super.

00:48:39: Nein, das wäre natürlich nein.

00:48:41: Aber du hast was du halt schon auch bekommen hast, wenn du irgendwie fünfzig hunderttausend Euro gezahlt hast für so einen Tisch.

00:48:49: Du hast zumindest eine gute Produktion bekommen.

00:48:53: Du hast hunderttausend Euro für einen Tisch in Ibiza in einem Club bezahlt.

00:49:00: Ja, wir haben es auch geteilt teilweise.

00:49:02: Und nochmal, es ist mir sehr wichtig, ich bin überhaupt nicht stolz darauf, aber

00:49:08: und

00:49:09: vielleicht auch ein bisschen ums Verhältnis zu stellen, wenn du, wenn du Umsatz in der vorgenannten So mehr erzielst und das waren ja auch umsetzen kann Jahresumsatz, sondern es waren Umsatz über ich glaube drei oder vier Jahre.

00:49:21: Ich weiß es nicht ganz genau über Firmen verteilt.

00:49:24: Also über die ganze Struktur hinweg war dieser Umsatz da.

00:49:27: Ja, schade, dass er jetzt nicht mehr da ist auf dem Konto.

00:49:30: Aber wenn man es dann ins Verhältnis stellt und was man schon auch dazu sagen muss, dann ist es verrückt.

00:49:36: Keine Frage.

00:49:36: Also ich will das nicht in irgendeiner Form relativ hin.

00:49:39: Aber, aber was man schon auch dazu sagen muss, man man.

00:49:46: Man lernt interessante Menschen dort kennen.

00:49:48: Es ergeben sich teilweise auch noch mal Sachen aus Verbindungen aus dieser Zeit heraus.

00:49:55: Also, man kann es so jetzt komplett in diese verrückte Ecke stellen.

00:50:00: Aber es gehört zu dem Leben dazu, in dieser Phase meines Lebens.

00:50:04: Und es sind auch ganz gute, auch geschäftliche Verbindungen im Nachgang daraus entstanden.

00:50:08: Zum Beispiel mein Investor, der in mich investiert hat, den größten Teil in mich investiert hat, den habe ich auch auf Ibiza kennengelernt.

00:50:18: Also da ist schon auch ein Abseit da.

00:50:22: Natürlich brauchen wir heute nicht reden, wenn du mich jetzt so mit meinen Werten heute und meiner Lebenseinstellung heute fragst und sag ich ja, dass mir kein DJ der Welt wert.

00:50:32: Keine zwanzig, keine Zehntausend Euro.

00:50:35: Aber man verändert sich nun mal und früher war der Fokus Auf der einen Seite auf den Projekten und auf der anderen Seite eben auch in dieser Produktion in der Musik.

00:50:44: Und die Musik ist mir bis heute noch geblieben.

00:50:46: Also...

00:50:48: Ich habe totales Verständnis.

00:50:50: Ich weiß, dass da das beste Business gemacht wird.

00:50:52: Und wenn du Gäste hast, die mir ja deren sind und die bei dir investieren wollen und sollen oder du kommst mit Befreunden in Stars, dann kannst du dich ja nicht hinten am Ticketschalter anstellen und sagen, du hast irgendwie einen Stehplatz letzte Reihe, dann musst du ja einen richtig guten Platz haben.

00:51:07: Und ja, das sind die begehrten Plätze und die kosten natürlich mal.

00:51:10: Das ist hier eng in Kitsbühne.

00:51:11: Das ist jetzt nicht anders, wenn Hadenkamprennen ist.

00:51:14: Das ist bei Bayern München nicht anders, wenn du in der Loge bist.

00:51:17: Formel eins nicht anders.

00:51:19: Wenn du im Pader Club bist, da triffst du eben die richtigen Leute.

00:51:22: und wenn du nur ein normales Zuschauer-Ticket hast bei der Formel eins und einer von den Zweihundfünfzigtausend bist, dann wirst du niemals ein Essabrocki kennenlernen oder eine Rueella treffen, sondern die triffst du dann an den Tischen, wo dann du auf Ibiza warst und dann ist David Gerta da und dann kostet das eh mal Hunderttausend.

00:51:40: Aber das heißt, wenn du dieses Leben auf Ibiza geführt hast und nochmal Betonung hast, es ist vorbei, wir gehen auch bitte gleich über dein neues Leben.

00:51:48: Hattest du vermutlich auch super viele Freunde auf Ibiza, das alle gesagt haben, hey Christian, wann kommst du wieder?

00:51:54: Wir brauchen dich, der Tisch ist schon frei für dich, oder?

00:51:57: Ja, Klassiker natürlich, das ist zwangsläufig so gewesen in der Zeit, dass da viele Menschen, die was von dir wollen und du ... Du bist halt auch in dieser Frequenz, sag ich mal.

00:52:12: Ja, ich sag gerne, dass was du ausstrahlst, dein Leben, deine Lebensumstände ist eigentlich nur eine Reflexion deiner Seele.

00:52:19: Also in dieser Phase des Lebens war es so.

00:52:22: Und entsprechend hatte ich halt auch sehr, sehr viele Freunde, die da gerne mit dabei waren immer und auch genauso schnell weg waren, als ich gesagt habe, so, jetzt ist es anders.

