Löwen-Investor Ralf Dümmel: So habe ich 20 Millionäre gemacht

Shownotes

Er ist Deutschlands bester Verkäufer. Einer, der Produkte sieht, bevor andere sie verstehen.

Star-Investor und Unternehmer Ralf Dümmel. In der “Höhle der Löwen“ hat er mehr Millionäre gemacht als Günter Jauch:

Seine Karriere ist alles, nur nicht geplant. Realschule. Runtergeflogen auf die Hauptschule. Zu viel Ärger gemacht. Dann Ausbildung im Möbelhaus.

Heute ist er einer der bekanntesten Investoren Deutschlands. Macht mit seiner DS-Gruppe 300 Mio. € Umsatz.

Der absolute Löwen-König.
Seit 10 Jahren prägt er die erfolgreiche Gründershow “Die Höhle der Löwen“ von VOX.
Jetzt die nächste Stufe: Er bekommt noch eine Sendung dazu.
„Die Millionenidee“ bei Sat.1.

Im TOMorrow spricht er Klartext:
Was in Deutschland gerade total schief läuft?
Warum wir dringend unser Mindset ändern müssen?

Sein größter Fehler?
Und was jeder, der eine gute Idee hat: jetzt tun sollte?

Das alles jetzt in TOMorrow und im TOMorrow Videopodcast auf YouTube.

Transkript anzeigen

00:00:00: Das ist mein Pitch heute.

00:00:01: Wie bitte verkauft man Deutschlands besten Verkäufer?

00:00:06: Ich probiere es mal.

00:00:09: Hier ist Tom Junkersdorf mit Tomorrow.

00:00:13: Der Nummer eins Podcast heute mit einer absoluten Nummer eins mit Deutschlands

00:00:20: besten

00:00:21: Verkäufer.

00:00:23: Aus der Hülle der Löwen, der Mann, der mehr Millionäre macht als Günther.

00:00:28: Ja auch.

00:00:28: Hier ist er, Star Investor, Unternehmer und Macher, Ralf Dümmel.

00:00:44: Guck mal, die Frage hat noch nie einer gestellt.

00:00:46: Ähm,

00:00:47: das sind schon, ich würde schätzen, so zwanzig.

00:00:50: Du hast zwanzig Menschen zu Millionären

00:00:52: gemacht.

00:00:52: Oder mehrfache Millionär.

00:00:56: Sind die Menschen dankbar dafür, dass du sie zu Millionären gemacht hast?

00:00:59: Neunzig Prozent, ja.

00:01:00: Zehn Prozent?

00:01:01: Es gibt immer, das hast du überall im Leben, die sagen, warum geht nicht noch mehr?

00:01:05: und so, also das hast du immer.

00:01:07: Schick morgen, tausend Leuten, hundert Euro, da melden sich auch acht und sagen, warum nur hundert.

00:01:12: Also, er hätte es auch mehr schicken können.

00:01:20: Also, das erste Learning schon mal, neun Millionäre können ganz schön und dankbar sein.

00:01:25: Aber was bitte, ist mit Milliardieren.

00:01:28: Warum hat der Reichste Deutsche vierzig Milliarden und der Reichste Amerikaner ein tausend Milliarden?

00:01:34: Wieso sind die reichsten Deutschen eigentlich Discounter?

00:01:37: Und die reichsten Amerikaner sind Techbrains?

00:01:40: Ich bin froh, dass er heute hier ist und es diese Fragen beantwortet.

00:01:44: Reif, Dimmel einer der bekanntesten

00:01:47: Investoren Deutschlands.

00:01:49: Seine Karriere, super spannend.

00:01:51: Von der Realschule geflogen, zu viel Ärger, Hauptschule, dann Ausbildung im Möbelhaus.

00:01:57: Und heute, heute macht er mit seiner DS-Gruppe dreihundert Millionen Euro Umsatz.

00:02:03: Er ist der König der Löwen.

00:02:06: Seit zehn Jahren prägt er die erfolgreiche Gründerschuhe von Vox jetzt die nächste Stufe.

00:02:12: Er bekommt noch eine Sendung dazu bei Seit Eins.

00:02:17: Die Million Idee.

00:02:19: Mein Idee dazu, dass wir uns in Hamburg treffen.

00:02:23: Reif, spricht Klartex.

00:02:25: Was läuft

00:02:26: in

00:02:26: Deutschland gerade schief?

00:02:28: Welches Mindset wir jetzt dringend brauchen?

00:02:31: Dazu Der größte Fehler seines Lebens erspricht ganz offen darüber.

00:02:36: Und was jeder, der eine gute Idee hat, jetzt unbedingt tun sollte.

00:02:41: Das alles in tomorrow.

00:02:43: Und als tomorrow-Video-Podcast bei YouTube.

00:02:49: Holt euch das Tomorrow-Buch der Code zum Erfolg.

00:02:54: Für Zweiundzwanzig Euro.

00:02:56: Fünfhundert Gewinnerstrategien.

00:02:58: Von Arnold Schwarzenegger bis Tony Kroos.

00:03:01: Weltstars und Weltmeister, die Erfolg wirklich, wirklich vorgelebt haben.

00:03:07: Jetzt bei Amazon bestellen und richtig Karriere machen.

00:03:15: Hey Ralf, willkommen bei Tomorrow.

00:03:17: Hallo Tom, vielen Dank für die Einladung.

00:03:20: Du hattest wirklich die weiteste Anreise.

00:03:22: Du kommst praktisch direkt aus Afrika hier im Podcast.

00:03:26: Ohne Tiere komme ich direkt aus Afrika.

00:03:28: Ich war in Südafrika über die Silvester-Tage jetzt und habe mal ein bisschen runtergefahren und habe mir Elefanten, Nashörner, Tiger, Hyänen, Giraffen und alles angeguckt.

00:03:40: Warum hast du Afrika für dich ausgesucht?

00:03:42: Ich meine, du bist so in... Business unterwegs.

00:03:45: Warum, warum zieht es dich nach nach Afrika und ich sag mal nicht nach London, nicht nach New York irgendwo

00:03:50: super.

00:03:50: Gerade nicht.

00:03:51: Ich wollte mal runterfahren und ich kann nur jeden empfehlen, der noch nie ne Safari gemacht hat das mal zu tun.

00:03:57: Wir waren mit der ganzen Family da und sind um vier Uhr aufgestanden und haben dann den ersten Game Drive gemacht.

00:04:04: Und sind dann abends nochmal wieder rausgefahren, waren so immer so acht Stunden am Tag, waren wir draußen und haben Tiere gesucht.

00:04:10: Und es ist wirklich die Natur.

00:04:13: Und wenn du morgens losfährst, alles ist noch dunkel, dann wird es langsam hell, Sonnenaufgang.

00:04:17: Und dann freust du dich über jeden Elefanten, den du siehst und jeden Tag wenn es mehr Tiere.

00:04:22: Und es war super, super spannend und auch entspannt.

00:04:25: Was hast du da für dich mitgenommen?

00:04:26: Was hast du da gesehen, was du so nicht erwartet hast?

00:04:30: Gab es irgendwas, was dich bei dieser Safari überrascht hat?

00:04:34: Nein, also war nicht die erste Safari, die ich gemacht habe.

00:04:36: Insofern hat mich nicht groß was überrascht.

00:04:38: Aber ich liebe diese Tage, weil das für mich die einzigen Tage im Jahr sind, wo man wirklich kein schlechtes Gewissen hat, wenn man mal vier, fünf Stunden keine Mehls gesehen hat oder sowas.

00:04:49: Und so ist es im Jahr, wenn ich mal ein paar Tage Urlaub mache oder so.

00:04:53: Freitagsnachmittags fängt der schönste Urlaub dann für mich an, weil dann samstags Sonntag weiß du, wird es ein bisschen ruhiger.

00:04:59: Und das waren jetzt über nach Weihnachten und zwischen Silvester Neuer und so die Tage halt, wo das Telefon nicht aufklingelt und wo du auch keine Sehnsucht nach Mehl hast.

00:05:09: Aber Reif, kannst du das, schaffst du das wirklich abzuschalten?

00:05:13: Kannst du wirklich dein Handy ausmachen und mal wirklich auch ... wirklich komplett.

00:05:17: Aber Tom, ich habe gesagt, es klingelt nicht oft.

00:05:19: Ich habe nicht gesagt, dass ich es abgeschaltet habe.

00:05:20: Also und witzigerweise, ich bin irgendwann mal von Hamburg nach Rostock gefahren.

00:05:26: Da hatte ich ganz viel Stellen, wo ich keinen Funkkontakt hatte.

00:05:31: Wenn du irgendwo da auf Safari im tiefsten Dschungel bist, dann hast du überall Handykontakt.

00:05:35: Also das ist schon, da können wir noch von lernen, glaube ich.

00:05:37: Absolut.

00:05:38: Wenn du in Afrika bist, bei der Safari und du kommst zurück nach Deutschland oder du guckst auf Deutschland.

00:05:46: Verändert das auch dein Blick auf Deutschland?

00:05:48: Ja, ich war jetzt nicht so lange weg, dass er sich Deutschland so verändert hat.

00:05:51: Also, der Blick auf Deutschland war schon, bevor ich auf Safari gefahren habe, ein bisschen komisch, weil es ist nicht alles so toll, wie man sich das wirtschaftliche Moment vorstellt und die ganze Konsumzurückhaltung und die Schnelllebigkeit, auch die wir haben.

00:06:08: Ich sag mal, da kann man ja schon sagen, der deutschen Wirtschaft, die wurde nicht nur vom Ausland mal besser angesehen, sondern man spürte es auch innen drin im Kern.

00:06:16: Das ist echt schwierige Zeiten sind im Moment.

00:06:19: Aber dann sag uns bitte mal deine Einschätzung.

00:06:21: Reif, du bist Deutschlands bester Verkäufer, der berühmteste Verkäufer.

00:06:25: Verkäufer für die Blu.

00:06:26: Unbedingt.

00:06:26: Die hast du dir wirklich verdient, Reif.

00:06:28: Die hast du dir verdient.

00:06:29: Aber was würdest du heute... eigentlich gern Deutschland verkaufen und ich meine jetzt nicht ein Produkt und ich würde mal sagen vom Mindset würdest du Deutschland, wenn du heute auf Deutschland guckst, Deutschland gerne Mut verkaufen, würdest du Deutschland gerne wieder mehr Selbstvertrauen verkaufen?

00:06:48: oder würdest du Deutschland einfach mal eine richtig große Idee verkaufen, dass wir wirtschaftlich wieder

00:06:53: richtig nachvollziehen?

00:06:54: Ja, von jedem bisschen war es, weil ich will erstmal mit dem Positiven anfangen.

00:06:57: Ich glaube, wir wohnen oder leben in einem ganz, ganz tollen Land.

00:07:03: Wir beschweren uns auch immer ganz, ganz viel und sagen, das ist alles blöd und es gibt auch viele Gründe, sich zu beschweren.

00:07:09: Aber man sollte immer noch zu schätzen wissen, in welchem tollen Land wir leben, finde ich.

00:07:13: Und was wir aufgebaut haben, was die Menschen aufgebaut haben, wir machen es uns in vielen Dingen selbst schwer.

00:07:20: Und jetzt bin ich eigentlich, wenn du mich mal beobachtest mit Interviews oder wenn ich mal im Podcast war, red ich nicht gerne über Politik, weil ich sage, ich kümmere mich um mein Business, ich kümmere mich um Wirtschaft.

00:07:31: Aber auch in der Politik wird man sich vieles mal anders wünschen, dass wir ... doch mal schneller werden in gewissen Dingen und das ist glaube ich auch ganz groß und da schließt sich der Kreis auch wirtschaftlich.

00:07:43: Wir haben Regularien, die sind so kompliziert teilweise und da stehen wir uns selbst im Weg.

00:07:49: Anstatt erstmal Ärmel aufkrempeln und mal machen, brauchen wir halt für vieles viel zu lange und haben auch Regularien, die schlimmer sind als in den meisten anderen Ländern.

00:07:58: Dann lass uns mal Politik ausklammern, aber wirklich mal über Business reden, über Wirtschaft reden.

00:08:02: Du hast ja auch den Spitzen am Misterregal, Misterregal, weil du immer sagst so, das Wichtigste ist, glaube ich, wenn ich es richtig versetze, die Platzierung im Regal.

00:08:11: Wenn du Deutschlands Wirtschaft im Moment dir anschaust.

00:08:15: Hast du das Gefühl, dass Deutschland auch die beste Regalplatzierung hat oder ist es weiter unten abgelegt?

00:08:22: Wir sind sehr weit unten in der Regalplatzierung, wenn du das so willst.

00:08:25: Ich glaube aber, dass wir auch teilweise schlechter dargestellt werden und uns auch selber fühlen, als es dann wirklich so ist.

00:08:31: Aber man muss schon sagen, dass wir durch verschiedenste Maßnahmen diese Konsumzurückhaltung, die da ist.

00:08:37: Und es ist ja nicht so, dass die Leute nicht kaufen wollen, sondern sie können zum Teil nicht kaufen.

00:08:41: Und das hat ganz, ganz viele Gründe.

00:08:43: Die Energiekosten sind gestiegen.

00:08:45: Wenn du heute abends essen gehst, dann ist die Rechnung auch höher, als sie vor ein, zwei Jahren noch waren.

00:08:50: Und alle hoffen jetzt durch die Mehrwertsteuersenkung, dass alles billiger wird.

00:08:54: Das wird aber nicht, weil andere Kosten gestiegen sind.

00:08:56: Und deswegen glaube ich, dass die Menschen schon gerne Geld ausgeben würden, wenn sie es hätten.

00:09:03: Aber und dann kommt die Unsicherheit dazu.

00:09:05: Ich habe immer gesagt, es gibt in Deutschland, es gab schon immer in Deutschland ganz, ganz viele Menschen, wo am Ende des Monats das Geld alle war.

00:09:12: Das ist nicht schlimm, weil es gab ja neu.

00:09:14: So, wenn aber am zwanzigsten des Monats das Geld alle ist, dann weißt du am zwanzigsten, oh, jetzt muss ich aufpassen.

00:09:20: Und dann fangen die Leute an und können nicht mehr so konsumieren.

00:09:23: Und das führt einfach dazu, dass es dass wir die höchsten Insolvenzzahlen haben, die es gab, dass die Voraussagen für dieses Jahr noch mal höher sein werden.

00:09:34: Also wir werden noch mehr Insolvenzen kriegen.

00:09:35: Und da muss man gegenstellen.

00:09:37: Und da kann auch die Politik gegenstellen oder muss am Ende die Politik gegenstellen.

00:09:41: Macht dir das Sorgen, dass so viele Insolvenzen kommen?

00:09:44: Ja, weil es hängt ja viele, viele Schicksale dran.

00:09:46: Und Wettbewerb lebt auch das Geschäft.

00:09:49: Und man muss sagen, dass Traditionsfirmen ja auch wirklich Insolvenz anmelden.

00:09:54: Und wenn man das so mal liest, Seit hundertfünfzig Jahren gibt es die Firma, die hat jetzt Insolvenz angemeldet.

00:09:59: Und auch im Handel ist es ja so, wenn Läden schließen, ich meine, da hängen immer ganz viele menschliche Dinge dran.

00:10:06: Wenn du sagst, der Laden in Leskrad tausend Leute, dann reden wir drüber und sagen, oh Mensch, tausend Leute.

00:10:11: Aber es sind tausend einzelne Schicksale, wo die morgen nicht wissen, wie es weitergeht.

00:10:16: Und das finde ich schon erdrückend, wenn das in der Masse kommt, wie es jetzt da ist.

00:10:21: Ich muss sagen, ich habe auch noch nie in meiner Karrierereif so viele Menschen getroffen, Kollegen, Freunde, die einfach Angst haben, dass sie ihre Jobs verlieren und sich fragen, was passiert dann?

00:10:33: Was können wir dann machen?

00:10:33: Total

00:10:34: und die Unsicherheit ist ja dann auch noch geprägt, dass in vielen anderen Dingen, jetzt werden wir doch ganz kurz politisch, aber wer hätte jemals, ich meine jeder Krieg erschrecklich, egal wo er ist, aber wer hätte gedacht, dass der Krieg so dicht an uns rankommt und dass denn Politiker sich äußern, dass er uns vielleicht irgendwann sogar betrifft?

00:10:52: und das verunsichert die Menschen und ich finde, dass auch Politik, ja sie sind auf der einen Seite da, die Wahrheit zu sagen, aber sie müssen den Menschen auch Sicherheit geben und das vermisse ich manchmal.

00:11:02: Was vermisst du noch?

00:11:03: Lass uns mal deinen Kolleginnen und Kollegen die Wahrheit sagen, damit man nicht die Unternehmer, wie ist eigentlich dein Blick so auf dieses deutsche Unternehmertum?