00:52:36: Warum?

00:52:36: Das musst du gleich erzählen.

00:52:38: Eine Frage noch dazu.

00:52:39: Du sagst, du trinkst kein Alkohol, ihr willst ja natürlich Drogenpartys.

00:52:42: Was ist mit Drogen?

00:52:44: Drogen war ein Thema in meinem Leben.

00:52:52: Keins auf, dass ich sehr stolz bin.

00:52:54: Aber dieses exzensive Arbeiten und dieses exzensive Feiern, das ist so ein Hand in Hand einhergegangen.

00:53:09: Total.

00:53:11: krasse Transformationen, die du gemacht hast und die du gerade machst und die ja auch in deinem Buchtitel klar wären vom Ego too hard.

00:53:20: jetzt im Fokus auf nicht mehr auf Ego, sondern eben auf Herz.

00:53:27: Du hast dich völlig neu aufgestellt, völlig neues Business, völlig neue Idee.

00:53:32: Es gibt einen großen Gedanken dabei, dabei der heißt Finding Freedom.

00:53:39: Was bedeutet?

00:53:41: das für dich, wenn du sagst, Finding Freedom?

00:53:44: Naja, ich habe... Ich habe erst einmal überhaupt alle Informationen auf den Tisch bekommen, vor allen Dingen gern.

00:53:50: Was ist denn das Ego?

00:53:51: Wir hätten einen ganz kurz drüber gesprochen.

00:53:53: Fragst du die Leute, beschreib mir das Ego, sagen dir, neunundneinzig Prozent irgendwas, aber nicht das, was wirklich ein konditionierter Egoverstand ist.

00:54:01: Ich wollte wissen, was ist das Ego?

00:54:02: Ich wollte wissen, wie spielen Sinnesvernehmungen mit unseren Körperempfindungen, mit unseren Gefühlen und Gedanken, Wo kommen Gedanken her?

00:54:10: Wie entstehen sie?

00:54:11: Wie können wir sie verändern?

00:54:12: Wie können wir dadurch unser Leben auch verändern?

00:54:15: Also ich wollte alle Informationen erstmal wissen und haben und einfach mal zugänglich haben dazu.

00:54:21: Das war so eine Zeit von zwei, drei Jahren, als ich mich diesen Thema mit Hingabe gewidmet habe.

00:54:26: Und ja, in dieser Phase habe ich nicht nur zu mir selber gefunden, sondern einfach auch gespürt, dass es mir unheimlich große, große, große Freude bereitet.

00:54:37: Menschen, zu inspirieren und sie einfach auch daran zu erinnern, was ich über zwanzig Jahre lang vergessen habe, nämlich dieser berühmten Karotte nachzulaufen.

00:54:47: Und nicht nur das, sondern in der Ratio verstehen es viele.

00:54:51: Ja, jeder weiß die berühmte Karotte, die berühmte Karotte.

00:54:53: Nur wie hängen die Dinge miteinander zusammen?

00:54:56: Wie können wir unseren Geist wirklich reinigen?

00:54:58: Wie kommen wir von dem Konzept der Güte in die gelebte Güte?

00:55:04: Und da trennt sich natürlich schon die Spreifung Weizen, weil In die gelebte Güte zu kommen, das bedeutet für die meisten von uns Veränderung, aber nicht nur an der Oberfläche, sondern wirklich an den Kern, an deinen Wesenskern zurückzukommen.

00:55:20: Du kannst dich nicht mehr selber betrügen, du kannst nichts mehr wegschieben, du kannst es tun.

00:55:26: Aber in dem Moment, wo du es tust, weißt du, du bedrückst dich.

00:55:29: Also, es ist eine ganz andere Bewusstseins-Ebene, in der du eintausst, wenn du die ganze Information hast.

00:55:35: Und das macht mir einfach unheimlich viel Freude.

00:55:38: Die mobilen sind immer noch geblieben.

00:55:39: Ich habe ein... Ich... Interior, Exterior ist etwas, was mir unglaublich viel Freude macht.

00:55:45: Ich habe ein Gespür für Entwicklungen und Potenziale.

00:55:51: Also das ist immer noch da.

00:55:52: Aber es ist eben alles jetzt aus einem gesunden, zufriedenen Fundament heraus geboren.

00:55:59: Und Finding Freedom ist ein Programm, das ich geschrieben habe in den letzten zwei Jahren in meinem Transformationsprozess, wo ich eben genau das beschreibe.

00:56:07: Was ist denn das Ego?

00:56:08: Wie arbeitet die Sinneswahrnehmung mit unserem Körper in Empfindungen zusammen?

00:56:12: Wie können wir das alles reinigen?

00:56:13: Wie kommen wir, wie ich es gerade gesagt habe, wirklich ins gelebte und gefühlte Mitgefühl?

00:56:18: Das alles beschreibt Finding Freedom.

00:56:19: Jetzt in ein paar Sätzen natürlich, kurz gesagt.

00:56:22: Christian, ich finde das total toll, dass du das machst.

00:56:24: Und ich finde es total krass, dass du es machst, weil du eben so ein herausragendes Leben gelebt hast.