00:11:13: Hast du das Gefühl, dass da noch der Spirit da ist, dass die noch mutig sind, dass die noch selbstbewusst sind, dass sie sich noch trauen, tolle Sachen aufzubauen?

00:11:22: oder ist das das Gefühl

00:11:23: so?

00:11:23: Ich glaube, ich glaube, das ist schon, Tom, dass wir genug Menschen haben und Deutschland war immer schon innovativ und ist nach wie vor innovativ.

00:11:29: Ich glaube einfach, Wir sind wirklich überreguliert und wir verpassen auch gewisse Züge, die dann vorbeifahren und wo wir irgendwann Jahre später sagen, Mensch, wären wir doch mal mitgefahren oder wären wir mal drauf gesprungen.

00:11:41: Und du siehst das, wenn du siehst, was im Moment so boomt, die ganze Tech-Branche, das ist ja abnormal, was da auch in den USA teilweise passiert.

00:11:50: Und wenn du dann siehst, warum sind wir eigentlich nicht auf diesem Zug drauf?

00:11:54: Aber wenn du dann siehst, Beispiel ist jetzt nicht mein Fachgebiet.

00:11:58: Aber wenn du siehst, dass du wahnsinnig viele Rechenzentren brauchst für Tech-Unternehmen oder so, wenn du hier in Deutschland ein Rechenzentrum bauen willst, dann dauert das Jahre, bis du die Genehmigung hast.

00:12:10: Da weißt du, wenn du fertig bist, gar nicht mehr, ob das, was du eigentlich mal geplant hast, noch aktuell ist.

00:12:13: Gerade im Tech-Bereich wechseln sie so viel.

00:12:15: Und nach vier Jahren kommt man drauf, dass dieser eine Frosch vielleicht doch noch umgesiedelt werden muss erst.

00:12:21: Und mir tut es auch leid, wenn man diesen einen Frosch das zu Hause nimmt.

00:12:24: Aber so kann kommen wir wirtschaftlich nicht weiter, wenn wir uns mit vielen, vielen Regularien aufhalten und Dinge da einfach verpassen.

00:12:32: Du hast ja auch einen sensationellen Blick auf die ganze Gründer- und Start-up-Szene.

00:12:36: Ich meine, du bist seit zehn Jahren bei Höhle der Löwen.

00:12:39: Du triffst so viele Menschen, die Ideen haben, die Pitches machen und natürlich davon träumen irgendwann vermutlich auch so einen Superfauen dazu werden, natürlich wie in Amerika.

00:12:48: Und da würde ich wahnsinnig gerne mal deinen Blick sehen, wenn du einfach mal auf die reichsten Menschen der Welt schaust.

00:12:56: Denn siehst du, der reichste Deutsche ist Dieter Schwarz.

00:12:59: Dieter Schwarz hat rund, habe ich gerade noch geguckt, auf dem Weg hierher nach Hamburg zu dir rein.

00:13:02: Aber wie ich gesehen, hat gerade ein geschätztes Vermögen von vierzig, fünf Milliarden.

00:13:08: Klingt erst mal super viel, ist der reichste Deutsche.

00:13:10: Was heißt

00:13:11: denn, klingt so viel?

00:13:12: Würde das nicht reichen?

00:13:14: Ich finde, mir wird es reicher.

00:13:18: Und wirklich Glückwunsch, was er mit Lidl aufgebaut hat und jetzt ja auch in KI unglaublich viel investiert, aber sein Vermögen kommt aus Discount.

00:13:25: Der reichste Deutsche ist der reichste geworden durch Discount Business.

00:13:29: Der reichste Amerikaner ist Elon Musk, Tesla-Founder, aber noch viel reicher im Moment.

00:13:35: mit SpaceX, mit seinen Raketen, mit den Satelliten, die er ins All schießt.

00:13:39: Der hat einen Vermögen als erster Mensch auf diesem Planet von tausend Milliarden.

00:13:43: Also der erste wird der erste Billionär der Welt, aber nicht nach amerikanischem Rechnungssystem, sondern wirklich nach europäischen.

00:13:50: Der reichste Amerikaner hat bei tausend Milliarden und der reichste Deutsche hat vierzig Milliarden.

00:13:57: Was sagt ihr das?

00:14:01: Erst mal, dass es unendlich viel Geld ist oder zu viel Geld ist.

00:14:05: Also erstmal muss man sagen, ich finde, man kann es nicht ganz so vergleichen, weil die Tech Branchen sind ja deren Vermögen ist ja sehr oft auch nach Aktienkursen belegt und das sind ja Aktienwerte, die sie zum Großteil haben und die variieren ja, siehst ja selber manchmal hundert Milliarden rauf, hundert Milliarden runter, ich meine bei der Summe nachher fast egal.

00:14:24: Aber das ist halt, da wird sehr viel in Zukunft gedacht.

00:14:28: Und wenn du jetzt den reißen Deutschen mit Dieter Schwarz ansprichst, das ist nicht Börsen notiert, sondern das ist wirklich aufgebaut.

00:14:34: Das ist im Grunde noch noch in Familienbesitz, auch wenn es über eine Stiftung läuft, aber es sind Familienbesitz und nicht Börsen notiert.

00:14:41: Und dadurch kommen diese Fantasiewerte, die man ja zum Teil wirklich sagen muss, die sind ja weit weg von Umsätzen, die erzielt werden oder Gewinnen, die erzielt werden.

00:14:50: Und das, wenn du in Amerika das beobachtest, sind das halt die Themen, Riesen, ob das ein Tesla ist oder Maske ist oder aber auch Microsoft oder Amazon oder Meta, das sind ja Tech-Unternehmen.

00:15:04: Das schafft ja auch kein Handelsunternehmen in Amerika und in Deutschland oder in Amerika auch nicht.

00:15:10: Wollmar, der als allergrößter Händler der Welt gilt, ist ja auch nicht in den Regionen unterwegs und deswegen kann man es glaube ich nicht ganz vergleichen, aber es stimmt schon, dass wir diesen Bereich an Tech total verpasst haben.

00:15:23: und die Amerikaner da auch viel risikobereiter sind.

00:15:27: Also einmal ist mehr Geld vorhanden, dann wird mehr investiert.

00:15:31: Und dann wird auch in Risiko investiert.

00:15:34: Und da werden auch Milliarden investiert.

00:15:37: Und in Deutschland oder in Europa sind wir da halt eher so die Sicherheitsleute, die überlegen, Mensch, gebe ich da jetzt eine Million hin und investiere die oder nicht.

00:15:45: Und das macht nachher auch den Unterschied.

00:15:47: Wer viel riskiert, kann auch viel gewinnen.

00:15:49: Und wir reden hier über die, die gewinnen und reden nicht über die, die auch verlieren.

00:15:53: Und die gibt es natürlich auch.

00:15:55: Aber du bist zu lange dabei, Reif.

00:15:56: Warum ist das so?

00:15:57: Was ist die Antwort?

00:15:59: Nehmen wir ihm nicht Lidl und Dieter Schwarz als Nummer eins.

00:16:01: Nehmen wir die Nummer zwei, das ist Familie Klatten.

00:16:03: Die haben rund achtunddreißig Milliarden, hab ich heute Morgen gelesen.

00:16:06: Die machen BMW.

00:16:08: Das ist ja eine direkte Konkurrenz zu Tesla, zu Elon Musk.

00:16:11: Aber Elon Musk schießt mittlerweile Raketen ins All, hat mit SpaceX eine Company gebaut, die noch wertvoller ist als Tesla.

00:16:18: Politisch klammern wir immer komplett aus.

00:16:20: Schwierig, schwierig, schwierig.

00:16:21: Aber ... Er baut ihm nicht nur Autos, sondern sagt, jetzt mach ich ihm noch Raketen und bringe Satelliten ins Ei, weil wir alle Satelliten-Technik brauchen.

00:16:28: Wahrscheinlich, wenn du in Afrika warst bei deiner Safari, hast du vermutlich ja Handyempfang gehabt, weil du Starlink von Elon Musk hattest und er auch in der Savanne dir noch ein Handysignal geben kann.

00:16:39: Aber was ist das aus deiner Beobachtung?

00:16:42: Du triffst so viele Founder, Startupfer, warum bauen wir nur Autos und nicht Autos und Raketen?

00:16:49: Ja, weil ich glaube, wenn du jetzt mal, ich weiß nicht, wie lange das her ist, aber wenn du zu Angela Merkel gegangen wärst oder zu Herrn Scholz gegangen wärst und jetzt gesagt, von wegen so, ich möchte jetzt Raketen in Deutschland bauen, ich weiß nicht, ob wir in den nächsten dreißigvierzig Jahren genehmigungsmäßig und alle Regularien, die wir hier haben.

00:17:06: Und das meine ich vorhin damit.

00:17:08: In Amerika machen Sie.

00:17:10: Bei uns würde man jahrelang diskutieren, ob man machen soll, könnte, dürfte, welche Datenschutzrichtlinien dagegen und dafür sprechen und so.

00:17:20: Und in Amerika wird gemacht und hier wird immer reguliert und das behindert auch, Dinge zu machen.

00:17:26: Und jetzt reden wir über diesen Ausnahme wie Elon Musk, was natürlich, ob das immer auch gesund ist, solch ein Verhältnis nachher zu haben.

00:17:36: Aber der hat das Risiko gemacht, der hat alles auf eine Karte gesetzt und die Geschichte verfolgt.

00:17:43: Das war ja auch nicht immer nur ganz, ganz, ganz reich, sondern dass es explodiert jetzt irgendwann.

00:17:48: Aber da war ja auch mal die Frage, funktioniert das alles so, wie er es wollte und geht das alles gut?

00:17:53: Und ich glaube einfach, wir müssen einfach mehr dahin kommen, Ärmel hochkrempeln und machen.

00:17:59: Und das große Thema und der größte Unterschied ist wirklich das Mindset.

00:18:04: In Amerika Wenn du da etwas versuchst und das nicht klappt, dann kommt der Nachbar und klopft dir auf die Schulter und sagt vom Wegen, Mensch, gut, dass du es versucht hast.

00:18:14: Und was machst du jetzt eigentlich?

00:18:16: In Deutschland zeigen sie mit dem Finger auf dich und sagen, guck mal, der hat es nicht geschafft und hat rundgetönt, dass er da was aufbaut oder so.

00:18:22: Und das ist ein anderes Mindset.

00:18:24: Diese Scheitern, diese Kultur, Scheitern auch zu erlauben, zuzulassen und nicht als Totalloser anzusehen, sondern der hat es versucht und der versucht jetzt einfach was anderes.

00:18:35: Das macht, glaube ich, ganz viel aus.

00:18:36: Und da fehlt uns in gewisser Weise das Mindset dafür.

00:18:39: Ich

00:18:39: bin hundert Prozent bei dir.

00:18:41: Ich frage mich nur immer noch, sorry, dass ich da nochmal nachbohre.

00:18:44: Warum ist das so?

00:18:45: Ich nehme noch mal Dieter Schwarz als eins, Lidl.

00:18:48: Ich nehme noch mal Platz drei.

00:18:51: Ist für mich ein Albrecht mit Aldi.

00:18:52: Das heißt, die dreichsten Deutschen sind Discouter.

00:18:56: Schiebsachen verkaufen, Masse verkaufen, so günstig wie möglich.

00:19:00: Ist nichts Schlimmes, aber ist halt deren Business-Modell.

00:19:02: Auf der anderen Seite gibt's ja ein Konkurrenzmodell, das ist Emerson.

00:19:06: Emerson ist ja im Grunde genommen auch nur jemand, der was verkauft, immer Bücher nach Hause hat schicken lassen.

00:19:11: Das war das System.

00:19:12: Aber heute ist Jeff Bezos zweihundertfünfzig Milliarden reich und macht seinen meistes Geld ja durch seine Klautsystem.

00:19:20: Aber genau das ist jetzt der Punkt.

00:19:21: Du vergleichst im Grunde und da sagst du es ja selber, Der macht halt nicht oder hat mit Bücher verkaufen angefangen und verkauft heute sehr erfolgreich alle Artikel.

00:19:31: Aber das ist gar nicht unbedingt sein Hauptgeschäft, sondern Hauptgeschäft sind seine Clouts.

00:19:34: Also der hat eigentlich, wie du eben bei Elon Musk sagst, der hat halt neben Tesla irgendwann gesagt, jetzt fliegen wir in Sal und einen.

00:19:45: Jeff Bezos hat halt erkannt, dass das Verkaufen wichtig ist, aber dass Daten, Daten, Daten das Allerwichtigste ist und dass er im Grunde genommen sein ganzes System, also Amazon ist ein Tech-Unternehmen und kein Handelsunternehmen, wie wir es eigentlich oder wie jeder Anderes von draußen sieht.

00:20:02: Ich verstehe das komplett, wie du es sagst, aber glaubst du, dass, ich sag mal jetzt, Familie Albrecht, ich weiß nicht, ob du dich ver... Familie persönlich kennst, aber sitzen die jetzt zu Hause über die Feiertage und sagen sich, ach, Mensch, wollen wir auch Raketen ins All schießen und Satelliten bauen.

00:20:16: Wollen wir auch Klaus-Systeme bauen?

00:20:17: und dann sitzt die Familie zusammen und sagt, ach nee, reicht doch so, wie es ist und gibt nochmal den Käsekuchen rüber.

00:20:23: Erst mal muss ich sagen, Tom.

00:20:25: Ich als kleiner Verkäufer, wenn ich jetzt die perfekte Lösung sofort dafür hätte, wäre ich jetzt gerade nicht hier im Podcast, obwohl ich dich und den Podcast sehr, sehr schätze und toll finde, denn dann wäre ich unterwegs und würde auch überlegen, wie ich die Rakete bauen würde.

00:20:39: Ich glaube, dass die zu Hause sitzen und sagen, wie können wir unser Unternehmen stabilisieren, weil die sind auf Sicherheit bedacht, die sind halt nicht Börsen notiert, wie ich eben gesagt habe.

00:20:48: Deswegen ist deren Vermögen, wenn es ja auch in anderen Größenordnungen ist, aber Das ist sicheres Vermögen, dass die gucken, ob sie noch Null, ein Prozent mehr Ebene machen können.

00:20:58: Die gucken, ob sie den Umsatz mindestens stabilisieren und ein bisschen ausbauen.

00:21:02: Die gucken, wo ihre Konkurrenz ist.

00:21:03: Ich glaube, die sitzen sehr glücklich zu Hause, sind stolz darauf, was sie aufgebaut haben.

00:21:07: Und du siehst das jetzt als erstes mal bei der Schwarzgruppe, die ja wirklich.

00:21:12: Unmengen an Geld, wirklich Milliardenbeträge auch investieren in KI.

00:21:17: Also damit hast du ja den ersten Schritt mal jemanden, aber das ist halt, ich glaube nicht, dass Familie Albrecht die Weihnachtstage verbracht hat und gesagt hat, wie machen wir jetzt jetzt mit Raketen weiter, sondern die überlegen, ist das Sortiment von unserem Obst richtig und wollen wir das noch ausweiten oder wollen wir da ein Meter weniger Fläche machen, dass sie über sowas nachdenken, glaube ich eher.

00:21:39: Und das ist auch, er hängt am Ende und damit will ich nicht langweilen, aber immer auch mit Regularien zusammen, dass es halt sehr, sehr schwer ist, sowas auch in Deutschland aufzubauen.

00:21:49: Wenn wir die Wege nicht einfacher machen und diese Sicherheit auch Investoren zu geben, auch Auslandsinvestoren zu geben, dass wir sagen, Deutschland ist ein geiler Standort und wir haben die Innovation, wir haben die Perspektiven nach vorne.

00:22:03: Im Moment durch diese ganze Unsicherheit, glaube ich, wird es eher schwerer, Investoren zu kriegen, die sagen, Mensch, Deutschland ist das Land überhaupt, wo ich jetzt morgen investiere, sondern die ganze Welt redet nur vom Silicon Valley.

00:22:15: und wie dient die ganz, ganz großen noch größer werden.

00:22:20: Danke für deine Ehrlichkeit, aber verstehe ich das richtig, dass es ja bedeutet, deine Beschreibung, dass wir das nie haben werden, dass wir nie ein Amazon mit Cloud-Technologie haben, dass wir nie ein SpaceX in Deutschland werden bauen können, weil wir das Mindset nicht haben und diese über Regulierung haben.

00:22:38: Wenn wir da nicht Dinge ändern, dann werden wir in der Größenordnung.

00:22:40: Das sieht man ja.

00:22:41: Ich meine, ist ja kein Geheimnis, dass in USA die meisten Milliardäre oder viele, die ja die meisten Milliardäre Self-Mate-Milliardäre sind.

00:22:51: Und wenn du in Deutschland guckst oder auch in Europa guckst, dann sind viele Milliardäre erben.

00:22:57: Sagt das nicht auf was?

00:22:59: Das sagt glaube ich schon sehr viel.

00:23:02: Reif, lass uns mal in deine... Höhle der Löwe.

00:23:05: Lass mal

00:23:05: darüber reden, wovon ich Ahnung hab.

00:23:07: Nein,

00:23:08: du hast ja die Ahnung.

00:23:09: Ich meine, das ist ja das Interessante in deinem Job, Reif.

00:23:12: Deshalb bin ich das auch spannend.

00:23:13: Du sitzt da seit zehn Jahren bei Höhle der Löwe.

00:23:15: Du bist der Oberlöwe dadurch.

00:23:17: Du hast so viele tolle Menschen getroffen, die mit Ideen reinkommen.

00:23:21: Und das könnte ja immer der nächste Jeff Bezos sein, das könnte der nächste Sam Oldman sein, das könnte der nächste Elon Musk sein.

00:23:28: Du weißt ja immer nicht, wie groß die Ideen werden können.

00:23:33: Aber hast du den Eindruck, dass die Leute, die reinkommen und bei dir bei euch pitchen, dass die es auch schon groß genug denken?

00:23:42: Ja, wenn du sprichst jetzt ja sehr oft auch den Vergleich zu Amerika an, dann sicherlich nicht.

00:23:47: Also, Sing Big ist ja in Amerika, wird das noch größer geschrieben als groß.

00:23:53: Und in Deutschland ist das anders.

00:23:54: Wir wollen mal versuchen und gucken mal.

00:23:56: Das ist sicherlich auch eine Art von Mindset.

00:23:58: Jetzt muss man sagen, dass das auch... Wirklich ja nicht so einfach, so Tech-Unternehmen mal eben zu sagen und du sprichst jetzt, wir reden ja immer über die, die es geschafft haben und die drei großen oder vier oder fünf, dass da auch gerade im Silicon Valley auch viele waren, die es nicht geschafft haben, die zählt man nicht auf.

00:24:20: und insofern... würde ich mir wünschen, dass wir Unicorns auch bei Höhle der Löwen, aber wir haben wirklich auch Unternehmen in über die Jahre in wirklich riesengroße Unternehmen verwandelt mit vielen, vielen Tausenden von Mitarbeitern, wo wirklich auch einzelne Leute da standen.

00:24:40: Und es ist kein Geheimnis.

00:24:41: Ich kann mal sagen, nun mal so ein kleines Beispiel.

00:24:44: jetzt wieder mal zurück in unsere meine normale Welt.

00:24:47: Es kam in die Höhle der Löwen mal ein Oliverokita mit einem Rostreck.

00:24:52: Der hat ein Stück Magnet gehabt, wo er sagt, wenn du das in Geschirrspüler legst, dann hast du keinen Flugrost mehr an Messer, an Bestecken, an Topfböden und an Pfannenböden und so.

00:25:02: Wo vier Löwen gesagt haben, und wie viele hast du verkauft?

00:25:05: Die letzten zwei Jahre, zweihundertfünfzig Stück.

00:25:08: Wo alle gesagt haben, ja, ich meine, das ist ein Stück Magnet, ein sehr günstiges Produkt.

00:25:14: und der Oliver Rokita, ich darf jetzt über seinen Konto stand nicht reden, aber ich kann mal sagen, dass wir mit diesem Stück Magnet jetzt ungefähr über zwölf Millionen Stück verkauft haben, ein Handelsumsatz von weit über sixty-fünf Millionen mit einem einzigen kleinen Artikel gemacht haben, der auch noch günstig ist, wo du auch da sitzt in einem Sessel und denkst, der macht dir gerade so ein Angebot und wo du sagst, könnte das was sein oder nicht, wo wirklich auch Erfolgsgeschichten geschrieben werden.

00:25:46: Und ich glaube, und das braucht Deutschland mehr.

00:25:48: Ich glaube, Höhle der Löwen bin jetzt hier nicht um Werbung zu machen für Höhle der Löwen, obwohl ich der größte Höhle der Löwenfan in Deutschland bin.

00:25:54: Das mag man mir abnehmen.

00:25:57: Ich liebe diese Show, weil sie ehrlich ist.

00:26:00: Ich glaube, es ist eine der ehrlichsten TV-Formate, die es gibt.

00:26:02: Wir wissen wirklich nicht.

00:26:03: Das glauben meine Freunde immer nicht.

00:26:04: Die sagen, hey, du weißt doch, was da kommt oder Christoph vor eine Bilanz oder malen Namen oder so.

00:26:09: Wir wissen nicht, was da passiert.

00:26:11: Und dann trist du auf ganz, ganz tolle Menschen, die an ihre kleine Idee glauben und sagen, ich bin davon überzeugt.

00:26:18: Das könnte aber mir fehlt halt Netzwerk, mir fehlt das, mir fehlt das und so weiter.

00:26:22: Und denen zu helfen.

00:26:23: Und ich glaube, damit machen wir auch Menschen Mut.

00:26:26: wenn man über die Straße geht, wie viele Leute mich ansprechen und sagen, ich überlege auch schon mal, ob ich eine Idee habe.

00:26:31: Und ich bin ja daran jetzt auch noch ein zweites Fernsehformat zu machen, wo gerade auch dieser Erfindergeist und diese Ideen gefördert werden.

00:26:41: Und ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass wir ein geiles Land mit unendlich vielen tollen Menschen sind, die auch wahnsinnig viele Ideen haben, wo manchmal der Mut fehlt, manchmal die Angst vorm Scheitern da ist.

00:26:56: Und am Ende auch Kapital fehlt, wo viel investiert wird und auch Risiko bereit investiert wird.

00:27:03: Das ist, da wird man ins Detail gehen.

00:27:04: Du machst bei Satz eins noch eine neue Show.

00:27:06: Du machst nicht nur Hülle der Löwen, du machst bei Satz eins die Millionidee, heißt die neue Show, die du machst.

00:27:12: Und erst mal Glückwunsch dazu, neue Show, sensationell.

00:27:15: Danke,

00:27:16: danke.

00:27:17: Damit bist du der ... Oberlöwe in zwei Investment-Shows, in den zwei großen

00:27:21: Shows.

00:27:22: Man muss schon unterscheiden.

00:27:24: Erst mal ist mir wichtig, zu sagen, ich liebe Hölle Löwen, ich bleibe auch dabei.

00:27:29: Aber irgendwann ist die Idee mal entstanden, dass wir gesagt haben, wir haben ca.

00:27:33: vierundachtzig Millionen Menschen, die in Deutschland leben.

00:27:35: Ich behaupte davon haben vierzig Millionen Ideen.

00:27:38: Ganz viel, ich sag's mal so ehrlich, Schrott dabei, also die du nicht umsetzen kannst, die auch nichts taugt, die auch nicht erfolgreich wird.

00:27:45: Aber das Gesetz der Zahl sagt ja schon, da müssen ja ganz viele Diamanten mit drin sein.

00:27:50: Und ich glaube, dass ganz viele Menschen, vielleicht auch jetzt Leute, die gerade zuhören, sagen, ja, ich habe nie die Idee, aber ich wüsste jetzt gar nicht.

00:27:58: Wem erzähle ich sie?

00:27:59: Erst mal fängt das an.

00:28:00: Von wegen vertraue ich dem, den ich das erzähle.

00:28:03: Klaute mir gleich meine Idee.

00:28:04: Dann müsste ich sie anmelden.

00:28:06: Kostet viel Geld.

00:28:06: Wie melde ich sie an?

00:28:08: Dann schütze ich die Idee damit.

00:28:10: Wenn ich sie geschützt hätte und das Geld ausgegeben habe, wie produziere ich, wo produziere ich und wie, wen rufe ich dann an und wer hilft mir beim Vertrieb?

00:28:17: Also das Ganze überhaupt auf die Beine zu stellen.

00:28:20: Und da ist die Idee entstanden, dass wir Ideen sammeln und die ... ja, den ... die Idee Tiefe so machen, dass du nur eine Idee brauchst.

00:28:30: Also du brauchst kein fertiges Produkt, du darfst es auch noch nicht verkaufen, dann darfst du bei der Show nicht mitmachen, sondern wenn nur die Idee da ist, die kann als Prototyp da sein, als Dreidemuster, die kann als mehr auf dem Bierdeckel gemalt sein, die kann aber, und das ist interessant, nur in deinem Kopf sein.

00:28:45: Du kannst kommen und sagen, warum gibt's keine Haarföhne ohne Kabel?

00:28:50: Gibt's nicht, so.

00:28:51: Halfhelf mehr.

00:28:52: Kannst du mir helfen?

00:28:53: so dann würde ich wenn du mir das erste mal zählt ist und ich nicht selbst vor ein paar Jahren mal dran gedacht habe das zu machen würde ich erstmal sagen genial idee gibt es wirklich nicht.

00:29:01: Kommt weiter so und dann würden mich mit meinen Ingenieuren versuchen das umzusetzen.

00:29:05: und dann kommst du irgendwann drauf.

00:29:07: dass du Gewichtheber sein musst, weil der Akku, der diese Leistung von einem Abhöhlen ist, so schwer ist, dass du den kaum in der Hand halten kannst oder nicht länger über den Kopf halten kannst, dass du die Jahre fühlen kannst.

00:29:16: Insofern wird das denn schwer umzusetzen sein.

00:29:20: Aber dafür ist die Sendung gedacht, dass wir uns Ideen angucken, uns Ideen anhören.

00:29:24: Und manchmal sind ja Dinge auch ganz einfach.

00:29:26: Es sitzt auch ganz oft bei Höhler Löwen da und sagt... Warum bin ich da nicht schon draufgekommen?

00:29:31: Wieso gibst du das wirklich nicht?

00:29:32: Und dann fragt man sich so und dann sagt man, hey, kann doch was sein, ist doch genial.

00:29:37: Und dann kommt noch das andere unabhängig vom allen Geld verdienen.

00:29:42: Du kannst dir nicht vorstellen, wie toll das ist, Menschen zu helfen auf diesem Weg und mit denen das erste Mal vom Regal zu stehen.

00:29:49: Und wenn du eine Idee hast und deine Idee das erste Mal im Laden liegt im Regal, das ist ein Moment, das kann ich dir beschreiben.

00:29:56: Ich mache das Geschäft seit sieben und dreißig Jahren.

00:29:59: Und wenn wir jetzt rausgehen zum nächsten Laden und ich mein Produkt sehe, dann wirst du sehen wie ich strahl.

00:30:05: Dann wirst du sehen, dass ich das Regal aufräume, ob mein Produkt gerade steht.

00:30:08: Das hört nie auf.

00:30:09: Und das ist... Ich habe eine Geschichte gehabt, muss ich dir kurz erzählen.

00:30:12: Ich war im größten Rewe, Mark Norddeutschans hier.

00:30:14: Stanislavski, Holger Stanislavski, ist ja bekannt als St.

00:30:17: Pauli Spieler Trainer und wo er überall war.

00:30:20: Und ich hab mich mit Stanley verabredet und dann gingen wir da so lang und dann sag ich, guck mal, da liegt mein Produkt.

00:30:24: Dann sagt er, ja klar, hier liegen viele Produkte von dir.

00:30:27: Dann sagt er, komm, wir gehen in mein Büro.

00:30:28: Ich sag, warte mal, guck mal, da steht einer und der überlegt das zu kaufen.

00:30:32: Und das war so ein Teil, was in zwei Geschmacksrichtungen da war.

00:30:34: Ich sag, guck mal, der hat beide in der Hand und Stanley war schon total genervt und hat gesagt, können wir jetzt in meinem Büro gehen?

00:30:39: Ich sag gleich, ich will doch nur sehen, ob er es kauft.

00:30:41: Und ob er eins kauft und welches er kauft.

00:30:43: Und dann hab ich mich wirklich so hinterm Regal und dann hat der Kunde das genau... Und dann hat er beide einen Einkaufswagen gelegt.

00:30:49: Und ich habe gesagt, ja, das hast du gesehen.

00:30:51: Der hat beide gekauft.

00:30:52: Und der guckt mich an und sagt, Ralf, das waren jetzt vier Euro.

00:30:57: Das sage ich, das geht nicht ums Geld.

00:30:59: Der hat meine Produkte gekauft.

00:31:02: Und das sind Momente.

00:31:03: Und jetzt nochmal, ich bin da schon gewohnt, weil ich das öfter gesehen habe und ich mich begeistert.

00:31:07: Ich kriege jedes Mal Gänsehaut, wenn jemand meinen Produkt im Einkaufswagen hat und hinter oder vor mir steht.

00:31:12: Und kannst du dir vorstellen, wenn du eine Idee im Kopf hast?

00:31:15: das erste mal deine idee in deiner fertigen eigenen verpackung und dann im handelsies?

00:31:20: das ist so unbeschreiblich und das möchte ich menschen ermöglichen und damit dann hoffentlich dass die erfinder auch die werden ein leben lang daran verdienen wenn wir das umsetzen wir natürlich auch weil wir ins risiko gehen und ich kann mir vorstellen hoffe dass wir damit menschen glücklich machen und ich hoffe dass das im fernsehen auch menschen interessiert sich anzugucken wie menschen die es vielleicht Ja, meistens gar nicht schaffen würden.

00:31:44: Ich glaube, dass da viele gewinnen werden, deren Ideen nie auf die Welt gekommen wären, wenn es so eine Art von Möglichkeiten gegeben hätte.

00:31:52: Weil, wie sollen die es umsetzen, wenn sie eine Idee haben?

00:31:55: Und hier kann jetzt jeder, ob jung, alt, ob er Geld hat oder kein Geld hat, ob er weiß, wie die Idee umzusetzen ist.

00:32:03: Es ist völlig egal.

00:32:04: Er muss nur die Idee haben.

00:32:05: Das Interesse scheint ja auf jeden Fall da zu sein, Reif.

00:32:07: Ich meine, Hülle der Löwen, super erfolgreich.

00:32:09: Du machst es seit zehn Jahren.

00:32:10: Jetzt kommt die Millionidee, also noch eine Start-up und Foundershow und du sagst, vierzig Millionen Deutsche sitzen da und haben Ideen, aber kriegen sie einfach nicht zum Business.

00:32:21: Und ich bin so froh, dass du heute hier bist, Reif.

00:32:24: Ich würde wahnsinnig gerne für uns aus der Tomorrow-Community damals so diese Take-A-Best-You-Learnings rausziehen.

00:32:29: Was bedeutet das?

00:32:30: Das war der erste, was mir gerade aufgefallen ist.

00:32:32: Wie du strahlst.

00:32:34: Wie du strahlst.

00:32:35: wenn jemand dein Produkt kauft für vier Euro.

00:32:37: Und ich muss sagen, ich sehe das echt selten.

00:32:39: Also, du musst dir nicht dein Kontostand offenlegen, aber ich würde vermuten, du bist mehrfach ein Millionär, du bist seit so vielen Jahren im Business, du bist so erfolgreich und du strahlst hier im Podcast, weil jemand für vier Euro bei Rewe dein Produkt kauft.

00:32:52: Du gehst nicht in dein Meeting, sondern schaust dir diesen Verkaufsvorgang an.

00:32:57: Wie hast du das geschafft, dass du dir diese Detailiebene nicht mal?

00:33:03: behalten, dass bewahrt hast.

00:33:04: Dass du nicht sagst, fuck, interessiert mich nicht.

00:33:06: Weiß

00:33:06: gar nicht, ob es Detailliebe ist.

00:33:08: Ich würde erst mal sagen, um ein bisschen auszuholen, ich... kann gar nicht so viel im Leben machen.

00:33:16: Das was ich heute mache, das ist, ich habe wirklich mein Hobby zu meinem Leben gemacht.

00:33:20: Also das ist, ich sage mal, ich kann nicht viel, aber so verkaufen Produkte, das mache ich jetzt heute seit oder demnächst seit thirty- acht Jahren, sieben und dreißig Jahre und acht Monate mache ich es jetzt.

00:33:31: Und das macht mir so viel Spaß und ich sage das nicht, weil ich hier im Podcast bin, meine Mitarbeiter, mein ganzes Team weiß das.

00:33:39: Ich fahre nach über sieben und dreißig Jahren jeden Tag mit Freude ins Büro.

00:33:43: Ich habe noch keinen Tag Homeoffice in meinem Leben gemacht.

00:33:46: Ich liebe, dass unter Menschen sein.

00:33:48: Ich kriege Einsamkeitssyndrom, wenn ich zu Hause Homeoffice alleine machen sollte.

00:33:51: Ich liebe, das mit Menschen umgeben zu sein.

00:33:53: Ich liebe, das über Produkte zu reden.

00:33:55: Ich liebe, die anzufassen.

00:33:56: Ich liebe, es Ideen zu kreieren und das auch mit dem Team.

00:33:59: Das ist ja nicht nur Ralph Dimmel.