00:56:31: Bisher mit all dem Erfolgen, die du hattest in dem, was wir als Erfolg definieren.

00:56:36: Natürlich Bayern München, Meisterschaften, Pokalgewinne, Champions League.

00:56:43: Du hast diesen ganzen Schmerz erlebt und du hast jetzt dich komplett neu aufgestellt.

00:56:49: Und ich finde ... Weißt du, es gibt so viele Themen, die wir alle mit uns rumtragen.

00:56:55: So viele, du hast es gerade Karotten genannt, die wir alle irgendwo vor uns sehen und sagen, ja, das muss ich noch erreichen, das muss ich noch erreichen.

00:57:04: wird immer schlimmer aus meiner Perspektive.

00:57:06: Natürlich durch Social Media, wenn ich heute Morgen aufwache und ich scrolle immer durch.

00:57:11: Ich freu mich, wenn ich dich sehe.

00:57:12: Ich freu mich, wenn ich dich sehe, weil du trainierst, weil du schon im Gym bist, weil du schon läufst und ich denke, oh, ich muss jetzt auflaufen und du motivierst mich, denkst, okay, ich muss auch raus.

00:57:22: Ich hab dir auf mein Video geschickt, als ich im Schnee gelaufen bin und du bist schön auf Ibiza am Strand gelaufen.

00:57:27: Das ist total für mich Inspiration.

00:57:29: Das nimmt mich total mit.

00:57:31: Aber wenn ich natürlich ein bisschen weiter scroll ... sehe ich natürlich auch ja, Reichtum, krasses Leben und es sind ja so viele Karotten, wo du noch immer denkst, ja okay, die will ich eigentlich auch oder will ich die eigentlich auch?

00:57:43: Ja genau, das ist, jetzt darf ich kurz einhalten.

00:57:46: Unbedingt.

00:57:46: Nee, weil du hast es gerade so, dass es genau da, wo mir ein Herz aufgeht, wenn ich mit Menschen und vielen Athleten auch zusammen arbeite, die genau sich diese Frage stellen will ich das eigentlich.

00:57:57: Und das ist, was ich vorhin sagte, mit dem Unterschied zwischen Ich will eine Erfahrung nicht machen.

00:58:03: Wenn ich genau hinschaue.

00:58:05: Ich will eine Erfahrung fühlen.

00:58:07: Und lass uns da bitte nochmal genauer einchecken.

00:58:09: Auch alle deine Community.

00:58:10: Was genau willst du fühlen?

00:58:13: Und die meisten werden im ersten Schritt sagen, ja ich will dieses Gefühl der Uhr.

00:58:16: Ich will diesen Uhr.

00:58:17: Ich will fühlen, wie sich das anfühlt.

00:58:19: Aber im Tiefer reingehst.

00:58:21: ist es nicht das Glück, das Bedingte Glück, es ist immer der Frieden, den wir wollen.

00:58:28: Und wenn wir hinkommen, dass wir das erstmal konzeptionell einfach uns erstmal vor Augen führen, dann haben wir schon mal gesellschaftlichen guten Schritt gemacht, weil wir uns dafür öffnen, zu verstehen und zuzulassen, das Bedingte Glück immer im Ego haftet.

00:58:45: und lass uns auch nochmal zurückspielen, wo Ego ist, ist keine Liebe und kein Frieden.

00:58:50: Und hier müssen wir ansetzen.

00:58:52: Ich sehe es wie du, wobei nicht ganz, ich würde nicht sagen, es wird immer schlimmer.

00:58:58: Ich spüre es eigentlich sogar, dass es eine Gegenbewegung gibt.

00:59:01: Ich spüre die junge Generation, die von unten hoch schiebt, die wirklich bereit sind.

00:59:07: zu sagen, hey, wir wollen gesellschaftlich ein Schiff hinlegen, im kollektiven Bewusstsein.

00:59:12: Wir wollen nicht mehr dieses Vergleichen.

00:59:15: Wir wollen nicht mehr das bewerten.

00:59:16: Wir wollen den Gossip nicht mehr.

00:59:18: Wir wollen Menschen nicht mehr im Schmerz sehen.

00:59:20: Das spüre ich so, so doll.

00:59:24: umso mehr freut es mich, dass ich in dieses Feld ja so reingerutscht bin.

00:59:27: Das hättest du mehr vor ein paar Jahren hättest du mehr gesagt, komm Tom bitte, sag mir lieber, wo wir noch ein Grundstück finden und dann zimmern wir dann mehr Familienhaus drauf.

00:59:35: Jetzt einfach überspitzt gesagt.

00:59:37: Aber ich spüre da eine Gegenbewegung, auch wenn es Social Media und so weiter uns nicht einfach machen, aber ich spüre die Menschen, die sind auch neugierig.

00:59:48: Die sind neugierig, weil sie merken, immer mehr Kapitalismus, immer mehr Konsum, immer mehr.

00:59:53: Da ist noch mehr.

00:59:54: Und weißt du, was ich auch geil finde?

00:59:56: Das mehr und mehr Promis rausgehen damit.

00:59:59: Letzt habe ich letztens Will Smith wieder.