00:34:00: Ralph Dimmel hält sein Gesicht ins Fernsehen, aber ohne mein fantastisches Team wäre das alles nicht möglich, was wir da erreicht haben.

00:34:07: Stimmt, wegen der vier Euro müsste ich jetzt nicht.

00:34:10: Also ich kann zweimal warmen Tag warm essen und mir geht es sehr, sehr gut.

00:34:13: Da bin ich auch sehr dankbar dafür.

00:34:15: Aber ich glaube genau, dass.

00:34:16: der Punkt ist es.

00:34:18: Ich glaube auch, dass niemand ein Unternehmen gründen sollte.

00:34:21: um reich zu werden, sondern weil er eine Passion hat, weil er sagt, das ist das, was ich möchte und das macht mir Spaß.

00:34:27: Natürlich ist Geld am Ende wichtig, beruhigt und es ist immer leicht zu sagen, wenn man Geld hat, auch zu sagen, ist nicht ganz so wichtig.

00:34:34: Das will ich damit gar nicht sagen, dass nicht wichtig ist, sondern ich sage nur, Ich sage, dass ganz viel jungen Menschen unseren Ausbildenden, habe ich gerade, wir hatten wir vor ein paar Monaten wieder am ersten Nachten, fangen Ausbilder an, dann nehme ich mir auch die Zeit und rede mit denen und stehe für Fragen und Antworten zur Verfügung.

00:34:50: und es sagt denen auch immer, Leute, denkt dran.

00:34:53: Probiert was aus und macht das, was euch am meisten Spaß macht.

00:34:57: Nicht guckt nicht, wo du hundert Euro, zwanzig Euro mehr verdienen kannst, sondern sucht einen Job, wo ihr gerade als junge Leute probiert was aus.

00:35:04: Und das sagst du ja eigentlich nicht, deinen Auszubildenden, weil die möchtest du ja überhalten.

00:35:07: Aber wir übernehmen ganz, ganz viele Auszubildende und wir haben heute ganz viele Führungskräfte, die irgendwann vor fünfzehn Jahren, zwanzig Jahren bei uns mal angefangen haben zu lernen.

00:35:16: Und das macht mich immer stolz, weil das sind Leute, die ... Brennen für, ich sage immer, die haben DS-Blut.

00:35:26: Ich mag das Wort Chef nicht, ich bin vielleicht eher Mannschaftsführer.

00:35:30: Aber gerade die motivierte Mitarbeiter ist das größte Kapital, was ein Unternehmen haben kann.

00:35:37: Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gehen für dich nur durchs Feuer, wenn sie wissen, dass du auch für sie durchs Feuer gehst.

00:35:43: Das ist, glaube ich, ganz wichtig und den Menschen auch das Gefühl geben.

00:35:47: Wenn wir, wenn ich mit zwei leitenden Mitarbeitern zusammensetze und die sagen, wir malen die Wand jetzt grün und ich sag nie, die muss rot sein, dann diskutieren wir warum grün.

00:35:54: Und wenn die dann nach dem Diskussion sagen, wir sind trotzdem beide für grün, dann sage ich auch, warum ich?

00:36:00: nur weil mehr auf meiner Visitenkarte steht, malen wir sie jetzt nicht rot, sondern wenn jeder Meinung seid grün, dann machen wir grün.

00:36:05: Und ich glaube, dass wenn man gute Mitarbeiter hat, dann muss man auch den Folgen und nicht sagen, nein, ich bin aber Chef und ich sag, was Sache ist, sondern wir diskutieren Dinge.

00:36:14: Und das ist glaube ich wichtig.

00:36:16: Deswegen macht mir mein Job Spaß, weil ich ein geiles Team habe, für die ich durchs Feuer gehe.

00:36:21: Und das ist am Ende, glaube ich, deswegen nicht Detailliebe, sondern ich war ein schlechter Schüler.

00:36:27: Ich habe eine Lehre angefangen, wo ich sagen muss, wo ich sehr, sehr dankbar für bin, wo ich wahnsinnig viel gelernt habe.

00:36:35: Für mein Leben, wo ich auch mit einem schlechten Schulabschluss dahin bin und dann da angefangen habe.

00:36:41: Und Verkaufspsychologie im ersten Lehrjahr hatte, wo ich gedacht habe, ach, du stande.

00:36:45: Ich wusste gar nicht so Verkaufspsychologie, Psychologe.

00:36:47: Ich habe gedacht, bist du hier bei der Sekte?

00:36:49: oder was machen die jetzt mit dir?

00:36:50: Da hatte ich schon fast Angst.

00:36:51: Und dann ging ich zur ersten Verkaufspsychologischulung.

00:36:54: und dann war es wirklich das, was jeder kennt.

00:36:56: Glas Wasser halt voll, halb leer, positives Denken.

00:37:00: Und dann kam aber auch so von wegen, wenn du Kohle und Wasser hast, frag deine Gäste nicht, was möchtest du trinken, sondern frag, möchtest lieber eine Kohle oder ein Wasser?

00:37:07: Nur fünf Prozent sagen, mag ich beides nicht, hast nicht einen Kaffee, hast nicht ein Bier, hast nicht das oder so.

00:37:11: Also das anbieten, was man hat und dann schon mit einen auf den Weg bringen.

00:37:15: Dann wurde gesagt, wer wieso, was halt, warum?

00:37:18: Das müsst ihr ab jetzt sofort und außer einem Wortschopf streichen.

00:37:21: Keiner darf das Wort mehr aussprechen und ich sitze da und sage, warum?

00:37:24: Und sagt er nicht, sah er fragen, weil gerade diese Wörter, da muss sich der Kunde bei uns im Haus rechtfertigen drauf auf diese Fragestellung.

00:37:30: Und da habe ich gedacht, das ist irgendwie interessant.

00:37:32: Und so ging das immer weiter mit irgendwelchen Dingen von wegen, wenn ihr heute, wie Menschen ticken, sagte der Schulungsleiter damals, wenn ihr jetzt nach Hause geht und eure, äh, erst heute Abend Leberwurstbrot, dann fragt mal eure Mutter, ähm, wo hast du die Leberwurst gekauft?

00:37:47: Und hundert Prozent kommt, was ist da mit?

00:37:48: Was stimmt da nicht?

00:37:49: Und so, warum?

00:37:51: Äh, dann sagst du.

00:37:52: Ich habe gar nichts gesagt, was mir nicht stimmt, weil sie so lecker ist.

00:37:55: Und damit wurde uns so bewusst gemacht, so von wegen so Selbstverständlichkeiten.

00:38:00: Wenn ich fahre dich irgendwo hin, du steigst aus und sagst vielen Dank, dass du mich gefahren hast, dann sollte ich nicht sagen dafür nicht, weil dann müsstest du sagen, wofür denn.

00:38:11: Also du kannst dich doch bedanken für was war so?

00:38:13: das sind so ganz kleine psychologische dinge wo man als junger mensch gedacht hat scheiß egal ob mir der job gefällt aber da lerne ich was fürs leben.

00:38:22: also und das hat mich gereizt.

00:38:24: und dann habe ich ja die leere zu ende gemacht.

00:38:27: und dann war ich babysitter bei einem.

00:38:29: wir hatten die namen eben schon mal gesagt ist aber nicht der die der schwarz.

00:38:35: Der hieß aber auch Dieter Schwarz und der hatte die Firma DS Produkte, das Unternehmen, wo ich heute Gesellschafter bin und das hat er gegründet.

00:38:43: Der hatte früher immer jeder gesagt, von wegen DS-Dümmel Schwarz vielleicht, aber nee, das war Dieter Schwarz, das war mein Zielvater, der mich groß gemacht hat, der mir vertraut hat und ich war Babysitter bei ihm und habe auch seine Tochter aufgepasst.

00:38:59: Der kam dann immer und hat, wenn ich da war, beziehungsweise ich war gar nicht Babysitter, ich mach mich größer als ich bin.

00:39:05: Ich war Assistent-Baby-Sitter, meine Freundin hat Baby gesittet.

00:39:07: Und wenn ich meine Freundin sehen will, bin ich damit hin am Wochenende.

00:39:10: Und dann hat die da schwarz immer, wenn er nach Hause kommt, was machst du denn so?

00:39:13: Und da haben wir uns mal unterhalten.

00:39:15: Und ich hab von diesem, meiner Lehre geschwärmt, von Möbelkraft, wo ich gelernt hab und wie toll er laden und was ich da alles lernen.

00:39:21: Und dann war so eine Abend die Situation, dass er kam und sagte, na wie entwickelt sich das bei Möbelkraft?

00:39:28: Wahnsinn, Wahnsinn.

00:39:30: Ich habe Schlüsseldienst.

00:39:32: Sag doch, was Schlüsseldienst?

00:39:33: Sag ich darf abschießen.

00:39:35: Das dürften darf nicht jeder.

00:39:37: Die haben mich angesprochen und haben gesagt, sie haben eine sehr vertrauensvolle Aufgabe.

00:39:40: Schüsseldienst bei Möbelkraft damals hieß dreihundertvierundsiebzig Türen abschließen.

00:39:43: Das heißt, meine Freunde sind alle los, Party machen und Freunden im nächsten Dorf besuchen und so.

00:39:49: Und Reif Dümmel hat voller Stolz dreihundertvierundsiebzig Türen jeden Abend abgeschlossen.

00:39:54: Und ich habe das wirklich mit Stolz gemacht, weil die waren ein bisschen weiter mit Verkaufspsychologie.

00:39:58: Die haben mir das so gut verkauft, dass es keiner darf.

00:40:00: Eigentlich haben sie Doven gesucht, der abends abschließt.

00:40:02: Die haben mir das aber so verkauft, dass ich gedacht habe, mir gehört der Laden.

00:40:05: Ich habe einen Schlüssel und ich wäre hier der Held.

00:40:07: Und das habe ich ihnen mit so einer Begeisterung erzählt, dass er irgendwann gesagt habe, Mensch aus dem jungen Mann kann mal was werden.

00:40:12: Und so bin ich vom Assistenz-Bibysitter dann zu DS Produkte gegangen, gleich nach der Lehre und bin dann da groß geworden und habe mit Dieter Schwarz und dem Team das Unternehmen aufgebaut.

00:40:24: Und damals waren wir ganz klein, wir haben drei Millionen Umsatz gemacht und also wurde eineinhalb Millionen, wir muss man ja heute in Euro sagen, also waren damals drei Millionen D-Mark, haben wir Umsatz gemacht, ich war der elfte Mitarbeiter im Unternehmen.

00:40:37: Und das war so das Perfekte, die das Schwarz war, so der Weise, der gesagt hat, Ralf, lass uns mal zusammensetzen, lass uns mal ein Fünf-Jahres-Plan machen.

00:40:45: Und da habe ich ihn angeguckt, habe gesagt, ich weiß nicht, was ich morgen mache.

00:40:48: Als junger Mensch, was soll ich Fünf-Jahres-Plan, weiß ich, was das Fünf-Jahren ist.

00:40:51: Und diese Ergänzung, glaube ich, der junge, verrückte Lampmann, Halleluja, und ich war der Erste, der in Deutschland elektronisch... Datbots eingeführt hat.

00:40:58: Ich war der erste, der eine Lichterkette für ein Tannenbaum ohne Kabel gemacht hatte.

00:41:04: Ich war, hab den Wassermax irgendwann, immer mit Team, also nicht ich alleine, aber den Wassermax, dieses Sprudelgerät ins Leben gerufen, hab mir Harald Junke gesucht, hab Deutschlands bekannteste Alkoholiker, trinkt jetzt Wasser, haben wir ein Werbespot gemacht und waren auf einmal überall gelistet mit unserem Sprudelgerät, was wir dann irgendwann als Unternehmen verkauft haben.

00:41:22: Ich hab ganz viele, wir haben siebenhundert eigene Schutzrechte.

00:41:26: und Patente, Geschmacksmuster und Gebrauchsmuster, wo wir sagen, von wegen, das sind eigene Ideen, also die wir selbst kreiert haben mit unserem Team.

00:41:35: Und das macht jeden Tag wieder Spaß, immer zu überlegen, was ist neu.

00:41:38: Und dann kam irgendwann ein Anruf, Entschuldigung, wenn ich einfach nur rede und du gar nicht fragen kannst, ey.

00:41:42: Entschuldigung,

00:41:45: dann kam irgendwann ein Anruf, ob ich Hölle Löwen kenne.

00:41:47: Und dann habe ich gesagt, Naja, kenne ich klar, weil werde ich mit Produkten beschäftigt.

00:41:52: Ich habe die Sendung mal gesehen.

00:41:53: Ich habe sogar mal anrufen lassen und habe jemanden fragen lassen, ob er davon vierzigtausend Teile mal ganz schnell liefern kann.

00:41:59: Die haben uns aber nicht ernst genommen, weil die uns nicht kannten damals.

00:42:02: Insofern hat er gesagt, er hat zu viele Anfragen, er müsste erst mal gucken, was er macht und wusste nicht, wer wir sind.

00:42:07: Und da habe ich den Anruf gekreet, ob ich die Sendung kennen würde.

00:42:10: Das sage ich ja klar, kenne ich die Sendung.

00:42:11: Und dann habe ich mir vorstellen könnte, da mitzumachen.

00:42:14: Und da habe ich gesagt, ach, weiß ich gar nicht, das ist ja... Ich wüsste gar nicht, wenn ich ein Produkt habe, wer mir helfen sollte, so von wegen.

00:42:21: Und dann fing der andere an zu lachen, weil ich hab gedacht, ich soll da ein Produkt vorstellen.

00:42:25: Und dann haben die gesagt, nein, als Löwe, als Investor, hab ich gesagt, kriegen die den Schulen nicht besetzt oder so.

00:42:31: Und ich kenn keine sauren Deutschland.

00:42:32: Was ist, wollt ihr mit mir?

00:42:33: Also ich mach hier Produkte und ja, gerade sowas brauchen wir.

00:42:36: Ich sag aber, da hinzusetzen.

00:42:38: Und wenn ich jetzt heute nach über zwei Hundert Deals, die ich da in der Sendung gemacht habe, nach zehn Jahren, Muss ich sagen, wie geil ist das?

00:42:48: Früher bin ich um die Welt gereist, habe Produkte gesucht, Ideen gesucht und so.

00:42:51: Jetzt kriege ich das bezahlt, dass ich da nach Köln komme, kriege im warmen Raum da einen Sitzplatz und ein Glas Wasser und in der Garderobe fragen sie noch, ob sie mir Schokolade hinlegen sollen und dann sitze ich da und da geht die Tür auf und dann kommen fantastische Gründer und Gründerinnen und stellen ihr Projekte vor und Startups vor und das ist einfach nur geil.

00:43:10: Sensationelle Karriere und wirklich reif außergewöhnliche Karriere, weil du hast gerade erwähnt, du warst in der Schule nicht so gut.

00:43:18: Du kommst aus Bad Segeberg und für mal einen Satz von dir gehört, dass du gesagt hast, wenn man in Bad Segeberg geboren wird, wird man entweder Winnie-Tou oder man geht zu Möbelkraft, was offenbar da der größte Möbelhändler ist und du bist offenbar nicht Winnie-Tou geworden.

00:43:31: Nee,

00:43:31: mir rollen die nicht, meine Haare waren nicht lang genug wahrscheinlich, aber das war so ein Segeberg.

00:43:35: Aber ich frage mich, wenn man deine Karriere heute sieht und ein paar Jahre später bist du Löwe und Oberlöwe bei Hülle der Löwen und entscheidest über Invest.

00:43:44: Und du hast eine Company, ich glaube, wir machen mittlerweile über Zweihundert Millionen Umsatz.

00:43:48: Zweihundertfünfzig Millionen habe ich.

00:43:49: Wie

00:43:50: viel?

00:43:50: Aber so in der Größenordnung knapp drehundert, ja.

00:43:52: Drehundert Millionen.

00:43:53: Jetzt machst du deine zweite Show.

00:43:56: Du warst auf der Realschule und bist dann... Da

00:43:59: bin ich runtergeflogen,

00:44:00: ja.

00:44:00: Bist du runtergeflogen?

00:44:01: War du zu schlecht oder zu frech?

00:44:03: Mehr zu frech.

00:44:04: Glaubt man gar nicht, ne?

00:44:06: Tom, jetzt wäre die Stelle, wo du sagst, kann ich mir gar nicht vorstellen.

00:44:09: Kann

00:44:09: ich mir gar nicht vorstellen.

00:44:10: Nee,

00:44:10: ich hab zu schuldig ein Bock gehabt und war dann irgendwie, hatte auch immer ein bisschen Pech, wenn ich eine Tür zugeknallt hab, stand da jemand zwischen und dann gab's ein Tatel und irgendwie, weil ich zu frech war, bin ich runtergeflogen.

00:44:21: Ich hatte auch in Musik und Physik ne Fünf.

00:44:24: Weil das wusste ich schon, dass ich nicht singen kann und nicht singer werden will und Physik konnte ich noch nie was mit anfangen.

00:44:29: Insofern hatte ich dann ne Fünf, hatte aber Ausgleichsfecher, hätte nicht runter müssen.

00:44:31: Und deswegen hab ich real schon, da bin ich dann auf die Hauptschuhe.

00:44:34: hab mein Hauptschulabschluss gemacht, bin dann mit dem Hauptschulabschluss zur Möbelkraft.

00:44:38: Jetzt muss man mal sagen, damit man das einordnen kann, das Unternehmen damals, Einstandort Bad Segeberg.

00:44:54: Siebzehn Häuser hatten, Möbelkraft hatte ein Haus.

00:44:57: Die hatten dreitausend Fünfhundert Angestellte.

00:45:00: Fünfhundertfünfzig eigene Lkw's.

00:45:02: So, und damals gab's kein Internet, nichts.

00:45:05: Also es war wirklich so, deswegen hieß es immer, Möbelkraft kannte jeder, da ist man hin, um Erbsensuppe für eine Markt zu essen in der Kantine oder sowas.

00:45:11: Das hat man bewusst so marketingmäßig gemacht.

00:45:13: Mega Kundenservice.

00:45:16: Die sind jetzt natürlich in anderen Regionen.

00:45:18: ein Möbelhaus, kein Möbelhaus schafft es mehr, solche Umsätze zu machen.

00:45:21: Also es liegt nicht daran, dass ich weggegangen bin.

00:45:25: Aber ich frage mich.

00:45:27: Wenn man dich heute sieht,

00:45:28: was

00:45:29: sagt das eigentlich über ein Schulsystem aus?

00:45:31: Dass du auf der Ralschule bist, dann gehst du runter auf die Hauptschule und den Ralschulabschluss hast du ja nur gemacht, weil du den noch brauchtest, um die Lehre bei Möbelkraft zu bekommen.

00:45:40: Und heute bist du ein Multi-Million-Businessmann und Investor und die Leute feiern dich.

00:45:47: Und wenn man deinen Werdegang sieht, fragt man sich, was stimmt da nicht?

00:45:50: Stimmt dein Werdegang nicht?

00:45:51: Oder stimmt einfach unser Schulsystem auch nicht?

00:45:54: Das ist jemand wie dich offenbar ja nicht.

00:45:56: Erkannt hat.

00:45:58: Ja, also erstmal glaube ich, dass wir, was das Schulsystem angeht, ich glaube schon, dass wir praktischer werden müssen.

00:46:05: Das habe ich aber immer schon gesagt.

00:46:06: Ich glaube, dass wir, wenn wir heute sagen, Schüler dürfen nicht mit KI da viel machen oder so was.

00:46:12: Also ich glaube, dass sie gerade mit KI, weil das ist die Zukunft, was machen müssen.

00:46:16: Ich glaube, dass wir viel mehr Leute.

00:46:18: Ich war auch mal an der Uni.

00:46:21: Und hab da mal einen Vortrag vor, ich mach halt keine Vorträge, aber da hab ich's gemacht, weil einmal wollte ich einmal mein Leben zu Uni.

00:46:27: Ich hab auch meine Mutter davor angerufen, als ich davor stand, hab gesagt, Mami, ihr habt's geschafft, ich geh jetzt hier in die Uni.

00:46:34: Und hab da einen Vortrag gehalten, und wenn du dann siehst, wie junge Menschen an den Lippen kleben und auch dich begeistern angucken und wo du merkst, dass du die motivieren kannst.

00:46:43: Und einer meiner Leidsätze in meinem Leben ist können, kommt von wollen.

00:46:46: Und ich glaube, das sagt ganz, ganz viel.

00:46:48: Ich wollte immer und da hab Spaß gehabt.

00:46:50: Ich wusste aber auch, dass ich kein Zirkel in meinem Leben brauche, dass ich nicht den Pythagoras oder die Wurzel im Kopf ziehen muss oder sowas.

00:46:57: Dafür hat man Taschenrechner.

00:46:58: Ich konnte das normale rechnen, das normale einmal eins konnte ich.

00:47:01: Und ich kann Prozentrechnungen im Kopf immer besser als viele andere, weil ich so die einfachen Dinge nur kann und die schweren dann halt nicht.

00:47:08: Und ich habe keine Gleichung oder sowas in meinem Leben, in meinem Geschäft brauche.

00:47:12: Und deswegen sage ich immer, such das, wo du stark drin bist, wo du dich wohlfühlst.

00:47:16: du Lust drauf hast und dann bist du auch gut in das.

00:47:18: Ich habe auch bei DS eingeführt irgendwann mal einen Testbewerbung ohne Zeugnisse, vielleicht weil ich so schlecht war in der Schule, aber ich habe gesagt, du kannst doch Menschen, wenn die unbedingt was wollen, dann sind die doch viel, viel besser als jemand, der ein geiles Zeugnis hat und gesagt hat, ja, aber ich muss arbeiten, muss auch Geld verdienen und so weiter.

00:47:36: Also ich glaube, dass Menschen in ihren Aufgaben wachsen können und auch wenn du ihnen die Chance gibst.

00:47:43: Und ich habe sie ja auch gekrägt.

00:47:45: und haben gesagt, aber dieser Dieter Schwarz, der mich kennengelernt hat.

00:47:49: hat ja irgendwas in mir gesehen.

00:47:50: Und ich war völlig erschrocken, als der mich gefragt hat, ob ich für ihn arbeiten will, weil ich war ja müdekraftkrank.

00:47:55: Ich wollte da ja nicht weg.

00:47:56: Ich habe dann eine super Lebenslauf gehabt bzw.

00:47:59: eine Karriere angefangen.

00:48:00: Ich war im zweiten Lehrjahr erster Testauszubildende der Küchen-Einbau-Küchen.

00:48:04: Das durfte ich so als Auszubildender nicht.

00:48:06: Wurden ein Projekt mit mir gemacht, Einbau-Küchen zu verkaufen.

00:48:08: Und das ist vielleicht auch noch ein gutes Beispiel, kann ich dir mal erzählen.

00:48:11: Wie man an kleinen Dingen merkt, ich war der erste Auszubildende, wo man gesagt hat, wir wollen mal gucken, ob junge Menschen Einbau-Küchen verkaufen.

00:48:18: war für die Lehre nicht geeignet, weil da hast du Mikrowellen verkauft oder ein Standkühlschrank oder sowas.

00:48:22: Aber keine Einbauküche, wenn du dich da fünf Zentimeter verplant sind, kannst du zwanzigtausend, damals Mark, heute Euro, wegschmeißen und so.

00:48:29: Und dann habe ich ein acht Wochen Crashkurs gekriegt und hab Einbauküchen geplant.

00:48:33: Und dann war ich und die hatten dreihundertfünfzig Verkäufer für Einbauküchen.

00:48:38: Um mal die Größenordnung zu sagen.

00:48:39: Und ich war nach vier Monaten der beste Küchenverkäufer.

00:48:43: Und das hat keiner verstanden oder das ging auch nicht.

00:48:46: Und wie war das?

00:48:47: Ich habe damals war es noch so, da gab es ja keine Computer, wo du Küchen geplant hast, sondern du hast wirklich mit den Kunden zusammengesessen, eine Grobzeichnung gemacht, dann die Küche ausgerechnet geplant und dann hat der Kunde hoffentlich unterschrieben und die Küche gekauft.

00:48:59: und dann sind die Küchenverkäufer ins Planungsbüro gegangen und haben wirklich mit einem Lineal und Bleistift wirklich die Küche im Maßstab wirklich mm genau geplant.

00:49:09: und das hat so zwei, drei Stunden gedauert.

00:49:11: und ich habe die Küche verkauft, die Mappel in mein Fach gesteckt und bin raus.

00:49:16: hab den nächsten Kunden gemacht, den nächsten Kunden, den nächsten Kunden, bin abends mit meinen verkauften Küchen nach Hause und hab mich abends hingesetzt und hab die Küche gezeichnet.

00:49:23: Das heißt, ich war nicht der beste Küchenverkäufer.

00:49:26: Ich war der, der am meisten Zeit investiert hat.

00:49:28: Dadurch konnte ich mehr Küchen verkaufen.

00:49:30: Und das hab ich natürlich keinem gesagt, weil alle haben sich gewundert, wie kann dieser junge Mensch jetzt auf so schnell der beste Küchenverkäufer sein?

00:49:37: Und ich hab einfach mehr Zeit investiert, weil ich ... das in den Erfolg wollte.

00:49:40: Ich hab gesagt, ich möchte hier Küchen verkaufen.

00:49:43: Ich möchte, dass dieses Projekt funktioniert, dass die mir die Chance geben.

00:49:46: Also einfach, arbeite herrter.

00:49:49: Ja, also du Christ, also ich hab in meinem Leben auch nichts geschenke kriegt, also heute sagt man ja, dem geht's gut oder sowas, aber... Ich komme auch aus der Zeit mit einem Dispo in die Disco und keine Kohle gehabt und nichts.

00:50:02: Und wusste nicht, wie ich mir am Wochenende die Disco finanzieren kann oder den Sprit für meine A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-.

00:50:26: so viel Geld haben oder irgendwas.

00:50:28: Das hat mich nie gereizt.

00:50:29: Also nehme ich mit und ich habe nichts gegen Geld im ganzen Gegenteil.

00:50:32: Also das nicht falsch verstehen.

00:50:34: Aber das war nicht der Hauptpunkt.

00:50:35: Ich glaube, dass der Unterschied ist, machst du den Job der Kohle wegen, weil du viel Geld verdient oder machst du es des Erfolges wegen.

00:50:42: Und wenn du erfolgreich bist, kommt ja Kohle automatisch und dagegen weh ich mich nicht.

00:50:47: Aber ist das eines der größten Learnings?

00:50:49: tomorrow ist ja ein Business-Podcast und alle wollen natürlich was mitnehmen aus dem Gespräch mit dir, was lernen.

00:50:54: Das ist eines der großen Learnings aus deiner Karriere.

00:50:56: zu sagen, was du machst, egal was du machst, Geld darf nicht dein erster Antrieb sein.

00:51:02: Ja, kann schon.

00:51:04: Jetzt muss man ja aufpassen, dass man nicht sagt, als Unternehmer gucken nicht aufs Geld, weil gerade du musst auf die Kosten gucken.

00:51:09: Gerade bei Start-ups habe ich das ja immer wieder.

00:51:11: Die sitzen da und überlegen, du wär CEO, du wär CMO.

00:51:15: Die kommen ja immer mit Namen, wo ich sage, könnt ihr mal nicht überlegen, was ihr auf die Visitenkarte schreibt, könnt ihr mal die Ärmel hochkrempeln und machen.

00:51:21: Das ist viel wichtiger.

00:51:22: Und gerade beim Start-up musst du alles machen.

00:51:24: Ich kann dir Geschichten erzählen.

00:51:25: Ich habe Container entladen.

00:51:27: Ich habe am Wochenende im Lager gearbeitet.

00:51:29: Ich habe manchmal abends die ganze Nacht im Büro gesessen.

00:51:32: bin nach Hause gefahren, bin Jogging anzureingezogen, bin zurückgefahren, hab im Lager Sachen gepackt und ausgezeichnet, als wir ein kleines Unternehmen waren.

00:51:39: Also mir muss auch keiner erzählen, wie lange es dauert, ein Vierzifuß-Container auszupacken und wie, wenn du drin bist und immer Kartons rausholt, dass du denkst, der ist nie leer.

00:51:46: Also, da guckst du dir mal außen und siehst auf einmal, ey, ich hab noch nicht mal die Hälfte und bin hier schon da jeweilig dabei.

00:51:52: Das hab ich alles selbst gemacht und deswegen kann ich auch mitreden.

00:51:54: Und das war mir immer wichtig und auch alles selbst mal auszuprobieren und zu sehen, was geht da.

00:52:00: Mir wäre es jetzt so einfach zu sagen, nicht aufs Geld zu achten.

00:52:02: Aber ich glaube, das schon auch gerade als Unternehmer ist Zeit, Zeit.

00:52:07: Du musst auch fleiß und ehrgeizig sein.

00:52:10: Das gehört schon dazu.

00:52:11: Und natürlich soll das, das muss das Geld auch stimmen.

00:52:14: Insofern ist man, wenn man jetzt hier sitzt und sagt, hey, Geld ist nicht wichtig.

00:52:17: Aber ich sage auch, gründe kein Unternehmen, weil du Unternehmer sein willst.

00:52:22: Sondern die Idee muss ja, nicht, dass dein Job Unternehmer, ich will Unternehmer werden.

00:52:26: Ja, mit was?

00:52:27: Ja, das weiß ich noch nicht, aber Unternehmer, das geht ja schief.

00:52:30: Du musst doch eine Intention haben, was mache ich?

00:52:33: Wo habe ich einen Markt?

00:52:34: Wie sieht der Wettbewerb aus?

00:52:35: Was habe ich für Konkurrenz?

00:52:38: Ist mein Produkt einzigartig?

00:52:39: Hat es diesen unfairen Vorteil?

00:52:41: Ist es günstiger?

00:52:42: Ist es besser?

00:52:43: Ist es anders?

00:52:43: Ist es neu?

00:52:44: Hat es gar keinen Wettbewerb oder was auch immer?

00:52:47: Das muss ich erst mal sehen.

00:52:48: Und deswegen glaube ich, dass dieses können kommen von wollen, dass man, wenn man unbedingt was will, auch wirklich Berge versetzen kann.

00:52:56: Aber viele sind natürlich mittlerweile über diesen Erfolg einfach auch durch Social Media egal, was du siehst.

00:53:02: Du siehst überall die super erfolgreichen Menschen.

00:53:04: Du siehst diese hundertfachen Milliardäre in Amerika.

00:53:07: Und ich meine, wenn du heute am Anfang deiner Karriere stehst und du kriegst das jeden Tag über Social Media eingespielt, hast du ja schon das Gefühl, wow, ich muss ja auch schon eine Milliarde machen, weil sonst bin ich ja gar nicht erfolgreich.

00:53:18: Das ist halt totaler Quatsch, weil erst mal gibt es da auch ganz viele Unwahrheiten.

00:53:23: und wie sieht die Wahrheit denn wirklich aus?

00:53:24: Was hat denn jemand?

00:53:26: Was hat er wirklich auf dem Konto?

00:53:27: Wir reden auch bei meinen Startups immer.

00:53:29: Was ist der erfolgreichste Hülle Löwendiel?

00:53:31: Dann sage ich immer, was meinst du denn?

00:53:33: Unternehmenswert, wo ich gar nicht weiß, ob ich das jemals verkaufe, ist nicht Cash auf dem Konto der größte Erfolg.

00:53:39: Also wenn ich eins zum Multimillionär gemacht habe und das habe ich mehrere, multimillionäre mit einer Idee, mit einem Produkt.

00:53:46: Ist das nicht der größte Erfolg?

00:53:48: oder dass ich ein Unternehmenswert habe, den ich irgendwo im Buch lesen kann, aber gar kein Käufer dafür habe?

00:53:53: Das ist immer so eine Frage.

00:53:55: Und wenn heute jemand hier zuhört und jung ist und sagt, ich möchte Milliardär werden, Puh, dann würde ich sagen, die Wahrscheinlichkeit, dass er es schafft, ist Null, Null, Null, Null, Eins irgendwie.

00:54:07: Also es gibt ja diese Ausnahmen, aber das... Ich will Milliardär werden ja mit was.

00:54:11: Ja, das ist erstmal egal.

00:54:12: Hauptsache, ich werde Milliardär.

00:54:13: Das kann nicht klappen.

00:54:14: Da glaube ich nicht dran.

00:54:15: Also, dass ich sage auch ehrlich, als ein Zuckerberg oder so angefangen hat mit Facebook und so weiter.

00:54:23: Ich glaube nicht, dass der angefangen hat, um zu sagen, ich will Milliardär werden.

00:54:26: Natürlich muss man auch groß denken.

00:54:27: Singt Big ist ja ein wichtiger Punkt.

00:54:29: Aber wir reden ja, wenn wir hier reden über Milliardär.

00:54:32: Ich meine, heute Millionär zu werden, heute mehrfacher Millionär zu werden, ist ja auch nicht schon so einfach.

00:54:37: Und das sind, man soll sich zielisch... stecken, die müssen aber auch realistisch sein.

00:54:41: Und wenn heute Leute, junge Menschen irgendwo in der Schule sitzen und sagen, ich will Milliardär werden, dann sage ich das nett, wollen wahrscheinlich alle auch erst mal irgendwie.

00:54:49: Aber womit, was willst du machen?

00:54:52: Womit verdienst du nachher so viel Geld?

00:54:55: Und ob jetzt auch das roheste Ziel ist?

00:54:59: Wie gesagt, Geld war für mich, ich habe gerne Geld gehabt und wollte auch mehr irgendwann haben, aber Geld war nicht die Hauptmodivation.