01:00:00: Ganz, ganz offen stellt er sich auch in und sagt, ja, nein, da ist noch mehr und er möchte ein Teil dieser Bewegung sein, die Menschen zu inspirieren, sich daran zu erinnern, wer sie wirklich sind.

01:00:11: Und weißt du, das, das hat es doch vor zehn, fünfzehn Jahren, hat es das nicht gegeben.

01:00:15: Wenn das jemand gemacht hätte, dann wäre doch sofort hinterhergekommen.

01:00:19: Gibt's doch gar nicht.

01:00:20: Und ich finde, das finde ich jetzt einfach wirklich in eine schöne Richtung, in die wir gehen.

01:00:25: Aber wir haben natürlich noch ordentlich Arbeit vor uns.

01:00:27: Klar, im Social Media macht das nicht einfach.

01:00:29: Ja, ich finde, das ist ein wichtiges Movement, weil wir sind jetzt hier in Kitsbühel, das ist das Haarenkammrennen.

01:00:33: Und jetzt die Tage natürlich schon wieder so viele Direct Messages bekommen.

01:00:37: Hey, bist du bei der Party, bist du bei dem Empfang, bist du da.

01:00:40: Und was ich erlebe, ist so, dass Du hast an so einem Wochenende oder manchmal auch nur an einem Freitag oder Samstag so viele Einladungen und dass ich immer mehr beobachte, dass so viele auch gerade Stars und Personalities.

01:00:55: Die kommen ja gar nicht mehr zu dem Event, die wollen den Event ja gar nicht erleben, sondern die kommen auf den Red Carpet, die machen dann ihr Foto oder ihr Video, dann machen sie ihr Selfie, dann spotten sie kurz, wo sind hier die wichtigsten Leute?

01:01:08: Ach komm, lass noch schnell dem Hallo sagen.

01:01:11: Schnelles Selfie machen, posten und zack zum nächsten Event.

01:01:14: Und zack zum nächsten.

01:01:15: Dann machen die an einem Abend, machen die vier, fünf, sechs, sieben Events.

01:01:20: Aber in Wahrheit am Ende sind sie dann in ihrer Hotelsuite und sagen, was hab ich jetzt eigentlich heute erlebt?

01:01:26: Eigentlich hab ich nur Red Carpets gesehen, drin war ich gar nicht.

01:01:30: Ich hab fünf, sechs, sieben Veranstaltungen gehabt.

01:01:32: Ich kann viel posten, aber hab ich eigentlich auch eine wirklich schöne Erinnerung.

01:01:37: Und das ist ja das, was immer krasser wird, was immer schneller wird, diese Geschwindigkeit noch mehr in noch kürzerer Zeit zu ... Posten, Posten zu können.

01:01:49: Es gibt gar nicht um Erleben, es geht gar nicht um das Erlebnis.

01:01:51: Ja,

01:01:52: absolut.

01:01:52: Aber es gibt auch noch ein gutes Sprichwort, was mir gerade jetzt in den Zusammenhang einfällt.

01:01:57: When I change the way you look at things and the things you look at change.

01:02:01: Also wenn jetzt zum Promi hergegen und sagt, ich ziehe jetzt fünf Carpets durch, dann kann er das ja machen mit dem Mindset, weil er weiß, hey, mein Gleichmut hängt davon nicht ab.

01:02:09: Ich mach das, weil vielleicht ist das beruflich, vielleicht habe ich irgendwie follow whatever intention is behind, oder?

01:02:16: Aber er hat einfach dieses Verständnis, diese tiefer liegende Instanz.

01:02:20: aus dem Frieden, da sind wir wieder beim Frieden, aus dem Gleichmut heraus geht er diese Sache an.

01:02:24: Und ich kann in der größten, am größten Marktplatz der Welt, mit dem meisten Menschen der Welt, kann ich aber trotzdem einsam mit mir sein, alleine.

01:02:36: Es ist nur eine Frage der Haltung.

01:02:38: Und deshalb ist es gefährlich, Ich liebe Dynamik, ich mag, also mich kannst du zweites Jahr, also super Skiren und alles tip top, also mich kannst du mit den Events jagen.

01:02:51: Aber es heißt ja nicht, dass wenn jemand dahin geht, dass er nicht dennoch auch in seiner Mitte ist.

01:02:57: Wie geht er an die Sache heran, ist glaube ich mal ganz entscheidend.

01:02:59: Schnelligkeit ist doch cool, Schau.

01:03:03: Viele schimpfen immer so auf diese Digitalisierung, Vernetzung und Social Media.

01:03:09: Ich finde, wir können doch auch Auch die positiven Sachen da raus sehen.

01:03:13: Wie geil können wir eine Gegenbewegung, egal in welcher Form, lass uns was mal außen vor, was auch immer es ist, wenn es eine Gegenbewegung gibt.

01:03:20: Wie geil können wir uns denn heutzutage die Technologie zur Nutze machen, um es auch in dieser, weißt du, es gibt auch diesen Abseit an der Stelle.

01:03:28: Immer nur, da wiederhole ich mich jetzt gerne.