00:55:07: Du brauchst nur zwei Punkte.

00:55:09: Du brauchst erstens die tolle Idee und du brauchst jemanden, der an dich glaubt.

00:55:12: Du hast es gerade sehr schön geschildert, die der Schwarz hat an dich geglaubt, obwohl du Realschule hattest, obwohl du Hauptschule hattest und nicht das beste Zeugnis hattest, hat er an dich geglaubt.

00:55:23: Wenn du heute mit Menschen sprichst, die tolle Ideen haben, die zu Hülle der Löwen kommen oder dem nächsten Millionen-Idee.

00:55:32: Wann glaubst du an Menschen?

00:55:34: Was müssen Menschen bringen, damit Reif-Dümmel sagt, ich höre dir zu und ich glaube an dich.

00:55:43: Also das Wichtigste ist jetzt so ein alter Spruch, sie müssen authentisch sein, sie müssen ehrlich sein.

00:55:48: Ich finde erst mal, ich liebe bei Höhle der Löwen, wenn Menschen reinkommen und total nervös sind und ich sehe meinen Schwing, dann bin ich der Erste, der sagt, also wäre schlimm, wenn ihr nicht aufgeregt wäre.

00:55:57: Also ich bin noch aufgeregt, wenn ich höre zu Höhle, löwen wir den Sessel, ich bin aufgeregt, was da kommt.

00:56:03: Wenn jemand ins Fernsehen geht, das noch nie gemacht hat, soll sein Produkt vorstellen, hat die Chance seines Lebens ja auch da relativ einfach, sag ich mal.

00:56:10: Es klappt nicht alles, aber da ist relativ einfach, wenn du n Dir machst, dass du auch relativ schnell mit Unterstützung von tollen Löwen und Löwen mit deren Netzwerk auch millionär zu werden.

00:56:21: Da haben wir ganz, ganz viele Beispiele oder mehrfacher Millionär zu werden.

00:56:24: Deswegen erwarte ich von den Menschen, dass sie natürlich sind, ehrlich sind.

00:56:31: Wenn ich das Gefühl habe und auch spüre, ich mag das halt, wenn einer da ganz cool hinkommt und da so das Ding, dann ist das schon fast mir ein bisschen spooky.

00:56:43: Wieso kann man nicht aufgeregt sein, wenn man vor einem großen Moment seines Lebens steht?

00:56:48: Jetzt muss man sagen, dann kommt das, dass du für deine Idee brennen musst.

00:56:52: Dieser Spruch von wegen, du kannst nur andere Menschen anziehen, wenn du selber brennst für irgendwas.

00:56:56: Das ist wichtig.

00:56:57: Und jetzt kommt für mich einer der wichtigsten Punkte, nicht die Bodenhaftung verlieren.

00:57:01: Nicht zu sagen von wegen, ich bin der größte.

00:57:04: Ich hab das Beste, dass man schon Respekt vor allem hat, was da andere tun und was auch andere haben.

00:57:11: Auch tolle Ideen und so weiter.

00:57:12: Und mir sind die Leute, die sagen, ich glaube an mein Produkt, ich habe aber auch Angst, dass andere damit kommen und ich brauche aber Hilfe, das und das schaffe ich nicht.

00:57:22: Das liebe ich.

00:57:23: dann zu sagen vom Wegen, den helfe ich gerne und die unterstütze ich und das ist ja auch.

00:57:28: Eine der Punkte bei der Million Idee, da sind wir ja gerade nicht bei Unternehmer und Unternehmerinnen, sondern da kann der Schuljunge kommen, da kann die Oma in der Küche sich eine Idee ausgedacht haben, da kann die Ausfrau kommen, da kann auch der Unternehmer kommen, wenn er aus einem ganz anderen Feld kommt und sagt, ich habe eine Idee oder so, da kann jeder mitmachen, der eine Idee hat.

00:57:50: Und deswegen gucke ich eher drauf, dass ich auf tolle Menschen treffe.

00:57:55: Ich lerne es keine Einbahnstraße.

00:57:58: Alle Gründer sagen immer, sie lernen viel von mir.

00:58:00: Ich gucke sie immer an und sage auch von euch, weil ich lerne es keine Einbahnstraße und ich bin nichts besseres, weil ich da am Fernsehsitz.

00:58:07: Ich habe viel Geld, Lehrgeld in meinem Leben bezahlt.

00:58:11: Das sage ich meinen Gründern immer.

00:58:13: Fehler nicht, die ich gemacht habe.

00:58:15: Ich habe zum Glück mehr richtig als falsch gemacht.

00:58:16: Aber die gesunde Fehlerkultur ist wichtig.

00:58:19: Man muss aus Fehlern lernen, Fehler machen und Angst haben vor Fehlern.

00:58:22: Das ist der falsche Weg.

00:58:23: Weil wer viel arbeitet, der macht Fehler.

00:58:26: Also ich mache jeden Tag Fehler.

00:58:27: Wahrscheinlich.

00:58:28: Also ich bin inzwischen in der Lage, die auch selbst auszubügeln.

00:58:32: Aber es gibt kein der viel Arbeit, der keine Fehler macht.

00:58:35: Du hast gerade im Nebensatz ganz spannend gesagt, dass du viele zu Millionären gemacht hast.

00:58:39: Natürlich die investiert haben, mit dir zusammen in das Projekt reingegangen sind.

00:58:43: Wie viele Menschen hast du in deinen zehn Jahren bei Hülle der Löwen und in deinem Business zu Millionären gemacht?

00:58:52: Die Frage hat noch nie einer gestellt.

00:58:54: Hätte ich mal bloß nachgelesen jetzt mal.

00:58:56: Also wie gesagt, über Kontostände rede ich ja nicht und einzelne Leute nicht.

00:58:59: Aber das sind schon, ich würde schätzen, also die Zahlen nicht genauer, weil so zwanzig.

00:59:11: Du hast zwanzig Menschen zu Millionären

00:59:12: gemacht?

00:59:12: Oder mehrfache Millionären.

00:59:16: Jetzt

00:59:19: kommen wir trotzdem auf viele dazu, die gut leben,

00:59:23: die

00:59:24: in Unternehmen haben, wo sie gut mit leben können, aber nicht auf dem Privatkonto mehrere Millionen haben.

00:59:30: Sind die Menschen dankbar dafür, dass du sie zum Millionären gemacht hast?

00:59:33: Neunzig

00:59:34: Prozent, ja.

00:59:36: Zehn Prozent?

00:59:37: Es gibt immer, das hast du überall im Leben, die sagen, warum geht nicht noch mehr und so, also das hast du immer.

00:59:44: Damit muss man leben irgendwann.

00:59:46: Man wundert sich am Anfang, weil man sagt, wo wärs ohne?

00:59:50: Aber man muss schon sagen, die meisten sind sehr dankbar und sagen mir auch, ohne dich hätte ich so, ohne dich.

00:59:56: Und wenn ich dich sage, oder wenn sie mich meinen, meinen sie natürlich auch das Team dahinter, weil ich alleine hätte es nicht geschafft, aber die sind schon dankbar.

01:00:03: Aber es gibt immer, das weißt du selber im Leben, es gibt immer schick morgen, tausend Leuten, hundert Euro, da melden sich auch.

01:00:12: acht und sagen, warum nur hundert.

01:00:14: Also, er hätte auch mehr schicken können.

01:00:17: Lass uns noch mal in dieses Mindset der Gründer gehen, wenn jemand nie Idee hat und sagt, es sind vierzig Millionen Menschen da draußen, die tolle Ideen haben.

01:00:26: Ist ja immer die größte Angst, die alle haben.

01:00:27: Du hast es schon erwähnt, oh, darf ich das jemand erzählen?

01:00:29: Da klaut mir ja jemand die Idee.

01:00:32: Aber irgendwann muss ich es ja erzählen.

01:00:34: Was würdest du empfehlen, wenn ich eine tolle Idee habe?

01:00:37: Das nicht jedem zu erzählen, natürlich vermutlich mal, aber... Wahrscheinlich.

01:00:40: Nein, und bevor

01:00:41: man zu rausgeht und zu vielen Menschen das erzählt, sich jemanden zu suchen, ich sage auch immer, jeder geht ja nicht, kommt nicht in die Show rein bei Hölle Löwen.

01:00:49: Manche wollen doch vielleicht nicht ins Fernsehen, was auch völlig legitim ist.

01:00:52: Ich sage den Menschen, wenn du ein Unternehmen hast oder jetzt mal eine Erfindung hast.

01:00:57: such dir erstmal ein Schwarringspartner such dir ein der möglichst in deinem Umfeld irgendwie Unternehmer ist, der dir schon mal ein paar Tipps geben kann, wie du das machst, weil gerade so den Schwarringspartner, das war ja das Beispiel, was ich vorhin hatte mit diesem jungen verrückten Ralf Dimmel, Lammmann Hallouya auf dem Distanz, ich kann alles verkaufen, verkaufen, verkaufen.

01:01:16: und dazu ein Dieter Schwarz, der das Geschäft von der Pika auf gelernt hat, viel Erfahrung hatte, viele schon durchgemacht hat, Höhen und Tiefen, weit mehr Höhen.

01:01:26: etwas Tolles aufgebaut hat schon zu dem Zeitpunkt und auch von dem ich wieder lernen konnte.

01:01:30: und diese Ergänzung, die ist ganz gut.

01:01:32: Und wenn du jemanden hast, deswegen sage ich auch immer, wenn du eine Idee hast, erzähl die nicht abends auf dem Geburtstag, wenn alle eine Komma drei Promille haben, dann wollen sie wieder trinken und dann sagen sie die eh alle, damit du ruhig bist.

01:01:43: Ja, ja, ist ganz gut.

01:01:44: und wollen nicht loswerden eigentlich, sondern rede mit jemandem, der kritisch da mal hinter guckt und der, der jemanden Tipp geben kann, ob diese Idee wirklich was wert ist.

01:01:53: Und das fragt man nicht.

01:01:55: in seinem allerängsten Umfeld, auch wenn man dann ja oft geneigt ist zu sagen, Freunde sagen dir schon die Wahrheit, aber in deinem Ängst in deiner Familie, wenn du dann sagst, ich hab die, glaubst du auch, dass die Artikel, die Idee gut ist oder so, werden die meisten sagen, ja, find ich gar nicht so schlecht, die wollen vielleicht die Diskussion nicht, sondern du musst mehr überlegen, für welche Zielgruppe ist das.

01:02:14: Und die Menschen mal fragen, ist diese Idee wirklich so gut?

01:02:17: Das meine ich vorhin damit, dieses für die Idee brennen, aber nicht abheben und sagen, ich hab das Tollste, das Beste jeder will.

01:02:24: haben und so weiter.

01:02:25: Ich erkläre ein gutes Beispiel.

01:02:26: Ich erkläre meinen Gründern immer ganz am Anfang.

01:02:29: Pass auf.

01:02:30: Du hast die Chance auf den Sechster im Lotto.

01:02:33: Du warst jetzt bei Hölle Löwen.

01:02:35: Du hast einen Deal mit mir.

01:02:35: Vielleicht ist das sogar die Chance auf den Siebener im Lotto.

01:02:38: Aber ist keine Garantie.

01:02:40: Weil am Ende entscheidet nicht der Löwe, am Ende entscheidet nicht du als Gründer oder Gründerin, ob etwas erfolgreich wird.

01:02:47: Vierundachtzig Millionen Menschen da draußen, entscheiden ob dein Produkt angenommen wird oder nicht und nicht du und nicht ich.

01:02:53: So und auch ich mit meiner riesen Erfahrung und ich kann nicht viel und mach mein Leben lang Produkte.

01:02:58: Auch ich liege nicht immer richtig.

01:02:59: Und das gehört zum Geschäft dazu.

01:03:01: Und auch ich kann nicht immer sagen, ich würde ja, wenn es geht, würde ich ja nur in Erfolgs-Dinge investieren.

01:03:06: Aber ich habe auch Dinge gemacht, die nicht funktioniert haben.

01:03:09: Und da muss man sagen, das bringe ich den Leuten immer und sagt, was ist dein Plan B?

01:03:14: Also nicht, dass du denkst.

01:03:15: Und dann kommen manchmal die Antwort.

01:03:17: Das verstehe ich total, das ist nicht immer alles gut.

01:03:19: Aber das kann mir ja nicht passieren mit meinem Thema.

01:03:21: Mein Thema wird ganz groß.

01:03:22: Und dann merkst du, ah, die haben es nicht verstanden.

01:03:25: Und ich wünsche ja, dass die Menschen dafür brennen für ihre Idee.

01:03:29: Aber du musst auch akzeptieren, dass du nicht entscheidest, ob was erfolgreich wird oder nicht, sondern du kannst ganz viel dafür tun, richtige Platzierung, richtigen Preis, richtige Orte, wo du es verkaufst, auch vernünftig platziert, tolle Verpackung, tolles Marketing, das kannst du viel beeinflussen, dass was gut wird.

01:03:46: Aber rauskaufen, ich habe gesagt, ich sage mal in Gründern immer, in den Handel bringen kann ich dich.

01:03:51: Aber rauskaufen, das müssen die Kunden, das kann ich nicht.

01:03:53: Und die entscheiden, ob sie es rauskaufen.

01:03:56: Es ist total interessant.

01:03:58: Erik Porzoweiter, Founder von Scalable Capital, über eine Milliarde Bewertung, hat man so einen wunderbaren Begriff genannt, Wandapreneur.

01:04:04: Also so viele Leute, die gerne Unternehmer wären und auch gerne bei jedem Glas Bier mutiger sind mit ihrer Idee.

01:04:11: Aber wenn das Glas ausgetrunken ist und beim nächsten Tag der Kater weg ist, trauen sie sich nicht.

01:04:16: Ich würde gerne von dir lernen, reifen nach allem, was du gesehen hast bei Hülle der Löwen und jetzt demnächst natürlich auch sehen wirst, aber auch in deinem realen Business.

01:04:25: Was machen die Menschen falsch, die eine tolle Idee haben, aber diese Idee einfach nicht in Business umgesetzt kriegen?

01:04:34: Erstmal ist die Frage nochmal ganz am Anfang, ob sie überhaupt den Mut haben, das zu tun, ob sie es überhaupt wirklich wollen.

01:04:41: Weil damit fängt's ja an.

01:04:42: Du sagst das ja so schön.

01:04:43: Abends beim Bierchen, ich hab eine geile Idee, die müsste ich mal machen, die mach ich irgendwann mal und so weiter.

01:04:47: Und am nächsten Tag, nee, nee, das kostet ja Geld, das ja Risiko, ich müsste ja Leuten nach Geld fragen oder ich müsste mir überlegen, ob, nee, und da geh ich ja lieber in meinen Job morgen wieder und mach das erst mal.

01:04:57: So, den Schritt erst mal zu wagen.

01:04:59: Dann zu sagen, und da bin ich ganz viel und das sehe ich bei ganz, ganz vielen Startups.

01:05:05: Dass sie die Kosten so schnell steigen und ich überlege den Mitarbeiter noch den Mitarbeiter, bevor der Geld mal reinkommt.

01:05:12: Sondern erstmal zu sagen, was ist eigentlich mein Businessplan?

01:05:16: Was kann ich eigentlich ausgeben?

01:05:17: Was habe ich?

01:05:18: Das gibt es ja auch.

01:05:19: Es gibt ja die unterschiedlichsten Modelle.

01:05:20: Es gibt ja die sogenannte Burn Rate, wo du planst.

01:05:23: Du verlierst jeden Monat das, um erstmal Markenteile zu gewinnen.

01:05:26: Und wenn du die gewonnen hast, irgendwann fängst du dann an.

01:05:29: So nach dem Motto, das ist ja ein bisschen amerikanisches System.

01:05:32: Der Geldverdien ist nicht wichtig, wir werden erstmal groß.

01:05:35: Und wenn wir groß sind, dann haben wir Marktmacht und dann verdienen wir Geld.

01:05:38: Das ist ja ganz, ganz oft.

01:05:40: Das wird aber immer auch in der schwierigen Zeit jetzt umso schwerer.

01:05:43: Und das ist auch nicht ganz so einfach, weil die Wahrscheinlichkeit, dass du dein Laden abschließt, bevor du Marktanteile hast, ist relativ groß.

01:05:50: Das heißt, da ist auch das gesunde Wachstum, dass man gesund wächst in seinem Unternehmen und entweder Kapital aufnimmt und dann Dinge riskiert und nicht einfach aus den vollen.

01:06:02: und da noch Mitarbeiter, da noch Mitarbeiter, weil ich merke, dass ganz oft die Kosten so schnell steigen, die Einnahmen noch nicht da sind und die Luft ausgeht.

01:06:10: und in der heutigen Zeit ist es bei den Banken auch nicht mehr so einfach, als wir beide jung waren, das lange her, da bist du zur Bank gegangen, hast gesagt, wir haben eine Idee, da haben dir der Geld gegeben, heute kriegst du auch nicht mehr so leicht ohne Sicherheiten Geld.

01:06:21: und da muss man sich gut überlegen, wie groß ist das Risiko, was ich eingehe, kann ich das eingehen, gehe ich das ein und habe ich da einen Markt für.

01:06:30: Und was?

01:06:30: läuft schief, wenn eigentlich eine gute Idee funktioniert.

01:06:35: Gehen wir mal so... Hinter die Kulissen von Hülle der Löwen.

01:06:38: Ich habe in Interviews von dir gelesen, dass du mal beschrieben hast, da gibt es die Pitches, die wir alle im Fernsehen sehen.

01:06:42: Die sind dann zwanzig Minuten zu sehen.

01:06:44: In Wahrheit dauert das aber eineinhalb Stunden, dass wir nur zusammengeschnitten, weil natürlich nicht alles so interessant ist.

01:06:49: Und dann sieht man das und dann kommt es zum Deal.

01:06:51: Man sieht, wow, der geht mit reif Dimmel.

01:06:53: Und das ist jetzt erfolgreich.

01:06:54: Erst mal sieht man sich ein Meter fünfzig aus.

01:06:56: Seidst du jetzt springen, wenn ich den Deal überhaupt krieg?

01:06:58: Das ist ja der schlimmste Moment, wenn andere Löwen den aufwollen.

01:07:01: Die sind ja auch gut leider.

01:07:03: Und dann kriegst du den Deal und die Leute denken, ja super, jetzt macht es reif und morgen ist es im Regal.

01:07:08: Bestens platziert.

01:07:09: Und dann ist es aber oft nicht so, weil es geht dann eigentlich ins wirkliche Business und dann kommen die Leute zu dir in deine Company, zu DS Produkte und dann ist erstmal noch Real Talk.

01:07:22: Wie viele Scheitern dann noch auf den letzten Metern, obwohl sie dich gewonnen haben, obwohl sie begeistert haben, obwohl sie den dir bekommen haben?

01:07:29: Warum bricht es dann noch?

01:07:31: Und vor allem auf wie viele brechen?

01:07:32: Wie viele Deals dann nicht zustande kommen, die im Fernsehen?

01:07:35: Das ist deine Frage?

01:07:36: Oder wie will er nicht erfolgreich werden danach?

01:07:38: Lassen Sie uns fragen, wie viele die im Fernsehen erfolgreich waren, sind nachher nicht erfolgreich geworden, weil sie auf den letzten Metern gescheitert sind?

01:07:47: Bei mir sind ... Über alle Staffeln ungefähr neunzig Prozent zum Tag gegangen.

01:07:54: Wow.

01:07:55: Tolle Quote.

01:07:56: Woran reif sind die zehn Prozent gescheitert?

01:07:59: Wo sie dich doch schon hatten?

01:08:00: Wo sie dann in deine Company kamen?

01:08:02: Ich gebe dir zwei Beispiele, ohne jetzt sehr ins Detail zu gehen.

01:08:06: Ein Deal ist gescheitert, weil mir jemand gesagt hat, von wegen Mensch, er war so nervös und kam gar nicht so dazu und die Firma ist fünfhunderttausend mehr verschuldet.

01:08:15: Das war irgendwie nicht der richtige Zeitpunkt in der Sendung, darüber zu sprechen.

01:08:20: So, das war der eine Punkt.

01:08:21: Der zweite, der hatte einen Kaffee in Österreich in seiner GmbH, wo ich gesagt habe, ist nicht schlimm, muss aber raus, weil ich wollte nicht in einen Kaffee investieren, sondern in dein Produkt.

01:08:29: Nee, das könnte nicht raus.

01:08:30: Und da haben wir uns nett geeinigt, dass wir dann den Deal nicht machen können, weil ich keinen Kaffee investieren wollte.

01:08:35: Also das muss man auch immer sagen.

01:08:36: Es gibt natürlich auch mal Dinge, wo entweder strategische Ausrichtung nicht passt, wo es vielleicht auch manchmal so ist, dass die Ich bei mir hat es nie daran gelegen, dass die Chemie nicht passt, weil da hatte ich irgendwie immer ein gutes Gefühl.

01:08:51: Und ich bin auch mit denen, wo die Deals nicht zustande gekommen sind, denen habe ich auch in meisten Fällen geholfen.

01:08:57: Also die letzten drei, vier Deals, die nicht zustande kommen.

01:08:59: Wenn ich dir jetzt, kann ich dir gleich die Tiffunnel mal oder dir WhatsApp schreiben, wo die mir schreiben, Mensch, Ralf, lass uns doch.

01:09:04: Und ich helfe denen, gebe dir noch Tipps, damit sie für die Ausstrahlung gewappnet sind oder so.

01:09:09: Aber ich bin auch stolz darauf, dass wir die meisten, die jetzt wirklich durchkriegen.

01:09:12: Und es ist so.

01:09:14: Manchmal wird jetzt bin ich noch ein bisschen anders, meine Quote ist sehr hoch, muss man sagen, aber nicht weil ich so ein toller Hecht bin, sondern weil ich bin gar nicht so der Finanzinvestor, ich bin fast mehr der strategische Investor, weil ich verkaufe den ganzen Tag Produkte und da ist das so, das passt so in mein ganzes Umfeld mit rein.

01:09:33: Wenn morgen ein Gründer kommt zu einem anderen Löwe und sagt in der Sendung, er hat ein Patent und du bestellt danach fest, dass das Patent gar nicht.

01:09:40: Erteilt ist und auch nicht erteilt wird, dann ist es das gute Recht, auch als Investor zu sagen, ne, dann sehe ich das nicht.

01:09:47: Bei mir ist es immer noch mal so, dass ich sage, die schnellen Fressen, die langsam und wenn ich jetzt schnell bin, Patent hin oder her, dann mit meinem Netzwerk kriege ich das irgendwie rein oder so.

01:09:56: Aber sowas passiert natürlich auch.

01:09:58: Aber das heißt im Learning die meisten... Deals im Nachhinein scheitern, weil die Founder dann doch nicht alle Details parat haben, weil dann auch Überraschungen kommen, mehr Verschädigung.

01:10:07: Ich kann jetzt

01:10:07: nicht für alle sprechen, weil das muss ich machen, muss ich.

01:10:09: Ich habe ja genug mit meinem Business zu tun und ich kehre vor meiner Tür, dass ich nicht beurteilen kann.

01:10:13: Ich will nur sagen, es gibt schon die Dinge, die man mal mitkriegt, wo man sagt, das stimmt ja nicht ganz, was in der Sendung gesagt wurde, Patente waren nicht erhaltbar oder man hat sich zusammengesetzt und die strategische Ausrichtung hatte ich auch schon.

01:10:26: Ich hatte ein Investment, wo die junge Unternehmerin gesagt hat, sie näht das mit ihrer Mutter in der Küche und das möchte sie weitermachen, wo ich die Sache habe, dann werden wir aber die Mengen, die ich brauche, in den nächsten sechs Jahren nicht produzieren können mit neuer Küche.

01:10:43: Das müssen wir schon professionell aufstellen, das wollt sie nicht.

01:10:46: Und dann habe ich gesagt, finde ich total legitim.

01:10:49: Aber dann bist du eigentlich bei mir falsch, weil dann können wir beide ja keine Unternehmen aufbauen.

01:10:53: Dann machst du das, was du in der Küche nähen kannst und das verkaust du an Paläden und dann willst du so.

01:10:57: Und das war ja aber so wichtig und nachhaltiger und nicht irgendwie woanders produzieren und so.

01:11:02: Und da habe ich auch total, das muss man auch sagen, da habe ich total Verständnis für.

01:11:06: Aber das war nicht so in der Sendung eigentlich angedacht, wo sie ein Deal mit mir macht.

01:11:09: und jetzt, wir zehn tausend Filialen und Onlinehandel und Teleshopping und alles bespielen wollen.

01:11:14: Und sie sagt, sie will in der Küche die Sachen selber nähen und braucht keine Hilfe, dann geht das halt nicht.

01:11:19: so was hast du auch mal und das nenne ich dann mit strategisch ist man dann auseinander.

01:11:22: dann hat sie eine andere vorstellung als ich und das ist gar nicht.

01:11:25: hört sich jetzt böse an dass es passiert ganz oft ganz lieb dass man sagt du pass auf ich schlage das und das vor wenn du das anders siehst.

01:11:32: es ist dein produkt ich bin minderheit ich habe eine beteiligung ich kann dir aus meiner erfahrung tipps geben aber du triffst am ende die entscheidung.

01:11:39: ich werde dir immer die wahrheit sagen.

01:11:40: aber du triffst die entscheidung ob du auch den weg gehst und du solltest ihn nicht wegen mir gehen sondern du solltest ihn gehen weil du ihn auch richtig findest.

01:11:47: und wenn du ihn falsch findest, musst du das sagen.

01:11:49: Und wenn wir dann nicht zusammenkommen, dann ist das auch gar nichts Böses, es bringt nichts auf Krampf.

01:11:54: Ich meine, das ist, wir verloben uns da in Köln bei der Sendung und dann spätestens beim Notar heiraten wir und du verbringst mit denen sehr viel Zeit und das ist eine Partnerschaft, die und jedes Geschäft hat nicht nur Sonnenschein, sondern da gibt es auch mal Regenwetter und vielleicht gibt es auch zweimal im Jahr Gewitter.

01:12:10: und dann das musst du aushalten.

01:12:12: und das hält so aus, wenn du Vertrauen zueinander hast, wenn dich gut verstehst und wenn du auch eine Sprache spricht, deswegen kann man diskutieren und unterschiedlicher Meinung sein.

01:12:20: Aber man muss am Ende in ein Raum, kann man mit zwei Meinungen rausgehen, aber man muss als Unternehmer, wenn man gemeinsam als Partner ist, mit einer Meinung rausgehen.

01:12:28: Und da kann man sich drinnen gezopft haben, wie man will, aber draußen muss man eine Meinung sein und nicht die mir anderen irgendwann hinhalten und sagen, ich habe es dir gleich gesagt oder so.

01:12:35: Du hast ja auch gerade schon im Nebensatz gesagt, dass du dich auch mit Niederlagen auskennst, dass nicht alles in deinem Business immer funktioniert hat.

01:12:42: Lass uns mal reden über dein Projekt Social Chain AG.

01:12:46: Die hast du ja gegründet mit deinem Löwenpartner Georg Kufler.

01:12:50: Nein, die hat Georg Kufler gegründet und der hat unser Unternehmen dann übernommen und dann sind wir fusioniert.

01:12:57: Okay.

01:12:57: Das Gear-Unternehmen gab es schon.

01:12:59: Das war natürlich eine große Idee, ihr wart zusammen an der Börse in Frankfurt, habt die Glocke geleutet, sollte ein großes Geschäft werden.

01:13:06: Man hat gedacht so zwei, du als Profi, machst so ein

01:13:09: Geschäft,

01:13:09: das muss doch funktionieren.

01:13:11: Und dann hat es nicht funktioniert.

01:13:13: Also die Company ist Insolvenz gegangen, der Kurs war, ich glaube zu einer Zeit mal auf fifty-fünfzig Euro ist denn innerhalb kurzer Zeit um neunzig Prozent gefallen.

01:13:23: Was ist passiert?

01:13:26: Das sind wenige Sätze, so sage ich schwierig.

01:13:29: Es ist was, wo wir tierisch geglaubt haben.

01:13:31: Wir haben gesehen, dass DS-Produkte unwahrscheinlich viele stärken hat.

01:13:36: Wir haben gesehen, dass Social Media mehr kommt, dass TikTok-Shops und so was alles im Kommen ist.

01:13:40: Und da waren wir nicht gut aufgestellt.

01:13:42: Und da haben wir gesagt, als wir als Unternehmen, wir müssen investieren, wir müssen uns da neu aufstellen und wollen da auch mitmischen.

01:13:48: Und dann hat Georg Kufler war Löwe und hatte ja genauso ein Unternehmen, was Social Media-mäßig unterwegs war.

01:13:54: Und dann haben wir gesagt, ob da nicht eins plus eins gleich drei ist oder so was oder noch mehr.

01:14:00: Und haben an die Geschichte extrem geglaubt.

01:14:04: Jetzt muss man sagen, zwei Dinge.

01:14:05: Das war einmal ein Unternehmen, was extrem im Wachstum war.

01:14:10: Das war die Social Chain, wo so ein bisschen dieser amerikanische Modell Geld verdienen kommt noch.

01:14:16: Aber wir wachsen erst mal, trifft auf einen Familienunternehmen, wo wir gesagt haben, wachsen müssen wir nicht.

01:14:21: Wir wollen mindestens das Gleiche machen.

01:14:24: Umsatz ist zweitrangig.

01:14:25: Wichtig ist, was Unterstrich überbleibt.

01:14:27: Und ich mach gerne zehn Millionen weniger.

01:14:29: Muss mich nicht mit Millionen loben.

01:14:30: Mach auch gerne zwanzig Millionen weniger, wenn ich das gleiche Ergebnis hab.

01:14:33: Und da sind so zwei Kulturen zusammengetroffen, die... Schwerer zusammenzuführen waren, als wir uns das vorgestellt haben.

01:14:40: Wir haben extrem dran geglaubt, auch ein Georg Kofler hat extrem dran geglaubt und auch sehr viel auch ja privat investiert und sehr viel privat auch verloren.

01:14:49: Das vergisst man immer an solchen Geschichten.

01:14:51: Für mich war es eine Scheißzeit insofern, weil ich extrem dran geglaubt habe, dass auch eine der größten oder die größte Niederlage geschäftlich für mich war.

01:14:59: Mir tut jeder Leid, der auch dran geglaubt hat und damit Geld verloren hat.

01:15:03: Wir haben auch Geld verloren, also wir wurden ja auch viel in der Übernahme haben wir mit Aktien bezahlt, die wir auch verloren haben.

01:15:09: Aber ich will gar nicht jammern, sondern jeder tut mir leid, der da.

01:15:13: Das hat alles nicht funktioniert und wir kamen dazu.

01:15:15: dass diese verschiedenen Kulturen zu viele Firmen das zusammenzuführen.

01:15:20: Und dann kamen wir in eine Zeit, die natürlich brutal war.

01:15:24: Wir waren zur schlimmsten Zeit, dass ich habe in meinem Leben Geschäftsleben alles erlebt.

01:15:29: Ich habe Währungsschwächen erlebt, ich habe Transportschwierigkeiten, lange Verschiffungszeiten, Containerpreise explodieren.

01:15:37: Ich habe das, ich habe Konsum, Zurückhaltung, Bankenkrise.

01:15:40: Ich habe alles erlebt, was ich noch nie habe.

01:15:42: erlebt habe, ist alles zusammen.

01:15:44: Und das kam alles zusammen, auch durch den Krieg dann.

01:15:47: Ukraine, da ist natürlich auch eine Unsicherheit entstanden und diese ganzen Faktoren waren auch zu einem sehr, sehr unglücklichen Zeitpunkt und das hat das unter Unternehmen nicht geschafft.

01:15:57: Ich bin am Ende... Hat mir das auch wehgetan, hat auch ein paar schlaflose Nächte gekostet, bin froh, dass ich mein Baby dann retten konnte und mit den Altgesellschaften von der S. haben wir das Unternehmen dann ja zurückgekauft.

01:16:11: Und insofern bin ich froh, dass ich das Baby heute noch habe und auch die Mitarbeiter halten konnte.

01:16:16: Hat dich das enttäuscht, diese Niederlage, du hast gerade gesagt, das ist die größte geschäftliche Niederlage da.

01:16:22: Klar

01:16:22: hat mich das enttäuscht.

01:16:23: Jetzt habe ich ja vorhin mal gesagt, Fehler machen einen auch stärker.

01:16:27: Das war ja nicht so ein Fehler, sondern das war auch eine falsche Einschätzung.

01:16:31: Natürlich wurden auch Fehler gemacht, aber das war einfach, wir haben da so dran geglaubt.

01:16:35: und diese Enttäuschung und dann auch noch, dass Menschen an mich geglaubt haben.

01:16:41: Und das nicht geklappt hat, das war für mich das Allerschlimmste.

01:16:44: Also, dass Menschen mir auch natürlich mal geschrieben haben, ich habe an dich geglaubt, das geht an einem nicht vorbei.

01:16:51: Das sind Momente gewesen, die mir am meisten weh getan haben.

01:16:54: Und wie ist dein Verhältnis heute zu Georg Kofler?

01:16:55: Sprecht ihr noch?

01:16:56: Ja, wir sprechen noch.

01:16:57: Wir haben guten Kontakt und sind in keinster Weise zerstritten, sind beide Georg genauso enttäuscht, dass das alles nicht funktioniert hat.