01:03:31: Und dann kommen wir nochmal kurz zu seinem Buch, weil ich finde neugierig, es ist einfach nur eine Frage, finde ich, der inneren Haltung.

01:03:36: Und dann... Die fängt bei uns allen an.

01:03:38: Die Tür zur Glückseligkeit, die geht nach innen auf.

01:03:41: Das ist einfach so.

01:03:42: Da können wir tun.

01:03:42: Da können wir zehnmal auf den Krafett gehen und hundert Selfies machen.

01:03:46: Glückselig wirst du, wenn die Tür nach innen aufmacht.

01:03:48: Punkt, endige Lände, außer.

01:03:52: Welch Business-Tür geht für dich dabei?

01:03:54: Auf welche Vision hast du von dem, was du baust, so wie ich es verstanden habe?

01:03:59: Willst du ein richtiges Ökosystem drum herum bauen, wo man alles eben komplett für sich auch neu überdenken kann?

01:04:07: Erfolg neu denken kann.

01:04:09: Was will ich wirklich neu denken kann?

01:04:13: Was baust du?

01:04:14: Nimm uns mit in

01:04:14: deinem Business.

01:04:15: Naja, was anders würde ich gerne beantworten.

01:04:18: Was macht mir große Freude in diesem Feld, in dem ich mich jetzt bewege?

01:04:23: Und mir macht die Arbeit mit Menschen sehr, sehr, sehr, sehr viel Freude.

01:04:27: Und jetzt habe ich ja ein bisschen an Unternehmertum und Erfahrung so sammeln dürfen und... habe ich früher die Finanzierung gemacht, die Akquise, die Realisierung und so weiter, war gut.

01:04:40: Aber ich habe gelernt, hey, bleib bei dir und fokussiere dich wirklich auf das, was dir aus dem Herzen herausfreude macht.

01:04:47: Und das ist die Zusammenarbeit mit Menschen.

01:04:49: Jetzt gibt es natürlich Leute, die das aus der Unternehmerprilesehen und sagen, hey, wir haben auf der einen Seite einen wirklich wahnsinnig großen Markt, cool.

01:04:58: Und auf der anderen Seite eine gelebte Erfahrung und diese beiden Sachen bilden eine gute Symbiose.

01:05:05: Dann sage ich, wunderbar.

01:05:06: Und da gibt es tolle und viele Ideen, die wir auch umsetzen werden.

01:05:11: Von Kursen bis Retreats.

01:05:15: Ein innenblumen Farmhouse machen wollen wir machen.

01:05:18: Also die Palette ist wirklich sehr, sehr groß für mich persönlich.

01:05:22: Und das werde ich auch immer so kommuniziert.

01:05:25: Ich bleib da der Arbeit mit den Menschen.

01:05:27: Ich möchte den Menschen gerne inspirieren, wirklich sich daran zu erinnern.

01:05:32: Ja, es klingt tribal, aber es ist einfach so, wie wundervoll wir sind und wie nichts und niemandem im Außen brauchen.

01:05:38: Um glücklich zu sein, beziehungsweise um friedlich zu sein, denn der Frieden umschließt das Glück.

01:05:43: Aber das Glück umschließt nicht den Frieden und da wollen wir hin.

01:05:48: Schön gesagt.

01:05:49: Für alle jetzt aus der Tomorrow Community, die das total richtig und wichtig finden, was du sagst und die auch... sich neu überdenken wollen.

01:05:59: Wie können sie jetzt zu dir Kontakt aufnehmen?

01:06:01: Gibt es einen Center, was du gebaut hast?

01:06:04: Gibt es online Kurse, die du machst?

01:06:07: oder wie baust du das auf?

01:06:10: Ja, wir bauen es auf gerade.

01:06:11: Also ich sage auch nicht wir, ich bin tatsächlich, ich bin soweit, dass ich sage, dass es die Richtung, die ich einschlagen möchte.

01:06:21: Und ich fähre mir alle Optionen an, die auf den Tisch kommen.

01:06:23: Und ich bin einfach bereit, meine Energie da reinzustecken.

01:06:26: Der Moment ist gekommen.

01:06:28: Und jeder, der sich angesprochen fühlt, aus deiner Community, der vielleicht Bock hat, auch was aufzubauen, gemeinsam.

01:06:33: Und dazu zählt jetzt nicht nur der Sektor, den ich gerade angesprochen habe.

01:06:39: Mein persönliches Highlight, also die Zusammenarbeit mit Menschen, Menschen dahin zu führen, sondern auch im Immobilienbereich.

01:06:45: Das sind Dinge, die mich... die mir Freude machen und für die ich Talent habe, jeder, der sich angesprochen fühlt, kann gerne über dich oder über meine Kanäle Social Media auf mich zukommen.

01:06:54: Und dann schauen wir mal, ob es dann Match gibt.

01:06:57: Ja unbedingt.

01:06:58: Also shout out hier, die Tomorrow Community.

01:07:00: Schreibt mir eine Direct Message oder schreibt in die Kommentare und ich leite das dann sofort weiter an Christian, weil was ich immer toll finde, Weiß es gibt, in der Welt gibt es ja schon so viele Coaches und so, aber die haben es ja nie erlebt.