01:17:06: Haben uns anders vorgestellt, aber Georg ist auch schon so ein Charakter, der sagt, hinfallen aufstehen, hinfallen aufstehen und wieder aufstehen, wieder aufstehen.

01:17:15: Wow, total spannend.

01:17:18: Ich habe noch drei Fragen an dich.

01:17:21: Wir sehen dich alle im TV, wenn du einen geilen Deal machst und hochspringsst.

01:17:25: Jetzt hast du gerade beschrieben, Social Chain, wie es dich trifft, dass du auch schlaflose Nächte hast.

01:17:31: Man sagt immer so leicht, Scheitern aufstehen, Scheitern schneller aufstehen.

01:17:35: Aber wie macht man es wirklich?

01:17:37: Wie steht man nach so einem Ding wieder auf?

01:17:40: Erst mal muss ich sagen, jetzt haben wir die Geschichte angesprochen.

01:17:45: Und da habe ich gesagt, ich hatte schlaflose Nächte.

01:17:47: Erst mal möchte ich sagen, ich bin der glücklichste Mensch, den es auf dieser Erde gibt.

01:17:51: Ich bin unendlich dankbar.

01:17:53: Ich bin so zufrieden.

01:17:56: Tolle Firma, ich habe eine tolle Familie.

01:17:58: Ich habe für mich das geilste Leben.

01:18:01: Ich bin der glücklichste Mensch und will hier nicht traurig sitzen von wegen, oh Mensch, da habe ich schlaflose Nächte gehabt.

01:18:06: Die habe ich gehabt.

01:18:07: Mir hat es aber mehr für die anderen Menschen wehgetan, die mich geglaubt haben und enttäuscht wurden.

01:18:11: Das hat mir mehr wehgetan als mein eigenes Geld.

01:18:14: Was ich verloren habe.

01:18:16: Und das ist mir erst mal wichtig zu sagen, ich bin der glücklichste Mensch.

01:18:19: Deswegen habe ich auch am Anfang mal gesagt, wir müssen auch nicht zu viel jammern immer.

01:18:23: Von wegen, oh Mensch, wie alle schlecht und da.

01:18:26: Und wir können auch nicht immer alles auf andere schieben, sondern anpacken, dran glauben, Risiko gehen, ins Spiegel gucken, Ärmel aufkrempeln und einfach mal machen.

01:18:36: Nichtsdestotrotz leben wir in einem tollen Land, wenn es auch nicht alles so einfach ist heute und schwerer geworden ist.

01:18:43: bisschen unsicherer, keiner weiß, was morgen in der Weltwohe passiert und das macht ein Jahr schon unruhiger.

01:18:51: Aber auf deine Frage, da will ich gar nicht ausweichen, so vom Wegen, wie macht man das wieder aufstehen?

01:18:58: Ich stehe immer wieder auf, ich sage einfach vom Wegen... Niederlagen muss man akzeptieren.

01:19:04: Die tun auch weh.

01:19:05: Auch die größten Sportler haben Niederlagen und sind dadurch stärker geworden.

01:19:09: Ich kenne viele, die mir gesagt haben, durch die Niederlagen, das sieht man natürlich danach nicht.

01:19:13: Da sind sie todunglücklich und wahnsinnig enttäuscht.

01:19:15: Aber durch die größten Niederlagen sind die größten Sportler ein, die noch größer geworden sind.

01:19:20: Das habe ich oft miterlebt und deswegen sage ich immer, vom Wegen Fehler machen, okay.

01:19:27: Ich muss mehr richtig machen als falsch.

01:19:28: Ich muss aus den Fehler lernen.

01:19:29: Ich darf nicht dreimal den gleichen machen.

01:19:32: Dann muss ich mir was anderes überlegen.

01:19:33: Aber sonst, ich habe kein Problem damit.

01:19:37: Ich bin so optimistisch und positiv und bin auch ein Kämpfertyp und sage einfach von wegen.

01:19:43: Ich habe ein tolles Leben, bin ein glücklicher Mensch.

01:19:46: und wenn Mitarbeiter in mir sagen oder wenn ich Menschen treffe im privaten Umfeld oder Mitarbeiter, die jammern und alle Scheiße, dann sage ich, ich weiß was, heute Abend, zwanzig Uhr, Tagesschau, guck mal, dann weißt du wo scheiße ist, dann guck dir die ersten zehn Minuten an, dann weißt du wie schlimm das ist, wo und welche Stellen der Welt und dann weißt du mal wieder Dinge einzuordnen.

01:20:04: Worüber wir hier jammern, das ist ja wirklich so, wenn man manche Dinge sieht und jetzt mal.

01:20:09: aktuell.

01:20:10: Und wir reden immer über Ukraine, es gibt mehrere Kriege auf der Welt und jeder Krieg ist schlimm.

01:20:16: Und da können wir doch froh sein, dass wir hier leben und gesund sind und Strom haben, wenn er auch teuer ist.

01:20:23: Oder auch nicht haben wie

01:20:24: in Berlin gerade.

01:20:25: In Berlin gerade ist ein schlechter Zeitpunkt, aber im Normalfall haben die dann auch Strom.

01:20:31: Was willst du noch erreichen, Reif?

01:20:33: Du hast schon so viel gemacht.

01:20:35: Du bist zehn Jahre bei Hülle der Löwen.

01:20:37: Jetzt kommt deine Million Idee bei Sat.Eins.

01:20:40: Du hast die Company-DS-Produkte auf dreihundert Millionen Umsatz gemacht.

01:20:45: Du bist an ... Über zweihundertzwanzig Deals hast du gemacht mit Hülle der Löwen und das werden wahrscheinlich in Zukunft noch mehr werden.

01:20:52: Du hast zwanzig Menschen zu Millionäre gemacht.

01:20:54: Was ist deine Vision?

01:20:56: Wo willst du noch hin?

01:20:57: Ich mache

01:20:58: den einundzwanzig noch, den zweieinzwanzig, den dreieinzwanzig, den vierundzwanzig.

01:21:01: Hoffentlich einfach so weiter kreativ sein, weiter überlegen, wie man das Unternehmen auf sichere Beine stellt.

01:21:09: Du hast eben die Geschichte an, wir hatten dieses Tief.

01:21:11: Wir haben das Unternehmen jetzt wieder aus der Social Chain Geschichte herausgelöst.

01:21:18: Wir haben heute gesunde Zahlen.

01:21:20: Wir sind auf einem guten Weg.

01:21:21: Wir sind happy, aber auch das ist viel viel Arbeit.

01:21:25: Und mein Ziel ist es, DS weiter in sichere Gewässer zu führen.

01:21:30: Dann hoffe ich für mich und für SandEins und für viele Erfinder, dass die neue Show, das ist ja das gleiche.

01:21:39: Ich entscheide nicht, ob die Show erfolgreich wird.

01:21:42: Das machen Zuschauer, in denen sie einschalten und die Show toll finden.

01:21:45: Das hoffe ich, wünsche ich mir.

01:21:47: Wenn nicht, wird es auch wieder weitergehen.

01:21:51: Höhle Löwen hat die besten Einschaltquoten seit vielen, vielen Jahren.

01:21:57: Wir sind da ein tolles Team.

01:21:58: Das ist wirklich eine Family geworden.

01:22:00: Da starten jetzt auch ... über nächste Woche, glaube ich.

01:22:03: Ich weiß gar nicht, was ich sagen darf.

01:22:04: Dann müssen wir mal ein Geheimnis hier verraten.

01:22:05: Das starten jetzt demnächst Dreharbeiten wieder und da freue ich mich drauf.

01:22:09: Da bin ich wieder aufgeregt.

01:22:10: Was kommt da?

01:22:11: Hoffentlich gibt es da viele neue Deals.

01:22:13: die ganz, ganz großen Ziele gesund bleiben.

01:22:16: Man wird ja nicht jünger und deswegen ist so Gesund, Familie, Glück.

01:22:23: und wie gesagt, ich bin sehr, sehr dankbar für alles und wird einfach weiterarbeiten und versuchen.

01:22:29: Ich merke das immer, auch wenn mich Leute draußen ansprechen und so.

01:22:32: Ich freue mich immer, wenn die mich ansprechen, wenn die die Sendung sehen.

01:22:36: Ich weiß aber, Dinge auch einzuordnen.

01:22:38: Ich bin nichts Besseres, weil ich da am Fernsehen sitze.

01:22:40: Ich bin auch nur ein einfacher Mensch, der hart arbeitet, der aber durch das Glück, und da muss man ja auch sagen, ich meine den tollen Spruch.

01:22:49: Immer Glück haben es irgendwann auch können.

01:22:51: Ich sage aber auch, ich habe sehr viel Glück in meinem Leben gehabt.

01:22:53: Das gehört auch dazu, am richtigen Zeitpunkt der Babysitter zu sein, um den Ball aufzunehmen vom Anfang an.

01:23:00: Ich habe Menschen, die an mich geglaubt haben, die mich gefördert haben.

01:23:03: Da bin ich sehr dankbar für.

01:23:04: Insofern habe ich jetzt keinen ganz, ganz großen Wunsch außer Gesundheit.

01:23:11: Den größten Wunsch, den ich habe, dass wir hoffentlich mehr Frieden auf der Welt haben, dass wir da ein bisschen geordnete Verhältnisse haben, nicht so viel Unsicherheit haben, dass es keine Altersarmut und keine Kinderarmut in Deutschland, in so einem Land wie wir, industriell aufgestellt sind, wenn ich sehe, dass eine ältere Frau Müller einmal nach einer Pfandflasche sucht.

01:23:31: kriege ich eine Krise und frage mich, das sind die einzige Momente, wo ich frage, in welchem Land leben wir, dass so was sein muss, dass Menschen, die ein ganzes Leben lang hart gearbeitet haben, Flaschen sammeln müssen, das darf in so einem Land nicht sein.

01:23:44: Wow.

01:23:44: Jetzt haben wir was Trauriges zum Schluss, das ist eigentlich nicht gut.

01:23:46: Nee, es kommt ja noch was Fröhliches.

01:23:48: und nach allem, was du so beschrieben hast, was Reif ist dein großes Life-Learning?

01:23:53: Bei allem, was du gemacht hast, wenn du auf deine Karriere heute zurückschaust, bis neunfünfzig.

01:23:59: Bei allem, was du in einer Karriere gemacht hast, und direkt

01:24:01: ... Habe mir nicht vereinbart, dass wir das Alter nicht sagen oder so?

01:24:04: Okay, wir sagen nicht, dass Reif neunundfünfzig ist.

01:24:07: Kannst du das rausschneiden?

01:24:08: Nein, das rausschneiden wir aus.

01:24:10: Reif ist nicht

01:24:11: neunundfünfzig.

01:24:12: Ich hör mir das an, ne?

01:24:15: Nach allem, was du erreicht hast, in welchem Businessrad würdest du als Deutschlands bester, bekanntester, erfolgreichster Verkäufer heute deinem zwanzigjährigen Ich

01:24:26: gehen?

01:24:27: Erstmal wäre ich fast rot.

01:24:28: Sieht man das?

01:24:30: Wenn man so viele Komplimente kriegt, auch wie der Beste und Größte und Tollste bin, was weiß ich gar nicht.

01:24:35: Ich glaube, ich gibt es auch andere.

01:24:37: Es gibt immer bessere im Leben.

01:24:38: Aber was würde ich dem sagen?

01:24:40: Dem würde ich sagen, glaub an dich.

01:24:44: Gebt nicht auf.

01:24:45: Es läuft nicht immer alles glatt.

01:24:48: Wenn du unbedingt was willst und dieser Spruch von wegen können kommen von wollen, wenn du unbedingt was willst, Ärmel aufkrempeln, dann kannst du Berge versetzen.

01:24:56: Und im zwanzigjährigen würde ich sagen, such dir wirklich das, was dir Spaß macht, weil darin bist du gut.

01:25:00: Probier auch ruhig unterschiedliche Sachen aus.

01:25:03: Und das, wo du Spaß machst, da häng dich voll rein.

01:25:05: Und dann gibt es zwei Dinge.

01:25:08: Und beides ist nicht zu verurteilen, dann gibt es die Menschen, die sagen, wichtiger ist mir Freizeit, ich arbeite nicht zu viel, dann wirst du aber nur durch ein Lotto gewinnen, richtig erfolgreich und reich.

01:25:18: Und wenn du Unternehmen gründen willst, wenn du eigenes Geschäft machst oder wirklich in sehr leidenden, hohen Positionen sein willst.

01:25:25: Dann muss man auch die halbe Stunde mehr am Tag gehen.

01:25:28: Bin ich auch oft gegangen und das war keine halbe Stunde, sondern viel, viel mehr.

01:25:31: Ich habe es mir aber immer Spaß gemacht und das kann ich nur jedem empfehlen, wenn ein Job dir Spaß macht.

01:25:36: Glaub an dich.

01:25:37: Wenn es Niederlagen gibt, denke dran, dass man daraus lernt.

01:25:41: Fehler machen ist nicht schlimm.

01:25:43: Verurteil kein Menschen und die wichtigsten Dinge kann ich nur sagen, sind nicht die, wieviel Millionen man auf dem Konto hat.

01:25:49: Die wichtigsten Dinge sind die ganz einfachen Respekt vor jedem Menschen.

01:25:54: jeden akzeptiert so wie er ist und hilfsbereit ist auch was gutes zu tun und jedem menschen egal.

01:26:02: ich sage immer bei uns bei uns ist der chef genauso viel wert wie die frau die sauber macht oder der mander sauber macht und die putzfrau ist bei uns genauso viel wert wie der chef und kein anderer mensch.

01:26:13: und der eine entscheidet zwischen mehr kriegt auch vielleicht fünfzig cent mehr.

01:26:16: aber menschen sind gleich und die soll man respektieren.

01:26:19: und das was man eigentlich von zuhause vom elternhaus mitkriegt sind die wichtigsten singe die man auch Wenn man jung ist, immer im Auge behalten sollte, Respekt vor allem und vor den Menschen.

01:26:29: Wow, Reif.

01:26:31: Vielen, vielen Dank.

01:26:32: Danke dafür, dass du wirklich Mindset und Motivation, ich sage mal in deiner Sprache als Mr.

01:26:38: Regal ins richtige Regalfach gepackt hast, richtig nach oben, Mindset, Motivation.

01:26:43: Ganz, ganz wichtig für uns, für alle da draußen aus der Tomorrow-Community mutig zu sein, sich zu trauen, wie du es sagst, ja auch nicht einschüchtern zu lassen, wenn es mal in der Schule mit dem Studium nicht so läuft.

01:26:55: Man kann immer noch so erfolgreich werden.

01:26:58: Alle Eltern hassen mich jetzt.

01:27:00: Das sage ich schon immer von wegen.

01:27:01: Meine Kinder sind zum Glück groß.

01:27:03: Ich habe das ja vor zehn Jahren auch schon gesagt, dass ich schlecht in der Schule war.

01:27:06: Da habe ich mir gedacht, oh, wenn meine Kinder das hören, die können ja beim Zeugnis jetzt sagen, aber du warst auch nicht besser oder so.

01:27:12: Insofern wollen wir ... das Eltern nicht hören, aber nicht aufgeben ist trotzdem ganz ganz wichtig.

01:27:16: Ralf, alles Liebe für dich, für deine Family und für deine DS-Family und natürlich für Höhle der

01:27:22: Löwen,

01:27:23: für alle, die dahin kommen und sich trauen zu pitchen, für deinen Löwenkollegen und natürlich jetzt für alle bei der Millionen-Idee.

01:27:29: Ich glaube, das haben alle verstanden.

01:27:30: Es gibt vierzig Millionen tolle Ideen.

01:27:32: Ich hoffe, dass viele auch aus der Tomorrow-Community dabei sind.

01:27:35: Und hier ist der Mann, dem müsst ihr pitchen.

01:27:38: Danke dir, dann lassen wir den letzten Satz noch sagen, weil du hast so viel Lobis, himmst du jetzt auf mich gesungen.

01:27:43: Ich höre deinen Podcast auch, hab viele davon, nicht alle.

01:27:46: Aber viele davon gehört.

01:27:47: wünscht ihr auch alles Gute weiter für dein Podcast.

01:27:49: Und das ist auch der Moment an der Stelle.

01:27:51: mal allen Hörern und Hörerinnen und alle, die jetzt so sagen, hoffentlich hat, war das kurzweilig das Gespräch und ich hoffe, ich konnte dem einen oder anderen was mitgeben.

01:27:59: Und wenn nicht, dann lernt man auch das Ding, wie man nicht gut findet.

01:28:02: Da kann man auch daraus lernen.

01:28:03: Insofern vielen Dank, dass ich hier sein durfte.

01:28:05: Vielen Dank, dass alle zugehört haben, die zugehört haben und danke, dass ich da sein darf.

01:28:11: Perfekt.

01:28:11: Vielen, vielen Dank.

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