01:07:14: Weißt du, die haben das gegoogelt oder mit ChatGPT oder mit dem Wochenendkurs schnell mal sich beigebracht, aber du hast es echt erlebt.

01:07:22: Ich meine, wenn jemand darüber sprechen kann, wo ganz oben ist und wie es dann auch richtig runtergeht, dann bist du das, dann bist du einfach dafür, dass das Rollmodel, weil du es wirklich vorgelebt hast.

01:07:35: Und das macht mir Freude, zu teilen.

01:07:37: Wie ist das Feedback jetzt?

01:07:39: Kommen wir wieder zum Anfang.

01:07:40: Jetzt warst du mit deinen alten Fußballkollegen von Bayern München wieder unterwegs und die Frank-Helkeste.

01:07:45: Was machst du so, wie läuft es?

01:07:46: Und wenn du erzählst von deiner Idee, wie ist das Feedback?

01:07:49: Was bekommst du?

01:07:51: Ja gut, also erst mal habe ich sehr, sehr viel Zuspruch bekommen.

01:07:54: Es war für mich jetzt auch ein Schritt nach einer langen Zeit des Rückzugs.

01:07:58: Ich habe es gerade erwähnt, ich war zwei, fast drei Jahre eigentlich, habe ich mich im Wesentlichen herausgenommen mal und einfach mich um mich selbst gekümmert.

01:08:06: Und was ganz besonders schön war jetzt an dem Wochenende war der Zuspruch, einfach zu sagen, hey, erst mal schön, dass du diese Veränderung durchgemacht hast als Mensch und auch, dass du dazu stehst, Öffentlichkeit.

01:08:17: Ich habe wirklich von allen Seiten so nochmal einfach echt ein sehr, sehr herzliches Feedback bekommen.

01:08:30: Ja, das hat mich wirklich gerührt.

01:08:33: Kurzzeitig auch bei einigen, die ich lange nicht gesehen habe und aber, wo ich gespürt habe, die gönnen mir das und die freuen sich für mich.

01:08:40: Also, der Schritt diesen Weg nach außen zu machen und auch nachher mit dem Buch, dass mein Buch von Ego zu halt, das am fünfzehnten September diesen Jahres rauskommt, kann man aber jetzt schon vorbestellen, wenn man das möchte.

01:08:52: Das war absolut die richtige Entscheidung und ich würde es immer wieder so machen.

01:08:58: Also, ja.

01:09:00: Und du hast auch die Idee für einen Film, für eine Documentary.

01:09:04: Es gab die Gedankengänge, als die Leute, die das Exposé, der eine oder andere das gelesen hat, dass es auch die Idee gibt, dann ein Dokumentarfilm draus zu machen.

01:09:16: Fühlt sich für mich gut an.

01:09:17: Ich hatte Bock drauf.

01:09:19: Aber auch das Buch, es sind, sag ich mal, Buch, ob das ein Buch ist, ob das ein Film ist, ob das... Retreats gibt's gedanken, das Innerbloom Resort, das wir aufbauen wollen.

01:09:30: Das sind alles wunderbare Themen.

01:09:32: Ich möchte gerne meine Essenz bleiben und da wiederhole ich mich jetzt auch, reise ich deine Community, ich will mit Menschen zusammenarbeiten, diesen ganzen Unternehmerpart.

01:09:40: Ja, ich liebe es, aber der wird in diesem Fall mal ausgegrenzt, also jeder, der wirklich Bock hat, an der Stelle in den Markt einzutauchen, wo... Unheimlich viel Potenziales.

01:09:50: Der Lust hat mit mir als Sparringspartner auch auf der Unternehmerseite, mit mir Dinge zu entwickeln, aus einer gelebten Erfahrung heraus.

01:09:57: Der darf sich angesprochen fühlen, der darf sich melden.

01:09:59: Ich bleibe meiner Essens.

01:10:01: Ich möchte mit den Menschen zusammenarbeiten und die wirklich in den Frieden zurück erinnern.

01:10:08: Was glaubst du, wie groß es ist?

01:10:09: Ich möchte jetzt nicht sagen, der Markt.

01:10:11: Aber was glaubst du, wie viele Menschen fühlen das, was du jetzt gerade fühlst?

01:10:22: Ich fühle, dass es sich für mich gut anfühlt, diesen Weg zu gehen.

01:10:25: Und nochmal, wir sind ... Schauen Fußball, wir hatten es gesagt, das war für mich Anfangs-Joy.

01:10:33: Und ich hab so Spaß gehabt, Fußball zu spielen.

01:10:37: Oder nachher Projekte zu entwickeln auf der mobilen Seite.

01:10:39: Das hat wirklich aus einer Freude heraus.

01:10:41: Und wir sind, oder ich, bin jetzt an demselben Moment das dritte Mal im Leben.

01:10:45: Deshalb, ich hab mit vielen Menschen drüber gesprochen, die gesagt haben, was hast du, das musst du alles wieder neu aufbauen.

01:10:50: Ich sag, hey.

01:10:52: Ich bau das noch drei, fünf, zwanzig mal auf.

01:10:54: Für mich ist das so gesehen kein Hassel, weil die Dinge, die ich mache, die mache ich aus einer Hingabe heraus.

01:11:03: Wie soll ich das beschreiben?

01:11:04: Ja, wenn du kennst das.

01:11:05: Wenn du dir ein Ziel setzt, dann verfolgst du das.

01:11:07: Und das kommt, ist aus dem Herzen heraus geboren.

01:11:09: Also, ich weiß nicht, wie viel es sind.

01:11:12: Man sagt mir, der Markt ist sehr, sehr groß, aber mein Fokus ist nicht da drauf, sondern der Fokus ist drauf den Value auf der persönlichen Ebene.

01:11:20: herzustellen und meine Erfahrungen mitzugeben.

01:11:23: Dann gib uns das bitte noch ein Learning mit.

01:11:25: Hier liegt ja mein Buch der Code zum Erfolg.

01:11:27: Wolltest du auch gerne noch was dazu sagen?

01:11:30: Du definierst auf jeden Fall Erfolg ganz anders.

01:11:32: Das nehme ich hier als Learning mal ganz klar mit.

01:11:39: Für mich ist Erfolg im Gleichmut leben zu können und das im Idealfall den ganzen Tag hinweg.

01:11:47: Für mich ist Erfolg nicht in der Reaktion zu sein.

01:11:50: gelassend zu bleiben, über den Dingen zu stehen.

01:11:52: Und vor allem Situationen, umständige Menschen, unfreiengenommen entgegenzutreten.

01:11:59: So schwer es uns allen fällt.

01:12:02: Lass uns mal ehrlich sein, wir können mal eine Strichliste machen.

01:12:05: Jeder für sich, deine Community, wie oft wir am Tag reagieren.

01:12:08: Wir werden, wir sehen was.

01:12:10: Ach, ich habe eine Studie gelesen, halte ich fest.

01:12:14: Fünfzig Prozent von dem, was wir hier in der Sekunde wahrnehmen jetzt, die wir unsere Sinneswahrnehmungen.

01:12:20: findet gar nicht so statt, sondern es ist eine Bewertung, die wir treffen auf Erfahrungen der Vergangenheit, die wiederum auch zu fünfzig Prozent nicht so stattgefunden haben.

01:12:30: Also man muss sich diese Dinge mal vor Augen führen und deshalb einfach nochmal auf deine Frage zurückzukommen, was das Erfolg?

01:12:37: im Gleichmut zu bleiben, nicht in der Bewertung zu sein, bei sich zu bleiben und und und Güter mit Gefühl mit Freude, Gleichmut und Empathie als gelebtes Leben und nicht als Konzept, das ist für mich Erfolg, weil Ich fest davon überzeugt bin, das ist der Nährboden.

01:12:53: alles andere.

01:12:55: Wenn du in diesem Spirit bleibst, dann findest du den Zugang zu deinem wirklichen Purpose.

01:12:59: Und nicht im Purpose, der irgendwie durch eine Maske, durch irgendwas im Außen, auferlegt wird oder den need, weil du denkst, du musst das haben, weil du hast das gerade gesehen auf Social Media.

01:13:08: Sondern wenn du diese Werte kultivierst, Dankbarkeit, Demo, Disziplin, ein ganz großes Wort, Disziplin, Charakter, wie denkst, sprichst und agierst du, wenn keiner hinschaut.

01:13:18: Wenn du diese Werte kultivierst, dann findest du den Zugang für mein Dafürhalt.

01:13:23: zu deinem wirklichen Purpose.

01:13:24: Und dann sind Dinge wie Geld, Status, Ansehen, Ruhm wirklich beifangen, weil der Fokus war, das liegt auf deinem Herzen.

01:13:36: Danke für deine tollen Gedanken, Christian.

01:13:39: Und ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung von Buch der Co-Zoom-Erfolge, weil du kriegst ein extra Kapitel und dann... Oh,

01:13:44: wow.

01:13:45: Oh, da nehme ich dich beim Wort, ne?

01:13:46: Unbedingt,

01:13:47: unbedingt.

01:13:47: Weil es einfach nochmal ein völlig neuer Gedanke ist.

01:13:50: Was mich jetzt zum Abschluss natürlich noch interessiert, ich stelle ja bei Tomorrow immer diese Signature-Frage am Ende des Podcasts.

01:13:58: Welchen Businessrad würdest du deinem zwanzigjährigen Ich geben?

01:14:01: und ich finde das jetzt so spannend, weil du ja eine derart große Transformation durchgemacht hast und ja auch gesagt hast.

01:14:09: Am Anfang war der Junge mit dem Traum und dem Ball am Fuß.

01:14:17: Aber wenn ich dich jetzt verstehe, hat das, was du jetzt ja baust, gar nichts mehr im Ball am Fuß und diesen ursprünglichen Traum zu tun.

01:14:24: Und deshalb so die Frage, du bist heute ein Vierzig.

01:14:27: Welchen Businessrat würdest du heute deinem zwanzigjährigen Ich gehen?

01:14:33: Ja, stay grounded.

01:14:38: Bleib wirklich locker.

01:14:40: Da kommen wir zu Demut.

01:14:41: Und ich habe in meinen zwanzig Jahren ja sehr, sehr viel Geld verdient und habe mein Traum gelebt.

01:14:48: Aber ich habe den Boden unter den Füßen verloren.

01:14:51: Also egal, was in deinem Leben kommt, wärt es nicht.

01:14:56: Bleib locker und im Gleichmut und geh einfach voran.

01:15:02: Nicht mehr und nicht weniger.

01:15:04: Aber was, Christian, würdest du diesem Jungen sagen?

01:15:07: Ich habe dieses Bild vor Augen, dieser Junge mit dem Traum und dem Ball am Fuß.

01:15:13: Soll er diesen Ball eigentlich hinterherjagen?

01:15:16: Unbedingt.

01:15:19: Jeder, der eine Vision in sich trägt, aus dem Herzen heraus geboren, die muss verfolgt werden.

01:15:27: Das ist die einzige Wahrheit.

01:15:29: Und jeder von uns hat diese Vision.

01:15:32: Oftmals müssen wir uns einfach wieder daran erinnern.

01:15:35: Aber egal was es ist, wenn die Vision kommt und die Intention da ist, verfolgen, verfolgen, verfolgen.

01:15:41: Und der Junge in meinem Fall hat sie verfolgt.

01:15:44: Er hat sich dann leider ein bisschen verdribbelt im Laufe der Jahre.

01:15:50: Ein bisschen fertig.

01:15:55: Christian, vielen, vielen Dank für deine Offenheit, für deine Klarheit, für dein Mut, auch wirklich es so klar anzusprechen, weil wir natürlich in dieser shiny Welt leben und ich kenne so viele deiner Kollegen, die auch Struggeln.

01:16:12: die es aber niemals zugeben würden, die immer sagen, nee, das ist mir zu private, das möchte ich nicht von mir geben.

01:16:19: Das ist auch gefährlich natürlich in der Gesellschaft, wenn man es sagt, gerade als Fußballer, als Leistungssportler.

01:16:25: Schlimm, dass es so ist.

01:16:27: Und deshalb umso mehr toll, dass du anders bist, dass du uns hier mitnimmst in deine Gedanken, mitnimmst von deinem Ego-from-Ego-too-hard und uns damit zum Nachdenken bringst.

01:16:39: Alles Liebe für Dich, für Deine Family, für Dein Buch.

01:16:44: Ab September ist es da, vom Ego to hard und natürlich für Dein Iron Man, dass Du wieder rechtzeitig gesund und fit bist und wieder zurückkommen kannst ins Training.

01:16:54: Ich freue mich übrigens schon auf unseren ersten gemeinsamen Halbmarathon.

01:16:57: Absolut.

01:16:59: Da kommen wir beide nicht drum herum.

01:17:01: Sehen wir demnächst mal durch.

01:17:02: Genau, das noch irgendwie für die Tomorrow Community.

01:17:05: Das haben wir im Vorfeld abgemacht, dass wir uns per WhatsApps Videos geschickt haben.

01:17:11: Er läuft auf Ibiza.

01:17:13: Ich laufe durch den Schnee von München und wir gesagt haben, okay, wir laufen zusammen ein Halbmarrat von auf Ibiza.

01:17:19: Gibt

01:17:20: es da noch eine Wette, die am Laufen ist?

01:17:21: Da können wir vielleicht in Zukunft nochmal drauf zurückkommen.

01:17:23: Ich freue mich drauf.

01:17:24: Ich freue mich drauf.

01:17:25: Tom, vielen Dank für die Einladung.

01:17:27: Es hat mir eine Menge Spaß gemacht.

01:17:28: Danke sehr.

01:17:29: Vielen Dank an dich.

01:17:30: Vielen Dank, Shoutout hier an den Stangewirt in Kitsbühel.

01:17:34: Yes,

01:17:34: Maria, Big Shoutout trägt sie auch an dich.

01:17:36: Danke, dass ihr das so kurzfristig möglich gemacht habt.

01:17:39: Trotzdem hier alle in diesen Aufbau, Wirbel zur Vorbereitung dieser Weißwurstparty seid.

01:17:46: Danke, dass das geklappt hat.

01:17:47: Wirklich, Shoutout.

01:17:48: Danke an euch.

01:17:49: Ja, auch muss man sagen, mega cool.

01:17:51: Am Hahn kamen Wochenende, wo alle Menschen der Pommi-Welt hierher wollen in den Stange wird.

01:17:58: Die weiß, wo's Party ist, die Legende.

01:18:00: Und wir setzen hier ganz entspannt und können Podcasten.

01:18:03: Danke, Maria Hauser.

01:18:04: Danke an das Team.

01:18:05: Leute,

01:18:06: kauf dieses Buch.

01:18:07: Erstens mal, weil es sicherlich mega geile Tipps drin hat.

01:18:11: Aber ihr müsst natürlich auch wissen, wenn ihr Folge zwei kauft, was in Folge einstand.

01:18:16: Ich hoffe.

01:18:18: Vielen, vielen Dank.

01:18:19: Und vielen, vielen Dank hier an Maxi, der immer die tollen Videos macht.

01:18:22: Vielen, vielen

01:18:22: Dank.

01:18:23: Danke für's Ein.

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